Welche Versicherung Brauche Ich Als Reitbeteiligung?

Welche Versicherung Brauche Ich Als Reitbeteiligung
Absichern der Reitbeteiligung ist ein Muss! – Eine Reitbeteiligung ist ein toller Weg, um Kosten, Pflichten, aber auch die Freude an einem eigenen Pferd zu teilen. Reiten ist jedoch ein Sport mit vielen Unwägbarkeiten. Pferde sind Fluchttiere und können sich daher schnell der Kontrolle des Reiters entziehen.

Was braucht man alles wenn man eine Reitbeteiligung hat?

Voraussetzungen, um Reitbeteiligung zu sein – Du übernimmst als Reitbeteiligung die Verantwortung für das Pferd eines anderen und daher benötigst du ein solides Grundwissen im Umgang mit Pferden, um das Verhalten des Pferdes richtig deuten zu können.

Daneben ist es wichtig, dass du eigenständig mit dem Pferd umgehen kannst, um es beispielsweise alleine aus der Box oder von der Weide zu holen und nach der Reitstunde wieder zurück zu bringen. Du bist dir nicht sicher, wie weit du schon bist? Dann sieh dir diesen Artikel an, der dir genau beschreibt, welche Stufe in der reiterlichen Ausbildung die jeweils nächste ist – vom absoluten Anfänger ohne Vorkenntnisse bis zum Pferdebesitzer: Wie lange dauert es, reiten zu lernen? Der Besitzer verlässt sich auf dich und wenn du dich in seine Lage versetzt, würdest du das gleiche von jemandem erwarten, dem du dein Pferd anvertraust und zum Reiten, Pflegen und Versorgen zur Verfügung stellt.

Folgende Voraussetzungen solltest du daher als Reitbeteiligung haben:

vorhandene Grundkenntnisse im Umgang mit Pferdeneigenständiger und sicherer Umgang mit dem Pferd in verschiedenen Situationen, z.B. beim Führen, beim von der Weide holen und beim Schritt reiten vor der Reitstundenzum Temperament und zur Ausbildung deines Reitbeteiligungspferdes passende Reitkenntnissebeurteilen des Gesundheitszustandes des Pferdes, dies auch unter Zuhilfenahme von Reitlehrern und anderen erfahrenen Reitern.Z.B. wenn du Taktunreinheiten beim Reiten bemerkst oder siehst, dass dein Pferd sich anders als sonst verhält, um einen Tierarzt zu rufen und den Besitzern schnellstmöglichst Bescheid zu sagen

Als Reitbeteiligung kannst du dich hier über die Grundlagen der Pferdewelt informieren: Unser ultimativer Starter-Guide: Pferdewissen für Anfänger,

Wer haftet bei einer Reitbeteiligung?

Die Reiter einer Reitbeteiligung gelten als Mithalter des Huftiers und haften im Schadensfall genauso wie der Besitzer des Pferdes. Schäden, die dem Reiter oder Besitzer selbst entstehen, sind nicht immer über die Haftpflicht abgesichert. Eine private Unfallversicherung kann daher sinnvoll sein.

Welche Versicherung zahlt bei reitunfall?

Die Unfallversicherung – Eine Unfallversicherung deckt das Risiko eines Reitunfalls am besten ab. Während die Erstbehandlung nach einem Sturz von der Krankenkasse übernommen wird, zielt die Unfallversicherung auf weitreichende Unfallfolgen ab (Invalidität).

Wichtig ist, dass die Versicherungssumme hoch genug ist. Zusätzlich kann eine Progression vereinbart werden. Vereinfacht gesagt heißt das: Je stärker versehrt der Versicherungsnehmer ist, desto mehr Geld wird ausgezahlt. Ist die Grundinvaliditätssumme hoch genug angesetzt, reicht eine Progression von etwa 350 % normalerweise aus.

Darüber hinaus können ein Krankenhaustagegeld (mit oder ohne Genesungsgeld), eine Rente und eine Auszahlung im Todesfall vereinbart werden. Da eine Unfallversicherung auch für Spätfolgen von Unfällen eintritt, ist es wichtig, jeden Unfall umgehend zu melden.

Was bedeutet Fremdreiterversicherung?

noch für den Fremdreiter – Fremdreiter sind Personen, die ein Pferd unregelmäßig und ohne Gegenleistung reiten. Schäden durch sie oder an ihnen sind in der Pferdehaftpflichtversicherung als sogenanntes Fremdreiterrisiko enthalten und es muss in der Regel keine eigene Fremdreiterversicherung abgeschlossen werden. Genauso verhält es sich, wenn Jugendliche oder Kinder ein Pflegepferd übernehmen.

Wer haftet bei Unfall mit Pferd?

Schmerzensgeld nach Reitunfall | Pferdetritt | Urteile & Tipps vom Anwalt für Pferderecht – bundesweite Rechtsberatung Schmerzensgeld – Reitunfall / Pferdetritt / Pferdeunfall Der Umgang mit Pferden birgt ein hohes Verletzungsrisiko.Insbesondere Reitunfälle, einem Sturz vom Pferd oder auch einem Huftritt durch ein scheuendes Pferd führen schnell zu schweren Verletzungen.

Das Risiko beim Reiten sich zu verletzen ist nicht nur für Hobbyreiter enorm, selbst geübte Reiter können sich bei einem Reitunfall schwerst verletzen. Beim Sturz vom Pferd fällt der Reiter mitunter im schnellen Galopp mit großer Wucht zu Boden. Beim einem bockenden Pferd stürzt der Reiter beim Springreiten oftmals Kopfüber in das Hindernis.

Gerade in bestimmten Stresssituationen wie dem Transport von Pferden, dem Verladen auf den Pferdeanhänger, bei Turnieren oder auch beim Beschlagen und bei tierärztlichen Untersuchungen kann es sehr schnell zu Verletzungen beim Umgang mit den Pferd kommen.

  1. Selbst beim täglichen Umgang mit dem Pferd, bei der Pflege, dem täglichen Gang zur Weide oder beim Ausritt ins Gelände können, trotz grösster Umsicht, gefährliche Situationen sich ergeben.
  2. Wer trägt die Kosten wenn ein Pferd einen Schaden verursacht hat? Grundsatz der Haftung für Pferdehalter: Pferdehalter haften für die Schäden die durch ihr Pferd entstanden sind.

Dementsprechend gilt § 833 S 1 BGB als Gefährdungshaftung: Der Tierhalter muss für alle von dem Tier verursachten Schäden einstehen, die sich als Konkretisierung der Tiergefahr darstellen. Als Fluchttier versucht das Pferd bei drohender Gefahr zunächst zu Flüchten und falls dies nicht möglich sein sollte versucht das Pferd durch Tritte, Ausschlagen mit den Hinterbeinen, Steigen und Bisse sich zu verteidigen.

  • Schnell kann hierbei ein Mensch zu Schaden kommen.
  • Bei einem Unfall mit einem Pferd muss der Pferdebesitzer für alle Schäden aufkommen? Fragen, die die Höhe des Schadenersatzes und den Umfang des Schadenersatzes bei Reitunfällen, Pferdetritt, Verkehrsunfall oder sonstigen Unfällen die von Pferden verursacht wurden, beeinflussen können: 1.Wurde die erforderliche Sorgfalt bei der Beaufsichtigung des Pferdes gewahrt? (Pferdehalter, Reitbeteiligung, Pferdepension)? 2.Wäre es auch zudem Pferdeunfall, Pferdetritt bei Anwendung dieser Sorgfalt gekommen.3.besteht ein vertraglicher Haftungsausschluss zwischen Geschädigten und Pferdehalter? 4.besteht ein Mitverschulden des Geschädigten? Tipp vom Experten für Schadensersatz im Rahmen der Pferdehalterhaftung: Letztendlich sollte immer durch einen spezialisierten Anwalt geprüft werden, inwieweit eine Haftung des Pferdebesitzers und damit ein Schadenersatz und/oder Schmerzensgeldanspruch gegenüber dem Geschädigten besteht.

Sollte Ihr Pferd ein Schaden verursacht haben, jemand Schadensersatz gegen Sie als Pferdehalter fordern oder gar ein Anspruch auf Schmerzensgeld gegen einen Pferdehalter in Betracht kommen, sollten Sie eine Beratung bei einem Experten für Pferderecht nehmen, um auch unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung zu Ihrem Recht zu kommen.

Ersatz der TierbehandlungskostenErsatz sonstiger HeilbehandlungskostenReparaturkostenErsatz aller sonstigen AufwendungenHaushaltsführungsschaden FahrkostenErwerbsminderungsrenteArbeitsunfähigkeitUmschulung

u.v. m Was versteht man unter einem Schmerzensgeld? Unter einem Schmerzensgeld versteht man einen Anspruch auf Schadensersatz als Ausgleich für immaterielle Schäden, d.h. Schäden nicht vermögensrechtlicher Art mit einer Sühnefunktion. Neben Körperschäden die durch den Unfall entstanden sind sollen alle Unannehmlichkeiten, seelischen Belastungen und sonstigen Unwohlgefühle wiedergutgemacht werden, die mit einer erlittenen Verletzung am Körper einhergehen.

Höhe des Schmerzensgeld nach Tritt vom Pferd | nach einem Unfall mit einem Pferd – Tipps vom Anwalt für Pferderecht – bundesweite Rechtsberatung Höhe des Schmerzensgeld nach einem Pferdetritt Wie hoch kann der Betrag sein, den man als Schmerzensgeld wegen einem Pferdetritt gezahlt bekommen kann? Beim einem Reitunfall, dem täglichen Umgang mit Pferden ist das Verletzungsrisiko zudem auch die schwere der Verletzungen hoch.

Wird durch ein Pferd ein Mensch verletzt kommen schnell einige Tausend Euro an Schmerzensgeldzahlungen in Betracht. Sie suchen nach einer Schmerzensgeld Tabelle zur Berechnung des Schmerzensgeld Betrag nach einem Pferdetritt? Sie sind von einem Pferd verletzt worden durch einen Tritt, Biss oder auch durch einen Sturz vom Pferd und möchten sich informieren? Nutzen Sie unser Fachwissen aus dem Bereich des Schmerzensgeldansprüche im Rahmen der Haftung bei Unfällen mit Pferden.

  • Eine Sammlung verschiedener Urteile zu Zahlungen von Schmerzensgeld für Verletzungen nach Pferdetritt, nach Reitunfall und nach Umgang mit Pferden haben wir für Sie folgend zusammengestellt.
  • Schmerzensgeld nach Pferdeunfall Verletzungen im Bereich Kopf und Gesicht Pferd tritt mit dem Huf Frau ins Gesicht: 225.000 Euro Schmerzensgeld nach Verlust des Augenlichtes durch Huftritt Eine Frau erlitt einen Huftritt ins Gesicht und verlor dabei auf beiden Augen das Augenlicht.

Nach Ansicht des Gerichts verschuldete die Frau zu einem Anteil den Unfall, sodass ihr eine Mitschuld an dem Ausschlagen des Pferdes und den Verletzungen in Höhe von einem Drittel angerechnet wurde. Die völlige Erblindung gehört zu den denkbar schwerwiegendsten Unfallfolgen.

Das Oberlandesgericht Köln sprach der Frau ein Schmerzensgeld aufgrund der vollständigen Erblindung abzüglich ihrer Mithaftung von 150.000 Euro zu. (OLG Köln Urteil Pferdehalterhaftung / Tiergefahr 22 U 254/97) Haftung des Pferdehalters bei einem Pferdetritt: Mitverschulden bei Verletzung durch einen Huftritt / 12000 € Schmerzensgeld für schwere Gesichtsverletzungen (Kieferbruch, Verlust von Zähnen) durch Pferdetritt: Ein Pferdehalter, der eine 13-jähriges Mädchen damit beauftragt hat, von hinten an zwei jeweils von anderen Mädchen geführten Pferden vorbeizugehen und zu überholen, um ihnen die Stalltür aufzumachen, kann sich gegenüber seiner Tierhalterhaftung als Pferdehalter nicht auf ein Mitverschulden des pferdeführenden Mädchen berufen, wenn eines seiner Pferde während des Vorbeilaufens in gebotenem Abstand aus nicht geklärter Ursache plötzlich scheut und ausschlägt und dadurch das Mädchen schwer im Gesicht verletzt.Das Oberlandesgericht Stuttgart sprach dem Mädchen einen Schmerzensgeldbetrag in Höhe von 12.000 Euro zu.

OLG Stuttgart, Az.5 U 114/10 Pferd schlägt nach Hinten aus / 20.000 Euro Schmerzensgeld nach Schädelfraktur durch austretendes Pferd Ein Junge fuhr mit seinem Fahrrad an einem Pferd vorbei, als dieses mit dem Hinterhuf ausschlug. Der Huftritt des Pferdes traf den Jungen an der Stirn und er erlitt eine Schädelfraktur.

Des Weitern erlitt er durch den Huftritt ins Gesicht, einen Bruch beider Augenhöhlen sowie Hirnquetschungen. Zur Behandlung der Verletzungen musste dem Jungen Titanklappen implantiert werden. Als Dauerschädigung war nach dem Tritt des Pferdes sein Geruchs- und Geschmackssinn gemindert.Das Landgericht sprach dem Jungen ein Schmerzensgeld von 20.000 Euro als Entschädigung zu.

(LG Bückeburg Urteil vom 22.01.1999, 3 O 163/97, ADAC Schmerzensgeldtabelle Pferderecht / Pferdehalterhaftung / Tiergefahr ) Kopfverletzungen nach einem Pferdetritt: 10.000 Euro Schmerzensgeld nach mehrfachem Kieferbruch durch Pferdetritt Ein Mann wurde von einem Pferd getreten und schwer am Kopf verletzt.

Durch den Tritt des Pferdes erlitt einen dreifachen Kieferbruch, einen Teilabriss eines Ohres sowie eine Gehirnerschütterung. Die Verletzung am Kiefer führte zu einer erheblichen Beeinträchtigung beim Essen und Sprechen. Bei der Ermittlung des Schmerzensgeldes wirkte sich das Verhalten des Halters des Pferdes schuldhaft erhöhend aus.

Der Pferdehalter zeigte sich verantwortungslose und half den durch sein Pferd verletzten Mann nicht, sondern entfernte sich vom Unfallort. Das Landgericht Kiel sprach den durch den Pferdetritt verletzten Mann einen Schmerzensgeld in Höhe von 10.000 Euro zu.(LG Kiel Urteil Pferderecht / Tierhalterhaftung 9 O 275/00, ADAC Schmerzensgeldtabelle Tiergefahr Schmerzensgeldanspruch bei Pferdetritt) Huftritt eines Pferdes verletzt Mädchen am Kopf: 15.000 Euro Schmerzensgeld nach Pferderitt für den erlitten Schädelbruch Der Huftritt eines Pferdes verletzte ein junges Mädchen am Kopf.

  1. Es erlitt einen Schädelbruch, ein Schädeltrauma sowie Verletzungen am Ohr.
  2. Das Mädchen wurde operiert und musste für 2 Wochen ins Krankenhaus.
  3. Dabei war es 9 Tage auf der Intensivstation untergebracht.
  4. Anfangs musste das Mädchen künstlich beatmet werden und schwebte in Lebensgefahr.
  5. Als dauerhaften Schaden blieben Sehstörungen, Kopfschmerzen und Hörstörungen sowie ein Narbe am Ohr.

Bei der Ermittlung des Schmerzensgeldes wurde ein Mittverschulden von 25% berücksichtigt.Das Landgericht Leipzig sprach dem Mädchen ein Schmerzensgeld von 15.000 Euro zu. (LG Leipzig Urteil Pferderecht / Pferdehalterhaftung und Tiergefahr 3 O 5622/96, ADAC Schmerzensgeldtabelle Schmerzensgeld nach Huftritt) Nach Pferdeschlag mit dem Kopf 3.000 Euro Schmerzensgeld für Riss des Trommelfells Ein Mädchen erlitt durch den Schlag eines Pferdes mit seinem Hals gegen die rechte Kopfseite des Mädchens eine Schädigung am Ohr.

  1. Durch den Schlag des Pferdes riss das Trommelfell des Ohrs sodass ein Trommel Implantat eingesetzt werden müsste.
  2. Das Hörvermögen blieb jedoch nach dem Pferdeschlag beeinträchtig und die Selbstreinigung des Ohres funktionierte nicht mehr.
  3. Das Mädchen musste 19 Tage im Krankenhaus behandelt werden.
  4. OLG Hamm) Nach Pferdetritt ins Gesicht: 5.000 Euro Schmerzensgeld nach Tritt eines Pferdes ins Gesicht Ein Pony trat einem Mädchen unvermindert ins Gesicht.

Das Mädchen erlitt u.a. eine Wunde an der Unterlippe und durch den Pferdetritt verlor sie mehrere Zähne, darunter auch Schneidezähne. Das Mädchen wurde zunächst ambulant erstversorgt. Es folgte eine Operation sowie 9 Nachuntersuchungen. Das Mädchen musste schließlich mit einem herausnehmbaren Zahnersatz leben.Das Landgericht Aachen sprach dem Mädchen, dass nach dem Tritt des Pferdes mit einem Teilgebiss leben musste 5.000 Euro Schmerzensgeld zu.

  1. LG Aachen Az.10 O 654/89, Pferderecht / Tierhalterhaftung ADAC Schmerzensgeldtabelle ) Pferdetritt ins Gesicht: 7.500 Euro Schmerzensgeld nach Tritt ins Gesicht Durch den Tritt eines Pferdes ins Gesicht einer Frau wurde diese schwer verletzt und verlor durch den Tritt fast alle Zähne.
  2. Als Zahnersatz musste daraufhin die Frau eine Ober- und Unterkieferprothese tragen.

Als Schmerzensgeld erhöhend sahen die Richter die lange zahnärztliche Behandlungen an, die sich die Frau unterziehen lassen musste. Die Frau musste sich jedoch auch ein Mitverschulden an dem Pferdetritt anrechnen lassen, so dass die Höhe des Schmerzensgeldes in Höhe von 25% gemindert wurde.

OLG München) Schmerzensgeld nach Pferdeunfall Verletzungen Bereich Oberkörper / Schulter/ Rippen / Bauch Pferd schlägt aus uns verletzt Mann: 5.000 Euro Schmerzensgeld für gebrochenes Schultergelenk Ein Mann wurde durch ein ausschlagendes Pferd an der Schulter verletzt, so dass das Schultergelenk gesprengt wurde.

Er musste operiert werden und für 11 Tage ins Krankenhaus. Danach war der Mann für 3 Monate arbeitsunfähig. Auch danach blieb die Beweglichkeit seines Armes sowie der Schulter eingeschränkt. Im Rahmen des Urteils wurde bei der Ermittlung der Schmerzensgeldhöhe ein Mitverschulden des Mannes zu einem Drittel berücksichtigt.

  1. Nach einem Pferdetritt 3.750 Euro Schmerzensgeld für Rippenbruch Eine Frau wurde von einem Pferd getreten und im Bereich des Oberkörpers verletzt.
  2. Sie erlitt einen Rippenbruch sowie Verletzungen an Niere und Milz.
  3. Die verletzte Frau musste 3 Wochen im Krankenhaus stationär behandelt werden.
  4. Nach der Behandlung verblieb eine ca.30cm lange, nur schlecht verheilte Narbe am Bauch.

Das Landgericht Berlin sprach der Frau für den erlitten Bruch der Rippen ein Schmerzensgeld von 3.750 Euro zu (LG Berlin 20 O 426/92, Liste Schmerzensgeldtabelle ADAC Pferderecht/ Tierhalterhaftung) Sturz vom scheuenden Pferd: 10.000 Euro Schmerzensgeld für Ellenbogenluxation, Ellenbogenfraktur und Folgeschäden Durch einen Sturz von einem scheuenden Pferd verletzte sich ein Reiter derart schwer, dass mehrere Operationen notwendig waren.

Zur Bemessung der Höhe des Schmerzensgeld aufgrund des Reitunfalls berücksichtigte das Oberlandesgericht Karlsruhe, die Tatsache das der Reiter aufgrund des Reitunfalls seine Arbeitsstelle verloren hatte. Das Oberlandesgericht sprach dem gestürzten Reiter ein Schmerzensgeld von 10.000 Euro zu. OLG Karlsruhe 14U82/11 Beim Anbinden des Pferdes scheut das Pferd, Reiterin verletzt sich an der Hand: 5.000 Euro Schmerzensgeld für verletzten Zeigefinger nach Scheubewegung des Pferdes Beim Anbinden eines Pferdes riss dieses unvermittelt den Kopf hoch.

Dabei wurde der linke Zeigefinger einer jungen Frau in einen Metallring gezogen. Durch die ruckartige Bewegung wurde der Zeigefinger in Höhe des Mittelgliedes ausgerissen. Nachdem erfolglos versucht wurde, das abgerissene Zeigefinderglieder wieder anzufügen, musste das Zeigefingerglied amputiert werden.

Die Frau musste 15 Tage stationär im Krankenhaus behandelt werden. Anschließend waren zweieinhalb Wochen ambulante Behandlung sowie 30 Behandlungen in der Ergotherapie notwendig. Für die Verletzungen die durch das scheuen des Pferd (LG Gera Urteil vom 13.12.2005, 6 O 762/05, ADAC Schmerzensgeldtabelle Rn.1156) Reiter stürzt beim Dressurreiten und verletzt sich am Bein: 7.500 Euro Schmerzensgeld für verletztes Sprunggelenk nach Reitunfall beim Dressurreiten Beim Dressurreiten erlitt eine junge Frau einen Unfall, wodurch sie am linken Sprunggelenk verletzt wurde und operativ versorgt werden musste.

Nach der Behandlung blieb jedoch eine posttraumatische Gelenkarthrose bestehen mit einem Grad der Behinderung von 20%. Auch 2 Jahre später war noch immer eine deutliche Schwellung des Sprunggelenks vorhanden und die Frau litt unter Belastungsschmerzen im gesamten Sprunggelenk.

Dadurch konnte sie verschiedene Ausdauersportarten nur noch sehr eingeschränkt ausüben.Das Oberlandesgericht Hamm sprach der Dressurreiterin ein Schmerzensgeld in Höhe von 7.500 Euro zu. Das Oberlandesgericht sprach der Frau ein Schmerzensgeld von 7.500 Euro als Entschädigung für den Sturz vom Pferd beim Dressurreiten zu.(OLG Hamm Urteil Pferderecht / Schmerzensgeld Sturz vom Pferd Az.13 U 78/98) Schmerzensgeld nach Tritt eines Pferdes in den Bauch: 7.500 Euro Schmerzensgeld nach einem Pferdetritt in den Bauch Ein Pony tritt ein 6 jähriges Kind schwer.

Das Kind erlitt durch die Tritte des Pferdes schwere Verletzungen im Bauchbereich.Das Kind muss aufgrund der Verletzungen an Milz und Niere, sowie eines Harnleiterabriss zweimal operiert werden.Die Milz waren durch den Pferdetritt des Ponys so stark geschädigt, dass diese entfernt werden musste.

Durch die Entfernung der Milz und den hieraus entstanden Immunschwäche des Kindes muss fortan mit einem erhöhten Infektionsrisiko gerechnet werden. (OLG Düsseldorf Az.22 U 6/97) Schmerzensgeld nach Pferdeunfall Verletzungen Bereich Arme / Hand / Beine / Fuß Sturz vom Pferd: 30.000 Euro Schmerzensgeld nach Schenkelhalsfraktur nach Reitunfall Beim Longieren eines Pferdes, stürzte ein Mädchen und verletzte sich am Oberschenkel.

erlitt dabei eine Schenkelhalsfraktur, die nicht richtig verheilte. Nach einigen Monaten entwickelte sich eine Hüftgelenksnekrose, in Folge der Oberschenkelkopf abstarb. Das Mädchen musste fortan mit einer Verkürzung des Beines sowie chronischen Schmerzen beim Sitzen und Stehen leben.

  • Ihre Erwerbstätigkeit war durch die Verletzungen aufgrund des Sturz vom Pferd um 40% gemindert.
  • Das Oberlandesgericht sprach dem Mädchen ein Schmerzensgeldanspruch i.H.v.30.000 Euro zu.(Urteil Pferderecht / Pferdehalterhaftung OLG Karlsruhe 4 U 50/89, ADAC Schmerzensgeldtabelle Tiergefahr) Pferd scheut bei Fütterung und verletzt Frau: 35.000 Euro Schmerzensgeld für einen Bruch des Oberschenkelhalses durch schreckhaftes Pferd Eine Frau fütterte ein Pferd (Stute).

Im Verlauf der Fütterung des Pferdes erschrak das Pferd durch ein daneben stehendes Pony. Als Schreckreaktion des Pferdes keilte das Pferd mit den Hinterhufen aus und verletzte die Frau. Durch das Ausschlagen des Pferdes erlitt die Frau einen Oberschenkelhalsbruch und in dessen Folgeschaden eine Hüftkopfnekrose.

See also:  Wie Berechnet Man Kfz Steuer Für Benziner?

Fortan litt sie trotz weiteren Operationen dauerhaft unter Bewegungseinschränkungen. Das Landesgericht in Oldenburg sprach der Frau einen Schadensersatz in Form von Schmerzensgeld i.v.H.35.000 Euro zu. (LG Oldenburg Urteil Pferdehalterhaftung / Schmerzensgeld nach Pferdeunfall 17 O 410/03, ADAC Schmerzensgeldtabelle Tierhalterhaftung / Tiergefahr) Pferdeunfall mit ausgebrochen Pferd / Zusammenstoß mit einem freilaufenden Pferd: 127.000 Euro Schmerzensgeld für eine Querschnittslähmung nach einen Unfall mit einem Pferd Ein Pferd brach nachts aus und frei umher, als ein junger Mann mit seinem Motorrad unterwegs war.

Der Mann erkannte das freilaufende Pferd zu spät und stieß dabei mit frei laufenden Pferd zusammen. Bei diesem Verkehrsunfall mit dem Pferd stützte der Mann schwer und zog sich eine Querschnittslähmung des Unterkörpers zu. Nach monatelanger Behandlung im Krankenhaus verbesserte sich seine Lähmung nicht und er ist seit dem Zusammenstoß mit dem Pferd auf den Rollstuhl angewiesen.

Des weitern benötigte er zur Bewältigung seines Alltags eine Hilfe. Obwohl der Pferdebesitzer eine Haftpflichtversicherung für sein Pferd abgeschlossen hatte, weigerte sich die Versicherungen für den Schaden der durch das Pferd entstanden war aufzukommen und zahlte dem Mann kein Schmerzensgeld. Das Gericht erhöhte sodann das Schmerzensgeld für den Unfall mit dem Pferd um 15.000 Euro.

Das Oberlandesgericht sprach dem Mann ein Schmerzensgeld aufgrund der Lähmungen von 127.000 Euro zu. (OLG Köln 7U 64/00) Tipp vom Experten Anwalt Ackenheil: Rechtsanwalt für Pferderecht Ackenheil vertritt, als Experte für Schadensfälle im Rahmen von Tierhaltung, bei der Durchsetzung von berechtigten Schadensersatzansprüchen, sei es außergerichtlich, vor Gericht aber auch zur Abwehr von unberechtigten Schadensersatzansprüchen gegen Sie, im gesamten Bundesgebiet. Um Ihre Rechte wie Entschädigung in Form von Schadensersatz insbesondere einem Schmerzensgeld erfolgreich einfordern zu können sind medizinische Kenntnisse im Bereich der Humanmedizin sowie Spezialwissen der pferdetypischen Verhaltensmuster unabdingbar.

  • Sie suchen einen Anwalt der Ihre Schmerzensgeldansprüche durchsetzt? Ein hervorzuhebendes Merkmal der Ackenheil Anwaltskanzlei für Pferderecht ist gerade hierbei der fachübergreifende Zusammenschluss der Rechtsgebiete Medizinrecht | Tiermedizinrecht | Haftungsrecht.
  • Seit 20 Jahren betreuen wir Mandanten im Pferderecht aus dem gesamten Bundesgebiet und auch aus dem Ausland.

Online Beratung Pferderecht : Ein Besuch in unserer Kanzlei ist für die rechtliche Beratung im Pferderecht daher nicht zwingend erforderlich. Aber selbstverständlich freuen wir uns auch Sie persönlich in unseren Kanzleiräumen begrüssen zu dürfen. Rechtstipps Videos zum Thema Pferderecht (Pferdehalterhaftung, Pferdetransport, Pferdepensionsvertrag mehr) finden Sie hier Kostenlose telefonische Ersteinschätzung Ihres Falles Terminvergabe unter: 06136-762833 Nach der Anmeldung wird für Sie eine feste Zeit reserviert in der Sie mit dem Anwalt ungestört sprechen können.Lernen Sie uns unverbindlich kennen.

Wie teuer ist eine Reitbeteiligung?

Wie finde ich die richtige Reitbeteiligung? Tipps & Tricks: – Die Reitbeteiligung ist natürlich auch eine super Sache um zu testen, ob man auch ohne Reitlehrer mit einem Pferd klar kommt. Also kann man so sehr gut testen, ob man auch bei Wind und Wetter in den Stall kommt.

  • Wichtig ist, dass pro Pferd nicht mehr als 1-3 Personen zuständig sind, damit das Pferd nicht überbelastet wird. Wenn da also jemand 10 Reitbeteiligungen für sein Pferd hat, ist etwas schief gelaufen. Dann ist Vorsicht angesagt.
  • Unbedingt: Vertraglich regeln, was für beide Seiten wichtig ist. Also wann darf wer ran ans Pferd? Ist Ausritt auch erlaubt und wer pflegt den ganzen Zubehörkram, wie Sattel und Co. Wo liegen die Grenzen, was ist erlaubt?
  • Wer eine Reitbeteiligung nimmt oder vergibt, sollte auch darauf achten, dass das Niveau des Pferdes auch zum Niveau des Reiters passt. Oder im Zweifelsfall Reitunterricht begleitend zum Gesamtpaket dazu zu packen.
  • Es gibt auch immer öfter Modelle, dass man erst einmal über ein Jahr eine Reitbeteiligung bei einem Pferd haben kann und wenn man dann feststellt, dass das Team aus Reiter und Pferd funktioniert, kann man das Pferd auch kaufen. Eine schöne Sache, denn Reiter und Pferd können sich lange beschnuppern, testen ob der Alltag funktioniert und wenn ja: Freunde für immer werden.
  • Wichtig ist auch die Versicherungsfrage. Haftungsausschuss beim eigenen Pferd gilt nicht. Wenn also jemand regelmäßig und gegen Geld das eigene Pferd reitet, dann muss auch eine entsprechende Versicherung her, damit alle gut geschützt sind, falls doch etwas passiert.
  • Achtung, wenn der Pferdebesitzer die Reitbeteiligung braucht, um sein Pferd überhaupt halten zu können. Das ist definitiv der falsche Ansatz. So oder so. Denn ein Pferd solltest du ohne jede Reitbeteiligung easy finanzieren können. Aber wenn es doch der Fall sein sollte – denn in der Realität gibt es leider alles – dann sucht er vermutlich entsprechend radikal oder will die Reitbeteiligung unter Umständen finanziell ausnutzen – dann lass lieber die Finger davon.
  • Üblicher Preis: Irgendwas zwischen 50 und 150 Euro im Monat. Wieviel es kostet, hängt im Grunde vom Deal ab.

Das Thema Reitbeteiligung ist nicht einfach. Es muss eben einfach für alle drei im Team stimmen. Sowohl was Trainingsmethoden als auch Ansichten und Persönlichkeit betrifft. Beide Seiten müssen korrekt miteinander umgehen und mit den Ausrüstungsgegenständen genauso pfleglich wie miteinander und mit dem Pferd sowieso.

  • Beide Seiten sollten sich an ihre Pflichten halten und mit einander kommunizieren.
  • Auch am Anfang.
  • Man muss genau abklären, wer für was wie viel zu leisten hat und bekommt.
  • Damit es keine Unklarheiten gibt.
  • Was für Dich? Feines Pferdewissen für Pferdefreunde Wie hilfreich findest du diesen Beitrag? Bitte klick auf die Sterne zum Bewerten.

Durchschnittliche Bewertung: 4 / 5. Stimmenzahl: 5 Noch keine Bewertungen – was meinst du? Oh je, wie schade, dass dir der Text nicht weitergeholfen hat. Was stimmt denn nicht damit? Magst du uns sagen, was gefehlt hat, oder was du erwartet hast? Was müsste der Text liefern, um dir weiterzuhelfen?

Was deckt eine Fremdreiterversicherung ab?

Was bedeutet Fremdreiterversicherung? Fremdreiter oder auch Gastreiter reiten Ihr Pferd unregelmäßig und ohne Gegenleistung. Diese sind in allen Tarifen der Barmenia Haftpflichtversicherung für Pferde abgesichert.

Wer haftet bei Unfall im Reitunterricht?

CAVALLO Rechts-Tipp: Wer haftet bei einem Unfall in der Reitstunde? Caroline F. ist vom Schulpferd gestürzt: Ein Bein und drei Rippen sind gebrochen. Wessen Versicherung greift? Die Lage ist verzwickt. Redaktion CAVALLO 26.03.2019 Grundsätzlich gilt die Tierhalterhaftpflicht, die das Gesetz vorschreibt (§833 BGB).

  1. Sie ist unabhängig vom Verschulden und deckt Schäden an Personen oder Dingen ab, die das Pferd verursacht – auch kaputte Ausrüstung wie Helm oder Reitstiefel.
  2. Schmerzensgeld bekommen verletzte Personen, nicht Pferde.
  3. All das gilt, solange das Pferd privat genutzt wird.
  4. Bei Schulpferden ist die Haftungsfrage Knifflig: Sie werden oft gewerblich genutzt.

Bedeutet: Der Tierhalter (Verein oder Reitschule) haftet nicht. Jedenfalls nicht, wenn der Verein – er gilt als juristische Person – seiner Sorgfaltspflicht nachgekommen ist, also etwa Reitanfänger kein Durchgänger-Pferd bekommen. Auch der Reitlehrer haftet nicht so einfach: Er muss wissen, was er von Pferd und Reiter verlangen kann.

  1. Macht er einen Fehler – etwa einem Anfänger das Pferd beim Aufsteigen nicht festhalten, so dass es losgaloppiert und der Schüler stürzt –, könnte er haften.
  2. Hat er aufgepasst und seinen Schüler nicht überfordert, trägt die Krankenversicherung des Reiters die Kosten.
  3. Eine Haftpflichtversicherung hilft dem Reiter nicht weiter.

Sie kommt für Schäden Dritter auf. Nutzt ein Verein Privatpferde für die Reitstunde, wird es schwierig. Ein Haftungsausschluss zwischen Pferdehalter und Reiter müsste im konkreten Einzelfall geschehen, sonst haftet der Tierhalter. Wichtig für Pferdehalter: Mit Verein oder Reitschule schriftlich eine Vereinbarung treffen.

Damit ist der Pferdebesitzer zwar nicht aus dem Schneider, könnte aber Reitschule oder Verein in Regress nehmen. Pferdehalter, Reitbetriebe und Reitlehrer brauchen eine Versicherung, die bei Haftung gegenüber dem Reiter greift. Reitvereine müssen aufpassen, da deren Haftpflichtversicherung oft nur Schäden an Fremdreitern abdeckt.

Dazu zählen Vereinsmitglieder jedoch nicht. Die Expertin Kirsten-Lena Ziemen aus Münster ist Rechtsanwältin bei der Anwaltskanzlei Althaus, reitet selbst und ist spezialisiert auf Tierarzt- und Pferderecht. www.tiermedrecht.de Haben Sie auch eine Rechtsfrage? Dann schicken Sie eine E-Mail mit dem Stichwort “Paragraphen-Reiter” an: [email protected] Rädlein Welche Versicherung Brauche Ich Als Reitbeteiligung Rädlein Welche Versicherung Brauche Ich Als Reitbeteiligung Wolschendorf Welche Versicherung Brauche Ich Als Reitbeteiligung Rädlein Welche Versicherung Brauche Ich Als Reitbeteiligung Wolschendorf Welche Versicherung Brauche Ich Als Reitbeteiligung Rädlein Welche Versicherung Brauche Ich Als Reitbeteiligung Kuczka Welche Versicherung Brauche Ich Als Reitbeteiligung Slawik Welche Versicherung Brauche Ich Als Reitbeteiligung Wolschendorf Welche Versicherung Brauche Ich Als Reitbeteiligung cavallo : CAVALLO Rechts-Tipp: Wer haftet bei einem Unfall in der Reitstunde?

Wer haftet beim Probereiten?

Der vorliegende Artikel versucht möglichst präzise die Haftungssituation bei Proberitten zu erläutern. Der geneigte Leser sei aber gewarnt: die Lektüre dieses Artikels kann und will kompetenten Rechtsrat im Einzelfall nicht ersetzen, sie soll lediglich einen Überblick über die Problematik geben und so zum rechtzeitigen Gang zum Anwalt ermuntern.

  • Unsere Rechtsordnung kennt neben der Verschuldenshaftung in bestimmten Fällen eine Verantwortung für die Gefährdung anderer auch ohne eigenes Verschulden.
  • Dazu zählt insbesondere das „Halten von Tieren”, insb.
  • Wenn es sich um „Luxustiere” handelt.
  • Verantwortlich und damit schadensersatzpflichtig ist grundsätzlich der Halter des Tieres.

Als „Luxustierhalter” gelten zum Beispiel der Privatreiter hinsichtlich seines Sportpferdes oder der gemeinnützige Reitverein hinsichtlich seiner eigenen Pferde (BGH, Urteil vom 12.1.1982, VI ZR 188/80). Die Haftung setzt jedoch voraus, dass der Schaden durch ein tier-typisches Verhalten des Tieres verursacht worden ist.

  • Den geschädigten Reiter (oder auch Dritte) kann aber eine eigene Mitverantwortung am Schaden treffen.
  • Dies führt dann zu einer Haftungsaufteilung zwischen dem Halter und dem Reiter (und den sonstigen involvierten Personen), sofern bspw.
  • Der Probereitende grobe Reitfehler macht und so den Schadeneintritt provoziert.

Dies muss allerdings der Tierhalter beweisen. Die Halterhaftung ist verschuldensunabhängig, selbst wenn der Halter nichts von dem konkreten Proberitt wusste (BGH, VI ZR 13/12, Urteil vom 30.04.2013). Nach ständiger Rechtsprechung des BGH kommt die Gefährdungshaftung des Tierhalters grundsätzlich auch dem Reiter zugute, der ein von einem anderen geliehenes Pferd im eigenen Interesse nutzt.

  • Eine Haftungsfreistellung des Tierhalters gegenüber dem Reiter unter dem Gesichtspunkt des „Handelns auf eigene Gefahr” kommt nur dann in Betracht, wenn der Reiter im Einzelfall Risiken übernommen hat, die über die gewöhnlich mit einem Ritt verbundene Gefahr hinausgehen.
  • Bei einem Probereiten vor einem Kauf oder vor der Übernahme einer Reitbeteiligung will der Reiter das Pferd lediglich kennenlernen, aber keine besonderen Risiken dabei eingehen, insb.

wenn zum Zeitpunkt des Rittes niemand davon ausgeht, dass ein Ritt auf diesem Pferd besonders risikoreich oder gefährlich sein könnte (vergl. OLG München, Urteil vom 16.06.2010 – 20 U 5105/09: einen unerfahrener Reiter trifft ein Mitverschulden). Ein Mitverschulden wegen einer eventuellen Fehleinschätzung der eigenen reiterlichen Fähigkeiten bspw.

  • Nach längerer Reitpause kommt hingegen mit OLG Schleswig, Urteil vom 29.02.2012, 7 U 115/11, nicht in Betracht.
  • Auch und gerade bei einem Proberitt greift die Tierhalterhaftung (LG Itzehoe, Urteil vom 27.08.2001, Az.3 O 262/00; OLG Schleswig, 7 U 81/91, Urteil vom 23.05.1996, VersR 1997, 634).
  • Denn Tierhüter ist nach dem Wortlaut des Gesetzes allein derjenige, der vertraglich die Aufsichtsführung über das Pferd übernommen hat.

Aufsichtsführung bedeutet Übertragung der selbständigen allgemeinen Gewalt und Aufsicht über das Tier, d.h. der Tierhalter muss vollständig seine Gewalt über das Tier aufgeben. Im Falle eines Proberitts liegt schon keine vertragliche Vereinbarung der Übertragung der Aufsicht.

  • Die bloße Überlassung des Pferdes reicht nicht aus, um die Tierhüterstellung zu begründen.
  • Dies gilt erst recht, wenn der Tierhalter oder sein Bevollmächtigter beim Proberitt anwesend ist.
  • In diesem Fall bleibt der Tierhalter der Aufsichtsführende, so dass er für einen beim Proberitt eingetretenen Schaden grds.

vollumfänglich haften muss. Leihvertragsvorschriften kommen bei der probeweisen Überlassung an einen Kaufinteressenten lediglich für einen Ausritt nicht zur Anwendung. Von Frank Richter Rechtsanwalt Mediator Betreuer https://richterrecht.com/corona.html Mehr finden Sie auch hier: https://www.facebook.com/pferderecht.richter https://www.linkedin.com/in/pferderecht https://www.xing.com/profile/Frank_Richter10 https://twitter.com/Pferderechtler

Was ist ein reitunfall?

Was ist eine Reiter Unfallversicherung? Eine Reiterunfallversicherung schützt einen Reiter, wenn die Freude am Reiten schlagartig zu einem bedrohlichen Risiko wird. In der Reiterunfallversicherung sind alle körperlichen Schäden versichert, welche der Reiter durch einen Unfall erleidet.

  1. Es gibt verschiedene Varianten der Reiterunfallversicherung : zum Einen sind alle Reiter eines bestimmten Pferdes versichert, zum Anderen ist ein Reiter ganz individuell versichert, egal welches Pferd er reitet.
  2. Was ist eine Unfallversicherung? Zunächst gibt es einmal die gesetzliche Unfallversicherung, die für alle körperlichen Schäden (ggf.

auch für Folgeschäden) aufkommt, die auf dem Weg von und zur Arbeitsstätte passieren. Die gesetzliche Unfallversicherung kommt auch für Schäden auf, die während der Arbeitszeit am Arbeitsplatz passieren. Arbeitsplatz ist in diesem Sinne relativ weit zu fassen.

  • Die Bauarbeiter haben wechselnde Baustellen und somit auch wechselnde Arbeitsplätze.
  • Die gesetzliche Unfallversicherung deckt aber die körperlichen Schäden an jeder Baustelle ab.
  • Auch Schulkinder oder Kindergartenkinder haben in diesem Sinne einen Arbeitsplatz.
  • Im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung ist der Kindergarten der Arbeitsplatz der Kinder.

Unternimmt die Kindergärtnerin mit den Kindergartenkinder einen Ausflug, so ist der gesamte Ausflug der Arbeitsplatz der Kinder und die gesetzliche Unfallversicherung muss für die körperlichen Schäden aufkommen, die durch einen Unfall während der Kindergartenzeit oder der Zeit des Ausfluges auftreten.

  1. Die gleiche Situation gilt für Schüler.
  2. Die gesetzliche Unfallversicherung muss für alle körperlichen Schäden aufkommen, die durch Unfälle während der Unterrichtszeit geschehen.
  3. Im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung gehören auch der Schulweg – ohne Umwege – die Pausen, sowie die Ausflüge, Schullandheimaufenthalte und Schülerskikurse zur Arbeitszeit der Schüler.

Der Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung hat erhebliche Lücken! Wenn man auf dem Weg zur Arbeitsstätte nicht den kürzesten Weg wählt, ist ein Unfall, der auf diesem Umweg geschieht, nicht versichert. Die gesetzliche Unfallversicherung darf in diesem Fall die Leistung verweigern.

Gerade auch bei Schulkindern ist es oft so, dass der Umweg weniger Gefahren mit sich bringt, weil dieser Umweg über weniger befahrene Straßen und Wege führt. Der Weg wird für die Kinder sicherer, aber der Versicherungsschutz wird schlechter. Eine private Unfallversicherung schließt diese Lücken. All diese angesprochenen Lücken lassen sich mit einer privaten Unfallversicherung schließen.

Diese bietet Schutz rund um die Uhr. Nur ganz wenige Fälle schließt die private Unfallversicherung vom Versicherungsschutz aus oder gewährt Versicherungsschutz nur gegen einen Risikoaufschlag (höhere Prämie). Risikosportarten und die Berufstätigkeit als Pilot fallen darunter.

  • Die private Unfallversicherung hat zwei verschiedene Tarife.
  • Für Personen, die hauptsächlich kaufmännische Berufe oder Schreibtischberufe ausüben, ist das Unfallrisiko niedriger als bei Personen, die körperlich tätig sind.
  • Deswegen verlangt die private Unfallversicherung für Personen mit handwerklicher Tätigkeit höhere Prämien.

Welchen Schutz bietet die Private Unfallversicherung? Das kommt auf den jeweiligen Vertrag an. Zunächst bietet die private Unfallversicherung einen abgestuften Invaliditätsschutz. Bei der privaten Unfallversicherung vereinbart man eine bestimmte Invaliditätssumme, beispielsweise 100 000 Euro.

  • In einer sogenannten Gliedertaxe ist festgelegt, welcher Grad an Invalidität vorliegt, wenn ein Körperglied – beispielsweise ein Bein – schwerwiegend verletzt ist.
  • Aus der Invaliditätssumme wird dann der Betrag ausbezahlt, welcher der Schwere der Verletzung entspricht.
  • Beispiel: Schwere der Verletzung 20% folglich bezahlt die Unfallversicherung 20% der Invaliditätssumme, im vorliegenden Beispiel also 20 000 Euro.

Das gilt auch für Folgeschäden, die bis längstens einem Jahr nach dem Unfall auftreten und gemeldet werden. Weitere Leistungen der privaten Unfallversicherung (vertragsabhängig) Manche Unfallversicherungen bieten sogenannte Progressionstarife an, bei denen die Invaliditätssumme entsprechend der Schwere der Verletzung weiter ansteigt.

(300% – 400% usw.). Desweiteren können in die Unfallversicherung eine Todesfall-Leistung, ein Krankenhaustagegeld, Bergungskosten Kurkostenbeihilfe, Sofortleistungen bei schweren Verletzungen, Leistungen bei Knochenbrüchen, Kosmetische Operationen und auch eine Rentenzahlung mit eingeschlossen werden.

Kosmetische Operationen machen Sinn, wenn man durch einen Unfall entstellt wird – hierzu gehören vor allem Zahnmedizinische Behandlungen. Was ist bei der Reiterunfallversicherung anders? Die Reiterunfallversicherung leistet, wenn die als Reiter eingestufte Person zu Tode kommt, bei Invalidität leistet die Reiterunfallversicherung ebenfalls.

Die Reiterunfallversicherung enthält die bereits angesprochene Progression im Falle der Vollinvalidität. Daneben zahlt die Reiterunfallversicherung ein Unfall-Krankenhaustagegeld für jeden Tag des unfallbedingten Krankenhausaufenthaltes. Ist eine Bergung des Verunglückten notwendig, kommt die Reiterunfallversicherung auch für diese Kosten auf.

Unfälle im Sinne der Reiterunfälle sind plötzliche von außen auf einen Körper einwirkende Ereignisse, die zu einem nicht gewollten Körperschaden oder einer Gesundheitsbeeinträchtigung führen. Kann das Vorliegen dieser Bedingungen nachgewiesen werden, leistet die Reiterunfallversicherungen die vertraglich vereinbarten Zahlungen.

Variante 1 der Reiterunfallversicherung: Jeder Reiter eines versicherten Pferdes ist zu festen Konditionen versichert Die Reiterunfallversicherung leistet nur dann, wenn der Unfall durch oder mit dem versicherten Pferd verursacht worden ist. Nicht versichert durch die Reiterunfallversicherung ist ein Schaden, der einem unbeteiligten Dritten zugefügt wird, weil das Pferd aus irgendwelchen Gründen “ausgebrochen” oder “durchgegangen” ist.

Der Begriff “Reiter” wird bei der Reiterunfallversicherung recht weit ausgelegt. So ist zum Beispiel ein körperlicher Schaden durch die Reiterunfallversicherung gedeckt, wenn dieser nicht beim Reiten sondern schon beim Aufsteigen passiert. In der gleichen Weise behandelt die Reiterunfallversicherung auch einen Unfall der beim Absteigen passiert.

Versichert sind in der Reiterunfallversicherung auch wechselnde Reiter. Als Reiter im Sinne der Reiterunfallversicherung zählt auch noch die Tätigkeit in den Stallungen. Pflegt man das Pferd und wird dabei verletzt, so leistet die Reiterunfallversicherung auch in diesem Fall. Allerdings darf die Pflege des Pferdes keine berufliche oder erwerbsmäßige Tätigkeit sein.

In der gleichen Art und Weise behandelt die Reiterunfallversicherung auch die Versorgung des Pferdes. Führt man ein Pferd am Zügel und aus irgendwelchen Gründen kommt man dabei zu Schaden, so leistet die Reiterunfallversicherung auch in diesem Fall, soweit der Schaden auf einen Unfall zurückzuführen sind.

See also:  Wie Wird Eine Gmbh Gegründet?

Da die Reiterunfallversicherung nicht an den Reiter sondern an das Pferd gekoppelt ist, können auch prämiengünstige 10-Jahres-Verträge über eine Reiterunfallversicherung abgeschlossen werden. Denn sobald das Pferd abgegeben wird oder es verstirbt, endet der Vertag über die Reiterunfallversicherung. Nachteil: der Versicherungsumfang der Reiterunfallversicherung kann nicht individuell angepasst werden.

Variante 2 der Reiterunfallversicherung: Ein Reiter ist bei Reiten von sämtlichen Pferden versichert In der Regel ist es sinnvoller, eine Reiterunfallversicherung für eine festgelegte Person abzuschließen. Dieser Versicherungsschutz kann ganz individuell gestaltet werden.

Aus den bereits genannten Komponenten von Invaliditätsleistung bis hin zu den kosmetischen Operationen und der lebenslangen Rentenzahlung kann der versicherte Reiter den Versicherungsschutz selbst bestimmen. Ebenso ist der Reiter in dieser Unfallversicherung bei sämtlichen Unfällen des täglichen Lebens abgesichert, nicht nur bei Reitunfällen.

Bedenke man hierbei zum Beispiel, dass ein Mädchen mit dem Fahrrad in den Stall fährt und einen Unfall erleidet. Auch dies ist dann versichert.

Die Reiterunfallversicherung für alle Unfälle des Lebens bietet dem reiter den besten Versicherungsschutz. Fordern Sie hier Ihr unverbindliches Angebot für die an. Am besten ist es aber, wenn man die Leistungen aus der Reiterunfallversicherung niemals braucht.

: Was ist eine Reiter Unfallversicherung?

Welche Versicherungen sind Pflicht beim Pferd?

Die Haftpflicht ist ein Muss für Pferdebesitzer – Den Paragrafen 833 im Bürgerlichen Gesetzbuch sollte jeder Pferdebesitzer kennen. Denn hier ist festgehalten, dass er für alle Schäden haftet, die sein Tier anrichtet; wenn Menschen getötet oder verletzt werden ebenso wie bei Sachschäden.

Unwesentlich ist, ob den Tierhalter eine Schuld trifft, er also irgendwas falsch gemacht hat. Er muss allein dafür geradestehen, dass er ein unberechenbares, willkürlich handelndes Tier besitzt (Gefährdungshaftung). „Ein privater Pferdehalter haftet immer für sein Tier”, betont Versicherungsexpertin Antonia Kaupp von der Agentur Kaupp aus Pfalzgrafenweiler/Baden-Württemberg (www.agentur-kaupp.

de). Beispiel : „Ein Fremder geht unbefugt auf die Koppel und wird von meinem Pferd getreten. Die Schadenersatzansprüche landen bei mir, und zwar immer.” Eine Versicherung fängt das ab. „Bin ich versichert, reguliert meine Versicherung den Schaden”, sagt Antonia Kaupp.

  • Deshalb ist eine Pferdehalter-Haftpflichtversicherung ein absolutes Muss.” Sonst haftet man mit dem eigenen Vermögen.
  • Das kann im Schadensfall zum finanziellen Ruin führen, etwa wenn ein Mensch so schwer verletzt wird, dass er lebenslang pflegebedürftig ist.
  • Wichtig dabei: Die Versicherung kommt nur für Schäden auf, die das Pferd einem Dritten zufügt.

Demoliert das Pferd den eigenen Hänger oder tritt es seinen Besitzer, greift der Versicherungsschutz nicht. Je nachdem, was die Versicherung umfasst, sind verschiedene Risiken abgedeckt, etwa Keilereien auf der Weide, Unfälle beim Ausritt oder ungewollte Deckakte.

Hier lohnt sich für Reiter der Vergleich. Wer etwa einen Wallach hat, braucht ungeplante Deckakte nicht zu versichern. Genauer hinschauen sollten Pferdebesitzer auch, wenn es um andere Reiter geht. Als Gast- oder Fremdreiter zählen alle, die das Pferd gelegentlich und unentgeltlich reiten; wie etwa eine Stallfreundin während des Urlaubs.

„Das Fremdreiterrisiko sollte in der Versicherung abgedeckt sein”, sagt Antonia Kaupp. Nur dann werden die Kosten übernommen, wenn sich der Fremdreiter verletzt oder das Pferd unter ihm einen Schaden verursacht. Reitbeteiligungen sind ein anderes Kapitel.

  • Sie kümmern sich regelmäßig um das Pferd, entweder gegen eine feste monatliche Kostenbeteiligung oder gegen Mithilfe im Stall wie Misten.
  • Wer eine Reitbeteiligung hat, sollte das Risiko über die Pferdehalter-Haftpflicht unbedingt absichern.
  • Dann übernimmt die Versicherung die Schäden, die das Pferd unter der Obhut der Reitbeteiligung anrichtet.

Anders sieht es mit den Ansprüchen der Reitbeteiligung selbst aus. „Durch die regelmäßige Pflege erwirbt die Reitbeteiligung quasi Haltereigenschaften”, erklärt Antonia Kaupp. Versicherungsrechtlich gesehen ist eine Reitbeteiligung so kein Dritter mehr, sondern steht auf der Seite des Tierhalters.

Wie viel muss man monatlich für ein Pferd bezahlen?

Turniere & Lehrgänge – Möchte man zum Turnier fahren, muss man beachten, dass die komplette Ausstattung in der Turnierversion noch einmal erworben werden muss. Eine weiße Reithose und ein Jackett für den Reiter sowie eine weiße Schabracke für das Pferd und die gesamte Ausrüstung auf Hochglanz poliert.

Um zum Turnier zu kommen, braucht man außerdem einen Pferdehänger und einen entsprechenden Führerschein, Die Prüfung selbst schlägt mit einer Startgebühr zu Buche und dann will man noch einen guten Trainer haben, damit man nicht ohne Schleife wieder nach Hause fahren muss. Spritgeld muss zusätzlich eingeplant werden, denn das passende Turnier ist nicht immer in der Nähe.

Wie viel kosten Pferde im Monat? Man kann für ein Pferd mit monatlichen Kosten von 300 – 1800 € rechnen.

Ist eine pferdehaftpflicht Pflicht?

Ist die Pferdehaftpflicht eine Pflichtversicherung? – Die Pferdehaftpflicht gehört wie die Hundehaftpflicht zu den Tierhalterhaftpflichtversicherungen. Während jedoch für die Hundehaftpflicht zumindest in sechs Bundesländern die generelle Versicherungspflicht gilt, ist die Pferdehaftpflicht bundesweit keine Pflichtversicherung.

Wie funktioniert das mit der Reitbeteiligung?

Gute Gründe für eine Reitbeteiligung. – Herr Sturm, was genau ist eigentlich eine Reitbeteiligung? Hier teilt sich ein Pferdehalter das Pferd gegen Gebühr mit einem anderen Reiter, d.h. der Reitbeteiligte kümmert sich zeitweise um das Pferd, pflegt und reitet es – und zahlt dafür einen gewissen Betrag.

Wenn Sie sich für eine Reitbeteiligung interessieren, sollten Sie sich vorher genau überlegen, was Sie tun möchten: Stalldienste übernehmen, mit dem Pferd ins Gelände gehen, Turnierreiten oder alles zusammen? Manchmal suchen auch Eltern für ihre Kinder eine Reitbetei­ligung, damit diese nicht nur Reit­stunden absolvieren, sondern auch den richtigen Umgang mit Pferden lernen.

Wichtig ist daher ein ausführliches Gespräch mit dem Pferdehalter über seine Vorstellungen. Und welchen Vorteil haben Pferdebesitzer von einer Reitbeteiligung? Für eine Reitbeteiligung gibt es verschiedene Gründe, z.B. fehlt oft die Zeit. Die Pflege eines Pferdes ist aufwändig, außerdem muss es regelmäßig bewegt werden.

Manche Halter wollen sicherstellen, dass ihr Tier versorgt ist, falls sie krank werden. Auch die finanzielle Unterstützung durch eine Reitbeteiligung spielt eine wichtige Rolle. Die Kosten für Unterhalt, Tierarzt und Boxmieten sind hoch. Neben der zeitlichen und finanziellen Entlastung steht auch der ideelle Wert einer Reitbeteiligung.

Sie vereinfacht den Erfahrungsaustausch mit anderen Reitern. Probleme, die beim Pferd aufgetreten sind, können gemeinsam gelöst und Erfolge geteilt werden. Nicht selten bilden sich Freund­schaften außerhalb des Stalls und es wird sich immer gut um das Pferd gekümmert! Bei einer Reitbeteiligung ist eine gute Absprache nötig. Auf was muss ich als Pferdebesitzer achten, wenn ich eine Reitbeteiligung suche? Die wichtigste Eigenschaft bei einer Reitbeteiligung auf beiden Seiten: Zuverlässigkeit. Entscheidend ist außerdem, dass die Chemie zwischen dem neuen Reiter und dem Pferd stimmt.

Gut ist auch ein ähnlicher Reitstil. Die einzelnen Pflichten – Ihre und die des anderen Reiters – sowie die Aufteilung der Kosten werden bei einer Reitbeteili­gung individuell festgelegt und schriftlich vereinbart. Der beteiligte Reiter sollte mindestens 2-mal pro Woche im Stall sein, damit er eine gute Beziehung zu Ihrem Pferd aufbauen kann.

Wie viel Geld Sie von dem beteiligten Reiter verlangen, hängt davon ab, wie oft dieser zum Pferd kommt: Je häufiger das ist, desto mehr sollte er zahlen. Handelt es sich um einen erfahrenen Reiter, können Sie auch weniger verlangen. Das Pferd profitiert von dieser fachmännischen Behandlung und wird besser gefördert.

Wie alt muss man sein um eine Reitbeteiligung zu machen?

Welche Pflichten sind mit einer Reitbeteiligung verbunden? Und ab welchem Alter kann man daran teilnehmen? | STERN.de – Noch Fragen? Antworten (4) Alles Verhandlungssache! Für eine Reitbeteiligung gibt es kein vorgeschriebenes Mindestalter. Allerdings möchten die meisten Pferdebesitzer nur jemandem ihr Pferd anvertrauen, der auch über genügend reiterliches Können, Vertrauenswürdigkeit und Sorgfalt verfügt.

  • Daher entscheiden sich die Pferdehalter meistens eher für jemanden, der am besten schon volljährig ist, da hier auch die Haftung, falls es einen Unfalll geben sollte, besser geregelt ist.
  • Direkte vorgeschriebene Pflichten gibt es ebenfalls nicht.
  • Alles ist Absprache.
  • An einer Reitbeteiligung können Sie ab dem Alter machen, sobald Sie wissen, welche Pfichten Sie damit auch zu erfüllen haben und diese dann auch erfüllen können.

Es heißt nicht nur, das Sie das Pferd dann Reiten. Die Pflichten bei einer Reitbeteiligung sind genauso die Pflege des Pferdes, die Pflege der Ausrüstung aber man muss auch ml den Stall ausmisten können. Sie sollten für die Rechte und Pflichten aber einen Vertrag aufsetzen.

  1. Dort soll dann alles ganz genau drin stehen.
  2. Es gibt weder vorgeschriebene Pflichten noch ein vorgeschriebenes Mindestalter.
  3. Umgekehrt gibt es allerdings eine Pflicht für den Pferdehalter.
  4. Er muss eine spezielle Fremdreiterversicherung abschließen, damit im Falle eines Sturzes etc., die Reitbeteiligung abgesichert ist.

Sollte die Reitbeteiligung noch minderjährig sein, so hat die Einverständniserklärung der Eltern vorgelegt zu werden und wiederum eine weitere Versicherung, speziell für “Reitanfänger” (egal wie talentiert, erfahren oder gut der Minderjährige sein sollte) abgeschlossen zu werden.

Wie viel kostet eine Pflegebeteiligung Pferd?

Zitat von Tijonozo Ich glaube, mich stört daran vor allem, dass wir so einen Unterschied machen zwischen einem Pferd das reitbar ist und einem, das es nicht ist. Dieses Unbehagen kann ich auf gewisse Weise verstehen. Ich finde aber, das sollte man von dem monetären Aspekt loslösen.

Es ist eher eine tierethische Frage, ob wir Pferde reiten sollten und damit (auch im best gemeintem Sinne) als Sportgeräte nutzen. Sofern wir das aber tun, also Pferde reiten, wird das Reiten zur Ware, und jedem ist es einsichtig, dass der Konsum dieser Ware ebenso Geld kostet wie Tennis, Golf, etc. Reitbeteiligungsnehmer bewegen ihre Reitbeteiligungspferde in der Regel nicht, um den Pferdebesitzern einen Gefallen zu tun oder altruistisch Arbeit abzunehmen, sondern um ihrem geliebten Sport nachzugehen.

Niemand wundert sich darüber, dass hier Geld fließt, Zitat von Tijonozo, hier geht es mMn oft nicht mehr so richtig um das Lebewesen und die Beziehung zu diesem, Darum geht es bei einer Reitbeteiligung auch sehr stark, beides – Sport und Beziehung zum Tier – sind miteinander verwoben. Ich denke, das ist der Grund, warum wir hier alle reiten und nicht Golf spielen. Man kann es schlecht voneinander trennen. Zitat von Tijonozo Meine Katze muss nix leisten für ihre Daseinsberechtigung, meine Hunde auch nicht, mein Pferd irgendwie schon. Siehe oben. Das ist tierethisch eine interessante Frage, klar. Katzen und Hunde als Kulturfolger sind da eher die Ausnahme im System. Kühe und Schweine zahlen ja einen noch höheren Preis als Pferde für ihre Daseinsberechtigung. Das kann man alles hinterfragen. Zitat von Tijonozo Es ist okay 150 Euro für ne Reitbeteiligung zu verlangen, ohne Unterricht, aber 20 Euro für ne PB sind ein no go oder frech. Wie gesagt, der Unterschied ist “ich nutze das Tier” / “ich versorge das Tier.” Grundverschieden. Ich würde dem Bauern auch kein Geld dafür bezahlen, dass ich den Kuhstall ausmiste und die Kuh auf die Wiese zum Grasen führe. Zitat von Tijonozo Wenn mein Hund kein agility kann, gehe ich doch trotzdem gerne noch mit ihm spazieren, auch im Regen, Ich nehme dir nicht ab, dass du dem Nachbarn Geld dafür bezahlen würdest, seinen Hund im Regen spazieren zu führen. Es ist grundverschieden, ob du für DEINEN Hund Dinge tust, die vielleicht auf den ersten Blick nicht gewinnbringend sind, oder für jeden anderen.

  1. Das ist einfach nicht realistisch.
  2. Du hast DEINEN Hund und DEINE Katze als Familienmitglieder, sie leben bei dir und stillen ein emotionales Bedürfnis, wenn sie nicht dein Grundstück bewachen bzw.
  3. Den Schuppen mäusefrei halten sollen.
  4. Das ist ihr Gegenwert.
  5. Die Vorstellung ist doch absurd, dass dir jemand Geld dafür geben sollte, deinen Hund zu bürsten oder Zecken aus dem Fell deiner Katze zu pulen.

Also erstmal, meine alte RB musste auch nichts zahlen, ich argumentierte nur dagegen, es frech zu nennen, wenn jemand einen kleinen Obolus möchte. Oder es so darzustellen, dass die PB ja ihre Zeit opfert. Diese Einstellung empfinde ich eben als schwierig.

  • Übrigens habe ich auch Spaß auch an der Stallarbeit, daran das Pferd zu putzen und spazieren zu gehen, das trägt entsprechend auch zu dieser Einstellung bei.
  • Und ich gehe eben auch gerne Gassi, Bürste gerne usw.
  • Und würde damit (im Normalfall) nie jemand anderen beauftragen, denn der würde mir hlja “etwas weg nehmen”, nämlich meine schöne Zeit mit dem Tier.

Und hier ist meine Einstellung eben eine andere, ich sehe das alles nicht als lästiges Übel und das Reiten als einzig positives, das mein Pferd mir geben kann und so kam es in dem einen post irgendwie rüber. Ich wollte nur erklären, warum ich schon verstehen kann, wenn jemand für ein gut ausgebildetes Pferd auch für die Zeit am Boden eine Kleinigkeit verlangt.

Und klar, das ist zu trennen von einer Stallhilfe, aber das hat meiner Meinung nach auch nichts mit einer Beteiligung am Pferd zu tun. – – – – – – – – – – Achso und wenn ich keinen Hund hätte, würde ich persönlich auch dafür zahlen, mit einem Zeit verbringen zu dürfen. Aber sicherlich in einem kleineren Rahmen als beim Pferd, denn der Hund ist (im Normalfall) doch etwas günstiger in der monatlichen Unterhaltung.

Aber auch hier würde ich mal nen futtersack oder ein paar Leckerlis, die man mal mitbringt, nicht als Unding empfinden. Aber sie gesagt, meine Einstellung ist eine andere. Wenn jemand zwingend jemanden benötigt, der gewisse Arbeiten übernimmt, weil es selbst nicht geht und beide Beteiligten dies auch als Arbeit ansehen und nicht als etwas positives, ist es natürlich legitim dafür sogar zu zahlen (Stallhilfe zum beispiel) Du machst das also hauptsächlich daran fest, ob die Pflegebeteiligung Freude aus der Pflege des Pferdes zieht (dann ist Bezahlung gerechtfertigt), oder ob sie es als (Stall-) Arbeit empfindet (dann nicht.) Was würde das für meinen Job bedeuten, der mir richtig viel Spaß macht? 😉 Dann wäre es fair, wenn ich meinem Arbeitgeber Geld dafür gebe, anstatt Geld dafür zu verlangen? Meiner Ansicht nach kann die Freude an einer Tätigkeit kein Kriterium für diese Frage sein.

Und noch mal zu dem immer wieder erwähnten Fakt, dass Pferdehaltung nun mal Geld kostet: Natürlich tut es das. Viel sogar. Das weiß ich, wenn ich mir ein Pferd anschaffe, und brumme die Kosten nicht anderen Leuten auf. Dass alles mit Angebot und Nachfrage zu tun hat und der Markt es schon reguliert, macht in meinen Augen rein gar nichts besser.

Ich kenne Leute, die ihre nicht mehr tipptopp gehenden Rentner-Pferde von so vielen Reitbeteiligungen durch die Gegend schrubben lassen, dass sie selbst gar keine Boxenmiete mehr zahlen müssen. Da könnte man auch argumentieren: Wenn jemand bereit ist, für 1 1/2 Tage auf einem steifen Arthrosepferd, das von selbst kaum noch vorwärts gehen mag, 150 Euro hinzublättern: Das ist es dann wohl wert. Zitat von nicotar Du machst das also hauptsächlich daran fest, ob die Pflegebeteiligung Freude aus der Pflege des Pferdes zieht (dann ist Bezahlung gerechtfertigt), oder ob sie es als (Stall-) Arbeit empfindet (dann nicht.) Was würde das für meinen Job bedeuten, der mir richtig viel Spaß macht? 😉 Dann wäre es fair, wenn ich meinem Arbeitgeber Geld dafür gebe, anstatt Geld dafür zu verlangen? Meiner Ansicht nach kann die Freude an einer Tätigkeit kein Kriterium für diese Frage sein.

Und noch mal zu dem immer wieder erwähnten Fakt, dass Pferdehaltung nun mal Geld kostet: Natürlich tut es das. Viel sogar. Das weiß ich, wenn ich mir ein Pferd anschaffe, und brumme die Kosten nicht anderen Leuten auf. Dass alles mit Angebot und Nachfrage zu tun hat und der Markt es schon reguliert, macht in meinen Augen rein gar nichts besser.

Ich kenne Leute, die ihre nicht mehr tipptopp gehenden Rentner-Pferde von so vielen Reitbeteiligungen durch die Gegend schrubben lassen, dass sie selbst gar keine Boxenmiete mehr zahlen müssen. Da könnte man auch argumentieren: Wenn jemand bereit ist, für 1 1/2 Tage auf einem steifen Arthrosepferd, das von selbst kaum noch vorwärts gehen mag, 150 Euro hinzublättern: Das ist es dann wohl wert.

In Wirklichkeit ist es aber für die Reitbeteilungen das einzige Ticket in den exklusiven Club, weil mit ihrem Können sie niemand auf das gute Reitpferd lassen würde. Da werden im System also beide ausgenutzt – Pferd und Reiter. “Der Markt reguliert das” hat schon in wichtigeren Bereichen nicht funktioniert.

und warum sollte ich anderen leuten IHR hobby finanzieren? reiten ist teuer. jemand der eine RB sucht tut das nicht aus nächstenliebe sondern in der regel weil er mehr (und bessere pferde) reiten möchte (und/oder zu einem pferd einen bezug aufbauen will), und das für weniger geld als im schulbetrieb üblicherweise möglich. Nicotar, ich gebe dir doch in den meisten Punkten komplett recht. Übrigens gilt bei meinem Job, den ich zum Glück auch gerne mache, dass ich es nicht freiwillig tue und ich mich da immer nur in den Grenzen meines AG bewegen darf. Ich muss auch hin, wenn ich mal keine Lust hab, wenn etwas nicht passt, muss ich da einfach durch und so weiter.

Und hobby und job sind eben verschiedene Bereiche. Aber die PB suchst sich das ja übrigens auch freiwillig aus, sie kann die Bedingungen unter denen die das macht selber bestimmen und ihr macht es ja vermutlich spaß, sonst würde sie ihre freizeit nicht dafür nutzen. Aber beim Rest bin ich komplett bei dir.

Deswegen ja auch meine Aussage, dass ich mir kein Pferd anschaffen würde, wenn ich schon vorher weiß, dass ich es alleine nicht stemmen kann (sowohl finanziell als auch zeitlich). Und wenn sich die Gegebenheiten ändern und ich jemand brauche, wäre ich auch bereit denjenigen zu bezahlen, sofern er nicht auch sein Hobby ausübt auf meinem Pferd Alles muss hier natürlich im Rahmen bleiben preislich, sowohl bei ner PB als auch bei ner RB und die sind gewiss nicht dafür da, mir das Pferd zu finanzieren. Ich habe mich ja vor allem an den Formulierungen gestört und mich daher geäußert, dass ich schon verstehen kann, wenn da jemand ist, der sagt, dass man von seinem Pferd auch am Boden was lernen kann, dass der dann ne Kostenbeteiligung im Rahmen eines viertel Hufschmieds oder so möchte.

Das ist für mich eben auch ne frage der Wertschätzung des Tieres gegenüber, nicht des Besitzers gegenüber. Und das ist nunmal ein teures Lebewesen, dass ich da dann nutze, das weiß ich als PB oder RB auch und kann das auch irgendwie anerkennen. Auch die wollen ja nun Zeit mit diesen teuren Lebewesen verbringen und empfinden das scheinbar als positiv.

Aber wie gesagt, bei fast allen deinen Argumenten bin ich voll bei dir und sehe das ja ganz ähnlich Zitat von Zaknafein und warum sollte ich anderen leuten IHR hobby finanzieren? reiten ist teuer. jemand der eine RB sucht tut das nicht aus nächstenliebe sondern in der regel weil er mehr (und bessere pferde) reiten möchte (und/oder zu einem pferd einen bezug aufbauen will), und das für weniger geld als im schulbetrieb üblicherweise möglich., Da bin ich ganz deiner Meinung. Finde ich vollkommen logisch. Für Reitbeteiligungen. Mein Argument ist, dass das für reine Pflegebeteiligungen – Versorgung, evtl. noch Koppel abäppeln, Krankenpflege – nicht gilt. Da dreht sich das Nutzenverhältnis leider um. Zitat von nicotar Zitat von Zaknafein und warum sollte ich anderen leuten IHR hobby finanzieren? reiten ist teuer. jemand der eine RB sucht tut das nicht aus nächstenliebe sondern in der regel weil er mehr (und bessere pferde) reiten möchte (und/oder zu einem pferd einen bezug aufbauen will), und das für weniger geld als im schulbetrieb üblicherweise möglich., Da bin ich ganz deiner Meinung. Finde ich vollkommen logisch. Für Reitbeteiligungen. Mein Argument ist, dass das für reine Pflegebeteiligungen – Versorgung, evtl. noch Koppel abäppeln, Krankenpflege – nicht gilt. Da dreht sich das Nutzenverhältnis leider um. da wiederum bin ich ganz bei dir, Zitat von Tijonozo Übrigens gilt bei meinem Job, den ich zum Glück auch gerne mache, dass ich es nicht freiwillig tue und ich mich da immer nur in den Grenzen meines AG bewegen darf. Ich muss auch hin, wenn ich mal keine Lust hab, wenn etwas nicht passt, muss ich da einfach durch und so weiter.

Und hobby und job sind eben verschiedene Bereiche. Aber die PB suchst sich das ja übrigens auch freiwillig aus, sie kann die Bedingungen unter denen die das macht selber bestimmen und ihr macht es ja vermutlich spaß, sonst würde sie ihre freizeit nicht dafür nutzen. Das ist doch bei vielen Pflegebeteiligungen genauso.

Wenn du dich nicht im (manchmal schon zwanghaft) engen Rahmen der Pferdebesitzer bewegst, fliegst du. Falsche Decke drauf? Weltuntergang! Zitat von Tijonozo Ich habe mich ja vor allem an den Formulierungen gestört und mich daher geäußert, dass ich schon verstehen kann, wenn da jemand ist, der sagt, dass man von seinem Pferd auch am Boden was lernen kann, dass der dann ne Kostenbeteiligung im Rahmen eines viertel Hufschmieds oder so möchte.

Hier sehe ich es so wie Du. Wenn jemand mit meinem Pferd das Longierabzeichen macht oder fancy Bodenarbeitskurse, weil mein Pferd echt was kann auf dem Gebiet, dann würde ich es eher mit Reiten gleichstellen. Wenn es nur darum geht, dem Rentner an zwei Tagen die Woche Wasser auf die Koppel zu schleppen und ihm die Hufe auszukratzen, weil die Besitzerin da immer bis spät in Videokonferenzen festhängt und das Pferd sonst verdursten würde – dann fände ich es mehr als zweifelhaft, dafür Geld zu verlangen.

(Wobei mich in der Pferdewelt schon lange nichts mehr wundert. Auch nicht, dass es da eine Nachfrage gibt.) Zitat von nicotar Zitat von Tijonozo Übrigens gilt bei meinem Job, den ich zum Glück auch gerne mache, dass ich es nicht freiwillig tue und ich mich da immer nur in den Grenzen meines AG bewegen darf. Ich muss auch hin, wenn ich mal keine Lust hab, wenn etwas nicht passt, muss ich da einfach durch und so weiter.

Und hobby und job sind eben verschiedene Bereiche. Aber die PB suchst sich das ja übrigens auch freiwillig aus, sie kann die Bedingungen unter denen die das macht selber bestimmen und ihr macht es ja vermutlich spaß, sonst würde sie ihre freizeit nicht dafür nutzen. Das ist doch bei vielen Pflegebeteiligungen genauso.

Wenn du dich nicht im (manchmal schon zwanghaft) engen Rahmen der Pferdebesitzer bewegst, fliegst du. Falsche Decke drauf? Weltuntergang! Zitat von Tijonozo Ich habe mich ja vor allem an den Formulierungen gestört und mich daher geäußert, dass ich schon verstehen kann, wenn da jemand ist, der sagt, dass man von seinem Pferd auch am Boden was lernen kann, dass der dann ne Kostenbeteiligung im Rahmen eines viertel Hufschmieds oder so möchte.

Hier sehe ich es so wie Du. Wenn jemand mit meinem Pferd das Longierabzeichen macht oder fancy Bodenarbeitskurse, weil mein Pferd echt was kann auf dem Gebiet, dann würde ich es eher mit Reiten gleichstellen. Wenn es nur darum geht, dem Rentner an zwei Tagen die Woche Wasser auf die Koppel zu schleppen und ihm die Hufe auszukratzen, weil die Besitzerin da immer bis spät in Videokonferenzen festhängt und das Pferd sonst verdursten würde – dann fände ich es mehr als zweifelhaft, dafür Geld zu verlangen.

(Wobei mich in der Pferdewelt schon lange nichts mehr wundert. Auch nicht, dass es da eine Nachfrage gibt.) Dann sind wir quasi komplett einer Meinung und ich konnte mich nur nicht ausdrücken Aber bei mir darf auch jeder lernen und wachsen. Falsche Decke drauf, ja und? Fehler passieren und sind zum Lernen da. Aber ich gebe dir zu 100% recht, in der Reiterwelt wundert leider nur noch wenig (aber auch in der gesamten anderen Welt ) Ich habe festgestellt, dass es oft darauf ankommt, welchen Stellenwert Bodenarbeit an einem Stall überhaupt hat. Bei uns ist das total etabliert und wir haben wöchentlich eine Trainerin zur BA da. Es wird gar nicht in Frage gestellt, dass Arbeit am Boden vollwertiges Training ist und dem Reitunterricht gleichgestellt.

Insofern gibt es bei uns ebenfalls gar nicht die Frage, ob eine RB nicht auch mal eine BA Stunde macht und das auf eigene Kosten. Es kommt eben darauf an, ob man ein Pferd einfach mal im Kreis zentrifugiert, oder aber echt Ausbildung am Boden betrieben wird. Leider aber ist das noch immer viel zu selten der Fall und gerade jüngere Reiter sehen es so, dass sie reiterlich lernen wollen, die Kommunikation von unten sich aber auf Putzen und Longieren beläuft.

Vielleicht muss man dazu echt etwas älter sein (ausnahmen bestätigen die Regel) und auch an einem Hof stehen, wo ernsthafte Arbeit von unten auch als solche angesehen wird. Dann passiert es glaube ich eher weniger, dass man als PB Zahlungen verurteilt. Zitat von Tijonozo Zitat von Lili*Marleen Da mein jetziges RB-Pferd bevor ich kam 1,5 Jahre stand und nicht geritten wurde, war ich im ersten halben Jahr zwangsweise ne PB, weil ich ihn ja erst durch Bodenarbeit, longieren, spazieren usw. wieder aufgebaut habe. Ich musste in dieser Zeit nichts zahlen und hab auch dann die ersten Monate, in denen ich ihn schon geritten bin, noch nichts gezahlt.

  • Die Besi meinte, sie ist einfach froh dass sie jemanden hat, der sich zuverlässig um das Pferd kümmert als wär’s ihr eigenes und damit war sie zufrieden.
  • Ich teile diese Meinung absolut.
  • Versicherung hin oder her, ich finde es frech, wenn man jemanden sucht, der einem für umme das Pferd bewegt, pflegt und so weiter, und der dann auch noch Geld dafür zahlen soll.
See also:  Wie Lange Nach Unfall Versicherung Melden?

Die PB opfert ja auch ihre Zeit und wahrscheinlich Spritkosten usw., und tut alles damit es dem Pferd gut geht, und ich finde, das sollte nichts kosten. Wie ich ja jetzt auch schon gelesen habe hier im Thread schützt die Einnahme einer gewissen Gebühr anscheinend auch nicht vor unzuverlässigen Leuten, deswegen bekräftigt mich das nur in meiner Meinung.

  1. Lar, eine passende RB oder PB zu finden ist schwierig bzw.
  2. Ich finde sogar, dass es immer schwieriger wird, aber wenn ich als Besi schon möchte, dass mein Pferd zusätzlich neben mir betreut wird und derjenige dann nicht mal reiten darf, sollte ich denjenigen nicht auch noch mit einem monatlichen Betrag belasten.

Hmmm ich finde die Einstellung aber auch etwas hart. Ist es wirklich frech, wenn ich jemandem mein Tier anvertaue und dieser jemand dieses Tier nutzen darf, wie er möchte (selbst wenn reiten ausgeschlossen ist) und mit dem Tier wachsen und lernen darf, eine Beziehung aufbauen darf und man dafür dann eine Beteiligung am Unterhalt möchte? Die PB muss ja ihre Zeit nicht “opfern”, und wenn diese das so empfindet, ist sie vermutlich auch nicht die Richtige dafür, in meinen augen.

  1. Für mich ist reiten toll, keine Frage, aber es geht doch vor allem um eine tolle Zeit mit einem Tier, das ich mag.
  2. Die hab ich persönlich auch vom Boden aus.
  3. Und auch wenn ich mir nur vom Boden aus beschäftige, muss das Pferd einen Platz im Stall haben, essen, seine Hufe gemacht bekommen und so weiter.

Ich hatte mal eine RB an einem tollen pony. Das wurde dann durch einen Unfall unreitbar und im Leben hätte ich da nicht aufgehört meinen Beitrag zu zahlen, warum auch? Ich leihe mir ja etwas aus, sogar jemanden, ich tue das freiwillig, sogar mit Freude, weil mir etwas an diesem Lebewesen liegt und nicht, weil ich meinen Vorteil nur im reiten sehe.

  • Ich habe von und mit dem pony auch ohne das Reiten noch richtig viel gelernt, eine tolle Zeit gehabt, die ich nie missen wollte und die Besitzerin hatte ja weiterhin alle Kosten.
  • Sie wäre allerdings auch nie auf die Idee gekommen mich zu benutzen als billige oder noch zahlende Arbeitskraft habe ich mich nie gefühlt, sondern immer als Teil eines Teams.

Ich kann daher einen kleinen obulus gut nachvollziehen (und wenn es ein Sack Futter ist regelmäßig, oder den Schmied), denn das zeigt vielleicht auch von einer gewissen Wertschätzung dem Lebewesen gegenüber (unabhängig vom Sport). Das Lebewesen ist mir auch noch was wert, wenn ich es nicht mehr sportlich nach meinen Wünschen nutzen kann, im anderen Fall kann ich auch joggen gehen oder schwimmen oder Rad fahren.

  • Mag sein, dass die Formulierung hart ist.
  • Da geb ich dir Recht.
  • Ich kenne einfach zu viele, die unter dem Deckmäntelchen der “Pflegebeteiligung” jemanden suchen, der das Pferd striegelt, mistet und ein bisschen bespaßt, nur damit man selbst nicht jeden Tag diese Arbeiten verrichten muss.
  • Ich empfinde es im Übrigen auch nicht so krass, dass ich meine Zeit dem Pferd “opfere”, im Gegenteil.

Ich mach’s ja gerne. Und hab auch meine zwei RBs, die ich bis dato sehr lieb gewonnen hatte und wo mir auch die Pferde super vertrauten, als Pflegebeteiligung begonnen (einmal Pferdebedingt und einmal quasi durch eigene Krankheit menschenbedingt) und ich möchte das jetzt auch rückblickend gesehen nicht anders machen.

Ich glaube, ich bin selber einfach nur schon so vorbelastet, weil ich als RB schon immer mehr oder weniger die Verantwortung des Besitzers hatte, weil sich dieser so gut wie nie im Stall blicken lässt und wenn es dann mal drum geht, zu beobachten, ob das Pferd lahmt, so wie jetzt gerade mit nem Parasitenbefall zu kämfen hat, zu- oder abnimmt, man deswegen mit dem Hofbesitzer bezüglich Futterumstellung spricht usw.

usw., dann ist das eine Verantwortung die man übernimmt, und auch nicht noch dafür zahlen sollte. Man kann natürlich darüber streiten, ob man ein Jungpferd vor die Nase gesetzt bekommt, welches selbst noch lernen muss, ein perfekt mit Longe und Zirkuslektionen gearbeitetes Pferd oder einen Rentner vor die Nase gesetzt bekommt und alles drei ist dann “Pflegebeteiligung”.

Stallarbeit ja oder nein ist auch so ein Ding. Deswegen war es vielleicht etwas zu einfach gesagt von mir, einfach alle Besitzer da über einen Kamm zu scheren. Jedoch kommt es denke ich immer drauf an was viele Vorredner auch schon gesagt haben, nämlich ob man die PB als Nutznießer oder als Dienstleister bezeichnet.

Meine Reitbeteiligung ist mittlerweile 12 Jahre an meinem Pferd dran. Sie hat all die Jahre immer so 50 € bezahlt / Monat, ich bin eigentlich nie teurer geworden und ich hatte von Stallmiete 120 € – 370 € alles dabei. Sie durfte Turniere gehen und hatte freie Hand an meinem Pferd.

Diese Woche haben wir das Pferd in Reitrente gestellt, also nur noch Bodenarbeit, Longieren etc. Dafür muss sie jetzt nichts mehr zahlen. Ich bin froh, dass sie schon so lange und so toll mein Pferd macht! Ich finde auch es kommt darauf an. darauf, ob der Besitzer des Pferdes keine Zeit hat und es deshalb toll findet, das ihm jemand das Pferd 1-3 Tage abnimmt.

Dann ist er einfach froh, das jemand sich ums Pferd kümmert. darauf, ob er viel Zeit hat und es eher für die PB einen nutzen hat und der Besitzer dafür vielleicht einen Tag zurückstecken muss. ob das Pferd sich benimmt. Ist es super ausgebildet oder soll die PB eher die Rolle übernehmen, dem Pferd “nebenbei” noch was bei zu bringen.

  1. Wie ordentlich laufen, Hufe geben, ruhig stehen, nicht beissen,.
  2. Darauf, wie die örtlichen Gegebenheiten sind.
  3. An einem Stall wo es alles mögliche gibt und tolles Gelände zu spazieren gehen ect, ist ja wiederum anders wie mitten in der Pampa wo es nicht mal ein Klo gibt.
  4. Im Moment pflege ich auch ein Pferd, kostenlos.

Was ich gut finde, weil ich kann was lernen und das Pferd auch. Und der Besitzer brauch sich nur um´s Futter/Wasser (ist für mehrere Pferde) zu kümmern und hat nicht so viel Stress. Ist eine Win-Win Situation für alle 3 Seiten. Mir macht es Spaß. Einen (kleinen) Betrag würde ich aber sicherlich trotzdem zahlen, da mir das Pferd sehr ans Herz gewachsen ist.

Andersherum gibt es aber bestimmt auch Besitzer, die niemanden brauchen, aber angesprochen werden. Ich finde es kommt total auf den Besitzer an! Aber grundsätzlich kann ich beides verstehen, wobei ich auch sage: Wenn die PB sich ums Pferd kümmert (und sei es auch nur an einem Tag das übernimmt-wofür ich vielleicht extra kommen müsste den Tag – füttern, drüber gucken ob alles ok ist), Stallarbeit und etwas Erziehungsarbeit leistet, dann würde ich persönlich kein Geld verlangen, sondern froh sein, das ich jemanden zuverlässigen gefunden habe, der sich gut um mein Pferd kümmert.

Besonders, weil man vielleicht mal krank ist oder im Urlaub.

Wie viel kostet ein Beritt?

Beritt Kosten – Guter Beritt kostet Geld. Wenn du einen guten Trainer willst, der sich Zeit nimmt für dein Pferd, der es gut behandelt und ihm einen schönen Aufenthalt bietet in seinem Stall, dann kostet das einfach Geld. Der Trainer muss auch von etwas leben, er muss seinen Stall finanzieren und seine Fortbildung, wenn er immer auf dem Laufenden sein will.

Wenn er zu günstig ist, muss er zuviel Pferde annehmen, um sich sein Leben finanzieren zu können. Das bedeutet gleichzeitig, dass er sich für die einzelnen Pferde wenig Zeit nehmen kann. Denn zu günstige Preise laufen letztlich auf Fließbandarbeit und viel Druck im Training hinaus – sonst kann der Trainer die besprochenen Ausbildungsschritte und ja gar nicht ansatzweise erreichen.

Wenn du also willst, dass dein Pferd fundiert, sanft und geduldig zugeritten oder trainiert wird, dann musst du auch bereit sein dafür etwas Geld zu bezahlen. Da können locker mindestens 1000 Euro pro Monat zusammen kommen – und das ist nur der passable Einstieg in den Preis.

Adblock
detector