Wer Zahlt Beim Leasing Die Versicherung?

Wer Zahlt Beim Leasing Die Versicherung
Ist die Kfz-Versicherung beim Leasing enthalten? – In der Regel ist die Autoversicherung nicht Teil des Leasingvertrages. Das heißt, der Leasingnehmer kümmert sich selbst um den Abschluss der Kfz-Versicherung. Manche Leasinggeber bieten jedoch Kombi-Angebote an, in denen Kfz-Haftpflicht und Kaskoversicherung für das Leasingauto bereits enthalten sind.

In diesem Fall ist die Versicherungsprämie Bestandteil der monatlichen Leasingrate. Bevor sie ein solches Angebot annehmen, sollten Leasingnehmer jedoch selbst die Preise für die – oftmals können sie sparen, wenn sie selbst eine Kfz-Versicherung wählen und abschließen. Leasingauto günstig versichern? Da es in der Regel die Aufgabe des Leasingnehmers ist, das Leasingauto zu versichern, zahlt dieser auch die Versicherungsbeiträge.

Nur, wenn es sich um ein „All-Inclusive-Leasing” handelt und die Versicherung bereits enthalten ist, zahlt der Leasingnehmer die Versicherungsprämie indirekt über die Leasingrate. Übrigens: Auch die Kfz-Steuer muss der Leasingnehmer bezahlen, da er der Halter des Fahrzeugs ist. Wer Zahlt Beim Leasing Die Versicherung FAQ Leasingversicherung: Darauf kommt es an

Ist beim Auto Leasing die Versicherung mit dabei?

Wer zahlt die Versicherung beim Leasing? – LeasingMarkt.de FAQ Die ist nicht Bestandteil des Leasingvertrags und auch nicht über die Leasingrate abgegolten. Somit ist es Aufgabe des Leasingnehmers, eine Versicherung abzuschließen und für die entsprechenden Beiträge aufzukommen.

Ist bei einem Leasing Auto Vollkasko Pflicht?

Die Vollkaskoversicherung bei einem KFZ-Leasing ist Pflicht. Dies gilt für den gesamten Zeitraum der Vertragslaufzeit. Achten Sie außerdem darauf, dass die Versicherung einen GAP-Schutz beinhaltet, wodurch der gesamte Fahrzeugpreis bei einem Totalschaden oder Diebstahl erstattet wird.

Ist Versicherung bei Leasing teurer?

Leasing-Autos können für private Verbraucher teuer werden Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa/tmn Dresden/Stuttgart – Leasing-Verträge werden vor allem von Firmen abgeschlossen, doch auch für private Verbraucher erscheint die geringe monatliche Belastung attraktiv.

Ist die Laufzeit des Vertrags zu Ende, kommt für viele Verbraucher aber das böse Erwachen. “Das dicke Ende kommt meistens zum Schluss”, warnt Rechtsanwältin Yasmin Domé. Aus verschiedenen Klauseln im Vertrag entstünden leicht vierstellige Zusatzkosten, und danach stehe man trotzdem ohne Auto da: “Viele Unternehmen bieten ja nicht mal die Möglichkeit, den Wagen am Ende zu kaufen.” Während Besitzer eines Pkw oft genau die unterschiedlichen, ist diese in der Regel im Leasingvertrag enthalten.

Doch das kann teuer werden, warnt Bianca Boss vom Bund der Versicherten. Ihr Tipp: “Wenn bestimmte Klauseln nicht mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmen, sollte man Leasing- und Versicherungsvertrag trennen.” Die meisten Probleme aber treten im Zusammenhang mit dem Wert des Autos bei Vertragsende auf, sagt Rechtsanwältin Domé.

  • Das spielt unabhängig von der Vertragsart fast immer eine Rolle.
  • Beim Kilometerleasing darf der Kunde über die Laufzeit die Kilometer verfahren, die im Vertrag festgelegt sind.
  • Mehrkilometer müssen extra bezahlt werden.
  • Beim Restwertleasing verkauft die Leasingbank das Auto nach Vertragsende zu einem bestimmten Restwert, meist an Dritte, manchmal aber auch an den bisherigen Kunden.
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Erzielt die Bank dabei nicht den gewünschten Preis, muss in manchen Verträgen der bisherige Nutzer des Wagens die Differenz bezahlen. Vor solchen Verträgen warnen Experten, weil der Marktwert von Faktoren abhängt, die der Kunde nicht beeinflussen kann.

Als die Abwrackprämie kam, waren neue Autos auf einmal attraktiver als drei Jahre alte Leasing-Rückläufer”, erinnert Christian Janeczek von der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV). Manchmal beeinflusse auch ein Überangebot den Preis, ergänzt Domé. “Will ich kaufen oder nicht, diese Option bei Vertragsende sollte man sich offenhalten”, rät sie.

Doch auch wenn der Restwert vertraglich festgelegt ist, wird das Auto vor der Übergabe von einem Gutachter taxiert. “Dabei geht es immer wieder um die Frage, ob ein Kratzer im Lack oder ein Fleck auf dem Sitz eine übliche Gebrauchsspur ist”, erläutert Janeczek.

  • Ist es eine übliche Abnutzungserscheinung, muss das Leasingunternehmen damit leben.
  • Ist es ein Zeichen “übermäßigen Gebrauchs”, muss der Kunde die ausgleichen, so der Dresdner Anwalt.
  • Im letzten Fall versuche der Gutachter häufig, die Kosten für die komplette Reparatur auf den Leasingnehmer abzuwälzen.

“Zulässig ist aber nur die Wertminderung”, so Janeczek. Außerdem dürfe bei dieser Wertminderung keine Umsatzsteuer berechnet werden, was ebenfalls gerne versucht werde. Anwältin Domé rät, sich schon bei Abschluss des Vertrags zusichern zu lassen, dass man bei der Wahl des Sachverständigen mitreden kann oder ein Vetorecht hat.

  • Wenn man jemanden kennt, kann man diese Person auch gleich in den Vertrag aufnehmen lassen.” Wer keinen Experten kennt, könne sich bei einem Verkehrsanwalt informieren.
  • Hatte das Auto während der Leasingzeit einen Unfall, kann der Leasinggeber auch bei sach- und fachgerechter Reparatur am Ende des Vertrags eine Wertminderung geltend machen, sagt Janeczek.
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Dagegen kann man sich zusätzlich versichern, bei einigen Unternehmen sei eine solche Versicherung auch Bestandteil des Vertrags. Böse Überraschungen kann es auch geben, wenn der Wagen mehr gefahren wurde als festgelegt. Das Auto nicht mehr zu bewegen, wenn sich der Zähler der vereinbarten Kilometermarke nähert, sei sicherlich eine überzogene Reaktion, so der Dresdner Anwalt.

“Wenn ich aber am Wochenende längere Fahrten plane, sollte ich mich bei Vermietern informieren – da gibt es durchaus Angebote, wo ich für 100 Euro am Wochenende durch ganz Deutschland düsen kann.” Viele Kunden unterschätzen nach der Erfahrung Janeczeks die Auswirkungen eines Unfalls. “Wenn ich mit einem Auto im Wert von 30 000 Euro nach zwölf Wochen einen Totalschaden habe, bekomme ich nur den Wiederbeschaffungswert ersetzt”, erläutert er.

“Wenn ich zu diesem Zeitpunkt aber erst 1000 Euro angezahlt habe, will die Bank Geld für diese Differenz.” Für solche Fälle gibt es eine sogenannte Gap-Versicherung, die die Lücke (engl. “gap”) ausgleicht. Die kostet laut Janeczek meist nicht mehr als einen einstelligen Eurobetrag im Monat und sei günstiger als Vollkaskoversicherungen, die in den ersten Monaten den Nennwert des Autos ersetzen.

Was muss ich bei Leasingrückgabe beachten?

Rückgabe bei Restwertleasing – Beim Restwertvertrag trägt der Leasingnehmer das sogenannte Restwertrisiko, Das bedeutet, dass er bei einer Wertminderung (Fahrzeug ist weniger wert, als bei Vertragsschluss vereinbart), für die Differenz zwischen dem kalkulierten Restwert und dem tatsächlichen Wert des Autos geradestehen muss.

Ist das Auto genauso viel wert wie der vereinbarte Restwert, braucht der Leasingnehmer nichts nachzuzahlen. Ist der Wagen mehr wert als der kalkulierte Restwert, bekommt der Leasingnehmer in der Regel 75 Prozent vom Mehrerlös ausgezahlt. Die restlichen 25 Prozent stehen aus steuerlichen Gründen der Leasinggesellschaft zu.

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Dieser Betrag wird dem Leasingnehmer aber oft gutgeschrieben, wenn er einen neuen Leasingvertrag abschließt.

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