Welche Einnahmequellen Hat Der Staat?

Welche Einnahmequellen Hat Der Staat
Einnahmen, staatliche Als staatliche Einnahmen bezeichnet man alle Einnahmen der öffentlichen Hand. Zu den staatlichen Einnahmen zählen somit neben den Einnahmen von Bund, Ländern und Kommunen, u.a. auch die Einnahmen der Sozialversicherungen. Teilweise werden auch die Einnahmen der Extrahaushalte und ggf.

Welche sind die wichtigsten Einnahmequellen des Bundes?

Einnahmen 2023 – Mehrwertssteuer: 25 410 Mio. Die Mehrwertsteuer macht 31,3 Prozent der Einnahmen aus. Damit ist sie zusammen mit der direkten Bundessteuer die wichtigste Einnahmequelle des Bundes. Besteuert wird der inländische Konsum. Dazu zählt der Bezug von inländischen Gütern und Dienstleistungen, aber auch die Importe.

  1. Die Exporte unterliegen nicht der Mehrwertsteuer.
  2. Direkte Bundessteuer: 27 141 Mio.
  3. Von den Einnahmen entfallen 33,4 Prozent auf die direkte Bundessteuer (DBST).
  4. Sie ist mit der Mehrwertsteuer die grösste Einnahme des Bundes.
  5. Die DBST wird auf den Einkommen natürlicher Personen und auf dem Reingewinn juristischer Personen erhoben.

Einkommens- und Gewinnsteuer haben ungefähr dasselbe Gewicht (49 % resp.51 % der DBST). Die Einnahmen 2023 stammen überwiegend aus den steuerbaren Einkommen und Gewinnen 2022. Verrechnungssteuer: 6 660 Mio. Der Anteil der Verrechnungssteuer an den Gesamteinnahmen beträgt 8,2 Prozent.

  • Die Verrechnungssteuer ist als Sicherungssteuer für die direkten Steuern konzipiert und soll sicherstellen, dass das Einkommen aus beweglichem Kapitalvermögen besteuert wird (insb.
  • Dividenden und Zinserträge).
  • Die Einnahmen entstehen aus der Differenz zwischen Eingängen und Rückerstattungen (inkl.
  • Rückstellung für noch erwartete Rückerstattungen).

Mineralölsteuer: 4 341 Mio. Der Anteil der unter anderem auf Erdöl und Treibstoff erhobene Verbrauchssteuer beträgt 2023 5,3 Prozent an den Einnahmen. Insgesamt sind rund drei Viertel der Einnahmen zweckgebunden für den Strassen- und Luftverkehr (60 % der Grundsteuer und der gesamte Zuschlag).

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Stempelabgaben: 2 350 Mio. Die Stempelabgaben belaufen sich auf 2,9 Prozent der Einnahmen. Die Umsatzabgabe, welche über die Hälfte der Stempelabgaben ausmacht, wird auf Käufen und Verkäufen von in- und ausländischen Wertpapieren erhoben. Der Ertrag aus der Umsatzabgabe hängt hauptsächlich vom Volumen des steuerpflichtigen Wertpapierumsatzes der inländischen Effektenhändler ab.

Die Emissionsabgabe auf der Schaffung von Eigenkapital schwankt stark, da sie vom Eigenkapitalbedarf der Unternehmen abhängt. Drittes Element ist der Prämienquittungsstempel, welcher auf bestimmten Versicherungsprämien erhoben wird und eine relativ stabilen Entwicklung aufweist.

  • Tabaksteuer: 2 051 Mio.
  • Der Anteil der Tabaksteuer an den Einnahmen beläuft sich auf 2,5 Prozent.
  • Besteuert werden die im Inland hergestellten und die eingeführten Tabakfabrikate und Ersatzprodukte.
  • Die Erträge werden verwendet, um den Bundesbeitrag an die AHV mitzufinanzieren.
  • Übrige Fiskaleinnahmen: 6 977 Mio.

Die übrigen Fiskaleinnahmen setzen sich hauptsächlich zusammen aus den Verkehrsabgaben (z.B. Schwerverkehrsabgabe oder Nationalstrassenabgabe), den Lenkungsabgaben (z.B.CO 2 -Abgabe), dem Netzzuschlag und den Einfuhrzöllen. Sie machen 8,6 Prozent der Einnahmen aus.

Nichtfiskalische Einnahmen: 5 339 Mio. Der Anteil der nichtfiskalischen Einnahmen liegt bei 5,6 Prozent. Sie beinhalten unter anderem die Einnahmen aus Regalien und Konzessionen, wie beispielsweise die Gewinnausschüttungen der Schweizerischen Nationalbank von total 2 Milliarden. Zu den nichtfiskalischen Einnahmen zählen auch Entgelte (z.B.

Wehrpflichtersatzabgabe), Kantonsbeiträge (z.B. Kantonsbeiträge am Bahninfrastrukturfonds), verschiedene Einnahmen (z.B. Liegenschaftseinnahmen) und Finanzeinnahmen (z.B. Zinseinnahmen). Investitionseinnahmen: 1 038 Mio. Die Investitionseinnahmen machen 1,3 Prozent der Einnahmen aus.

Welche Einnahmen hat der deutsche Staat?

Einnahmen und Ausgaben des deutschen Staates von 1991 bis 2021 (in Milliarden Euro) –

Merkmal Einnahmen Ausgaben
2021¹ 1.711,75 1.846
2020¹ 1.569,06 1.716,62
2019¹ 1.615,82 1.562,65
2018 1.557,22 1.491,6
2017 1.486,93 1.443,27
2016 1.426,75 1.390,37
2015 1.364,86 1.335,79
2014 1.313,91 1.296,94
2013 1.264,67 1.263,54
2012 1.233,39 1.233,14
2011 1.194,78 1.218,52
2010 1.122,26 1.234,54
2009 1.101,8 1.178,85
2008 1.122,57 1.125,54
2007 1.091,27 1.084,75
2006 1.039,47 1.078,9
2005 995,45 1.071,41
2004 983,23 1.058,67
2003 986,36 1.068,28
2002 967,1 1.052,27
2001 964,41 1.030,14
2000 973,83 1.007,25
1999 957,51 992,92
1998 918,14 969,85
1997 894,8 952,5
1996 880,93 949,53
1995 865,55 1.044,25
1994 837,08 883,25
1993 790,26 844,45
1992 761,03 805,37
1991 686,31 736,88

Zoombare Statistik: Wählen Sie den Bereich im Diagramm aus, in den Sie zoomen möchten. Statistik wird geladen. Quelle Veröffentlichungsdatum 2022 Weitere Infos Erhebungszeitraum 1991 bis 2021 Hinweise und Anmerkungen ¹ vorläufige Angaben Diese Statistik kann unter dem im Herkunftsverweis angegebenen Link bei der Genesis-Online Datenbank des Statistischen Bundesamtes aufgerufen werden.

Sofortiger Zugriff auf 1 Mio. Statistiken Download als XLS, PDF & PNGDetaillierte Quellenangaben

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Was muss der Staat alles bezahlen?

Gewöhnlich ist der Blick auf die Gehaltsabrechnung ein eher unerfreuliches Erlebnis. Das Bruttogehalt sieht meistens noch recht gut aus, aber dann folgen: Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung – und am Schluss eine arg geschrumpfte Summe, die auf das eigene Konto überwiesen wird.

Selbst wer den Staat nicht aus Prinzip für ein gefräßiges Raubtier hält, mag zuweilen denken: Muss er wirklich so zulangen? Allerdings ist das nur eine Seite der finanziellen Beziehung zum Staat, nämlich die, bei der Bürgerinnen und Bürgern genommen wird – wozu außerdem noch Mehrwert- und Verbrauchsteuern beitragen.

Davon bezahlt der Staat nicht nur Unverzichtbares wie Schulen, Straßen, Polizei, Feuerwehr, Krankenhäuser, Bundeswehr oder Verwaltung. Darüber hinaus fließt viel Geld auch ganz direkt zurück an Bürger: Kindergeld, Elterngeld, Arbeitslosengeld, Grundsicherung – und nicht zuletzt Renten und Pensionen.

  • Nimmt man diese Geldleistungen des Staates dazu, verändert sich das Bild beträchtlich – und zwar über alle Einkommensschichten hinweg.
  • Deutlich macht das eine interaktive Grafik des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
  • Sie zeigt für jedes einzelne Prozent der Einkommensverteilung die durchschnittliche Höhe der Abgaben und der vom Staat erhaltenen Zahlungen – und den daraus entstehenden durchschnittlichen Saldo.

Dafür hat IW-Forscher Martin Beznoska Mikrodaten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) aufbereitet, amtliche Erhebungen, für die jeweils viele Tausend Haushalte befragt werden.

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