Welche Versicherung Deckt Elementarschäden Ab?

Welche Versicherung Deckt Elementarschäden Ab
Die Elementarversicherung ist eine Erweiterung zur Hausratversicherung und Wohngebäudeversicherung. Sie greift bei den folgenden Schadensursachen: Überschwemmungen und Rückstau durch Starkregen. Erdbeben.

Welche Versicherung beinhaltet Elementarschäden?

Welche Versicherung zahlt bei Elementarschäden am Auto? Wird das Auto durch ein Naturereignis beschädigt, ist ihr Auto gegen Sturm, Hagel, Blitz und Überschwemmungsschäden in der Teil- und Vollkaskoversicherung abgesichert.

Welche elementarversicherung sinnvoll?

Elementarversicherung für jedes Haus sinnvoll? Nein, aber. Elementarversicherung nicht bei allen Gebäuden sinnvoll Schutz bei Schäden durch Starkregen & Naturgewalten Kosten der Elementarversicherungen jetzt vergleichen

Die Elementarschadenversicherung bietet Versicherungsschutz bei Schäden durch Naturgewalten wie Überschwemmungen und Erdbeben. Der Elementarschutz ist als Zusatzbaustein in der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung erhältlich. Im Schadensfall sehen die Gesellschaften einen vor.

Was ist eine Elementarversicherung? Wer kann diese abschließen und brauche ich das überhaupt? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen Verbraucher. Denn Erdbeben kommen in Deutschland eher selten vor und wer nicht an einem Fluss wohnt, ist auch nicht von Überschwemmungen betroffen.

2019 zog ein Tornado der Stärke F2 über Nordrhein-Westfalen hinweg. In dem Ort Roetgen wurden mehr als 30 Häuser schwer beschädigt, zehn davon waren vorerst unbewohnbar.2016 brachten die Stürme „Elvira” und „Friederike” sintflutartige Regenfälle mit sich. Bäche entwickelten sich zu reißenden Flüssen, Häuser wurden verwüstet und Tausende davon waren einsturzgefährdet.2007 hinterließ der Orkan Kyrill eine Schneise der Verwüstung. Bei Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 150 Stundenkilometern wurden Bäume entwurzelt, Häuser geflutet, Dächer abgedeckt und Fenster zerbrachen. Der dabei entstandene Sachschaden belief sich auf rund 4,7 Milliarden Euro. Davon versichert waren laut dem Bund der Versicherer zwei Milliarden.

Fälle wie diese zeigen, dass die Natur eine allgegenwärtige Gefahr darstellt. Denn Stürme und daraus resultierende und Überschwemmungen bedrohen auch Deutschland, das unter den Top Ten der am häufigsten von Überschwemmungen betroffenen Ländern liegt. Die Schäden, die bei diesen Naturkatastrophen entstehen, sind hohen Ausmaßes.

Ganze Häuser können einsturzgefährdet und damit unbewohnbar sein. Eine Elementarschadenversicherung schützt genau davor. Denn sie stellt eine Absicherung gegen extreme Wetterereignisse dar. Dabei lässt sich als Baustein der das gesamte Wohnhaus absichern, Und als Baustein der Hausratversicherung das eigene Hab und Gut,

Die Absicherung bietet Schutz bei Schäden, die durch extreme Wetterbedingungen entstanden sind. So leistet die Elementarversicherung bei Starkregen, wenn dieser zu Überschwemmungen führt. In Deutschland eine der häufigsten Schadensursachen. Doch auch Gefahren, die seltener anzutreffen sind, beispielsweise Vulkanausbrüche, sind mitversichert.

Die Elementarversicherung bietet also Schutz vor Naturgewalten, Denn sie leistet mitunter bei Schäden, die durch die Elemente Wasser, Luft, Erde und Feuer entstanden sind. Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind Schäden, die durch menschliche Ursachen entstanden sind, Beispielsweise Erdsenkungen aufgrund des Bergbaus.

Nicht mitversichert sind außerdem Sturmflut und Grundwasser, das unterirdisch in das Gebäude eindringt. Eine Ausnahme besteht, wenn sich das Grundwasser mit Oberflächenwasser vermischt und dadurch zu Überschwemmungen führt. Wie bei jeder Absicherung sind auch bei der Elementarversicherung Schäden ausgeschlossen, die vorsätzlich herbeigeführt wurden.

Ein Vorsatz liegt mitunter vor, wenn die Versicherten ihre Fenster und Türen öffnen, um einen möglichst großen Schaden zu provozieren. In jeder Elementarschadenversicherung gibt es Ausschlüsse. Diese können sich jedoch von Anbieter zu Anbieter unterscheiden. Verbraucher sollten daher vor Vertragsabschluss die Bedingungen des gewählten Tarifs genau überprüfen.

Die Elementarschadenversicherung wird im Regelfall als Baustein der Hausrat- und Wohngebäudeabsicherung angeboten. Wird die Elementarschadenversicherung in die Hausrat eingeschlossen, ist das eigene Inventar gegen die genannten Gefahren abgesichert, Über die Wohngebäude ist mit einer Elementarversicherung das Haus versichert,

Als ergänzender Schutz leistet die Gesellschaft bei Schäden am Wohnhaus, die beispielsweise durch Überschwemmungen, Erdbeben oder Erdrutsch entstanden sind. Durch Naturgewalten entstandene Schäden sind meist sehr teuer. Mit einer Elementarschadenversicherung schützen sich Verbraucher vor den Kosten im Schadensfall.

Die Versicherung kommt für die Reparaturkosten auf. In schlimmen Fällen zahlt sie den gleichwertigen Neubau des Hauses oder den Neukauf von zerstörtem Hausrat. Abhängig vom Anbieter können weitere Kosten mitversichert sein, die aus dem Schaden resultieren. Welche Versicherung Deckt Elementarschäden Ab Im Regelfall sieht die Versicherung einen vor. Häufig beträgt dieser zehn Prozent der Schadensumme – mindestens 500 Euro maximal 5.000 Euro. Eine Absicherung gegen Elementargefahren ist nicht preiswert. Die Kosten für eine Wohngebäudeversicherung können um mehr als 40 Prozent steigen.

In Deutschland werden die Gebiete nach Risikozonen eingeteilt. Wer in einem stark von bedrohten Gebiet wohnt, muss unter Umständen mit einer Ablehnung rechnen. Wie bei jeder Versicherung gibt es auch bei der Elementarabsicherung Ausschlüsse. Daher sollten die Antragsteller ihren gewählten Tarif im Voraus überprüfen.

Nicht zu Unrecht fragen sich viele Verbraucher, ob sie eine Elementarversicherung brauchen und für wen diese sinnvoll ist. Denn nicht jeder lebt in einem Gebiet, das von Schäden durch Naturgewalten bedroht ist. Und doch zeigen Meldungen über Orkane und Überschwemmungen nach Starkregen, dass grundsätzlich jeder von diesem Risiko betroffen sein kann,

Unabhängig davon, ob sich das Haus in einem Risikogebiet oder nahe eines Gewässers befindet. In höherliegenden Regionen besteht außerdem das Risiko von Lawinen und Schneedruck. Ob die Elementarversicherung sinnvoll ist, muss jeder selbst entscheiden. Dabei hilft es, das eigene Risiko zunächst einzuschätzen,

So ist es in Berlin unwahrscheinlich, von einer Lawine betroffen zu sein. Doch haben die vergangenen Jahre gezeigt, was Starkregen und Überschwemmungen in der Hauptstadt anrichten können. Grundsätzlich lohnt sich ein Blick in das Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen ( kurz ZÜRS ).

  1. Diese stuft die Gefährdung von für jede einzelne Region in Deutschland ein.
  2. Die eigene ZÜRS-Zone kann einen ersten Eindruck bieten, wie groß das eigene Risiko ist.
  3. Um das eigene Risiko einzuschätzen, gibt es außerdem den Kompass Naturverfahren des Versicherungsverbandes GDV,
  4. Dort lässt sich die eigene Adresse angeben und die Wahrscheinlichkeit für Schäden durch Naturgewalten berechnen.
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Allerdings ist diese nicht lückenlos und einige Regionen sind nicht gelistet. Welche Versicherung Deckt Elementarschäden Ab Die meisten Gesellschaften sehen eine in der Elementarversicherung vor. Das bedeutet, im Schadensfall müssen die Versicherten einen bestimmten Anteil der Kosten selbst tragen, Dabei handelt es sich häufig um einen prozentualen Wert, Beispielsweise zehn Prozent der Schadenssumme.

Die Versicherer sehen zusätzlich einen Mindest- und Höchstbetrag vor. Den Mindestbetrag müssen die Versicherungsnehmer bei jedem Schadensfall selbst bezahlen, unabhängig von der Schadenshöhe. Der Höchstbetrag kann als fester Wert oder prozentual von der angegeben sein. Letzteres bedeutet, um so höher die desto höher ist auch die maximale bei,

Unabhängig davon, ob es sich um eine Wohngebäude- oder Hausratversicherung handelt, sollten Verbraucher stets die prüfen, Denn wenn diese geringer ausfällt, als das Gebäude oder der Hausrat tatsächlich wert ist, kann die Gesellschaft ihre Erstattung anteilig kürzen,

  1. Um dies zu verhindern, ist sicherzustellen, dass in dem Vertrag ein „ Verzicht auf Unterversicherung ” vorliegt.
  2. Wohnen die Antragsteller in einem Risikogebiet, verlangen die Versicherer möglicherweise Schutzmaßnahmen.
  3. Ohne diese ist es nicht möglich, eine Elementarversicherung abzuschließen.
  4. Doch auch ohne diese Vorgaben kann es sinnvoll sein, Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Nicht nur, da sich dadurch Schäden abwenden lassen. Sondern auch, weil einige Gesellschaften Nachlässe vorsehen, wenn bestimmte Maßnahmen zum Schutz getroffen wurden. Während bei einer klassischen Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung im Regelfall sofort mit Vertragsbeginn Versicherungsschutz besteht, kann es bei der Elementarabsicherung Wartezeiten geben.

  • Diese liegen zwischen wenigen Monaten und einem Jahr,
  • Während dieses Zeitraums besteht über die Elementarversicherung kein Versicherungsschutz für das Haus oder den Hausrat.
  • Ausschlüsse sind bei Versicherungen die Norm, allerdings können sie bei den Kunden zu finanziellen Schwierigkeiten führen.
  • Beispielsweise wenn der Schaden durch Menschenhand verursacht wurde, was wiederum nicht über den Elementarschutz gedeckt ist.

Daher ist es wichtig, dass Antragsteller vor Vertragsabschluss die Bedingungen ihres Tarifs genau prüfen, Ob eine Elementarversicherung sinnvoll und notwendig ist, muss jede Person selbst entscheiden, Bei einer Wohngebäudeabsicherung ist der Schutz meist ratsam, da beispielsweise auch ein schwaches Erdbeben zu schweren Schäden an der Fassade führen kann.

Bei einer Hausrat hingegen, ist die Notwendigkeit bedarfsabhängig, Wer beispielsweise im Dachgeschoss wohnt und keinen Abstellraum im Keller hat, benötigt möglicherweise keinen Elementarschutz. Bei einer Wohnung im Erdgeschoss ist hingegen das Hochwasser- und Rückstaurisiko sehr hoch, weshalb die Absicherung meist ratsam ist.

Vor dem Abschluss eines Vertrages empfiehlt sich ein Elementarversicherung Vergleich, Mit einem Hausrat- oder Wohngebäude Rechner können Verbraucher inne rhalb weniger Minuten unzählige Anbieter und ihre Konditionen überprüfen, Sie können so auch herausfinden, wie hoch der Mehrbeitrag für einen entsprechenden Versicherungsschutz gegen Naturgewalten ist.

Ein Blick in die Konditionen verrät außerdem, wie hoch der bei ist. So lässt sich schnell und einfach ein Anbieter mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis finden, der den eigenen Bedarf umfassend abdeckt. Auch als Mieter einer Wohnung ist es möglich, sich gegen die Risiken von Naturgewalten abzusichern.

Allerdings in diesem Fall nur den eigenen Hausrat betreffend, Denn das Risiko für Gebäudeschäden liegt beim Vermieter. Um das Wohnhaus abzusichern, muss der Eigentümer eine Elementarversicherung für sein Haus abschließen. : Elementarversicherung für jedes Haus sinnvoll? Nein, aber.

Ist Starkregen in der Gebäudeversicherung?

Keller unter Wasser: Das gilt für den Versicherungsschutz – Betroffene Hausbesitzer bekommen die entstandenen Schäden durch extreme Wetterereignisse ersetzt, wenn sie zuvor eine Elementarschadenversicherung abgeschlossen haben. Nur diese Police greift bei Schäden durch Starkregen oder Überschwemmung.

  • Die Reparaturen im und am Haus sowie den Nebengebäuden (z.B. Garage oder Schuppen).
  • Die Trockenlegung und Sanierung des Gebäudes.
  • Den eventuellen Abriss des Gebäudes.
  • Die Konstruktion und Bau eines gleichwertigen Hauses.

Die Wohngebäudeversicherung mit Naturgefahrenschutz kann auch die Kosten für eine alternative Unterkunft bzw. Mietausfälle übernehmen, sollte das Haus vorübergehend unbewohnbar sein.

Was kostet elementarversicherung im Jahr?

Was kostet eine Elementarversicherung? – Kostencheck: Wie hoch der Beitrag zur Elementarversicherung ausfällt, ist vom Einzelfall abhängig. Im Mittel müssen Sie mit einem Aufschlag von etwa 50 Prozent auf die Prämie zur Wohngebäudeversicherung rechnen.

  1. Die Beiträge liegen bei durchschnittlich zwischen 600 und 1.000 EUR jährlich.
  2. Sie kann jedoch stark nach oben und unten abweichen.
  3. Wie hoch diese tatsächlich ist, ist hängt unter anderem von der Versicherungsgesellschaft sowie den versicherten Schadensarten ab.
  4. In Risikogebieten kann, muss aber nicht, der Beitrag höher ausfallen.

Leider ist es so, dass ausgerechnet in Nicht-Risikogebieten die Elementarversicherung häufig überdurchschnittlich teuer ist. Hier gilt es, die Angebote der einzelnen Anbieter genau unter die Lupe zu nehmen.

Wer zahlt wenn der Keller unter Wasser steht?

Die häufigsten Fragen zum Thema Hochwasser im Keller – Wenn durch Wasser bzw. Hochwasser im Keller Schäden an eigenen Gegenständen, Möbeln etc. entstehen, ist die Hausrat­versicherung zuständig. Kommt es zu Schäden am Gebäude, wendet man sich an die Gebäude­versicherung.

  1. Bei einem Wasserschaden im Keller einer Mietwohnung zahlt in der Regel die Gebäude­versicherung des Vermieters bzw.
  2. Des Eigentümers.
  3. Bei Schäden am Gebäude selbst ist die Gebäude­versicherung zuständig – bei einer Mietwohnung ist dafür also der Vermieter verantwortlich.
  4. Für Schäden am Hausrat ist der Mieter selbst verantwortlich.
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Hier hilft seine Hausrat­versicherung. Entstehen Wasserschäden durch Hochwasser, muss der Zusatzbaustein Elementarschäden mitversichert sein – andernfalls leistet die Versicherung nur bei Leitungswasserschäden. Ist der Wasserschaden durch eine auslaufende Badewanne oder Waschmaschine entstanden, ist der Mieter verantwortlich, zu dem die Waschmaschine bzw.

Badewanne gehört. Dieser muss sich an seine Privat­haftpflicht wenden. Um das Wasser aus dem Keller zu bekommen, nutzen Sie am besten eine Wasserpumpe bzw. eine Tauchpumpe. Solche Pumpen können Sie sich beispielsweise im Baumarkt ausleihen. Sobald der Wasserstand niedriger geworden ist, schafft es eine Wasserpumpe meist nicht weiter.

Dann helfen nur noch Tücher und Eimer oder spezielle Wasserpumpen, wie etwa ein Nass-Trockensauger oder eine Flachsaugpumpe. Sind die Voraussetzungen für die Leistungsübernahme durch den Versicherer erfüllt, dann übernimmt die Versicherung in der Regel die Kosten für Reparatur, Instandsetzung und eventuelle Folgeschäden, wenn diese unmittelbar mit dem Wasserschaden zu tun haben.

  • In der Regel ist dies kostenlos, wenn kein Eigenverschulden vorliegt.
  • Dies ist der Fall, wenn das Wasser von außen durch Fenster, Türen oder Treppen eingedrungen ist.
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Was sind elementargefahren in der Wohngebäudeversicherung?

Unter Elementargefahren ist in der Wohngebäudeversicherung ein Risiko gemeint, das sich auf wetter- beziehungsweise naturbedingte Schäden bezieht. Hierzu zählen unter anderem Hochwasser, Hagel, Stürme oder massive Schnee- und Regenniederschläge.

Was kostet eine Gebäudeversicherung mit Elementarschäden?

Gebäudeversicherung – Schützen Sie Ihr Eigenheim

  • Umfassender Schutz bei Wasser-, Feuer- und Unwetterschäden
  • Kostenunterschiede zwischen Anbietern von mehreren 100 Euro
  • Jetzt Tarife vergleichen & Top-Mix aus Preis & Leistung finden

Schutz bei Schäden durch Leitungswasser Schutz bei Elementar­schäden Eine Gebäudeversicherung, auch Hausversicherung oder Wohngebäudeversicherung genannt, gehört für Hauseigentümer zum unverzichtbaren Schutz. Dafür gibt es verschiedene Gründe:

Kommt es zu schweren Schäden am Haus, belasten diese Eigentümer ohne Versicherung in der Regel finanziell schwer.

Haben Hausbesitzer nicht das Geld für notwendige Reparaturen, drohen sie im schlimmsten Fall sogar ihr Haus zu verlieren,

Dient das Eigenheim als zusätzliche Absicherung im Alter, ist eine Gebäudeversicherung laut der Verbraucherzentrale Hamburg „für Immobilienbesitzer empfehlenswert”.

Wichtig: Den Schutz vor Elementarschäden müssen Hausbesitzer normalerweise extra vereinbaren. Dabei können je nach Wohnort die Kosten für die Versicherung stark variieren, sodass es ratsam ist, im Vorfeld mehrere Angebote zur Gebäudeversicherung miteinander zu vergleichen.

  • Feuer durch Brand, Blitzschlag, Explosion oder Implosion
  • Überspannung
  • Stürme mit einer Windstärke von mindestens 8, beziehungsweise 62 km/h
  • Hagel
  • Leitungswasser (bei bestimmungswidrigem Austreten)
  • Wasserschaden, entstanden durch Frost- und andere Bruchschäden

Auch Gegenstände wie Heizungen, eine Einbauküche und Antennen, die fest mit dem Gebäude verbunden sind, sind in der Regel durch die Gebäudeversicherung geschützt. Dennoch sollten Interessierte zu Versicherungsbeginn klären, welche Objekte mitversichert sind.

Insbesondere Gebäude, die nicht direkt zur Immobilie gehören, müssen unter Umständen gesondert versichert werden, wie ein Gartenhaus in einer Kleingartensiedlung. Tipp: Erfahren Sie hier mehr zum einer Gebäudeversicherung. Die Einbauküche ist dann ein Fall für die Gebäudeversicherung, wenn sie einerseits fest mit dem Haus verbunden ist und andererseits individuell angepasst wurde.

Küchen, die aus vorgefertigten Modulen bestehen und einfach auseinandergebaut werden können, fallen in den Leistungsbereich der Hausratversicherung.

Carolin Mühle Versicherungskauffrau (IHK)

Bewegliche Gegenstände im Haus, etwa Möbel, Kleidung, Computer und andere Elektrogeräte, sind nicht durch die Versicherung abgedeckt. Sollen auch diese bei Schäden durch Leitungswasser und Feuer geschützt sein, ist eine zusätzliche empfehlenswert. Aktuelles zur Gebäudeversicherung Die Kosten für eine Wohngebäudeversicherung lassen sich pauschal nicht beziffern.

Dazu beeinflussen zu viele Risikofaktoren die Beitragshöhe. Neben der Bauweise sind weitere Punkte im Hinblick auf die Kosten entscheidend: Die Versicherungskosten hängen zudem davon ab, welchen Wert das Eigenheim hat. Dieser wird mit dem sogenannten Wert 1914 berechnet. Wie stark die preislichen Unterschiede durch Abweichungen beim Haus ausfallen, zeigt beispielsweise eine Untersuchung der Stiftung Warentest von Anfang 2021 (Finanztest-Ausgabe 03/2021).

Die Verbraucher­organisation hat für ihren aktuellen Gebäudeversicherung Test verschiedene Modellhäuser herangezogen:

  • Die Kosten für eine sehr gute bewertete Gebäude­versicherung mit Elementarschutz betragen zwischen 191 Euro und 1.245 Euro im Jahr.
  • In einer teuren Wohngegend wird mit 300 Euro bis 2.337 Euro ein deutlich höherer Jahresbeitrag fällig als an günstigen Standorten.
  • Bestandsimmobilie, 20 Jahre alt in Dresden Die Top-Anbieter im Test ermöglichen eine Gebäude­versicherung in Magdeburg bei einem bereits bestehenden Haus für einen Jahresbeitrag zwischen 336 Euro und 1.941 Euro,
  • Bestandsimmobilie, 20 Jahre alt in Düsseldorf Eine leistungsstarke Gebäude­versicherung hat an teuren Standorten für Bestands­immobilien ihren Preis. Dort müssen Hausbesitzer zwischen 452 Euro und 3.934 Euro im Jahr für den Schutz aufbringen.
  • Bestandsimmobilie, 50 Jahre alt in Dresden Hier liegt die Preisspanne der Top-Gebäudeversicherungen bei 412 Euro und 2.405 Euro,
  • Bestandsimmobilie, 50 Jahre alt in Düsseldorf Hausbesitzer müssen hier zwischen 452 Euro und 5.387 Euro im Jahr einplanen.
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Spartipp: Aufgrund der großen Preis­unterschiede bieten die Testsieger bei der Gebäude­versicherung oftmals nur eine grobe Orientierung. Die genauen Kosten für den Versicherungs­schutz finden Interessierte unkompliziert mit einem individuellen Tarifvergleich heraus.

Durch die Abfrage verschiedener Kriterien des Eigenheims finden sich schnell passende Anbieter für das eigene Zuhause. Wie viel Geld Versicherte bei einem Schaden maximal erhalten, hängt von der Höhe der vereinbarten Versicherungssumme ab. Je höher der auch als Deckungssumme bekannte Betrag ist, desto umfangreicher ist die Entschädigung der Wohn­gebäude­versicherung.

Um die Versicherungssumme zu ermitteln, nutzen die Versicherungsunternehmen den sogenannten „Wert 1914″. Dieser besagt, welchen Wert das Haus im Jahr 1914 gehabt hätte, Dieses Jahr gilt als bester Vergleichswert, da die Baupreise zu diesem Zeitpunkt zuletzt stabil waren.

Wert des Hauses beim Bau 2012 250.000 Euro
Baupreisindex 2012 1.263
Wert 1914 (Neubauwert x 100 geteilt durch Index) 19.794 Goldmark
Preisindex 2022 1.668,2
Gebäudewert 2022 (Wert 1914 x Index geteilt durch 100) 330.203 Euro

Da Häuser meist mehrere Jahrzehnte stehen, wird die Versicherungsleistung ständig angepasst. Das passiert mit einem sogenannten gleitenden Neuwertfaktor. Die Entschädigungssumme entspricht dabei nicht nur den aktuellen Kosten für das Material. Auch die gegenwärtigen Löhne der Bauarbeiter werden berücksichtigt.

  1. In Deutschland gibt es immer häufiger heftige Stürme mit Starkregen und Hochwasser. Läuft der Keller oder sogar das Erdgeschoss durch das Regenwasser voll, kommt die Gebäudeversicherung ohne zusätzliche Elementar­schaden­versicherung in der Regel nicht für die Schäden am Eigenheim auf.
  2. Andererseits sind die dadurch verursachten Schäden in der Regel immens. Diese aus der eigenen Tasche zu bezahlen, überfordert Eigentümer meist finanziell.

Die Elementarschadenversicherung bietet in Verbindung mit der Gebäudeversicherung eine umfassende Absicherung vor den wichtigsten Gefahrenquellen für das Eigenheim. Die Zusatzversicherung für Elementarschäden kann dabei nur in Kombination mit dem Gebäudeschutz abgeschlossen werden.

Achtung: Gerade in Bundesländern mit Rauchmelderpflicht sollten Versicherte unbedingt darauf achten, die kleinen Lebensretter an den vorgeschrieben Stellen im Eigenheim zu installieren. Bei fehlenden Rauchmeldern droht der Verlust des Versicherungsschutzes. Kosten, die dem Schutz oder der Vorsorge der eigenen Person dienen, können in der Regel von der Steuer abgesetzt werden.

Die Wohn­gebäude­versicherung kann jedoch nur dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn sie eine vermietete Immobilie absichert. In diesem Fall gelten die Einkünfte über die Miete vor Steuer als Vorsorge und können als Werbungskosten in der Steuererklärung angegeben werden.

  • Der neue Hausbesitzer kann den bestehenden Vertrag vom alten Eigentümer übernehmen und zu den bisherigen Konditionen weiterführen.
  • Innerhalb eines Monats kann der neue Besitzer den alten Vertrag kündigen und zu einem anderen Versicherer wechseln. Dies bietet meist den Vorteil, sich günstigere Angebote mit verbesserten Konditionen sichern zu können.
  • Hat der neue Besitzer die Immobilie von einem Angehörigen vererbt bekommen, besteht kein Anspruch auf eine Kündigung der Gebäudeversicherung. Demnach muss der alte Vertrag weitergeführt werden.
  • Kündigung des Versicherers Auch der Versicherer kann die Wohngebäudeversicherung bei einem Eigentümerwechsel kündigen. Dann endet der Vertrag einen Monat nach Erhalt des Kündigungsschreibens. Die Kündigung vonseiten des Anbieters sollten Kunden allerdings vermeiden, da es sonst zu Schwierigkeiten kommen kann, eine neue Gebäudeversicherung zu finden.

Wird ein Wohngebäude neu errichtet oder umgebaut, sollten Bauherren sich frühzeitig um einen umfassenden Versicherungsschutz kümmern. Um vollständig abgesichert zu sein, ist vor allem eine wichtig. Sie erstattet alle Schäden, die vom Bau oder Baugrundstück ausgehen. Bei Veränderungen am versicherten Gebäude müssen Hausbesitzer ihren Versicherer zügig darüber informieren. Denn alle Umbaumaßnahmen oder der Leerstand des Hauses zählen für die Versicherung als sogenannter gefahrenerhöhender Umstand, Haben Eigentümer die Versicherung nicht über den Umbau informiert, besteht unter Umständen kein Versicherungsschutz oder die Gefahr einer Unterversicherung.

Das bedeutet, dass die vereinbarte Versicherungssumme zu niedrig angesetzt ist, sodass der Versicherer die Leistungen kürzt oder sogar verweigert. Zu den wichtigen Änderungen zählen beispielsweise: Bei der Wahl der richtigen Versicherung dienen Tests bekannter Verbraucherschutz­organisationen als eine erste Entscheidungshilfe.

Denn mittlerweile gibt es dutzende Anbieter und hunderte Tarife, zwischen denen Hausbesitzer wählen können. Einen persönlichen Vergleich der Versicherungen ersetzt der Blick auf die Tests allerdings nicht, schon allein aufgrund der verschiedenen individuellen Faktoren, die für die Beitragsberechnung wichtig sind.

Da zwischen den günstigsten und den teuersten Gebäudeversicherungen mehrere hundert Euro liegen und sich zudem die Leistungen teils stark unterscheiden, ist es ratsam, verschiedene Tarife selbst gegenüberzustellen. Mit einem kostenlosen Tarifvergleich finden Hausbesitzer einen passenden Mix aus Preis und Leistung für ihre vier Wände.

Sie erreichen uns per oder von Montag bis Freitag zwischen 09:00 Uhr-12:00 Uhr sowie 13:00 Uhr-18:00 Uhr und am Freitag zwischen 09:00 Uhr-12:00 Uhr sowie 13:00 Uhr-17:00 Uhr unter : Gebäudeversicherung – Schützen Sie Ihr Eigenheim

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