Welche Versicherung Brauche Ich Für Ein Haus?

Welche Versicherung Brauche Ich Für Ein Haus
1. Die Wohngebäudeversicherung: Ein Muss für jeden Hausbesitzer – Die Wohngebäudeversicherung schützt den Eigentümer einer Immobilie vor den finanziellen Folgen eines Sachschadens. Im Schadensfall ist das gesamte Gebäude einschließlich aller fest eingebauten Gegenstände versichert. In der Regel sind in der Wohngebäudeversicherung folgende Schäden abgedeckt:

Feuer Nach einem Brand zahlt die Wohngebäudeversicherung. Außerdem gibt es Schadenersatz für Kosten durch Löschwasser und Ruß. Blitzschlag, Explosion oder Implosion Diese Ereignisse können einen Totalschaden bedeuten, die Gebäudeversicherung übernimmt diese Risiken. Sturm (ab Windstärke 8) und Hagel Bei Sturmschäden zum Beispiel am Dach ist Windstärke 8 entscheidend. Dann gibt es ein neues Dach oder die Wohngebäudeversicherung finanziert die Reparatur des alten. Bei Hagelschäden zahlt die Versicherung unabhängig von der Windstärke. Leitungswasser Platzen Wasserrohre, zahlt die Wohngebäudeversicherung Schadenersatz. Versichert sind Schäden durch wasserführende Leitungen und die dazugehörigen Anlagen: Wasserversorgung und -entsorgung, Heizkörper und -rohre, Wasch- und Spülmaschinen, Klima- und Wärmepumpen. Auch Aquarien oder Wasserbetten können inklusive sein. Überspannung Versichert sind auch Schäden durch Überspannung als Folge eines Blitzschlags.

5. Zusätzlicher Schutz für Photovoltaikanlagen, Scheiben, Öltanks –

Schutz der Photovoltaikanlage Brände, Blitze oder Hagelschauer können eine Photovoltaikanlage lahmlegen. Hausbesitzer sollten für diesen Fall vorsorgen, sonst drohen finanzielle Einbußen. Prinzipiell können sie ihre Photovoltaikanlage über zwei Wege versichern: – Über einen Zusatzbaustein in der Gebäudeversicherung, Ohne diesen Zusatzbaustein wären die Stromerzeuger nicht geschützt. Der Vorteil dabei: Bei einem Schaden, der sowohl das Haus als auch die Photovoltaikanlage betrifft, erfolgt die Schadenregulierung aus einer Hand. – Die Photovoltaikanlage bekommt eine eigenständige Police – unabhängig von der Absicherung des Hauses. Versicherte Gefahren in diesen eigenständigen Photovoltaik-Versicherungen sind beispielsweise

FeuerÜberspannung durch BlitzeKurzschluss, ÜberstromLuftfahrzeugeLeitungswassertypische Naturgefahren (etwa Sturm, Hagel oder Schneedruck)

Versichert sind damit im Schadensfall alle Teile, die zur Photovoltaikanlage gehören. Dazu zählen Solarmodule, Montagerahmen, Befestigungselemente, Wechselrichter und die Verkabelung. Ergänzend können Hausbesitzer ihre Anlage gegen Diebstahl, Tierbisse oder Bedienungsfehler versichern.

  1. Sinnvoll ist es in der Regel, Schäden durch Konstruktions-, Material- und Ausführungsfehler mitzuversichern.
  2. Aus zwei Gründen sollten Hausbesitzer unbedingt den Ausfall ihrer Photovoltaikanlage mitversichern: 1.
  3. Fällt die Stromerzeugung egal aus welchen Gründen aus, entgeht dem Besitzer vorübergehend die Einspeisevergütung, die er normalerweise erhält.
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Die Versicherung zahlt dem Hausbesitzer für die Dauer des Ausfalls das Geld, das er unter normalen Umständen mit seiner Anlage verdient hätte. Damit können etwa auch laufende Kredite bedient werden. Ebenfalls vorteilhaft: Mögliche Renditeprognosen für die Anlage müssen nicht über Bord geworfen werden.2.

  1. Ist die Photovoltaikanlage ausgefallen, brauchen Hausbesitzer Strom aus einer anderen Quelle,
  2. Diese Mehrkosten übernimmt die Photovoltaik-Versicherung ebenfalls – solange bis die Anlage repariert wurde und der eigene Strom wieder fließt.
  3. Glasbruchversicherung Die Glasbruchversicherung ist ein wichtiger Zusatzbaustein in der Wohngebäudeversicherung, der nicht fehlen sollte.

Sie leistet Ersatz, wenn Scheiben zu Bruch gehen – egal durch welche Ursache. Abgesichert sind in der Regel:

Scheiben und Platten aus GlasSpiegelGlasbausteine und ProfilbaugläserLichtkuppeln aus Glas oder KunststoffPanoramafensterWintergärten

Öltank Wer mit Öl heizt, sollte unbedingt eine Gewässerschaden-­Haftpflichtversicherung (Öltankversicherung) abschließen. Sie kommt auf,

wenn Öl aus undichten Tanks entweicht und das Grundwasser verseucht.beim Befüllen durch das Tankfahrzeug Öl ins Erdreich sickert – denn auch bei nur geringen Mengen kann der Austausch des Erdreichs hohe Kosten verursachen.

Grundsätzlich sollten Heizöltanks gegen Aufschwimmen, Überflutung und Beschädigung durch Treibgut gesichert sein. Tipps zur sicheren Lagerung von Heizöl in Tankanlagen geben auch die Versicherungsunternehmen.

Welche Versicherungen brauchen sie?

So gehen Sie vor –

Egal, ob Sie ein Haus bauen, eine fertige Immobilie kaufen oder eine Eigentumswohnung besitzen: Eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung ist ein Muss für alle Eigentümer.Liegt Ihre Immobilie in einem Risikogebiet für Überschwemmungen oder andere Naturgefahren, ist eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung sinnvoll.Schließen Sie eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht ab, falls Sie eine Immobilie vermieten oder Mitglied einer Eigentümergemeinschaft sind. Bewohnen Sie Ihr Haus selbst, reicht eine private Haft­pflicht­ver­si­che­rung.Eine Ri­si­ko­le­bens­ver­si­che­rung hilft, die Hinterbliebenen abzusichern, damit sie den Immobilienkredit weiter zurückzahlen können, falls der Hauptverdiener plötzlich stirbt.Besitzen Sie eine Immobilie mit Öltank oder befindet sich Ihr Haus noch im Bau, sollten Sie prüfen, ob der Schutz Ihrer Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung ausreicht. Eventuell brauchen Sie zusätzlich eine Gewässerschaden- oder Bauherrenhaftpflicht.

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Die Entscheidung, in den eigenen vier Wänden zu leben, gehört zu den teuersten Investitionen eines Lebens. Sie planen eine Wohnung zu kaufen? Oder haben sich den Traum vom Eigenheim schon erfüllt? Wer eine Immobilie besitzt, sollte unbedingt daran denken, sein Eigentum ausreichend zu versichern,

Welche Versicherungen brauchen Hausbesitzer unbedingt?

1 Die Wohngebäudeversicherung ist ein Muss.2 Privathaftpflicht oder Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht.3 Bei Immobilienkredit: Risikolebensversicherung.4 Für Häuslebauer: Bauherrenhaftpflicht.5 Für Öltankbesitzer: Gewässerschadenhaftpflicht.

Was muss man bei einer Hausversicherung beachten?

Versicherung: Haus kommt ohne Schutz nicht aus – Die Verantwortung liegt beim Hausbesitzer: Dieser sollte in der Regel genauestens prüfen welche Hausversicherung er für seine Immobilie benötigt. Hilfreich kann sein, zunächst Ausschlusskriterien zu sammeln, um einige Versicherungsmodelle ausschließen zu können.

Hat man beispielsweise keinen Öltank, macht meist auch der Abschluss einer Gewässerschadenhaftpflicht kaum Sinn. Gleiches gilt für die Tierhalterhaftpflicht ohne das Vorhandensein von größeren Haustieren. Überschneiden sich einige Versicherungsaspekte verschiedener Policen, sollte der Betreffende den gesamten Leistungsumfang begutachten und sich für die passende Variante entscheiden.

Grundsätzlich sinnvoll ist meist, existenzbedrohende Risiken zu versichern. Also solche, deren Vorkommen die eigene finanzielle Existenz ruinieren würden. Denn ohne Versicherung wird häufig das eigene Haus als Zahlungsmöglichkeit herangezogen, unabhängig davon ob der Betreffende noch das Darlehen für diese Immobilie tilgt oder nicht.

  • So ist auch der eigene Tod ein Risiko, das Partner beispielweise gemeinsam mittels einer verbundenen Risikolebensversicherung absichern können.
  • Möchte man sein Haus versichern, sollte man in jedem Fall auch die Möglichkeit eines Personenschadens in die eigenen Überlegungen mit einbeziehen.
  • Denn dieser kann schnell die Millionenhöhe erreichen und wird in der Regel über Haftpflichtversicherungen abgedeckt.
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Grundsätzlich gibt es zwar keine verpflichtende Versicherung für Hausbesitzer, vielmehr liegt es in ihrer Verantwortung einen persönlich geeigneten Versicherungsschutz zu gewährleisten, indem man entsprechende Versicherungen sinnvoll miteinander kombiniert.

Was ist eine gute Hausversicherung?

Versicherung: Haus kommt ohne Schutz nicht aus – Die Verantwortung liegt beim Hausbesitzer: Dieser sollte in der Regel genauestens prüfen welche Hausversicherung er für seine Immobilie benötigt. Hilfreich kann sein, zunächst Ausschlusskriterien zu sammeln, um einige Versicherungsmodelle ausschließen zu können.

  1. Hat man beispielsweise keinen Öltank, macht meist auch der Abschluss einer Gewässerschadenhaftpflicht kaum Sinn.
  2. Gleiches gilt für die Tierhalterhaftpflicht ohne das Vorhandensein von größeren Haustieren.
  3. Überschneiden sich einige Versicherungsaspekte verschiedener Policen, sollte der Betreffende den gesamten Leistungsumfang begutachten und sich für die passende Variante entscheiden.

Grundsätzlich sinnvoll ist meist, existenzbedrohende Risiken zu versichern. Also solche, deren Vorkommen die eigene finanzielle Existenz ruinieren würden. Denn ohne Versicherung wird häufig das eigene Haus als Zahlungsmöglichkeit herangezogen, unabhängig davon ob der Betreffende noch das Darlehen für diese Immobilie tilgt oder nicht.

  • So ist auch der eigene Tod ein Risiko, das Partner beispielweise gemeinsam mittels einer verbundenen Risikolebensversicherung absichern können.
  • Möchte man sein Haus versichern, sollte man in jedem Fall auch die Möglichkeit eines Personenschadens in die eigenen Überlegungen mit einbeziehen.
  • Denn dieser kann schnell die Millionenhöhe erreichen und wird in der Regel über Haftpflichtversicherungen abgedeckt.

Grundsätzlich gibt es zwar keine verpflichtende Versicherung für Hausbesitzer, vielmehr liegt es in ihrer Verantwortung einen persönlich geeigneten Versicherungsschutz zu gewährleisten, indem man entsprechende Versicherungen sinnvoll miteinander kombiniert.

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