Wie Viel Kostet Geburt In Deutschland Ohne Versicherung?

Wie Viel Kostet Geburt In Deutschland Ohne Versicherung
Was kostet eine Geburt in Deutschland? – Immer wieder hört man von Horrorgeschichten aus anderen Ländern, in denen frisch gebackene Eltern eine Rechnung des Krankenhauses in den Händen halten und plötzlich ein halbes Vermögen für die Geburt des Kindes zahlen sollen.

Einem Bericht des Health Co Institutes von 2020 zufolge, liegen die Durchschnittskosten einer Geburt in den USA bei 13.811 Dollar. In Deutschland ist das Kinderkriegen wesentlich günstiger. Hierzulande liegen die durchschnittlichen Kosten bei einer unkomplizierten natürlichen Geburt bei rund 2.000 bis 3.000 Euro, schreibt die Allianz auf ihrer Website,

Ein Kaiserschnitt kostet etwas mehr: Hier müssen Eltern mit 3.000 bis 4.000 Euro rechnen.

Was kostet eine private Geburt?

Warum ist eine private Krankenversicherung wichtig? – Eine private Krankenversicherung garantiert, dass die Kosten für die Untersuchungen während der Schwangerschaft die werdenden Eltern nicht überlasten. Gleichzeitig ist eine intensive Beratung vor allem bei der ersten Schwangerschaft von großer Bedeutung.

Was kostet Geburt Krankenkasse?

Auf einen Blick –

Die Krankenkasse übernimmt bei einer Schwangerschaft sämtliche Kosten, auch die zehn Euro Selbstbehalt pro Krankenhaustag. Einzelzimmer, Zweibettzimmer oder Familienzimmer müssen die Eltern allerdings anteilig selbst zahlen. Eine private Krankenhaus-Zusatzversicherung greift nur bei Abschluss vor der Schwangerschaft. Das Neugeborene wird die ersten acht Wochen automatisch in die Krankenkasse der Mutter aufgenommen.

Wer bezahlt die Geburt?

Leistungen für Mütter rund um die Geburt – Ihre ganze Schwangerschaft bereiten Sie sich darauf vor: Wenn es endlich soweit ist, müssen Sie sich keine Sorgen machen, denn Ihre Krankenversicherung zahlt nahezu alle Kosten rund um die Geburt. Fahrtkosten Am Tag der Geburt zahlen Sie je nach Krankenversicherung lediglich 10% der entstandenen Kosten für die Fahrt mit dem Krankenwagen, den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem eigenen PKW.

Stationäre Behandlung Ihre Krankenversicherung zahlt alle Kosten der Entbindung im Krankenhaus und der Hebammenbetreuung bei Krankenhaushebammen. Wenn Sie nicht ambulant entbinden, also nicht kurz nach der Geburt das Krankenhaus verlassen, zahlen manche Krankenkassen auch einen Zuschuss für die Übernachtung des Vaters.

Wenn Sie in einem Geburtshaus entbinden möchten, sollten Sie sich vorher genau erkundigen, ob Sie von der Kasse nur einen Zuschuss erhalten oder die Kosten sogar vollständig übernommen werden. Für folgende Leistungen müssten Sie ggf. etwas dazuzahlen: – Einzelzimmer/Familienzimmer inklusive Übernachtungskosten für den Vater – Zuzahlung für 24h-Rufbereitschaft bei freiberuflichen Beleghebammen

Was zahlt AOK bei Geburt?

Kaiserschnitt bis Hausgeburt | AOK, Möglichkeiten bei der Geburt Eine Leistung bei mehreren AOKs Dies ist eine Leistung der folgenden AOKs:

AOK Baden-WürttembergAOK BayernAOK Bremen/BremerhavenAOK HessenAOK NiedersachsenAOK NordostAOK NordWestAOK PLUSAOK Rheinland/HamburgAOK Rheinland-Pfalz/SaarlandAOK Sachsen-Anhalt

Ob im Krankenhaus, im Geburtshaus oder zu Hause: Bringen Sie Ihr Baby dort zur Welt, wo Sie sich wohl- und sicher fühlen. Für einen Kaiserschnitt gibt es verschiedene Gründe. Die AOK übernimmt die Kosten, wenn er medizinisch notwendig ist. Der Kaiserschnitt, auch Sectio caesarea oder kurz Sectio genannt, ist ein chirurgischer Eingriff.

Primärer oder geplanter Kaiserschnitt: In einigen Fällen lässt sich schon während der Schwangerschaft erkennen, dass eine natürliche Geburt unmöglich oder riskant ist. Der Arzt trifft dann in Absprache mit den werdenden Eltern die Entscheidung für einen geplanten Kaiserschnitt. Er ist medizinisch begründet und wird vor Einsetzen der Wehen zu einem vereinbarten Termin durchgeführt. Sekundärer oder ungeplanter Kaiserschnitt: Die Notwendigkeit eines ungeplanten Kaiserschnitts ergibt sich aus dem Geburtsverlauf heraus, etwa wenn Komplikationen auftreten.

In Deutschland kommt derzeit etwa ein Drittel der Kinder per Kaiserschnitt auf die Welt. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich. Die Operation ist immer dann zwingend notwendig, wenn die Gesundheit von Mutter oder Kind bedroht ist (absolute Indikation).

Querlage des Kindes Missverhältnis zwischen Kopf des Kindes und Becken der Mutter (drohender) Gebärmutterriss Plazenta liegt ganz oder teilweise vor dem Muttermund (Placenta praevia) vorzeitige Ablösung des Mutterkuchens Infektion der Fruchthöhle (Amnioninfektionssyndrom) Krampfanfälle infolge von Schwangerschaftsbluthochdruck (Eklampsie) andere hypertensive Erkrankungen in der Schwangerschaft (HELLP-Syndrom) Unterversorgung des Kindes mit Sauerstoff (fetale Azidose) Nabelschnurvorfall

Mehrlingsgeburt Beckenendlage des Kindes vorheriger Kaiserschnitt auffällige Herztöne des Kindes Erschöpfung der Mutter bei der Geburt Geburtsstillstand stark verlängerte Geburt extremes Gewicht des Kindes übertragbare Infektionskrankheiten (zum Beispiel HIV oder Herpes genitalis)

Eine Besonderheit stellt der Wunschkaiserschnitt dar. Er wird geplant zu einem bestimmten Termin durchgeführt, obwohl keine medizinische Notwendigkeit besteht. Der Eingriff und auch andere daraus entstehende Kosten werden daher nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung gezahlt.

  1. Ein Kaiserschnitt wird unter Teil- oder Vollnarkose durchgeführt.
  2. Vom Einleiten der Narkose bis zum Verschließen der Wunde dauert der Eingriff in der Regel 45 bis 60 Minuten.
  3. Dabei wird das Kind über einen Schnitt im Unterbauch vorsichtig aus der Gebärmutter herausgeholt.
  4. Die Schnittentbindung unter Narkose ist schmerzfrei.

Allerdings handelt es sich um eine Operation, die vor allem für die Mutter ein gewisses Risiko birgt. Auch benötigen Frauen nach einem Kaiserschnitt meist länger, bis sie sich wieder erholen. Liegt eine medizinische Notwendigkeit vor, ist der Nutzen jedoch in jedem Fall größer als das Risiko.

  1. Nach einem komplikationslosen Kaiserschnitt bleiben Frauen noch etwa vier bis sieben Tage im Krankenhaus.
  2. Auch diese Kosten werden von der AOK übernommen – vorausgesetzt, der Kaiserschnitt war medizinisch notwendig.
  3. Sowohl nach einer natürlichen Geburt als auch nach einem Kaiserschnitt zahlt die AOK die Nachsorge durch eine Hebamme.

Sie untersucht das Neugeborene und die Mutter, kontrolliert die Rückbildung der Gebärmutter sowie die Kaiserschnittnarbe.

Die AOK übernimmt die vereinbarten Kosten für die Entbindung im Krankenhaus, im Geburtshaus oder die Hausgeburt. Dazu zählen die ärztliche Behandlung, die Hebammenhilfe sowie der Aufenthalt in der Klinik oder im Geburtshaus für die Mutter und ihr neugeborenes Kind. Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmittel, Haushaltshilfe und häusliche Pflege, die der Arzt im Rahmen der Entbindung verordnet, erhalten Sie ohne Zuzahlung.

Fast 99 Prozent der Schwangeren entscheiden sich dafür, ihr Kind in einem Krankenhaus zur Welt zu bringen.

Im Krankenhaus werden Sie von einem Arzt und einer Hebamme betreut. Sollten Komplikationen während der Geburt auftreten, erhalten Sie und Ihr Neugeborenes unmittelbar medizinische Hilfe.

Das Geburtshaus ist eine Alternative, wenn Sie eine häuslichere Atmosphäre bevorzugen. Voraussetzung dafür ist, dass die Schwangerschaft problemfrei verläuft und keine Risikofaktoren bei Ihnen oder Auffälligkeiten beim ungeborenen Kind vorhanden sind.

Sie werden dort von einer freiberuflichen Hebamme betreut. Ein Arzt ist nicht bei der Geburt dabei. Sollten bei der Geburt Probleme auftreten, werden Sie zeitnah in ein Krankenhaus gebracht.

Wer in seiner vertrauten Umgebung entbinden möchte, kann sich auch für eine Hausgeburt entscheiden. Für eine professionelle Durchführung muss die werdende Mutter jedoch besondere medizinische Voraussetzungen erfüllen. Das betrifft vor allem den aktuellen Gesundheitszustand und mögliche Vorerkrankungen der Schwangeren. Eine Hausgeburt sollten Sie deshalb gut planen und sich frühzeitig mit einer Hebamme in Verbindung setzen, die Hausgeburten betreut. Sie begleitet Sie während der gesamten Schwangerschaft, bei der Geburt zu Hause und im Wochenbett. Auch dafür übernimmt die AOK die Kosten im Rahmen des Sachleistungsprinzips.

Um Ihnen die Entscheidung für einen geeigneten Entbindungsort zu erleichtern, haben die Hebammenverbände und der GKV-Spitzenverband einen gemeinsamen Katalog mit absoluten und relativen Kriterien für Hausgeburten nach internationalem Standard veröffentlicht. Treffen sie zu, darf Ihre Hebamme die Hausgeburt nicht durchführen.

alkohol- oder drogenabhängig ist an Adipositas (Fettleibigkeit) leidet und vor der Schwangerschaft einen Body-Mass-Index von mehr als 35 hatte eine Genitalbeschneidung (nach WHO-Klassifikation, Typ III) aufweist Operationen an der Gebärmutter hatte (insbesondere Rekonstruktion des Uterus, Myomentfernung mit ausgedehnter Naht oder Transplantationen) an Diabetes leidet und sich Insulin spritzt oder bereits einen Kaiserschnitt (Re-Sectio) ohne nachfolgende vaginale Geburt hinter sich hat

grünes Fruchtwasser Fieber mit mehr als 38 Grad Celsius Schräg- oder Querlage des Fötus pathologische fetale Herztöne pathologische Blutungen bei Geburtsbeginn eine verlängerte Austreibungsphase (protrahierte Geburt) Verdacht auf das Amnioninfektionssyndrom

schwere Infektionskrankheiten (insbesondere offene Tuberkulose, HIV, Hepatitis) oder eine Erstinfektion mit Herpes genitalis nachgewiesene Inkompatibilität der Blutgruppen von Mutter und Kind Thrombose während der Schwangerschaft Fortsetzen der Schwangerschaft über die 42. Woche hinaus (Übertragung) schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck (SIH) schwangerschaftsbedingte Erkrankung (HELLP-Syndrom) Fehllage des sogenannten Mutterkuchens (Plazenta praevia) fachärztlich gesicherte Plazentainsuffizienz Geburt oder Blasensprung vor der 37. Schwangerschaftswoche

Nach den relativen Kriterien ist eine Hausgeburt möglich, wenn die Risiken durch eine fachärztliche Beratung und eine entsprechende Diagnostik abgeklärt wurden. Für eine eindeutige Entscheidung für oder gegen eine Hausgeburt kann ein zusätzliches Ärzteteam einbezogen werden.

Die Hausgeburt ist demnach zum Beispiel bei einer Beckenbodenanomalie, bei Blutungen im letzten Drittel der Schwangerschaft oder einem im anatomischen Verhältnis zum Geburtskanal relativ großen Säugling nicht grundsätzlich auszuschließen. Soll die Hausgeburt trotz bestehender Risiken stattfinden, ist die werdende Mutter auf jeden Fall über die möglichen gesundheitsgefährdenden Folgen aufzuklären.

Hier finden Sie eine Hebamme in Ihrer Nähe. Wichtige Hinweise vom AOK-Expertenforum Eltern & Kind gibt es hier. Mit dem AOK-Gesundheitsnavigator finden Sie das passende Krankenhaus. Das AOK-Baby-Telefon steht Eltern bei Fragen rund um die Gesundheit des Nachwuchses zur Seite.

  • Die individuelle Risikoeinschätzung von Mutter und Kind ist ein laufender Prozess.
  • Haben Sie sich mit Ihrer Hebamme und Ihrem Gynäkologen frühzeitig auf einen Geburtsort geeinigt, kann sich Ihre Wahl während der Schwangerschaft auch noch ändern.
  • Das ist vor allem vom Verlauf Ihres Gesundheitszustands abhängig, der zum Beispiel einen Kaiserschnitt notwendig machen kann.

Die Angebote der AOK unterscheiden sich regional. Geben Sie die Postleitzahl Ihres Wohnorts ein, damit wir Ihnen die Leistungen Ihrer AOK vor Ort rund um das Thema Geburt anzeigen können. Waren diese Informationen hilfreich für Sie? : Kaiserschnitt bis Hausgeburt | AOK

Wie viel kostet ein Tag im Krankenhaus ohne Versicherung?

Die Abrechnung als Privatpatient im Krankenhaus – Bei der privaten Krankenversicherung wird die Rechnung für die stationäre Behandlung als Privatpatient insoweit vom Versicherer beim Vorhandensein einer Abtretungserklärung direkt beglichen – sofern kein Selbstbehalt vereinbart wurde oder bestimmte Leistungen durch den Tarif nicht gedeckt sind.

  1. Auch wenn Wahlleistungen in Anspruch genommen wurden, müssen diese zusätzlichen Kosten eventuell vom Patienten selbst übernommen werde n.
  2. Das gilt etwa bei der Wahlleistung Unterkunft, wenn beispielsweise Angehörige einen Internetanschluss im Zimmer oder die zeitweilige Unterbringung nutzen.
  3. Wie viel das jeweils mehr kostet, hängt von den individuellen Regelungen des Krankenhauses ab.

Die Basiskosten für ein Einzelzimmer betragen pro Tag meist um die 150 Euro. Für ein Zweibettzimmer ist es ungefähr die Hälfte. Es werden schnell, allein für die Unterkunft mit ein paar Komfortleistungen, um die 200 Euro pro Tag erreicht. Gesetzlich Krankenversicherte müssen sich bei einem Krankenhausaufenthalt mit 10 Euro pro Tag an den angefallenen Kosten beteiligen, für maximal 28 Tage im Jahr.

Wie teuer ist ein Tag im Krankenhaus?

Gesetzlich Versicherte Patientinnen und Patienten ab 18 Jahren zahlen an die Krankenkasse zehn Euro pro Tag für höchstens 28 Aufenthaltstage im Jahr (§39 SGB V, §39 SGB V). Das Krankenhaus rechnet die Zuzahlung direkt mit den gesetzlich Versicherten ab.

Wie viel Geld im Monat für Windeln?

2. Stichwort: Erstausstattung – Zwischen 600 und 2500 Euro werden im ersten Jahr fällig – Fragen Sie in Ihrem Freundeskreis diejenigen, die bereits Eltern sind: Was ist in der Praxis wirklich nötig, was dürfen Sie testen, was können Sie sich vielleicht leihen, was können Sie Ihren Freunden ggf.

abkaufen? Das reduziert die Ausgaben immens. Je nach Ihren persönlichen Ansprüchen können für die Erstausstattung zwischen 600 und 2.500 Euro fällig werden. Sparen können Sie vor allem beim Kauf des Kinderwagens. Diesen können Sie guten Gewissens gebraucht im Internet bekommen. Auch Second-Hand Läden und Flohmärkte sind eine gute Adresse, um die Kosten für die Erstausstattung zu reduzieren.

Mit diesen Kosten müssen sie in Deutschland im ersten Jahr rechnen:

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(Autositz): 70 bis 140 Euro Erste Kleidung, Mullwindeln, Decken: 150 bis 200 Euro Fläschchen, Sterilisiergerät, : 50 bis 100 Euro Kinderwagen: 150 bis 1.500 Euro Möbel ( bzw., Wickelkommode): 150 bis 400 Euro, Wickeltasche, Badewanne: 100 bis 200 Euro

Haben Sie zwei oder mehr Kinder, verringert sich der monatlich benötigte Betrag. Die Grundausstattung muss nicht immer neu beschafft werden, Kleidung kann im Laufe des Lebens an jüngere Geschwister weiter gegeben werden. Was kostet ein Kind im Monat? On top kommen die monatlichen Kosten, die mit 35 bis 50 Euro für Windeln, 35 bis 50 Euro für, 25 bis 40 Euro für Babygläschen, zehn bis 25 Euro für Pflegeprodukte und zehn bis 25 Euro für Schnuller und Kleinbedarf zu Buche schlagen.

Wie teuer ist ein Baby?

Behalten Sie die Finanzen im Blick – Was kostet ein Baby letztendlich? Hochgerechnet über 2.000 Euro vor der Geburt, danach monatlich gute 600 Euro – das ist nicht gerade wenig. Kein Wunder, dass der Volksmund die Kosten für ein Kind mit einem kleinen Einfamilienhaus vergleicht.

Genau genommen sind es rund 140.000 Euro, die 18 Jahre nach der Familiengründung zusammenkommen. Da ist es gut, dass der Staat Familien mit Kindern jährlich mit rund 200 Milliarden Euro unterstützt. Sie erhalten beispielsweise für den Erwerb oder Bau einer selbstgenutzten Immobilie. Insgesamt gibt es mehr als 160 Maßnahmen wie Steuervergünstigungen und Zuschüsse – damit Sie Ihrem Kind einen guten Start ins Leben ermöglichen können.

Auf der finden junge Eltern genaue Informationen zu den jeweiligen Leistungen, relevante Anträge und viele nützliche Tools wie zum Beispiel einen Elterngeldrechner. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, sich mit den regelmäßigen Ausgaben zu befassen. Das Greifspielzeug ist beim Spaziergang verlorengegangen? Die ersten Bodys werden langsam zu eng? Bodys, Söckchen und Strumpfhosen, aber auch Windeln und Milchpulver fallen einzeln betrachtet nicht so stark ins Gewicht, in Summe sind sie in der Haushaltskasse aber deutlich zu spüren.

  1. Um auch die „kleinen” Ausgaben im Blick zu behalten, ist es daher sinnvoll, ein Haushaltsbuch zu führen.
  2. Auf diese Weise können Geldfresser und Sparpotenziale aufgedeckt werden, sodass mehr Geld für das Wesentliche bleibt.
  3. Selbstverständlich lässt sich das auch digital führen.
  4. Hierfür bietet sich der kostenfreie Onlineplaner des Beratungsdiensts der S-Finanzgruppe „” an.

Natürlich lassen sich auch Ein- und Ausgaben mit entsprechenden Apps wie Money Control, Mein Budget oder der Finanzchecker-App erfassen. So behält man auch von unterwegs oder auf Reisen den Überblick. Der Download ist kostenfrei bei bei und im möglich. In jedem Fall ist es sinnvoll, sich vor der Ankunft des neuen Erdenbürgers Gedanken über die Finanzen zu machen, Fördermöglichkeiten und Zuschüsse sowie die passenden Sparangebote zu recherchieren. Die Berliner Sparkasse bietet zum Beispiel mit dem eine Verzinsung von bis zu 1,00 % p.a.

Für die ersten 1.000 Euro. Übrigens: Nicht nur die Eltern, sondern die ganze Familie und auch Freunde können mitsparen. Ob zur Geburt oder zum ersten Geburtstag – ein Beitrag zum Sparbuch ist ein sinnvolles Geschenk, das gleichzeitig eine Investition in die Zukunft ist. Wir verraten, welche Leistungen die Versicherung für Kinder umfasst und worauf beim Abschluss einer Police zu achten ist.

Das kostenfreie Startkonto ist das perfekte Konto für alle im Alter von 0 – 17 Jahren. Es begleitet durch die Zeit von Geburt bis zum Erwachsen werden. Eine Familie gründen und Kinder bekommen – große Lebensziele und mit großem Glück verbunden. Automatische Abmeldung in 20 Sekunden Automatische Abmeldung in 20 Möchten Sie die Sitzung fortsetzen? Wir, als Ihre Sparkasse, verwenden Cookies, die unbedingt erforderlich sind, um Ihnen unsere Website zur Verfügung zu stellen.

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Klicken Sie auf „Ablehnen”, werden keine zusätzlichen Cookies gesetzt. i : Was kostet ein Baby? Alle Zahlen auf einen Blick

Wie viel kostet ein Kind im Monat?

763 Euro im Monat geben Paare mit einem Kind für den Nachwuchs aus WIESBADEN – Ob Kitagebühren oder Sportschuhe, Schulranzen oder Frühstücksbrote – die Ausgaben von Eltern für ihre Kinder sind vielfältig. Im Jahr 2018 gaben Paare mit einem Kind im Schnitt 763 Euro im Monat für ihren Nachwuchs aus. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, machten die Ausgaben für das Kind damit mehr als ein Fünftel (21 %) der gesamten Konsumausgaben dieses Haushaltstyps in Höhe von monatlich 3 593 Euro aus.

Im Vergleich zum Jahr 2013 (660 Euro) sind die Ausgaben für ein Kind um knapp 16 % gestiegen, die gesamten Konsumausgaben um 17 %. Alleinerziehende wandten 35 % ihrer Konsumausgaben fürs Kind auf Alleinerziehende mit einem Kind gaben mit durchschnittlich 710 Euro monatlich etwas weniger aus als Paare, jedoch hatten die Ausgaben fürs Kind bei ihnen einen Anteil von 35 % an den gesamten Konsumausgaben.

Die Ausgaben für Kinder bestehen unter anderem aus der materiellen Grundversorgung wie Ernährung, Bekleidung und Wohnen. Hierauf entfiel rund die Hälfte der Ausgaben für Kinder. Auf Freizeit, Unterhaltung und Kultur entfielen rund 15 % der Ausgaben. Mit steigender Kinderzahl sinken die Ausgaben pro Kind: Für zwei Kinder gab ein Paarhaushalt im Schnitt 1 276 Euro monatlich aus, für drei Kinder 1 770 Euro.

  • Zudem zeigt sich: Je älter die Kinder, desto höher die Kosten.
  • Paare mit einem Kind im Alter von bis zu 6 Jahren gaben 679 Euro im Monat für das Kind aus – in diesem Alter spielt die Kinderbetreuung als Ausgabeposten eine größere Rolle.
  • Für Jugendliche von 12 bis unter 18 Jahren gaben die Eltern in Paarhaushalten mit einem Kind mit durchschnittlich 953 Euro im Monat deutlich mehr aus.

Hier fallen die höheren Ausgaben für Nahrungsmittel und die Ausgaben für Freizeit, Unterhaltung und Kultur stärker ins Gewicht. Weitere Informationen: : 763 Euro im Monat geben Paare mit einem Kind für den Nachwuchs aus

Wie viel kostet ein Kind?

Kinder – lieb und teuer! Durchschnittlich rund 148.000 Euro kostet ein Kind bis zum 18. Lebensjahr. Das hat das Statistische Bundesamt 2018 in einer Studie ermittelt.

Wie teuer ist ein geplanter Kaiserschnitt?

Kaiserschnitt Die Geburt des eigenen Kindes ist eines der schönsten Momente, die sich ein Paar vorstellen kann. Es ist etwas ganz besonderes und stellt den Beginn eines neuen Lebensabschnittes dar. Doch nicht immer können oder wollen Mütter ihr Kind auf natürlichem Wege zur Welt bringen.

  • Die Gründe dafür können sowohl medizinisch als auch persönlich sein.
  • Hier kommt der Kaiserschnitt ins Spiel.
  • Doch wie genau läuft ein Kaiserschnitt ab und welche Kosten kommen auf einen zu? In Deutschland wird circa ein Drittel der Kinder mittels eines Kaiserschnittes zur Welt gebracht.
  • Bei einem Kaiserschnitt wird der Fötus durch einen chirurgischen Eingriff aus dem Bauch der Mutter geholt.

Der Kaiserschnitt ist eine Operation und wird auch als Schnittentbindung oder Sectio bezeichnet. Hierbei werden die Bauchdecke und die Gebärmutter der schwangeren Frau mit einem Schnitt geöffnet, um das Kind direkt auf die Welt zu holen. Durch die Betäubung ist dieser Eingriff weitestgehend schmerzfrei, allerdings muss bei der Heilung der Wunde mit Wundschmerzen gerechnet werden.

  • Ein Kaiserschnitt kann aus verschiedenen Gründen durchgeführt werden.
  • Hier wird zwischen den zwingenden Gründen, den absoluten Indikationen, und den nicht zwingenden Gründen, den relativen Indikationen, unterschieden.
  • Ob ein Kaiserschnitt zwingend notwendig ist, kann entweder schon vor der Geburt feststehen oder es können während der Geburt Komplikationen auftauchen, die einen Kaiserschnitt unumgänglich machen.

Zu den absoluten Indikationen gehören unter anderem:

Querlage des Kindes oder andere Lage, die eine normale Geburt unmöglich macht Der Kopf passt nicht durch das Becken der Mutter Mutterkuchen versperrt den Geburtsweg Drohender Gebärmutterriss Nabelschnur liegt ungünstig Sauerstoffunterversorgung des Kindes Infektion der Eihöhle

Neben den notwendigen Gründen gibt es auch nicht notwendige Gründe, die möglicherweise, aber eben nicht zwingend zu Komplikationen führen können. Zu den relativen Indikatoren gehören unter anderem: Beckenlage des Kindes, wenn das Kind nicht mit dem Kopf, sondern dem Po voran in der Gebärmutter liegt

Eine Mehrlingsgeburt Kaiserschnitt aus vorheriger Geburt Geburtsstillstand Auffällige Herztöne des Kindes Lange Geburt Völlige Erschöpfung der Mutter

Neben den absoluten und relativen Indikationen gibt es aber auch Wunschkaiserschnitte, bei denen sich die Eltern bewusst für einen geplanten Kaiserschnitt entscheiden. Ein Wunschkaiserschnitt kann sowohl Vor- als auch Nachteile haben. Für einen Kaiserschnitt sprechen folgende Gründe:

Erhöhtes Alter der Mutter Kindeswohl, da die Risiken auf Komplikationen bei einem Kaiserschnitt geringer sind als bei einer natürlichen Geburt Angst vor Darmriss oder Inkontinenz Angst vor den Wehen und den Schmerzen Die Planbarkeit des Geburtstermins

Neben den Vorteilen gibt es aber auch einige Nachteile, die ein Kaiserschnitt mit sich bringen kann. Nachteile können folgende sein:

Höheres Risiko für die Mutter aufgrund der Bauchoperation Atemprobleme beim Baby, da viele Kaiserschnitte zu früh durchgeführt werden Fehlende Keimbesiedelung, da bei einer vaginalen Geburt die Bakterienflora des Geburtskanals auf das Baby übertragen wird Komplikationen bei darauffolgenden Schwangerschaften

Bevor die Operation durchgeführt werden kann, muss sich für eine Art der Narkose entschieden werden. Zum einen gibt es natürlich die Vollnarkose, welche heutzutage aber nur noch in Ausnahmen oder Notfällen durchgeführt wird. Meistens besteht die Wahl der Narkose zwischen der Spinalanästhesie und der Periduralanästhesie, bei denen es sich um örtliche Betäubungen, also Teilnarkosen handelt.

Bei der Spinalanästhesie wird das Betäubungsmittel in den unteren Teil der Wirbelsäule direkt in den Rückenmarkskanal gespritzt. Wird zur Periduralanästhesie (PDA) gegriffen, wird der Körper von der Taille abwärts betäubt. Hierbei wird das Betäubungsmittel durch eine Nadel und einen Katheter in einen Bereich nahe der Wirbelsäule geleitet, dem Periduralraum.

Beide Narkosearten eignen sich gleichermaßen gut, da die Frau bei Bewusstsein ist und lediglich Zug- und Druckgefühle verspürt, jedoch keine Schmerzen. Sobald die Narkose wirkt, kann mit dem Kaiserschnitt begonnen werden. Wegen der besseren Wundheilung, aber auch aus kosmetischen Gründen, wird der Einschnitt horizontal oberhalb des Schambeines gesetzt.

  1. Die Schnittlänge beträgt hierbei meistens nicht mehr als zehn Zentimeter.
  2. Um dann an die Gebärmutter zu kommen, müssen verschiedene Schichten aus Fett- und Muskelgewebe geöffnet und beiseitegeschoben werden.
  3. Diese Operationstechnik wird auch die Misgav-Ladach-Methode genannt.
  4. Dieses Vorgehen ist sanfter und schonender für das Gewebe und der Blutverlust ist zudem geringer im Gegensatz zu anderen Methoden, bei denen alle Schichten mit einem Skalpell durchschnitten werden.

Danach wird die Gebärmutter mit einem Schnitt quer geöffnet und das Kind kann aus der Gebärmutter herausgeholt werden. Der Eingriff dauert in der Regel zwischen 20 und 30 Minuten und der Krankenhausaufenthalt meistens zwischen fünf Tagen und einer Woche,

  • Die Wundheilung dauert bei einem Kaiserschnitt länger als bei einer natürlichen Geburt.
  • Ungefähr sechs Wochen nach der Operation muss sich die Mutter schonen und darf weder schwer heben noch sich körperlich besonders anstrengen, damit die Wunde gut verheilen kann.
  • Nach den sechs Wochen empfiehlt es sich, mit sanfter Gymnastik zu beginnen, um langsam die Muskeln wieder aufzubauen.
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Ist der Kaiserschnitt medizinisch notwendig, also wird er aus zwingend notwendigen Gründen durchgeführt, werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen, Sobald der Kaiserschnitt nicht medizinisch notwendig ist, müssen die Kosten in der Regel selber getragen werden. Wir erklären wie es funktioniert Weiterlesen Entbinden im Krankenhaus Damit man sich auch richtig auf den Tag der Geburt und das darauffolgende Leben freuen kann empfiehlt es sich, möglichst früh ein passendes Krankenhaus auszusuchen und sich für eine Entbindungsmethode zu entscheiden. Checkliste: Was brauche ich für einen Krankenhausaufenthalt? Was muss mit ins Krankenhaus? Wir haben eine Checkliste für Sie zusammengestellt. Windpocken erkennen Ansteckung, Schutz und Symptome – lesen Sie hier alles zum Thema Windpocken. Frauenheilkunde – Was die Gynäkologie für Frauen leistet Speziell an Frauen richtet sich die Gynäkologie, auch als Frauenheilkunde bezeichnet. Was zählt zu den Themen dieses Fachbereichs? Das erfahren Sie hier. Entbindung im Krankenhaus Damit man sich auch richtig auf den Tag der Geburt und das darauffolgende Leben freuen kann empfiehlt es sich, möglichst früh ein passendes Krankenhaus auszusuchen und sich für eine Entbindungsmethode zu entscheiden. Die weiblichen Geschlechtsorgane Erfahren Sie hier mehr über Aufbau, Funktion und häufige Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane. : Kaiserschnitt

Sind Medikamente für Schwangere kostenlos?

In diesen Fällen gelten besondere Regelungen: –

Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind von fast allen Zuzahlungen befreit. Für die Zuzahlung zu Fahrkosten gilt diese Befreiung nicht. Schwangere habe keine Zuzahlungen für Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmittel zu leisten, wenn die Leistungen bei Schwangerschaftsbeschwerden und im Zusammenhang mit der Entbindung erbracht werden. Auch für die stationäre Entbindung entfällt die Zuzahlung. Zuzahlungen sind nur bis zur finanziellen Belastungsgrenze zu leisten: 2 % der jährlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt bzw.1 % für chronisch kranke Patienten. Ist bei einem Festbetragsarzneimittel der Apothekeneinkaufspreis mindestens 30 % niedriger als der Festbetrag, kann das Medikament von der Zuzahlung freigestellt werden. Bei einem festbetragsgeregelten Arzneimittel kann die Mehrzuzahlungspflicht entfallen, wenn zwischen der Krankenkasse und dem Hersteller eine Rabattvereinbarung besteht. Krankenkassen dürfen die Zuzahlung für ein Arzneimittel um die Hälfte ermäßigen bzw. aufheben, wenn eine Rabattvereinbarung mit dem Hersteller besteht und daraus Einsparungen zu erwarten sind. Reha-Sport und Funktionstraining sind zuzahlungsfreie Sachleistungen der Krankenkassen.

: Zuzahlung

Ist eine Hebamme kostenlos?

Kosten einer Hebammenbetreuung in der Schwangerschaft – Eine Hebamme ist für viele werdende Mütter in der Schwangerschaft unverzichtbar. Hebammen sind eine wichtige Ansprechpartnerin rund um das Thema Schwangerschaft, Geburt oder Elternsein. Gleichzeitig sollte eine Hebamme für Sie eine Vertrauensperson sein, mit der Sie auch über Sorgen und Ängste jederzeit sprechen können.

  1. Sie werden nicht nur beraten und unterstützt, sondern können auch Vorsorgeuntersuchungen von Ihrer Hebamme durchführen lassen.
  2. Auch die üblichen Schwangerschaftsbeschwerden wie beispielsweise Schwangerschaftsübelkeit können von Ihrer Hebamme behandelt werden.
  3. Manche Hebammen verfügen über Weiterbildungen und bieten Naturheilmethoden wie Akupunktur oder Homöopathie an.

In der Regel werden Sie von Ihrer Hebamme zu Hause besucht, sodass Sie keine Fahrt antreten müssen. Weiterhin werden Sie das Angebot zu einem Geburtsvorbereitungskurs bekommen, der meist von Hebammen geleitet wird. Sowohl die Hausbesuche als auch die Vorsorge während der Schwangerschaft durch die Hebamme stehen Ihnen gesetzlich zu und werden daher von Ihrer Krankenkasse übernommen.

Wie viel kostet eine Geburt in den USA?

Teure Geburten US-Mütter berichten, wie lange sie die Kosten für die Geburt ihrer Kinder abstottern mussten – In den USA müssen Familien für die Geburtskosten ihrer Kinder oft selbst aufkommen. Auf TikTok berichten die Userinnen, wie viele Jahre es dauerte, bis sie die Rechnung endlich beglichen hatten.

  1. Eine Geburt kostet viel Geld und nicht in jedem Land kommt die Krankenversicherung für die hohen Krankenhausrechnungen auf.
  2. Im internationalen Vergleich sind die USA in Sachen Geburt eines der teuersten Länder der Welt.
  3. Laut der “New York Times2 belaufen sich die Kosten einer normalen Geburt dort umgerechnet auf rund 25.000 Euro.

Dies gilt aber nur für Geburten ohne Komplikationen und Babys, die ohne gesundheitliche Schäden geboren werden. Frauen, die per Kaiserschnitt entbinden, zahlen fast 16.000 Euro mehr. Eine Pflicht-Krankenversicherung wie in Deutschland gibt es dort nicht. Doch selbst wenn sich die US-Amerikaner eine teure Privatversicherung leisten, schließen diese etwaige Geburtskosten häufig aus oder übernehmen nur einen Teil davon. Nicht eingerechnet sind die Kosten für sämtliche Vorsorgeuntersuchungen, die zusätzlich bezahlt werden müssen – ein Ultraschall kostet in den USA umgerechnet circa 800 Euro.

Ist es Pflicht eine Hebamme zu haben?

Wer übernimmt die Kosten? – Für gesetzlich Versicherte gilt: Nach einer Hausgeburt oder ambulanten Geburt kann die Hebamme bis zum zehnten Tag nach der Geburt tägliche Hausbesuche bei Ihnen machen, danach nach Absprache. Haben Sie in der Klinik Ihr Kind bekommen und gehen erst nach einigen Tagen nach Hause, so haben Sie für die verbleibenden Tage bis zum zehnten Tag nach der Geburt ebenfalls Anspruch auf tägliche Hebammenbesuche.

Wenn Sie sich unsicher fühlen oder spezielle Fragen haben, können Sie in den ersten zwölf Wochen nach der Geburt zusätzlich 16 Hebammentermine in Anspruch nehmen, auf ärztliche Anordnung hin auch mehr. Bei Bedarf können bis zum Ende der Stillzeit Beratungsgespräche vereinbart werden. Treten Komplikationen auf, zahlen die gesetzlichen Krankenkassen auch noch weitere Hausbesuche.

Manche Hebammenpraxen arbeiten mit Fachkräften anderer Berufsgruppen zusammen, zum Beispiel aus Sozialarbeit oder Sozialpädagogik. Angebote, die über den Leistungskatalog der Hebammen hinausgehen, müssen in der Regel privat bezahlt werden. Rückbildungskurse werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, wenn sie bis vier Monate nach der Geburt begonnen und bis zum Ende des neunten Monats abgeschlossen werden. Der Text dieser Seite ist, soweit es nicht anders vermerkt ist, urheberrechtlich geschützt und lizenziert unter der Creative Commons Namensnennung-Nicht kommerziell-Keine Bearbeitung Lizenz 3.0 Germany, Bitte beachten Sie unsere Verwendungshinweise.

Wie viel kostet eine private Hebamme?

Welche Kosten einer Hebammenleistung Sie selbst tragen müssen – Zwar werden die Hausbesuche und Untersuchungen durch eine Hebamme vor und nach der Schwangerschaft von der Krankenkasse gezahlt, jedoch gibt es einige Hebammenleistungen, die nicht immer von der Krankenkasse übernommen werden. Dabei kann es sich beispielsweise um die Anwendung bestimmter Naturheilmethoden handeln, die im Auge der Krankenkasse nicht unbedingt notwendig wären.

  • In diesem Fall kann es sein, dass Sie die Kosten für Sonderleistungen selbst tragen müssen.
  • Ihnen steht als Schwangere die Teilnahme an einem von Hebammen geleiteten Geburtsvorbereitungskurs zu.
  • Häufig wird hier die Möglichkeit geboten, dass Ihr Partner Sie zu ausgewählten Terminen begleitet.
  • Die Kursteilnahme Ihres Partners wird in der Regel nicht von der Krankenkasse gezahlt und muss stattdessen als Eigenanteil getragen werden.

Sofern Sie beide bei der gleichen Krankenkasse versichert sind, stehen die Chancen einer Kostenübernahme in der Regel besser. Dies gilt es jedoch mit der jeweiligen Krankenkasse abzuklären. Weiterhin entstehen für Sie Kosten, wenn Sie eine Hebamme wünschen, die Ihnen auf Abruf für die Entbindung zur Verfügung steht.

  1. In der Regel handelt es sich dabei um Ihre vertraute Hebamme, die Sie auch während der Schwangerschaft betreut hat.
  2. Bietet Ihre Hebamme eine solche Rufbereitschaft an, zahlen Sie eine Pauschale von ca.200-300 € an Ihre Hebamme.
  3. Sie sollten jedoch vorab mit Ihrer Geburtsklinik abklären, ob eine persönliche Hebamme erlaubt ist, da einige Kliniken nur mit Ihren eigenen Hebammen zusammenarbeiten.

Sie erwarten ein Kind? – Rufen Sie uns kostenfrei an und informieren Sie sich z.B. über die Kosten und das Einfrieren bei der Deutschen Stammzellenbank.: 0800-3223221 oder [email protected] Wissenswertes für Eltern – Weiter lesen.

Wie viel kostet ein wunschkaiserschnitt?

Kaiserschnitt Die Geburt des eigenen Kindes ist eines der schönsten Momente, die sich ein Paar vorstellen kann. Es ist etwas ganz besonderes und stellt den Beginn eines neuen Lebensabschnittes dar. Doch nicht immer können oder wollen Mütter ihr Kind auf natürlichem Wege zur Welt bringen.

Die Gründe dafür können sowohl medizinisch als auch persönlich sein. Hier kommt der Kaiserschnitt ins Spiel. Doch wie genau läuft ein Kaiserschnitt ab und welche Kosten kommen auf einen zu? In Deutschland wird circa ein Drittel der Kinder mittels eines Kaiserschnittes zur Welt gebracht. Bei einem Kaiserschnitt wird der Fötus durch einen chirurgischen Eingriff aus dem Bauch der Mutter geholt.

Der Kaiserschnitt ist eine Operation und wird auch als Schnittentbindung oder Sectio bezeichnet. Hierbei werden die Bauchdecke und die Gebärmutter der schwangeren Frau mit einem Schnitt geöffnet, um das Kind direkt auf die Welt zu holen. Durch die Betäubung ist dieser Eingriff weitestgehend schmerzfrei, allerdings muss bei der Heilung der Wunde mit Wundschmerzen gerechnet werden.

  • Ein Kaiserschnitt kann aus verschiedenen Gründen durchgeführt werden.
  • Hier wird zwischen den zwingenden Gründen, den absoluten Indikationen, und den nicht zwingenden Gründen, den relativen Indikationen, unterschieden.
  • Ob ein Kaiserschnitt zwingend notwendig ist, kann entweder schon vor der Geburt feststehen oder es können während der Geburt Komplikationen auftauchen, die einen Kaiserschnitt unumgänglich machen.

Zu den absoluten Indikationen gehören unter anderem:

Querlage des Kindes oder andere Lage, die eine normale Geburt unmöglich macht Der Kopf passt nicht durch das Becken der Mutter Mutterkuchen versperrt den Geburtsweg Drohender Gebärmutterriss Nabelschnur liegt ungünstig Sauerstoffunterversorgung des Kindes Infektion der Eihöhle

Neben den notwendigen Gründen gibt es auch nicht notwendige Gründe, die möglicherweise, aber eben nicht zwingend zu Komplikationen führen können. Zu den relativen Indikatoren gehören unter anderem: Beckenlage des Kindes, wenn das Kind nicht mit dem Kopf, sondern dem Po voran in der Gebärmutter liegt

Eine Mehrlingsgeburt Kaiserschnitt aus vorheriger Geburt Geburtsstillstand Auffällige Herztöne des Kindes Lange Geburt Völlige Erschöpfung der Mutter

Neben den absoluten und relativen Indikationen gibt es aber auch Wunschkaiserschnitte, bei denen sich die Eltern bewusst für einen geplanten Kaiserschnitt entscheiden. Ein Wunschkaiserschnitt kann sowohl Vor- als auch Nachteile haben. Für einen Kaiserschnitt sprechen folgende Gründe:

Erhöhtes Alter der Mutter Kindeswohl, da die Risiken auf Komplikationen bei einem Kaiserschnitt geringer sind als bei einer natürlichen Geburt Angst vor Darmriss oder Inkontinenz Angst vor den Wehen und den Schmerzen Die Planbarkeit des Geburtstermins

Neben den Vorteilen gibt es aber auch einige Nachteile, die ein Kaiserschnitt mit sich bringen kann. Nachteile können folgende sein:

Höheres Risiko für die Mutter aufgrund der Bauchoperation Atemprobleme beim Baby, da viele Kaiserschnitte zu früh durchgeführt werden Fehlende Keimbesiedelung, da bei einer vaginalen Geburt die Bakterienflora des Geburtskanals auf das Baby übertragen wird Komplikationen bei darauffolgenden Schwangerschaften

Bevor die Operation durchgeführt werden kann, muss sich für eine Art der Narkose entschieden werden. Zum einen gibt es natürlich die Vollnarkose, welche heutzutage aber nur noch in Ausnahmen oder Notfällen durchgeführt wird. Meistens besteht die Wahl der Narkose zwischen der Spinalanästhesie und der Periduralanästhesie, bei denen es sich um örtliche Betäubungen, also Teilnarkosen handelt.

Bei der Spinalanästhesie wird das Betäubungsmittel in den unteren Teil der Wirbelsäule direkt in den Rückenmarkskanal gespritzt. Wird zur Periduralanästhesie (PDA) gegriffen, wird der Körper von der Taille abwärts betäubt. Hierbei wird das Betäubungsmittel durch eine Nadel und einen Katheter in einen Bereich nahe der Wirbelsäule geleitet, dem Periduralraum.

Beide Narkosearten eignen sich gleichermaßen gut, da die Frau bei Bewusstsein ist und lediglich Zug- und Druckgefühle verspürt, jedoch keine Schmerzen. Sobald die Narkose wirkt, kann mit dem Kaiserschnitt begonnen werden. Wegen der besseren Wundheilung, aber auch aus kosmetischen Gründen, wird der Einschnitt horizontal oberhalb des Schambeines gesetzt.

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Die Schnittlänge beträgt hierbei meistens nicht mehr als zehn Zentimeter. Um dann an die Gebärmutter zu kommen, müssen verschiedene Schichten aus Fett- und Muskelgewebe geöffnet und beiseitegeschoben werden. Diese Operationstechnik wird auch die Misgav-Ladach-Methode genannt. Dieses Vorgehen ist sanfter und schonender für das Gewebe und der Blutverlust ist zudem geringer im Gegensatz zu anderen Methoden, bei denen alle Schichten mit einem Skalpell durchschnitten werden.

Danach wird die Gebärmutter mit einem Schnitt quer geöffnet und das Kind kann aus der Gebärmutter herausgeholt werden. Der Eingriff dauert in der Regel zwischen 20 und 30 Minuten und der Krankenhausaufenthalt meistens zwischen fünf Tagen und einer Woche,

  1. Die Wundheilung dauert bei einem Kaiserschnitt länger als bei einer natürlichen Geburt.
  2. Ungefähr sechs Wochen nach der Operation muss sich die Mutter schonen und darf weder schwer heben noch sich körperlich besonders anstrengen, damit die Wunde gut verheilen kann.
  3. Nach den sechs Wochen empfiehlt es sich, mit sanfter Gymnastik zu beginnen, um langsam die Muskeln wieder aufzubauen.

Ist der Kaiserschnitt medizinisch notwendig, also wird er aus zwingend notwendigen Gründen durchgeführt, werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen, Sobald der Kaiserschnitt nicht medizinisch notwendig ist, müssen die Kosten in der Regel selber getragen werden. Wir erklären wie es funktioniert Weiterlesen Entbinden im Krankenhaus Damit man sich auch richtig auf den Tag der Geburt und das darauffolgende Leben freuen kann empfiehlt es sich, möglichst früh ein passendes Krankenhaus auszusuchen und sich für eine Entbindungsmethode zu entscheiden. Checkliste: Was brauche ich für einen Krankenhausaufenthalt? Was muss mit ins Krankenhaus? Wir haben eine Checkliste für Sie zusammengestellt. Windpocken erkennen Ansteckung, Schutz und Symptome – lesen Sie hier alles zum Thema Windpocken. Frauenheilkunde – Was die Gynäkologie für Frauen leistet Speziell an Frauen richtet sich die Gynäkologie, auch als Frauenheilkunde bezeichnet. Was zählt zu den Themen dieses Fachbereichs? Das erfahren Sie hier. Entbindung im Krankenhaus Damit man sich auch richtig auf den Tag der Geburt und das darauffolgende Leben freuen kann empfiehlt es sich, möglichst früh ein passendes Krankenhaus auszusuchen und sich für eine Entbindungsmethode zu entscheiden. Die weiblichen Geschlechtsorgane Erfahren Sie hier mehr über Aufbau, Funktion und häufige Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane. : Kaiserschnitt

Wie viel kostet eine Geburt in der Schweiz?

Gebären und Tschüss? Ein Gespenst geht um in den Spitälern. Es trägt kein weisses Spitalhemd, sondern den korrekt geschnittenen Anzug des Finanzcontrollers. Wo immer es auftaucht, sorgt es für Nervosität und Verunsicherung, für hektisches Kalkulieren, für fieberhaftes Suchen nach Sparmöglichkeiten.

Fallpauschale 2012 oder SwissDRG heisst die Schreckensvision. Übersetzt: Diagnosis Related Groups, zu Deutsch: Diagnosebezogene Fallgruppe. Das neue Abrechnungssystem stellt alles auf den Kopf. Es sieht vor, dass die Spitäler von den Krankenkassen nicht mehr die individuellen Kosten vergütet bekommen, die ein Patient oder eine Patientin verursachen, sondern einen Pauschalbetrag, der sich nach der Diagnose richtet, die der Arzt oder die Ärztin gestellt hat.

In vielen Spitälern arbeitet man bereits seit einiger Zeit mit dem Fallpauschalensystem. Ab Januar 2012 wird es jedoch vereinheitlicht und schweizweit gültig sein. Den Spitälern stehen 2012 insgesamt über tausend Fallpauschalen zur Verfügung, 26 davon betreffen die Geburtshilfe: sechs für unterschiedlich aufwendige Kaiserschnittgeburten, sechs für vaginale Geburten mit und ohne Komplikationen; mit den übrigen 14 Pauschalen können Spitalaufenthalte abgerechnet werden, die vor der Geburt nötig sind, etwa bei frühzeitigen Wehen oder drohendem Abort.

Weitere 42 stehen für die Behandlung der Neugeborenen zur Verfügung. So weit, so gut, könnte man meinen. Wäre da nicht die «Grundangst, dass das Geld nicht reicht, das zur Verfügung steht», wie Prof. Roland Zimmermann, Direktor der Klinik für Geburtshilfe des Universitätsspitals Zürich, sagt. Dazu muss man wissen, dass die eidgenössischen Räte die Einführung der Fallpauschalen beschlossen haben, um die Gesundheitskosten zu senken.

Ob dies gelingt, wird sich zeigen und soll hier nicht diskutiert werden. Fürs nächste Jahr jedenfalls erhöhen die Krankenkassen ihre Prämien wieder. Der Preis einer Geburt wird auch nach 2012 von Spital zu Spital unterschiedlich sein. SwissDRG legt lediglich ein sogenanntes Kostengewicht für die einzelnen «Diagnosen» fest.

vaginale Geburt ohne komplizierende Diagnose Fr.5480.– vaginale Geburt mit komplizierenden Diagnosen maximal Fr.11 570.– Kaiserschnitt ohne komplizierende Diagnose Fr.8310.– Kaiserschnitt mit mehreren komplizierenden Diagnosen maximal Fr.17 670.–

Quelle: SwissDRG Die Krux liegt im vermeintlich Einfachen. Jeder Extra-Aufwand während der Geburt oder im Wochenbett, der nicht zu einer höheren Pauschale führt, verursacht dem Spital Mehrkosten. Jede Akupunktur-Behandlung und jeder Wickel, jedes zusätzliche Medikament, jede Stillberatung und jede weitere Nacht im Spitalbett verteuern den Fall.

So erhält die Klinik unter Umständen für eine informierte und selbstständige Zweitgebärende, die schon zwei Tage nach der Geburt wieder zu Hause ist, den gleich hohen Betrag vergütet wie für eine Migrantin aus Afrika, die fünf Tage im Spital behalten wird, damit beim dunkelhäutigen Neugeborenen nicht die Gelbsucht übersehen wird, die zu irreparablen Hirnschäden führen kann.

«Soziale Aspekte haben null Einfluss auf den DRG», kritisiert Roland Zimmermann. Theoretisch liegt dem Fallpauschalensystem allerdings ein sozialer Gedanke zugrunde. So zumindest sieht es Simon Hölzer, Geschäftsführer von SwissDRG. «Die Fallpauschalen sind mathematische Mittelwerte», erklärt der Ökonom.

Innerhalb der einzelnen Pauschale gilt das Solidaritätsprinzip «einer für alle, alle für einen». Hölzer: «Die höheren Kosten einer Frau, die länger im Spital bleibt, werden kompensiert von derjenigen, die früher nach Hause geht.» Tönt ehrenhaft, funktioniert aber nur so lange, wie sich die unrentablen Fälle auf alle Spitäler einigermassen gerecht verteilen und dieser Mittelwert hoch genug ist, dass die Rechnung unter dem Strich aufgeht.

Entscheidend ist nun, wie die Spitäler die schwarzen Zahlen erreichen. «Wir stehen am Scheideweg», sagt Liliane Maury Pasquier, Genfer SP-Politikerin und Präsidentin des Schweizerischen Hebammenverbandes. «Die Frage ist, ob in Zukunft die Kosten wichtiger sind oder die Qualität.» Müssen Frauen damit rechnen, dass die Geburtskliniken Hebammenstellen streichen, die Gebärwannen aus Spargründen immer häufiger leer bleiben, Globuli und ätherische Öle wieder in die esoterische Ecke verschwinden, weil das alles nur kostet und vielleicht gar nichts nützt? Wird eine Wöchnerin in Zukunft mangels zusätzlicher geldbringender Diagnose frühzeitig entlassen, obwohl sie sich mit dem Neugeborenen unsicher fühlt und von der Familie nicht mit Unterstützung rechnen kann? «Nein», sagt Simon Hölzer, «jedes Spital tut gut daran, die Mütter zuvorkommend zu behandeln, denn sein Ruf steht auf dem Spiel.» Der ausgebildete Mediziner ist überzeugt, dass die Frauen unweigerlich wegbleiben werden, wenn eine Geburtsabteilung in Verruf gerät oder mit einem mageren geburtshilflichen Angebot schlechte Werbung für sich macht.

  1. «Mehr Patientinnen bedeutet nicht nur eine bessere ökonomische Situation für das Spital, weil die Fixkosten sinken, sondern in vielen Fällen auch einen Qualitätsgewinn für die Patientinnen und Neugeborenen», sagt Hölzer.
  2. Die Frauen selbst haben es also in der Hand, welche Kliniken es auch in 20 Jahren noch geben soll.2004 gab es in der Schweiz noch 133 Spitäler mit Geburtsabteilungen, 2009 waren es nur noch 110.

SwissDRG dürfte diese Zahl nochmals deutlich verkleinern. Kleine Landspitäler mit weniger als 300 Geburten jährlich könnten ihre Gebärabteilung schon bald schliessen. Aus ökonomischen Gründen wird es aber auch für einige der rund 50 mittelgrossen Geburtskliniken eng, die zwischen 300 und 900 Geburten pro Jahr verzeichnen.

  1. «Wer die gesamte Leistungspalette anbieten will, kommt unter Druck», sagt Simon Hölzer von SwissDRG.
  2. Eng wird es auch für die Geburtshäuser: Der administrative Aufwand, um auf die Spitalliste zu kommen – eine Voraussetzung zur Abrechnung über die Grundversicherung –, hat dem Geburtshaus Artemis in Steinach bereits das Genick gebrochen; es schliesst Ende November.

Welche Geburtshäuser auf die Spitalliste kommen und zu welchen Tarifen sie abrechnen können, wird in diesen Tagen entschieden. Auch Zimmermann vom USZ wehrt sich gegen einen Qualitätsabbau. «Wir haben nicht nur mögliche Sparmassnahmen intensiv diskutiert, sondern auch welche gesundheitlichen Ziele wir uns für Mutter und Kind setzen wollen», sagt der Klinikdirektor.

Dazu gehört, dass die Wöchnerin und das Neugeborene nur in stabilem Zustand entlassen werden. Dass die Frauen in Zukunft nach der Geburt früher nach Hause gehen, scheint aber unausweichlich. Die Fallpauschale wird die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von bisher vier bis sechs Tagen um mindestens einen Tag verkürzen.

«Generell wird ein Anreiz gesetzt, die Patienten nicht zu lange im Spital zu behalten», sagt Hölzer, «wir schreiben aber keine feste Aufenthaltsdauer für eine bestimmte Patientengruppe vor.» Doch wie schlimm ist es überhaupt, wenn die Frauen nach der Geburt in Zukunft noch früher nach Hause gehen? Eine kleine Umfrage im «wir eltern»-Forum zeigt, dass etwa die Hälfte der Mütter mit ihren Neugeborenen so schnell wie möglich ins eigene private Nest zurückkehren will oder die Tage im Spital nicht nur positiv empfindet – wegen mangelnder Ruhe und Selbstbestimmtheit.

Carolina Iglesias von der Hebammenzentrale in Zürich hat dafür vollstes Verständnis. «Man weiss aus Studien, dass es Frauen im Spital nicht besser geht. Das wechselnde Personal und die vielen Meinungen verunsichern.» Auch Hebammenverbandspräsidentin Maury Pasquier befürwortet eine frühe Spitalentlassung.

Allerdings nur unter einer Bedingung: Die Nachsorge muss gewährleistet sein. «Das Wochenbett ist keine leichte Phase. Die Frau und das Neugeborene sollen in der ersten Zeit täglich von einer Fachperson zu Hause besucht und betreut werden, sodass sie sich von den Geburtsstrapazen erholen können», fordert die oberste Schweizer Hebamme, die für die SP im Ständerat ist.

  • Das Gesundheitssystem spart auf Kosten des Familienbudgets.
  • Doch genau da liegt das Problem.
  • «Schon heute können wir wegen Überlastung an fünf Prozent der Frauen in der Stadt und im Kanton Zürich keine Nachsorgehebamme vermitteln», sagt Carolina Iglesias.2012 könnte diese Zahl deutlich zunehmen.
  • Besser haben es junge Familien in Genf.

Der Kanton garantiert, dass eine Wöchnerin jederzeit Hebammenbesuch erhält, wenn sie dies benötigt. An 365 Tagen im Jahr. Dafür wurde mit einer Vereinigung von freiberuflichen Hebammen ein Vertrag abgeschlossen und entschädigt sie für diesen Dienst. «Die Sektionen unseres Verbands versuchen, auch in anderen Kantonen eine solche Lösung zu erreichen», so Maury Pasquier.

Damit ist nur die medizinische Überwachung von Mutter und Neugeborenem gewährleistet. Die Wöchnerin braucht aber auch vollwertige Mahlzeiten, saubere Wäsche, eine unterstützende Umgebung. Früher bezahlten die Krankenkassen eine Haushaltshilfe. Heute helfen Familienangehörige oder die Spitex – bezahlt aus der eigenen Tasche.

Mit einer frühen Spitalentlassung spart das Gesundheitssystem, das Budget der Familien wird aber zusätzlich belastet. Hierfür gäbe es eine einfache, aber wirksame Lösung auf politischer Ebene: der Vaterschaftsurlaub. Wer wenn nicht der Vater könnte die Lücke besser schliessen, Mutter und Kind in den ersten Tagen oder Wochen zu umsorgen, verwöhnen – und dabei gleichzeitig in die neue Rolle hinein wachsen? Sollte die Fallpauschale zur Erkenntnis führen, dass der Vaterschaftsurlaub eine Notwendigkeit ist, würde sich das Gespenst SwissDRG als Engel entpuppen.

Was kostet eine Hebamme pro Stunde?

Wie viel verdient eine freiberufliche Hebamme? – Laut Hebammenverband verdient eine freiberufliche Hebamme jährlich im Durchschnitt 14.000 EUR, was in etwa einem Stundenlohn von nur 7,50 EUR entspricht. Als angestellte Hebamme im öffentlichen Dienst liegt dein Gehalt bei 3.003 EUR brutto im Monat. Wie es sich mit den Jahren steigert kannst du unter Berufserfahrung herausfinden.

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