Welche Wasserschäden Übernimmt Die Versicherung?

Welche Wasserschäden Übernimmt Die Versicherung
Wasserschaden: Welche Versicherung ist zuständig und wie verhalte ich mich richtig? Boden, Mobiliar, Technik – bei einem Rohrbruch oder einem beschädigten Wasseranschluss der Waschmaschine sind fast keine Ihrer Hausratgegenstände mehr vor dem flutenden Leitungswasser sicher. Ihren Teppich können Sie nach einem Wasserschaden womöglich entsorgen und auch Ihr Laptop ist vermutlich ein Fall für den Elektroschrott. Ein Wasserschaden im Gebäude bzw. in der Wohnung führt so schnell zu einem finanziellen Fiasko – zumindest dann, wenn Sie bei einem Rohrbruch keine Versicherung haben, die Ihnen den Schaden entsprechend erstattet.

  • Ein Rohrbruch Ihrer Wasserversorgung oder Heizung und ein dadurch entstehender Wasserschaden am Hausrat gehört in Deutschland zu einer der häufigsten Schadenmeldungen.
  • Osten für solche Versicherungsfälle summieren sich hier zu Lande auf mehrere Milliarden jährlich.
  • Dabei muss Ihnen das Wasser nicht mal wortwörtlich »bis zum Hals stehen« – auch geringe Mengen von austretendem Leitungswasser können bereits großen Schaden anrichten.

In diesem Artikel erfahren Sie, wann bei Wasserschaden welche Versicherung greift und wie Sie sich als betroffene Person richtig verhalten, um den Schaden von Ihrer Versicherung reibungslos erstattet zu bekommen bzw. drohende Folgeschäden aufgrund des Wasserschadens zu minimieren.

Bei einem Wasserschaden eine Versicherung zu haben, die für die Kosten der durch Leitungswasser beschädigten Hausrat Gegenstände aufkommt, erspart Ihnen im Schadenfall ohne Frage einen größeren finanziellen Verlust. Doch wann zahlt bei einem Wasserschaden die Versicherung überhaupt? Ein Wasserschaden liegt für die Versicherung dann vor, wenn Leitungswasser bestimmungswidrig an einer dafür nicht konzipierten Stelle austritt und dieser Schaden unbeabsichtigt auftritt (also z.B.

durch technische Defekte oder Bruch des Rohrsystems innerhalb des Gebäudes). Für Versicherungen ist Wasserschaden dabei jedoch nicht gleich Wasserschaden. In manchen Fällen kommt so Ihre Hausratversicherung bei Wasserschäden auf, in anderen Fällen greift eine Gebäudeversicherung und in wieder anderen Fällen schützt die Haftpflichtversicherung bei Wasserschäden.

  • Um zu beantworten, wann welche Versicherung greift, müssen dabei Ursache und Ort des Wasserschadens berücksichtigt werden.
  • Im Helvetia-Ratgeber erfahren Sie, in welchen Schadenfällen die Versicherung für die zu Schaden gekommenen Hausrat-Gegenstände in Ihrer Wohnung bzw.
  • Für Schäden an Ihrem Gebäude aufkommt.
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Eine Hausratversicherung greift bei einem Wasserschaden, der die im Gebäude oder in der Wohnung befindlichen Gegenstände bzw. das Mobiliar betrifft. Hierzu zählen zum Beispiel Ihr Wohnzimmerteppich, Elektronikgeräte, Ihr teures Sofa im Wohnzimmer oder auch Textilien.

Zu- oder Ableitungsrohre im Haus (Rohrbruch) und damit verbundenen Schläuche im Wohngebäude Wasserzufuhr zu Klimaanlagen und Wärmepumpenheizungen im Haus Beschädigte Zuflüsse von Waschmaschine, Geschirrspülmaschine, etc.

Nicht alle Wasserschäden an Ihrem Hausrat sind durch die Versicherung gedeckt. In folgenden Schadensfällen kommt zumindest die Hausratversicherung nicht für den Wasserschaden auf:

Schäden am Hausrat durch gestiegenes Grundwasser Schäden am Hausrat durch Einregnen (z.B. durch ein offenes Fenster) Schäden am Gebäude selbst oder an im Gebäude integrierten Installationen Schäden am Hausrat, die nicht innerhalb, sondern außerhalb der Wohnung durch einen Wasserschaden verursacht werden Schäden am Hausrat durch Reinigungswasser Schäden durch Rückstau in der Kanalisation

Neben dem Versicherungsfall eines Wasserschadens am Hausrat greift Ihre im Übrigen auch bei vielen weiteren Schadensfällen, wie z.B. bei Einbrüchen, Diebstahl, Raub, Vandalismus, Brand, Sturm oder Blitzschlag. Erfahren Sie hier mehr zu den Sollten die zuvor genannten Umstände des Wasserschadens nicht in den Versicherungsschutz der Hausratversicherung fallen, ist möglicherweise die zuständig.

Diese kommt für Schäden auf, die am Gebäude selbst (z.B. Boden, Wände) bzw. an festen Bestandteilen des Gebäudes verursacht werden, z.B. durch den Austritt von Wasser aus schadhaften Heizungs- bzw. Sanitäranlagen. Die Wohngebäudeversicherung greift demnach bei Schäden an der Gebäudesubstanz, nicht jedoch bei Schäden an der Einrichtung oder sonstigem Mobiliar.

Damit bei Wasserschäden die Gebäudeversicherung bzw. deren Versicherungsschutz greift, muss es sich bei dem beschädigten Gebäude jedoch um ein tatsächlich genutztes und nicht leerstehendes Wohnhaus handeln. Wasserschäden an Rohbauten fallen so z.B. nicht unter den Versicherungsschutz der Wohngebäudeversicherung.

  • Auch selten genutzte, dauerhaft unbewohnte Gebäude sind möglicherweise nicht versichert.
  • Im Fall einer langen Abwesenheit müssen Verbraucher so z.B.
  • Gewissen Pflichten nachgekommen sein, um mit der Gebäudeversicherung bei Wasserschaden tatsächlich einen Anspruch auf Erstattung bei Ihrem Versicherer zu haben.
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Hierzu müssen Eigentümer und Vermieter beispielsweise regelmäßig alle wasserführenden Anlagen Instand halten – vor allem in der kalten Jahreszeit. Sind die Umstände für eine Erstattung im Rahmen der Wohngebäudeversicherung gegeben, kommt bei Wasserschäden die Versicherung unter anderem für Kosten zur Beseitigung der Schadensursache, für Aufräumarbeiten und notwendige Reparaturen, aber auch für weitere Folgeschäden aufgrund des Wasserschadens auf.

Welche Wasserschaden deckt eine Gebäudeversicherung ab?

Du bist bei Cosmos­Di­rekt versi­chert? – Dann melde Deinen Schaden einfach online. Wir setzen uns umgehend telefonisch mit Dir in Verbindung und besprechen die nächsten Schritte. Die Wohn­­gebäude­­versicherung zahlt für einen Wasserschaden, wenn Wasser aus den Rohren oder den zusammengehörigen Schläuchen ausgetreten ist.

Eine zusätzliche Elementarschadenversicherung deckt Schäden durch Naturgewalten wie Hochwasser oder Überschwemmung. Welcher Ver­sicherungsschutz bei Wasser­schäden wichtig ist, was die Wohn­­gebäude­­versicherung abdeckt und was bei einem Wasser­­schaden beachtet werden sollte, erfährst Du in unserem Ratgeber.

Informationen zur Wohngebäude­versicherung von CosmosDirekt findest Du auf der Produktseite.

Welche Wasserschaden zahlt die Gebäudeversicherung nicht?

Diese Schäden sind nicht versichert – Bei den folgenden Schäden zahlt die Versicherung nicht :

Hochwasser und GrundwasserAbwasser-RückstauRegenrinnen und FallrohreWasser aus Behältern wie Eimern oder GießkannenBadewasserReinigungswasserSprinkleranlagenSchimmelpilze aufgrund von Feuchtigkeit

Auch Wasserschäden an einem noch nicht fertiggestellten Gebäude sind nicht von der Wohngebäude­versicherung abgedeckt.

Was zählt alles zu einem Leitungswasserschaden?

Leitungswasserschaden Definition – procontra Versicherungslexikon Ein Leitungswasserschaden liegt vor, wenn Wasser unkontrolliert aus Leitungen austritt. Das gilt insbesondere für die Zufluss- und Abflussrohre, für Heizungsrohre und Anschlüsse an Waschbecken sowie Waschmaschinen.

  1. Solche Schäden können unter anderem auf Materialfehlern, Frost oder Abnutzungserscheinungen basieren.
  2. Drei Versicherungsarten bezahlen unterschiedliche Kosten bei einem Leitungswasserschaden.
  3. Die Hauseigentümer können eine Wohngebäudeversicherung abschließen.
  4. Diese deckt alle Schäden ab, die direkt an der Immobilie sowie an Installationen wie einer Heizung entstehen.
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Das Inventar können Besitzer und Mieter mit einer Hausratpolice versichern. Leitungswasser kann zum Beispiel Möbel und Teppichböden beschädigen. Zudem empfiehlt sich in Mehrfamilienhäusern eine Haftpflichtversicherung. Sollte Wasser Schäden in einer fremden Wohnung anrichten, ist der Verursacher schadensersatzpflichtig.

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