Wie Lange Muss Eine Versicherung Unterlagen Aufbewahren?

Wie Lange Muss Eine Versicherung Unterlagen Aufbewahren
Aufbewahrungsfristen für Versicherungsunterlagen nach Ablauf der Versicherung – Für Versicherungsunterlagen gelten die zivilrechtlichen Verjährungsvorschriften. Die allgemeine Verjährungsfrist liegt hierbei immer bei 3 Jahren. Das bedeutet, dass die Unterlagen nach Ablauf der Versicherungslaufzeit noch für 3 Jahre aufgehoben werden müssen.

  1. Ob das im Büro oder im Keller geschieht, ist völlig egal.
  2. Wichtig ist, dass der Versicherungsschein, der Antrag, aber auch die Kündigung nicht einfach entsorgt werden.
  3. Bestehen nach Ablauf der Versicherung noch begründete Ansprüche, können sie nur dann geltend gemacht werden, wenn die Unterlagen vorhanden sind.

Beispielsweise bei Renten- und Lebensversicherungen. Unser Hinweis : Es besteht bei einigen Versicherungsgesellschaften inzwischen die Möglichkeit, die Unterlagen digital in einem sicheren Ordner zu verwahren. So nehmen sie Zuhause keinen Platz mehr weg und die Frage nach der Aufbewahrungsfrist stellt sich nicht.

Wie lange muss man alte Versicherungen aufbewahren?

Wie lange sollten Versicherungsunterlagen aufgehoben werden? – Versicherungsunterlagen sollten grundsätzlich für die Dauer des Versicherungsvertrages aufbewahrt werden. Am wichtigsten sind hier der Versicherungsschein, also die Police, und der Antrag.

Was muss länger als 10 Jahre aufbewahrt werden?

Welche Unterlagen muss ich 10 Jahre aufbewahren? – Eine Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren gilt für folgende Dokumente: Bücher und Aufzeichnungen, Jahresabschlüsse, Inventare, Eröffnungsbilanz, Lageberichte, Organisationsunterlagen und Arbeitsanweisungen.

Was muss ich für die Rente aufheben?

Aktuelles | Unbedingt wichtige Unterlagen aufbewahren Die Höhe der gesetzlichen Rente hängt vom beruflichen Werdegang ab. Versicherte der gesetzlichen Rentenversicherung sollten deshalb Unterlagen wie Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen und Sozialversicherungsnachweise so lange aufbewahren, bis ihr Rentenanspruch geklärt und bestätigt ist.

Gleiches gilt für Bescheinigungen über den Bezug von Kranken- oder Arbeitslosengeld. Wichtig: Einige Zeiten, zum Beispiel über die Schulausbildung oder Zeiten der Kindererziehung, fließen nicht automatisch ins Rentenkonto ein. Sie müssen separat nachgewiesen werden. Die Deutsche Rentenversicherung empfiehlt deshalb eine frühzeitige Kontenklärung.

Aufbewahrungsfristen deiner Dokumente – Das musst du aufbewahren!

Der Antrag kann kostenlos in einer der bundesweiten Auskunfts- und Beratungsstellen aufgenommen werden. Eine vorherige Terminvereinbarung ist dafür aufgrund der Corona-Pandemie zwingend notwendig. Eine Übersicht der Auskunfts- und Beratungsstellen finden Sie online auf www.deutsche-rentenversicherung.de.

Wie lange muss man Beitragsrechnungen aufbewahren?

Rechtliche Grundlagen der Aufbewahrungspflicht 5 Nr.1 UstG regelt die Aufbewahrungspflicht für private Dokumente wie Rechnungen und Belege über steuerpflichtige Leistungen. Laut Gesetz müssen diese für zwei Jahre aufbewahrt werden.

Wann Versicherungsunterlagen entsorgen?

Aufbewahrungsfristen für Versicherungsunterlagen nach Ablauf der Versicherung – Für Versicherungsunterlagen gelten die zivilrechtlichen Verjährungsvorschriften. Die allgemeine Verjährungsfrist liegt hierbei immer bei 3 Jahren. Das bedeutet, dass die Unterlagen nach Ablauf der Versicherungslaufzeit noch für 3 Jahre aufgehoben werden müssen.

  • Ob das im Büro oder im Keller geschieht, ist völlig egal.
  • Wichtig ist, dass der Versicherungsschein, der Antrag, aber auch die Kündigung nicht einfach entsorgt werden.
  • Bestehen nach Ablauf der Versicherung noch begründete Ansprüche, können sie nur dann geltend gemacht werden, wenn die Unterlagen vorhanden sind.

Beispielsweise bei Renten- und Lebensversicherungen. Unser Hinweis : Es besteht bei einigen Versicherungsgesellschaften inzwischen die Möglichkeit, die Unterlagen digital in einem sicheren Ordner zu verwahren. So nehmen sie Zuhause keinen Platz mehr weg und die Frage nach der Aufbewahrungsfrist stellt sich nicht.

Wie lange muss man abgelaufene Versicherungspolicen aufbewahren?

Das erwartet Sie hier Welche Unterlagen Sie nicht aussortieren sollten und welche Maßnahmen Sie ergreifen können, damit wichtige Unterlagen zur Verfügung stehen, wenn sie gebraucht werden. Das Wichtigste in Kürze

  • Gegen Jahresende lohnt es sich, Ihre Dokumente der letzten Monate durchzugehen und Altes auszusortieren.
  • Manches aus Ihren Unterlagen sollten Sie aber besonders gut aufbewahren.
  • Das gilt z.B. für Bankauszüge der letzten Jahre, Versicherungsunterlagen und gültige Garantien,
  • Selbständige müssen die Bankauszüge ihres Geschäftskontos 10 Jahre lang aufbewahren.
  • Versicherungspolicen sollten für die Dauer der Laufzeit aufbewahrt werden.

Direkt zum Inhalt

  1. Unterlagen aufbewahren?
  2. Bankauszüge
  3. Rechnungen
  4. Versicherungsunterlagen
  5. Fazit

Das Wichtigste in Kürze

  • Gegen Jahresende lohnt es sich, Ihre Dokumente der letzten Monate durchzugehen und Altes auszusortieren.
  • Manches aus Ihren Unterlagen sollten Sie aber besonders gut aufbewahren.
  • Das gilt z.B. für Bankauszüge der letzten Jahre, Versicherungsunterlagen und gültige Garantien,
  • Selbständige müssen die Bankauszüge ihres Geschäftskontos 10 Jahre lang aufbewahren.
  • Versicherungspolicen sollten für die Dauer der Laufzeit aufbewahrt werden.

Welche Akten müssen 30 Jahre aufbewahrt werden?

Besondere Unterlagen sollten ein Leben lang aufbewahrt werden – Folgende Unterlagen sollten rund 30 Jahre aufbewahrt werden:

UrteileMahnbescheideProzessakten

Für bestimmte Unterlagen gibt es keinen Vernichtungszeitpunkt. Diese sollte der Steuerpflichtige im eigenen Interesse ein Leben lang aufbewahren. Hierzu gehören:

Ärztliche GutachtenAusbildungsurkundenAbschlusszeugnisseGeburtsurkunden, Taufscheine, Heiratsurkunden, KirchenaustrittsbescheinigungenSterbeurkunden von FamilienangehörigenUnterlagen zur Rentenberechnung inkl. der hierzu gehörenden Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen und Sozialversicherungsunterlagen

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Wie lange muss ich die Unterlagen meiner verstorbenen Mutter aufbewahren?

Gesetzliche Verjährungsfrist als Richtschnur – Als Richtschnur für die Frage, wie lange man geschäftsrelevante Unterlagen, die sich im Nachlass befinden, kann die in § 195 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) normierte regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren dienen.

Kann man alte Arbeitsverträge wegschmeißen?

Dokumente aufbewahren: Welche Fristen gelten – wie Sie Ordnung halten Ausmisten. Wichtiges behalten und den Rest entsorgen– So gehts. © Getty Images Ist das wichtig? Kann das weg? Das fragen sich viele Menschen angesichts alter Unterlagen. Wir erklären, wie lange Sie Rechnungen, Verträge oder Auszüge aufheben sollten.

  • Inhalt Für immer.
  • Ausweise, Pässe, Heirats- und Scheidungs­urkunden, Alters­vorsorge, Sozial­versicherungs­ausweis, Testament und Erbschein.
  • All das gehört zu den Dokumenten, die sie ein Leben lang oder noch länger aufbewahren sollten.
  • Wie Sie verlorene Dokumente wiederbeschaffen können, beschreiben wir im Abschnitt,

Für die Tonne. Nach einer bestimmten Zeit wegwerfen können Sie hingegen Steuerbelege, alte Arbeits­verträge, Hand­werk­errechnungen oder Versicherungs­policen. Welche Fristen im Einzelnen gelten, beschreiben wir im Abschnitt, Für Selbst­ständige wie Freiberufler und Gewer­betreibende gelten andere, meist längere Aufbewahrungs­fristen als für Privatleute. Zu den Unterlagen, die Sie niemals wegwerfen sollten, gehören etwa Geburts­urkunden, Erbscheine und Heirats­urkunden, aber auch Scheidungs­beschlüsse und Meldungen zur Sozial­versicherung. Wie lange? Für immer. Wegen der Ausweis­pflicht muss jeder ein Leben lang einen aktuellen Personal­ausweis haben.

  1. Er muss alle zehn Jahre erneuert werden.
  2. Bis zum 24.
  3. Lebens­jahr gilt das Papier nur sechs Jahre lang.
  4. Wofür? Personen ab 16 Jahren müssen in Deutsch­land einen Personal­ausweis besitzen.
  5. Er dient dem Identitäts­nach­weis etwa für eine Konto­eröff­nung.
  6. Einen Reisepass benötigt man nur für Reisen außer­halb der Europäischen Union (EU).

Ein Kinder­reisepass ist für allein­reisende Kinder auch inner­halb der EU nötig. Das gilt auch, wenn ein Eltern­teil alleine mit dem Kind verreist und die Eltern geschieden und beide sorgeberechtigt sind. Im Original? Ausweis­inhaber dürfen Kopien anfertigen, wenn diese als solche erkenn­bar sind.

Mit Zustimmung des Ausweis­inhabers oder dessen Vormunds darf auch ein Dritter eine Kopie machen, etwa der Bank­angestellte. Nur der Ausweis­inhaber darf eine Kopie weitergeben. Verloren? Wer Ausweis oder Pass verliert, muss den Verlust bei Polizei oder Bürger­amt melden. Einen vorläufigen Ausweis gibt es im Bürgerbüro sofort – gegen 26 Euro.

Reguläre Kinder­ausweise kosten 13 Euro, Personal­ausweise ab 24 Jahren 28,80 Euro und Stan­dard-Reisepässe 60 Euro. Wer das 24. Lebens­jahr noch nicht voll­endet hat, zahlt 37,50 für den Reisepass. Eine findet sich auf der Website des Bundes­innen­ministeriums.

  1. Wer keinen Personal­ausweis vorzeigen kann, muss mit einer Geldbuße bis zu 3 000 Euro rechnen.
  2. Wie lange? Ein Leben lang.
  3. Wofür? Die Geburts­urkunde belegt Vornamen (und deren Reihen­folge), Geburts­datum und Geburts­orts­ort eines Menschen, sowie die Namen der Eltern.
  4. Sie ist nötig für den ersten Ausweis, die Anmeldung zur Eheschließung und den Renten­antrag.

Die Geburts­urkunde der Kinder brauchen Eltern für Eltern­geld­antrag, Kinder­frei­betrag, Kinder­geld und um ihr Kind bei der Kranken­versicherung anzu­melden. Außerdem für einen Kita­platz, ein Kinder­konto und für den Nach­weis von Kinder­erziehungs­zeiten bei der Rente.

  • Im Original? Für alle behördlichen Zwecke muss es das Original sein.
  • Von sogenannten „Personen­stands­urkunden” darf keine beglaubigte Kopie mit aktuellem Datum erstellt werden.
  • Vereine oder Arbeit­geber akzeptieren häufig eine Kopie.
  • Verloren? Die Urkunde gibt es beim Standes­amt im Geburts­ort, sie kann meist direkt mitgenommen werden.

Die Stadt Düssel­dorf etwa hebt Geburts­einträge 110 Jahre lang auf. Seit 2009 existiert ein elektronisches Register, auf das auch andere Standes­ämter zugreifen können. In vielen Städten können die Urkunden auch online, per Fax oder per Post beantragt werden.

  1. Wie lange? Die Heirats­urkunde ist eines der Dokumente, die ein Leben lang aufzubewahren sind, in der Regel im Familien­stamm­buch.
  2. Dieses Buch wird am Tag der Eheschließung oder Lebens­part­nerschaft über­reicht.
  3. Es dient dazu, die beglaubigten Abschriften der staatlichen Personen­stands­bücher beziehungs­weise des Personen­stands­registers aufzuheben, etwa auch Geburts­urkunden.

Wofür? Sie muss gegebenenfalls dem Standes­amt vorgelegt werden, um den neuen Familien­namen zu dokumentieren. Oder dem Chef, der Hochzeits-Sonder­urlaub gewähren soll. Ebenso für neue Ausweis­papiere oder die Umschreibung von Bank­konten oder Versicherungs­policen.

Beim Finanz­amt müssen Ehepaare die Urkunde vorlegen, um ihre Steuerklasse wechseln zu können. Stirbt ein Ehegatte, ist die Vorlage einer Geburts­urkunde notwendig, damit die Behörden Ster­beurkunde und Erbschein ausstellen können. Im Original? Ob eine Kopie oder das Original nötig ist, kommt auf den Zweck an.

Behörden verlangen immer das Original, bei Arbeit­gebern oder Bank reicht oft eine Kopie. Verloren? Ersatz kann beim jeweiligen Standes­amt beantragt werden. Es speichert Heirats­einträge 80 Jahre lang. Je nach Bundes­land liegen die Gebühren zwischen 10 Euro in Sachsen und 14,50 Euro in Hamburg.

  • Wer gewerb­liche Urkunden­vermittler nutzt, zahlt zusätzlich bis zu 7 Euro Provision, um die Urkunde vom Standes­amt weiterzuleiten.
  • Tipp: Mehr zum Thema Heiraten in unserem Special,
  • Wie lange? Lebens­lang.
  • Wofür? Erst mit dem Rechts­kraft­vermerk des Gerichts – Siegel auf dem Beschluss – ist die Urkunde rechts­kräftig und Geschiedene können ihren Namen ändern, sich neu verheiraten und Bank­konten umschreiben lassen.
See also:  Was Zahlt Die Versicherung Bei Hundebiss?

Die Urkunde ist auch im Erbfall wichtig, damit der Ex-Partner als Erbe ausgeschlossen werden kann. Sie muss daher auch einem Nach­lass­verwalter vorgelegt werden. Das Wichtigste zu Kosten, Kindern und Ehewohnung erklären wir in unserem Special, Im Original? Beglaubigte Kopie reicht.

  1. Verloren? Das Amts- oder Familien­gericht, das die Scheidung ausgesprochen hat, kann das Dokument neu ausstellen.
  2. Das kann bis zu sechs Monaten dauern und kostet etwa 30 Euro.
  3. Ist das Aktenzeichen bekannt, geht es schneller.
  4. Auch Scheidungs­anwalt und Ex-Partner haben je eine Ausfertigung.
  5. Wie lange? Abschluss­zeug­nisse am Besten für immer.

Wofür? Alle Dokumente über die Ausbildung ab dem 16. Lebens­jahr werden für den Renten­antrag gebraucht. Das Abizeugnis muss für einen Studien­platz vorgelegt werden, Abschluss­zeug­nisse für Ausbildungs­platz oder Bewerbungen. Im Original? Bei der Renten­versicherung reicht in der Regel eine Kopie, es kann aber auch das Original verlangt werden.

  • Für die Bewerbung an einer Universität reicht eine beglaubigte Kopie aus.
  • Verloren? Zeug­nisse können bei der Schule, die sie ausgestellt hat, neu beschafft werden.
  • Dies dauert meist drei bis vier Wochen.
  • Die Ersatz­ausfertigung kann bis zu 20 Euro kosten.
  • Abschluss- und Abgangs­zeug­nisse müssen Schulen 50 Jahre lang aufbewahren.

Wie lange? Wie ein Ausweisdokument lebens­lang. Wofür? Zur Vorlage beim Arbeit­geber für die Anmeldung zur Sozial­versicherung. Im Original? Vielen Arbeit­gebern reicht die Angabe der Sozial­versicherungs­nummer, andere wollen den Ausweis im Original sehen.

  • Verloren? Wichtig ist, sich die Sozial­versicherungs­nummer zu notieren − sie steht auch auf der Melde­bescheinigung zur Sozial­versicherung.
  • Bei Verlust oder Namens­änderung können der Renten­versicherungs­träger oder die gesetzliche Kranken­versicherung einen neuen Ausweis ausstellen.
  • Wie lange? Der Arbeit­geber über­mittelt das Dokument zwar elektronisch an die Renten­versicherung.

Aber es ist besser, alle Meldungen aufzuheben, bis der von der Renten­versicherung geschickte Versicherungs­verlauf zeigt, dass alles korrekt einge­tragen ist und das Konto bei der Renten­versicherung geklärt ist. „Für die gesetzliche Rente ist es sehr wichtig, die Unterlagen selbst zu haben”, erklärt Anke Voss vom Bundes­verband der Rentenberater.

Der Einzelne ist nach­weis­pflichtig – im Zweifel hilft ein Stück Papier”. Wofür? Der Arbeit­geber verschickt jedes Jahr eine Melde­bescheinigung zur Sozial­versicherung. Sie ist das Herz­stück aller Dokumente und nennt die Höhe des renten­versicherungs­pflichtigen Gehalts. Die Bescheinigungen sind wichtig für die Berechnung der gesetzlichen Rente.

Sie zeigen auch, welches die aktuelle Krankenkasse ist. Das ist nützlich für den Renten­antrag – denn da wird nach Mitgliedschaften bei Krankenkassen gefragt. Im Original? Eine Kopie reicht aus. Verloren? Eine Zweit­schrift kann der Arbeit­geber erstellen — solange es ihn gibt.

  1. Daher empfiehlt es sich, fehlende Papiere so früh wie möglich wieder­zubeschaffen und das Konto bei der Renten­versicherung zu klären.
  2. Wie lange? Bis über den Tod hinaus, denn Betriebs­renten enthalten oft Rege­lungen für Hinterbliebene.
  3. Wofür? Eine – vom Arbeit­geber ganz oder anteilig finanziert – kommt nicht auto­matisch zum Kunden.

Sie muss in der Regel beantragt werden – im Juristen­deutsch heißt das Holschuld. Deshalb sollte der Arbeitnehmer einen Nach­weis aufbewahren: Das kann der Arbeits­vertrag sein, ein Auszug aus dem Tarif­vertrag, eine Betriebs­ver­einbarung oder der Chef hat zugunsten des Arbeitnehmers einen Vertrag mit einem externen Versorgungs­träger, etwa einem Direkt­versicherer, geschlossen.

  1. Ein Dokument über eine Betriebs­rente ist auch im Falle eines Streits wichtig.
  2. Im Original? Eine Kopie reicht oft.
  3. Verloren? Ersatz­dokumente beim Arbeit­geber anfordern.
  4. Im Fall der Insolvenz des Arbeit­gebers werden Unterlagen nur bei Durch­führung der Rente über eine Direkt­zusage, einen Pensions­fonds oder eine Unterstüt­zungs­kasse beim in Köln aufbewahrt.

Wie lange? Solange Ansprüche bestehen. Wofür? Um den Anspruch auf Dividenden, Zinsen, Gewinn­beteiligungen oder die Rück­zahlung des Kapitals bei sogenannten Inhaber­papieren geltend zu machen. Im Original? Unbe­dingt. Verloren? Nur wer die Inhaber­papiere hat, kann Rechte daraus geltend machen.

  • Sind sie nicht mehr da, sieht es schlecht aus.
  • Wie lange? Es sollte so aufbewahrt werden, dass es im Erbfall gefunden wird.
  • Es ist dringend zu empfehlen, das Testament in die amtliche Verwahrung beim Nach­lass­gericht zu geben”, rät Jan Bittler von der Deutschen Vereinigung für Erbrecht und Vermögens­nach­folge.

Dies kostet 93 Euro und schließt die Registrierung im der Bundes­notarkammer ein. Wofür? Nur ein formgerecht verfasstes Testament regelt die Erbfolge im Sinne des Verstorbenen. Auf unserer Themenseite finden Sie alles, was Sie zum Thema wissen müssen. Im Original? Eine Kopie reicht nicht aus, „außer es kann bewiesen werden, dass das Original beim Erblasser aus Versehen verloren gegangen ist”, sagt Bittler.

  1. Verloren? „Bei Verlust eines Testaments kann der Wunscherbe unter Umständen seine Rechte nicht geltend machen, weil die gesetzliche Erbfolge eintritt.” Wiederbeschaffen ist nicht möglich.
  2. Wie lange? Für immer.
  3. Wofür? Diese amtliche Bescheinigung weist den Todes­tag eines Menschen aus.
  4. Sie wird benötigt für die Abwick­lung der Rechts­geschäfte des Verstorbenen, für die Sozial­versicherungen und um einen Erbschein vom Nach­lass­gericht erstellen zu lassen.

Außerdem wird sie zur Vorlage bei Banken und Versicherungen gebraucht. Im Original? Zur Vorlage braucht man das Papier im Original oder eine beglaubigte Kopie. Am besten gleich fünf bis zehn Exemplare ausfertigen lassen (). Verloren? Das Standes­amt am Ster­beort stellt ein neues Exemplar für 10 Euro aus, jedes weitere kostet 5 Euro.

  1. Gebührenfrei für das Sozial­amt, für Krankenkasse und Renten­versicherung.
  2. Das Standes­amt bewahrt Ster­beein­träge 30 Jahre lang auf.
  3. Wie lange? Lebens­lang, da selbst nach Abwick­lung des Erbes noch Ansprüche anderer Erben aufkommen könnten.
  4. Wofür? Stirbt ein Familien­mitglied, müssen sich Angehörige oder andere als Erben legitimieren.

Die öffent­liche Urkunde vom Nach­lass­gericht brauchen sie, um Bank­konten oder eine Immobilie im Grund­buch umschreiben zu lassen, um Geld aus einer Lebens­versicherung zu erhalten und um Rechts­geschäfte abzu­wickeln, etwa den Miet­vertrag des Verstorbenen zu kündigen.

  1. Im Original? Es empfiehlt sich, gleich fünf bis zehn Ausfertigungen erteilen zu lassen, da Erben an verschiedenen Stellen wie Banken, Grund­buch­amt oder Versicherungen ein Original vorlegen müssen.
  2. Verloren? Ein Erbschein kann beim Nach­lass­gericht neu beantragt werden.
  3. Die Warte­zeit variiert je nach Gericht.

Je höher die Erbschaft, desto teurer der Erbschein. Wie lange? Lebens­lang oder bis zum Austritt aus der Kirche. Wofür? Wer in der evangelischen Kirche zum Beispiel ein Paten­amt über­nehmen will, muss Taufe und Konfirmation nach­weisen. Gleiches gilt für die kirchliche Trauung. Die gelbe Ampel signalisiert: Diese Dokumente müssen Sie nur eine bestimmte Zeit lang aufheben. Darunter fallen zum Beispiel Arbeits­verträge und Gehalts­abrechnungen sowie Steuer­unterlagen, Hand­werk­errechnungen und Versicherungs­policen. Im Folgenden führen wir alle Dokumente auf, die Sie wegwerfen können, sobald sich die Angelegenheit erledigt hat.

  1. Wir erklären, wofür die Dokumente gut sind, wie lange sie aufzubewahren sind, ob eine Kopie reicht – und wie Sie gegebenenfalls das Original wiederbeschaffen können.
  2. Wie lange? Den aktuellen mit allen Änderungen, individuellen Abreden, Schreiben des Arbeit­gebers, Betriebs­ver­einbarungen und Tarif­verträgen abheften bis zum Jobwechsel oder bis zur Rente,

Ist der neue Job bei einer Tochterfirma oder will man später in das Unternehmen zurück, besser den alten Vertrag aufheben. Ansonsten können alte Verträge weg oder digitalisiert werden. Arbeits­zeug­nisse dagegen besser immer aufheben. Übrigens: Nicht alles was im Zeugnis nett klingt, ist auch nett gemeint.

  • Mit unserer entlarven Sie versteckte Kritik.
  • Wofür? Im Fall einer Kündigung oder bei Streit mit dem Arbeit­geber, zur Rentenklärung oder als Beleg für Betriebs­renten­ansprüche.
  • Arbeits- und Zwischen­zeug­nisse sind wichtig für Bewerbungen, Jobwechsel, zum Nach­weis von Qualifikationen bei Versetzungen und Aufstiegs­möglich­keiten, aber auch bei betriebs­bedingten Kündigungen.

Tipp: Klären Sie bei der Deutschen Renten­versicherung früh­zeitig Ihr Konto. Einige Zeiten, etwa die Schul­ausbildung, fließen nicht auto­matisch ins Renten­konto. Je eher Sie sich kümmern, desto leichter sind Nach­weise zu beschaffen. Im Original? Eine Kopie reicht.

  1. Verloren? „Nicht so schlimm”, sagt Arbeits­rechtler Alexander Bredereck.
  2. Im Notfall können Arbeits­verhältnis und Lohn­höhe über Gehalts­nach­weise oder Kollegen­aussagen bewiesen werden oder aber Sie bitten die Personal­abteilung, eine Kopie zu machen.
  3. Schwieriger ist es, an alte Betriebs­ver­einbarungen und Tarif­verträge zu kommen.” Wie lange? Auch wenn Belege zur Abrechnung nur selten einzureichen sind – nicht einmal Spendenquittungen und Bank­bescheinigungen über Kapital­erträge – sollten Sie diese mindestens bis zum Ablauf eines Jahres nach Erhalt des Steuer­bescheids aufheben,

Die Beamten können Belege nach wie vor anfordern. Spendenbelege müssen Privatleute nach Zugang des Steuer­bescheids ein Jahr lang aufbewahren, Belege über eine Vermietung zehn Jahre und Belege rund ums Haus zwei Jahre lang. Wer mehr als 500 000 Euro im Jahr einnimmt, muss alle Belege sechs Jahre aufbewahren.

  • Für Hand­werk­errechnungen gelten eigene Fristen (siehe auch unser Special ).
  • Wofür? Steuern sparen lohnt sich: Knapp 1 000 Euro beträgt im Schnitt die Erstattung für Arbeitnehmer.
  • Abzüge gibt es etwa für Hand­werk­erleistungen, Spenden, Gesund­heits­kosten.
  • Alle Ausgaben müssen auf Nach­frage dem Finanz­amt per Rechnung oder Beleg nachgewiesen werden.

Anleger müssen zudem Verlust­bescheinigungen der Bank einreichen. Ob alle Kapital­erträge erklärt wurden, kann das Amt noch später erfragen. Im Original? Belege können Sie auch elektronisch über­mitteln, etwa einge­scannt per E-Mail – das gilt auch für Bank­bescheinigungen über gezahlte Kapital­ertrag­steuer.

Um Zahlungen nach­zuweisen, brauchen Sie keinen Original-Konto­auszug vorlegen. „Ein PC-Ausdruck aus dem Online­banking ist etwa für den Nach­weis von Spenden bis 200 Euro ausreichend”, sagt Tobias Gerauer von der Lohn­steuer­hilfe Bayern. Verloren? „Bei Verlust wird es sehr schwierig”, sagt Gerauer. „Ich würde vom Finanz­amt keine große Unterstüt­zung erwarten, da sie schon seit Jahren einge­reichte Belege zurück­schi­cken.” Allerdings können Sie Rechnungen beim Handwerks­betrieb, Dienst­leister oder der Bank neu anfordern.

Wie lange? Ein Jahr nach Erhalt des Steuer­bescheids. Dann ist dieser bestands­kräftig. Wofür? Die elektronische Lohn­steuer­bescheinigung erhalten Arbeitnehmer jähr­lich zum Jahres­ende. Sie brauchen den Ausdruck nur, um zu prüfen, ob der Arbeit­geber korrekte Daten an das Finanz­amt über­mittelt hat.

Im Original? Kopie reicht. Verloren? Bei Verlust stellt Ihnen der Arbeit­geber kostenlos eine neue Bescheinigung aus. Wie lange? Elf Jahre – wegen der zehnjäh­rigen Fest­setzungs­frist bei Steuer­hinterziehung. Wofür? Um beim Finanz­amt Einspruch einlegen zu können und um Steuerzah­lungen und Einkommen nach­zuweisen, aber auch zur Vorlage beim Jugend­amt für die Berechnung von Kita-Gebühren.

Desgleichen für eine Scheidung, Unter­halts­ansprüche, Kredit­anträge oder für den Antrag auf Baukinder­geld. Wenn sie, müssen Studierende sogar den Bescheid der Eltern vorlegen. Im Original? Kopie reicht aus. Verloren? Finanz­ämter speichern Steuer­bescheide mindestens zehn Jahre lang, meist noch darüber hinaus.

In der Regel bekommen Steuerzahler bei Verlust kostenlos eine Kopie zuge­schickt. Tipp: Durch­blick verloren? Unser Special über bietet Orientierung. Wie lange? Für das laufende Jahr. Stimmt die elektronische Lohn­steuer­bescheinigung des Arbeit­gebers am Jahres­ende, können die monatlichen Abrechnungen weg.

Wofür? Mit der Gehalts­abrechnung lassen sich Arbeits­verhält­nisse und Betriebs­rentenzah­lungen nach­weisen. Die monatliche Lohn­abrechnung sollten Arbeitnehmer kontrollieren: Stimmen Steuerklasse, Kinder­frei­betrag und Religions­zugehörig­keit? Im Original? Kopien reichen.

  • Verloren? Personal­abtei­lungen erstellen kostenlos Zweit­ausfertigungen.
  • Wie lange? Es gelten unterschiedliche gesetzliche Aufbewahrungs­fristen.
  • Private Hand­werk­errechnungen müssen Sie zwei Jahre lang aufheben – um dokumentieren zu können, dass es sich nicht um Schwarz­arbeit handelt.
  • Bei Verstoß droht eine Geldbuße bis zu 500 Euro.
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Stehen Hand­werk­erarbeiten im Zusammen­hang mit einer Vermietung, ist die Rechnung sogar zehn Jahre lang aufzubewahren. Um bei Mängeln nach Neu- oder Umbau oder Reparatur keine Ansprüche zu verlieren, sollten Sie Rechnungen fünf Jahre aufbewahren. Übrigens: Die Frist beginnt erst zum Ende des Jahres, in dem die Rechnung gestellt wurde.

  • Wofür? Für die Steuererklärung, bei Vermietung und für Ansprüche bei Mängeln.
  • Im Original? Kopie reicht.
  • Verloren? Zweit­ausfertigungen können beim Handwerks­betrieb angefragt werden, da dieser die Rechnung für seine Buch­führung zehn Jahre aufheben muss.
  • Eventuell helfen Über­weisungs­belege oder Konto­auszüge.

Wie lange? Versicherungs­schein und Versicherungs­bedingungen mindestens bis zum Vertrags­ende und weitere drei Jahre bis zum Ende der allgemeinen Verjährungs­frist aufbewahren. sind über den Tod hinaus aufzubewahren, wenn Hinterbliebene daraus eigene Ansprüche geltend machen können.

Auszahlungen aus Lebens-und Renten­versicherungen können auch steuer- und erbrecht­lich relevant sein. Dann ist es gut, wenn Nach­weise vorliegen. Wofür? Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung reichen meist eine Kunden- oder Vertrags­nummer, wenn Kunden einen Schaden melden oder eine Leistung beantragen.

Für die Auszahlung aus einem Lebens­versicherungs­vertrag, der in Papierform abge­schlossen wurde, verlangen Versicherer in der Regel den Versicherungs­schein – im Verlustfall stellen sie ein Ersatz­dokument aus. Im Original? Das Original oder ein Ersatz­dokument sollte im Streitfall vorliegen. Grünes Licht für die baldige Entsorgung geben unsere Experten nur in einem Fall: Bei Konto­auszügen. Sofort wegschmeißen ist aber auch hier nicht ratsam. Gibt es Streit um Zahlungen oder Anlass zu Reklamationen, sind die Bank­auszüge nämlich oft ein wichtiger Beleg.

Wie lange? Eine gesetzliche Aufbewahrungs­frist für Privatleute gibt es nicht. „Es empfiehlt sich aber, die Belege drei Jahre parat zu haben. Das ist die Verjährungs­frist für die meisten Alltags­geschäfte”, rät Anne van Dülmen vom Bundes­verband deutscher Banken. Wofür? Als Nach­weis aller Zahlungen vom Giro­konto, etwa Miete, Versicherungs­beiträge, Käufe, Zeitungs-Abos.

Im Original? Online­banking-Kunden sollten ihre Auszüge regel­mäßig als PDF-Datei herunter­laden und auf dem heimischen Rechner speichern. Denn Bank­kunden mit Online­konto können ihre Konto­auszüge zwar in ihrem Post­fach abrufen – aber manchmal nur eine Zeit lang.

Während der Abruf bei der Berliner Sparkasse zeitlich unbe­grenzt möglich ist, werden die Auszüge bei der Post­bank nach zwölf Monaten gelöscht. Verloren? Ältere Auszüge können bis zu zehn Jahren bei den Banken ange­fordert werden. Je nach Bank kostet das unterschiedlich viel. Die Ordner quellen über, die Papier­stapel werden höher – jetzt heißt es: Aufräumen.

Doch „es wird eher zu wenig aufgehoben als zu viel”, sagt Christina Georgiadis von der Vereinigten Lohn­steuer­hilfe. Statt aus Vorsicht deswegen einfach alles aufzuheben, empfiehlt es sich, systematisch vorzugehen. Wichtig: Wir nennen die Aufbewahrungs­fristen für Privatpersonen, für Selbst­ständige wie Freiberufler und Gewer­betreibende gelten oft andere, meist längere Aufbewahrungs­fristen.

Uns haben Leser häufig gefragt: Was ist das perfekte Ordnungs­system? Nach Stich­worten, Jahr­gängen oder Alphabet sortieren? Viel sammeln oder groß­zügig wegwerfen? Doch Ordnung ist Typsache. Sammler fühlen sich ohne viele Unterlagen unsicher, Minimalisten von vielen Ordnern und Dateien erdrückt. Es gibt kein optimales Ordnungs­system für alle.

Jeder muss das System entwickeln, das persönlich am besten passt. Es ist ratsam, die gewählte Form der Ablage zunächst eine Zeit lang zu testen und dann – wenn sie funk­tioniert – konsequent zu befolgen. Wichtig ist, dass sich zur Not auch andere Personen zurecht­finden.

Liegt jemand etwa bewusst­los im Kranken­haus oder stirbt gar über­raschend, müssen sich Betreuer oder Hinterbliebene rasch einen Über­blick verschaffen. Hier hilft ein Notfall­ordner (siehe oben, ). Für Papierdokumente gibt es bewährte Regeln. Privatleute nutzen je nach Gusto Akten­ordner oder Hänge­registraturen in unterschiedlichen Farben.

Bei elektronischen Daten sind noch viele Fragen offen: Am besten alles elektronisch speichern? Auf dem Rechner, extern oder in einer Cloud? Elektronisch geführte Akten sind auf jeden Fall auf dem Vormarsch. Oft liegen Dokumente sowohl auf Papier als auch in digitalen Formaten vor.

  1. Dateien in unterschiedlichen Formaten wie E-Mails, Fotos, Videos oder Audio­mitschnitte sollten aufgehoben werden.
  2. Die Vielfalt macht die Archi­vierung nicht einfacher.
  3. Selbst Profis in Behörden und Archiven zer­brechen sich die Köpfe, wie sie elektronische Daten und Dokumente am besten aufbewahren.
  4. Einige Dokumente müssen auch bei Privatleuten Jahr­zehnte über­dauern, weil Arbeitnehmer sie zum Beispiel für den Renten­antrag benötigen.

Andere Unterlagen brauchen die Nach­fahren, wenn sie sich um das Erbe kümmern müssen. Jahr­zehnte sind eine Ewig­keit im digitalen Zeit­alter. Vor wenigen Jahren etwa waren noch Disketten Stan­dard. Heute sind sie nicht mehr auf dem Markt. Die zugehörigen Lauf­werke sind nur noch selten zu bekommen.

  1. Dennoch: Privatleute kommen um ein elektronisches Archiv nicht mehr herum und müssen den Über­blick bewahren.
  2. Das Zugangs­zertifikat für die elektronische Steuererklärung ist lokal auf dem Rechner abge­speichert, einge­scannte Rechnungen liegen in der Cloud, Konto­auszüge im elektronischen Post­fach der Bank.

Viele Menschen wollen ihre Papier­berge abtragen. Sie erwarten, dass es leichter ist, Dateien zu verwalten als diszipliniert Papiere zu lochen und abzu­heften. Diese Hoff­nung erfüllt sich aber oft nicht. Denn digitale Dateien haben ihre eigenen Probleme.

  • Zur Sicherheit sollten sie zum Beispiel mehr­fach kopiert und regel­mäßig auf neue Speichermedien über­tragen werden.
  • Bei jedem Rechnerwechsel muss sicher­gestellt werden, dass alles richtig über­tragen wurde und lesbar bleibt.
  • Vor allem Urkunden und Dokumente, die ein Leben lang oder darüber hinaus aufbewahrt werden müssen, sollten in Papierform vorhanden sein.

Professor Achim Oßwald beschäftigt sich beruflich mit Fragen der persönlichen Lang­zeit­archi­vierung. Er warnt auch vor zu viel Vertrauen in die digitale Welt: „Über kurze Fristen wie zwei bis fünf Jahre können wir ziemlich sicher sein, dass die digitale Speicherung funk­tioniert.

  • Wir wissen aber nicht, ob es über Jahr­zehnte funk­tionieren wird.” Im privaten Bereich gibt es noch weniger Erfahrungen.
  • Bei einigen Dokumenten ist es aber wichtig, sie lang­fristig und auf Papier aufzuheben, etwa Geburts- oder Heirats­urkunden, Zeug­nisse oder Notar­verträge.
  • Nur das Original hat volle Beweis­kraft, etwa vor Gericht.

Der Scan einer Urkunde aus Papier ist kein Original mehr. Richter können ihn anerkennen, müssen es aber nicht. Archivare setzen bei Texten unter anderem auf eine Archiv­variante des Dateiformats PDF, genannt PDF/A. Es bettet zum Beispiel die Schrift und Bilder im Dokument mit ein und lässt es sich auf allen Rechnern anzeigen.

  1. Liegt ein Dokument im Format PDF/A vor, lässt sich eher nach­weisen, dass es nicht verändert wurde.
  2. Dateien in vielen anderen Formaten sind dagegen leicht manipulier­bar, wie bei Bürosoftware.
  3. Prinzipiell ist es möglich, auf die Such­funk­tion zu setzen, statt Dateien nach einem festen System zu benennen und zu sortieren.

Ob das Arbeit spart, ist aber fraglich. Denn die Suche arbeitet nur dann effektiv, wenn sie die gesuchten Wörter oder Zeichen­folgen nicht nur in Datei­namen, sondern auch in den Dokumenten finden kann. Das wiederum ist nur möglich, wenn das Dateiformat dies ermöglicht.

Dafür reicht es nicht, zugeschickte PDF-Dateien einfach abzu­legen. Man muss prüfen, ob sie durch­such­bar sind. Sind sie es nicht, müssen sie bearbeitet und in ein durch­such­bares Format gebracht werden. Wer seine Dateien systematisch ablegt, kann direkter darauf zugreifen. Oßwald stellt einen weiteren Vorteil heraus: „Ist die Ordnerstruktur geschickt gewählt, ist es viel leichter, nicht mehr benötigte Dateien zu löschen.” Als Meta­daten in der Datei selbst.

Durch einen Klick mit der rechten Maustaste öffnet sich ein Menü mit dem Unter­punkt „Eigenschaften”. Er enthält auto­matisch erzeugte Angaben, zum Beispiel zum Erstellungs­datum und der Dateigröße. Diese Informationen kann man mit einem Bild­anzeige- und Bearbeitungs­programm ergänzen.

Bei Fotos bietet es sich an, die Namen abge­bildeter Personen als Meta­daten einzufügen. Bei einer einge­scannten Urkunde könnte vermerkt sein, wo das Original auf Papier zu finden ist. Alternativ lassen sich ergänzende Informationen in einer Extradatei erfassen. Diese muss aber immer mit archi­viert werden.

Kopien sollten am besten an verschiedenen Orten und nicht nur in der eigenen Wohnung aufbewahrt werden. Sicherer ist es, eine Kopie bei vertrauens­würdigen Personen wie Eltern oder Geschwistern zu hinterlegen. Das Speichern in einer Cloud empfiehlt Oßwald nur mit Vorbehalt und nur dann, wenn es Kopien auf anderen Speichermedien gebe.

  1. Er hält es für essenziell, sich die Allgemeinen Geschäfts­bedingungen der Cloud-Anbieter anzu­sehen und einen aus dem deutschen oder europäischen Rechts­bereich zu bevor­zugen, weil dann deutsches oder europäisches Daten­schutz­recht gilt.
  2. Wichtig: Was passiert, wenn der Anbieter aufgekauft oder insolvent wird? Werden Kunden informiert, wie lange sie dann noch auf die Daten zugreifen können? Wer darf auf die Daten zugreifen? „In den USA haben die US-Geheim­dienste ein Zugriffs­recht”, betont Oßwald.
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Das sollten sich Kunden klarmachen, die etwa Dropbox verwenden. Wir haben, Tipp: Der Beste kommt aus Deutsch­land. „Verschlüsselung vermeiden”, das ist der klare Rat Oßwalds bei der Lang­zeit­archi­vierung – außer in einer Cloud. Je mehr Zeit vergeht, desto höher ist das Risiko, dass der Schlüssel später nicht mehr verfügbar ist.

  • Bei Geräten wie Tablet oder Smartphone, die momentan im Einsatz sind, hält der Experte eine Verschlüsselung dagegen für sinn­voll, weil die Geräte auch mal verloren gehen können.
  • Schon allein wegen des Aufwands muss nicht jedes Dokument ins Lang­zeit­archiv.
  • Oßwald rät dazu, sich eine Art Ritual zu über­legen, um regel­mäßig Ordner auszumisten.

Zweifels­fälle könnten in einen Ordner mit dem Namen „Unklar” geschoben werden, „sie können meist gelöscht werden, wenn sie über lange Zeit nicht gebraucht wurden.” Bisherige Erfahrungen sprächen dafür, in einfachen Text­dateien mit wenig Struktur zu archi­vieren.

Dateien, die vor 20 oder 30 Jahren so erstellt wurden, ließen sich noch mit jedem Editor lesen. Verbreitete Dateiformate bieten die Chance, lange genutzt werden zu können. Nur das regel­mäßige Umkopieren auf aktuelle Speichermedien bietet eine gewisse Sicherheit. Das machen auch professionelle Rechenzentren so.

Sehr lang­lebig ist Mikrofilm, aber dabei werden normaler­weise Daten analog und nicht digital gespeichert.

Wie Lange Muss Eine Versicherung Unterlagen Aufbewahren 15.06.2021 – Schul­zeugnis, Geburts­urkunde, Grund­buch­auszug – es gibt zwei Arten von Beglaubigungen: die amtliche und die öffent­liche. Was Sie zum Thema wissen müssen. Wie Lange Muss Eine Versicherung Unterlagen Aufbewahren 19.05.2020 – Viele Angaben liegen den Finanz­ämtern elektronisch vor – als sogenannte E-Daten. Sie können fehler­haft sein. Um finanzielle Nachteile zu vermeiden, besser genau prüfen. Wie Lange Muss Eine Versicherung Unterlagen Aufbewahren 25.03.2020 – Es ist Zeit, sich Geld vom Finanz­amt zurück­zuholen. Am meisten bekommt, wer jetzt alle Ausgaben geschickt abrechnet. Die Steuer­experten der Stiftung Warentest sagen,.

Passend aus unserem Shop : Dokumente aufbewahren: Welche Fristen gelten – wie Sie Ordnung halten

Wie lange muss man Gehaltsabrechnungen behalten?

Wie lange muss man Lohnabrechnungen aufbewahren? – Wie für Geschäftsbriefe, Listen für Inventare und jede Eröffnungsbilanz gilt für Lohnabrechnungen eine Aufbewahrungsfrist. Generell ist es so, dass Dokumente, die der Buchungsgrundlage dienen, zehn Jahre lang aufbewahrt werden müssen.

  • Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit dem Ende des jeweiligen Kalenderjahres, es gilt das auf der Lohnabrechnung vermerkte Erstellungsdatum.
  • Da Lohnabrechnungen die Lohnsteuer betreffen, gilt eine Aufbewahrungsfrist von sechs Jahren,
  • Haben Sie also Lohnabrechnungen aus dem Jahr 2016 vorliegen, können Sie diese ab 2022 entsorgen.

Lohnabrechnungen von 2022 können ab Ende 2028 entsorgt werden. Tipps für eine korrekte Datenvernichtung gibt’s hier.

Kann ich alte rentenbescheide entsorgen?

20.12.2018, 14:54 von Hallo in die Runde, hab mal ne Frage die viell. andere auch bertrifft. Wenn ich meinen Altersrenten BESCHEID in Händen halte kann ich dann die im laufe der Jahre angesammelten Renten INFORMATIONEN ruhigen Gewissens entsorgen?? euch allen eine schöne Weihnachtszeit! mfg Horst 20.12.2018, 15:10 von Es liegt in Ihrem Ermessen wann Sie welche Dokumente entsorgen.

Allerdings liegt auch das Risiko bei Ihnen, wenn Sie mal irgendetwas nicht beweisen können, weil sie entsprechende Belege vernichtet haben. MfG 20.12.2018, 15:19 Experten-Antwort Hallo Horst, die Renteninformation dient in erster Linie der Planung Ihrer Altersvorsorge. Wenn Sie bereits in Altersrente sind, können Sie die angesammelten Renteninformationen ruhigen Gewissens entsorgen.20.12.2018, 20:32 von Zitiert von: Experte Hallo Horst, die Renteninformation dient in erster Linie der Planung Ihrer Altersvorsorge.

Wenn Sie bereits in Altersrente sind, können Sie die angesammelten Renteninformationen ruhigen Gewissens entsorgen. Ergänzend: Und die Rentenauskünfte gleich mit. Nochmal einen Blick in den Versicherungsverlauf im Rentenbescheid – ist alles drin, dann weg damit.

  • Die Erben danken es Ihnen, wenn Sie nicht 5 Aktenbände alte Rentensachen als Hinterlassenschaft erhalten.
  • Mein Rat allerdings, Versicherungsunterlagen als solche (alles, was jeden einzelnen Monat belegt/angefangen bei den Schulzeiten /Lehrzeiten /erste/folgende Aufrechnungsbescheinigung /Butterbrotzelchen-Versicherungsnachweis /Leistungsnachweise ALG /ff., bis zum Rentenbeginn) aufheben/man weiß ja nie (Fehler im Rentenbescheid eher selten, aber ohne Unterlagen sind Sie dann aufgeschmissen),

ist dann aber nur ein sehr schmaler Ordner. Gruß w.

Kann man alte Kontoauszüge wegwerfen?

Wie lange müssen Kontoauszüge aufbewahrt werden? Bei vielen Unterlagen gelten spezielle Aufbewahrungsfristen: zum Beispiel bei Verträgen, Rechnungen oder bei Steuerbescheiden. Aber wie ist es bei Kontoauszügen? Müssen diese überhaupt aufbewahrt werden – und wenn ja: wie lange? Für Ihre Kontoauszüge gilt: Privatpersonen müssen sich an keine gesetzlich vorgeschriebenen Fristen halten. Wie Lange Muss Eine Versicherung Unterlagen Aufbewahren

Handwerker- und Dienstleistungsrechnungen, die ein Grundstück betreffen, müssen mindestens zwei Jahre aufgehoben werden. Das ist gesetzliche Vorschrift. Wenn Sie haushaltsnahe Dienstleistungen von der Steuer absetzen möchten, etwa einen Gärtner oder eine Reinigungskraft, müssen Sie die betreffenden Kontoauszüge solange aufbewahren, bis der Steuerbescheid eingeht und die Einspruchsfrist beendet ist. Privatpersonen, deren positive Einkünfte (zum Beispiel aus nichtselbstständiger Arbeit, Kapitalvermögen oder Vermietung) mehr als 500.000 Euro im Jahr beträgt, müssen ihre Kontoauszüge sechs Jahre lang aufbewahren.

Im Gegensatz zu Angestellten müssen Selbstständige ihre Auszüge von Geschäftskonten mindestens zehn Jahre aufheben. Sie haben Ihre Kontoauszüge bereits entsorgt oder niemals papierhaft abgelegt? Bei Ihrer Sparkasse kommen Sie problemlos an die Auszüge der vergangenen 12 Monate heran.

  • Sie können diese entweder am Kontoauszugdrucker in Ihrer Filiale ausdrucken oder diese in Ihrem Online-Banking abrufen und zu Hause drucken.
  • Diese finden Sie in Ihrem elektronischen Postfach.
  • Sie benötigen ältere Kontoauszüge? Dann wenden Sie sich direkt an Ihre Beraterin oder Ihren Berater.
  • Diese können Ihnen die Auszüge der vergangenen zehn Jahre zur Verfügung stellen, denn so lange müssen die Sparkassen Ihre Kontobewegungen speichern.

Ein Hinweis: Die Nachbestellung von Kontoauszügen ist mit Gebühren verbunden. Wie hoch diese sind, erfahren Sie ebenfalls bei Ihren Ansprechpartnern vor Ort. Um erbrachte oder erhaltene Zahlungen nachzuweisen, sollten Privatpersonen Kontoauszüge mindestens drei Jahre lang aufheben.

  1. Wer selbstständig ist, muss Auszüge von Geschäftskonten zehn Jahre aufbewahren.
  2. Alte Kontoauszüge aus dem Kontoauszugdrucker sollten im Restmüll entsorgt werden.
  3. Handelt es sich um Ausdrucke aus dem Online-Banking auf Papier, können Sie diese ins Altpapier geben.
  4. Ontoauszüge der vergangenen 12 Monate können Sie mit dem Kontoauszugdrucker in Ihrer Filiale oder über Ihr Online-Banking ausdrucken.

Auszüge, die bis zu zehn Jahre alt sind, erhalten Sie auf Anfrage bei Ihrer Sparkasse. Sie können Kontoauszüge der vergangenen zehn Jahre bei Ihrer Sparkasse nachfordern. Das ist jedoch mit Gebühren verbunden. Diese variieren je nach Institut. Informieren Sie sich daher bei Ihrer Beraterin oder Ihrem Berater. Haben Sie noch Fragen zu Ihren Kontoauszügen oder anderen Themen? Wir helfen Ihnen gern weiter. Ist das nicht Ihre Sparkasse? : Wie lange müssen Kontoauszüge aufbewahrt werden?

Wie lange muss ich als Privatperson Unterlagen aufheben?

Im privaten Bereich sollten insbesondere Steuer- und Bankunterlagen sowie wichtige Rechnungen und Belege aufbewahrt werden. Als Gewerbetreibender sind Sie gesetzlich dazu verpflichtet, Dokumente wie Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse und Handelsbücher aufzubewahren.

Wie lange muss ich meine Handyrechnung aufheben?

Kaufbelege und Garantieunterlagen – Rechnungen: Für Rechnungen gilt fast immer eine dreijährige Regelverjährungsfrist. Sie beginnt in dem Jahr, in dem der Anspruch entstanden ist und endet nach Ablauf von 3 Jahren zum Ende des Jahres. Falls eine ungerechtfertigte Mahnung kommt, sollten Sie nachweisen können, dass Sie bezahlt haben.

Deshalb: Quittungen oder Kontoauszüge mindestens drei Jahre lang aufbewahren. Gewährleistungsfrist beim Kauf : Um Mängel zu reklamieren, sollten Sie Kaufverträge, Quittungen oder Kassenbons mindestens zwei Jahre aufheben. Gibt der Hersteller eine längere Garantie, bewahren Sie die Belege für diese Zeit auf.

Neu ab 2022 – Smarte Produkte: Ab.1. Januar 2022 gibt es eine „Update-Pflicht”. Quittungen für Smartphones und andere Geräte, die regelmäßige Updates benötigen, sollten Sie dann mindestens drei Jahre aufheben. Sehen Sie im Kaufvertrag nach, wie lang der vom Händler gewährleistete Bereitstellungszeitraum ist.

Wie lange muss man Unterlagen vom Hausverkauf aufheben?

Beim Hausverkauf sollten Unterlagen unterschiedlich lang aufbewahrt werden. Notariell beglaubigte Urkunde sollten lebenslang aufbewahrt werden. Heben Sie andere Unterlagen mindestens fünf Jahre lang auf. Eine Aufbewahrungspflicht von zwei Jahren besteht bei handwerklichen Rechnungen.

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