Was Zahlt Die Gegnerische Versicherung Bei Unfall?

Was Zahlt Die Gegnerische Versicherung Bei Unfall
Haben Sie an dem Unfall keine Schuld, spricht man von einem Haftpflichtschaden. Das bedeutet, dass ihr Unfallgegner bzw. dessen KfZ-Haftpflichtversicherung dazu verpflichtet ist, Ihnen sämtliche unfallbedingt entstandenen Schäden zu ersetzen. Hierzu gehören u.a. die:

Reparaturkosten ihres Fahrzeugs, Kosten des Sachverständigengutachtens zur Schadenfeststellung, Kosten für einen Mietwagen über den Zeitraum des schadenbedingten Ausfalles ihres Fahrzeuges bzw. der Nutzungsausfall, Kosten für die Einschaltung eines Rechtsanwalts, Wertminderung als Schadensersatzzahlung für den durch den Unfall verminderten (merkantile) Marktwert des Fahrzeugs, Auslagenpauschale Abschleppkosten, etc.

Je nach Schwere des Unfalls und evtl. entstandenen Personenschäden, muss die Versicherung bspw. auch folgende Zahlungen leisten:

Schmerzensgeld Haushaltsführungsschaden Verdienstausfall, etc.

Sollte an Ihrem Fahrzeug lediglich ein Bagatellschaden entstanden sein, können die Schadenpositionen natürlich abweichen. Fragen Sie uns. Aufgrund der Komplexität dieser Thematik ist es ratsam sich von einem Spezialisten beraten zu lassen und einen Verkehrsrechtsexperten einzuschalten.

Welche Ansprüche habe ich als unfallgeschädigter?

FAQ: Entschädigung für Unfallschäden – Wer kann von wem eine Unfallentschädigung verlangen? Der Unfallgeschädigte kann sich an den Unfallverursacher bzw. dessen Haftpflichtversicherung wenden und Schadensersatz für die ihm entstandenen Schäden verlangen.

  1. Der Verursacher selbst kann eigene Schäden höchstens gegenüber seine Kaskoversicherung geltend machen.
  2. Welche Schäden bekomme ich ersetzt? Der Anspruch auf Schadensersatz umfasst z.B.
  3. Schmerzensgeld bei gesundheitlichen Schäden sowie die Reparaturkosten für das Unfallfahrzeug.
  4. Weitere Positionen haben wir hier für Sie zusammengetragen.

Steht mir die Entschädigung auch zu, wenn mich ein Mitverschulden an dem Unfall trifft? Trifft den Geschädigten eine Teilschuld am Unfall, so mindert sich sein Anspruch auf Entschädigung entsprechend. ( 60 Bewertungen, Durchschnitt: 4,40 von 5) Loading.

Wann muss die gegnerische Versicherung zahlen?

Versicherung Schadensregulierung Dauer: Wie lange müssen Betroffene auf Geld warten? – Versicherungsexperten geben auf die Frage als Antwort sehr oft einen Zeitraum zwischen 4 und 8 Wochen, Das setzt aber voraus, dass die Schuldfrage eindeutig geklärt ist und keine Unfallflucht vorliegt.

Ansonsten kann sich der Zeitraum für die Schadensregulierungsdauer um etwa 3 Monate verlängern. Dies ist immer der Fall, wenn weitere Akten eingesehen werden müssen. Die Frage nach der „Versicherung Schadensregulierung Dauer” hängt unmittelbar mit der Notwendigkeit eines Zivilprozesses statt: Muss auf diesem Weg erst die Schuldfrage geklärt werden, so kann sich die gesamte Regulierung über mehrere Monate hinziehen (die durchschnittliche Wartezeit für solche Zivilprozesse liegt erfahrungsgemäß bei 5 Monaten).

Das kann zu einer finanziellen Belastung und einem Risiko werden, wenn der Geschädigte für die Reparatur in Vorkasse geht. Wenn die Schuldfrage von der Polizei am Unfallort ausgefüllten Unfallbogen allerdings festgestellt wird bzw. die Sachlage eindeutig ist, so reduziert sich bei einer Versicherung die Schadensregulierung Dauer erheblich.

Wird man hochgestuft wenn man nicht schuld ist?

Natürlich kann man sich dagegen wehren! Das funktioniert – leider- nur mit der Hilfe eines Fachanwalts für Verkehrsrecht! Es ist bei jedem Verkehrsunfall zunächst so: Wenn ein Unfallbeteiligter bei der Haftpflichtversicherung seines Gegners Ansprüche anmeldet erfolgt automatisch die Hochstufung im Versicherungsvertrag. Dagegen kann man sich nicht wehren, das ist in den Versicherungsbedingungen ausdrücklich so geregelt. Die Hochstufung wird erst rückgängig gemacht, wenn definitiv feststeht, dass der Unfallgegner keine Zahlung erhält. Leider kommt es nicht selten vor, dass die eigene Versicherung den Schaden des Gegners reguliert, obwohl der Gegner selbst den Unfall verschuldet hat. Obwohl die eigene Haftpflichtversicherung ein sogenanntes Regulierungsermessen hat, darf sie den Schaden des Unfallgegners dann nicht regulieren, wenn offenkundig der Unfallgegner den Unfall allein verschuldet hat. Wenn also die eigene Haftpflichtversicherung unberechtigt den Schaden des Gegners reguliert hat, dann hat man gegen die eigene Haftpflichtversicherung einen Anspruch auf Rückgängigmachung der Hochstufung. Und was mache ich, wenn die Versicherung sich weigert? Dann kann man seinen Anspruch auch gerichtlich durchsetzen. Für einen derartigen Anspruch erteilt die eigene Rechtschutzversicherung auch Deckungsschutz, wenn Verkehrsrechtsschutz besteht.

Was zahlt die Versicherung wenn der Schaden nicht repariert wird?

Was zahlt die Kfz- Versicherung, wenn der Schaden nicht repariert wird? Die Versicherung zahlt Ihnen die Schadenssumme, die für die Reparatur (inkl. Kosten für Ersatzteile und Arbeitslohn), Transportkosten und Mehrwertsteuer anfallen.

Was darf eine Versicherung vom Gutachten abziehen?

Die wohl prominenteste Art und Weise, wie die Versicherung versucht, Gutachten zu kürzen, ist der Verweis auf günstigere Reparaturmöglichkeiten für Ihr Unfallfahrzeug. Geschädigte dürfen jedoch die üblichen Stundenverrechnungssätze einer markengebundenen Fachwerkstatt für eine Reparatur ansetzen.

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Wie schnell zahlt Versicherung nach Gutachten?

Wann oder wie schnell zahlt die Versicherung? In der Regel 2-3 Wochen nachdem der Schaden mit aussagekräftigen Belegen beim Versicherer angemeldet wurde. Die Dauer ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Wie lange die erste Auszahlung tatsächlich dauert, hängt unter anderem davon ab, ob die Schuldfrage eindeutig bzw.

Geklärt ist, wie stark die Schadenabteilung beim Versicherer ausgelastet ist, wie hoch der Schaden ist und insbesondere, ob der Schaden zum gemeldeten Unfall(-hergang) passt. Wenn z.B. der Unfallgegner den Schaden nicht bei seiner Versicherung meldet, ist eine zeitnahe Regulierung kaum zu erwarten. Im Regelfall wird dann der Unfallgegner direkt aufgefordert.

Jeder Kostenvoranschlag und jedes Gutachten wird für den Versicherer durch spezialisierte Prüfdienstleister geprüft. Nach Abschluss der Prüfung erhalten Sie einen Prüfbericht und eine Auszahlung mit oftmals hohen Abzügen im Vergleich zu dem Kostenvoranschlag bzw.

Wann gibt es Wertminderung bei Unfall?

Wie die Wertminderung des Autos berechnen? Die Wertminderung ist eine Schadensersatzleistung durch die KFZ-Versicherung nach einem Autounfall. Es handelt sich hierbei um eine Haftpflichtleistung, die von der Versicherung des Verursachers übernommen wird.

Wer zahlt Gutachten bei teilschuld?

Was würden Sie als Geschädigter tun, wenn Sie unverschuldet mit Ihrem Auto in einen Unfall verwickelt sind? Ist dieses ärgerliche Szenario samt Schaden vielleicht gerade real für Sie? Dann sollten Sie sich 3 Minuten Lesezeit für diesen Ratgeber nehmen und sich mit den Leistungen eines Gutachters befassen! Hätten Sie gewusst, dass Sie als Geschädigter nach einem Autounfall auf Kosten der gegnerischen Versicherung einen unabhängigen (!) Kfz-Sachverständigen einschalten können? Mit dieser nützlichen Information ist die Fragestellung „Wer bezahlt den Gutachter?” im Wesentlichen schon beantwortet.

  1. Im Folgenden lesen Sie, wer in welcher Konstellation nach einem Unfall den Gutachter zahlt.
  2. Sie lesen hier auch, in welchen Fällen ein Sachverständigengutachten unverzichtbar ist und wann ein Kostenvoranschlag in der Regel ausreicht.
  3. Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall” (Zitat von Albert Einstein) Mit dem Wissen dieses Beitrags wird die Fragestellung „Wer zahlt Gutachter?” nicht vom Zufall, sondern mit Expertenwissen beantwortet.

Das geltende Recht ist mit Blick auf § 91 der Zivilprozessordnung (ZPO) übrigens ganz eindeutig: Wer als Verursacher die Schuld trägt bzw. den Schadensersatzprozess nach einem Verkehrsunfall verloren hat, muss u.a. das Honorar für den Gutachter als Teil des Schadensersatzes übernehmen.

Kurz & knapp Wer zahlt? Eigenverschulden Vorsicht! Gegnerische Versicherung Kostenbeispiel Teilschuld Bagatellschaden Fazit

Wie hoch wird man nach einem Unfall eingestuft?

Das kommt darauf an, welche Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) Sie nach dem Unfall bekommen und wie viel Beitragsrabatt Sie dadurch verlieren. Im CHECK24-Beispiel kostet nach einem Unfall die Beitragserhöhung durch die Kfz-Versicherung 15 Prozent mehr als vorher.

Welche Kosten können bei einem Unfall geltend gemacht werden?

I. Ansprüche als Unfallgeschädigter Für den Unfallgeschädigten kommen nach einem Verkehrsunfall neben der Haftungsfrage eine Vielzahl von Ansprüchen in Betracht, die auch der Höhe nach gegenüber dem Unfallverursacher beziffert werden müssen. Grundsätzlich haben Sie einen Anspruch auf Wiederherstellung des Zustandes, der bestehen würde, wenn der Verkehrsunfall nicht passiert wäre.

Aufgrund der Vielzahl von Ansprüchen und deren Komplexität können nicht alle Einzelheiten in diesem Artikel beschrieben werden und die Inhalte und Beschreibungen sind nicht abschließend. Der Artikel dient lediglich der Bildung einer Grundvorstellung und berücksichtigt keine Mithaftung an dem Verkehrsunfall.I.1.

Ansprüche bezogen auf Ihr Fahrzeug Zu den gängigsten Ansprüchen bezogen auf Ihr verunfalltes Fahrzeug gehören die Reparaturkosten bzw. die Wiederbeschaffungskosten für ein Ersatzfahrzeug, die beim verunfallten Fahrzeug eingetretene Wertminderung, die Kosten für die Beauftragung eines Sachverständigen, die Kosten für einen Ersatzwagen bzw.

  1. Mietwagen für den Zeitraum des unfallbedingten Ausfalles des verunfallten Fahrzeuges, die Nutzungsausfallentschädigung, die Kosten für das Abschleppen des Fahrzeuges, die Kosten für eine An- bzw.
  2. Abmeldung, die Nebenkostenpauschale und die Kosten für die Beauftragung eines Rechtsanwaltes.I.2.
  3. Ansprüche bei Verletzungen Bei Verletzungen bzw.

unfallbedingten körperlichen Schäden kommen unter anderem die Ansprüche auf ein angemessenes Schmerzensgeld, die Erstattung von Arzt- und Heilbehandlungskosten, die Erstattung eines Verdienstausfalles, ein Haushaltsführungsschaden und auch der Ersatz von weitergehenden Fahrtkosten in Betracht.I.3.

Rechtstipp Nach einem Verkehrsunfall kommen neben der Haftungsquote mehrere Einzelansprüche in Betracht. Daher ist es empfehlenswert, nach einem Verkehrsunfall frühzeitig mit einem Rechtsanwalt Ihres Vertrauens Kontakt aufzunehmen. Denn auf der Gegenseite befindet sich eine Kfz-Versicherung, die sich mit der Materie auskennt und zudem wirtschaftlich handeln muss.

Daher hat die Versicherung ein Interesse, den Schaden möglichst gering beziffern zu können. Ihr Interesse ist die vollständige Wiederherstellung des Zustandes zum Zeitpunkt vor dem Verkehrsunfall. Hierbei wird Ihnen der Rechtsanwalt weiterhelfen und Waffengleichheit bei der Schadensregulierung herstellen.

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II. Im Einzelnen zu den mit dem Fahrzeug verbundenen Positionen II.1 Reparaturkosten Für die Reparaturkosten ist zunächst die Feststellung der unfallbedingten Beschädigungen erforderlich. Darauf basierend wird der Reparaturaufwand ermittelt, der wiederum die Voraussetzung für die Ermittlung der erforderlichen Reparaturkosten ist.

Die Reparaturkosten können sowohl durch die Einholung eines Sachverständigengutachtens als auch durch die Einholung eines Kostenvoranschlages ermittelt werden. Grundsätzlich muss der Geschädigte den Nachweis zu den Beschädigungen und den damit verbundenen Kosten erbringen.

  1. Daher sollten Sie die Beauftragung eines Sachverständigen in Betracht ziehen.
  2. Weitergehende Informationen zum Thema der Beauftragung eines Sachverständigen finden Sie hier,
  3. Anhand der voraussichtlichen Reparaturkosten können Sie Ihr weiteres Vorgehen bzw.
  4. Ihr weiteres Interesse bestimmen.
  5. Grob dargestellt können Sie die Erstattung der Kosten der Reparatur verlangen, solange die Reparaturkosten nicht mehr als 130 % der Wiederbeschaffungswert eines vergleichbaren Fahrzeuges übersteigen.

Ebenso können Sie auch eine Ersatzbeschaffung vornehmen und die damit verbundenen Wiederbeschaffungskosten geltend machen. Hierbei ist zu beachten, dass der Restwert des Fahrzeuges berücksichtigt und bei der Höhe des Anspruches gegenüber dem Unfallverursacher abgezogen werden muss, sogenannter Wiederbeschaffungsaufwand.

  • II.2. Wertminderung Eine Wertminderung am verunfallten Fahrzeug kann regelmäßig nur ein Gutachter bzw.
  • Sachverständiger beziffern.
  • Denn es muss der Wert des Unfallfahrzeuges vor dem Unfall und nach einer erfolgten fachgerechten Reparatur ermittelt werden.
  • Sollte der Wert des Fahrzeuges nach einer fachgerechten Reparatur niedriger als der Wert des Fahrzeuges vor dem Unfall sein, dann haben Sie einen Anspruch auf Erstattung dieses Betrages.

II.3. Kosten für die Beauftragung eines Sachverständigen Die Kosten für die Beauftragung eines Sachverständigen gehören ab einer Schadenshöhe von zumindest 750,00 € zu den erstattungsfähigen Kosten. II.4. Mietwagen oder Nutzungsausfall Grundsätzlich haben Sie bei Vorliegen eines Nutzungswillens einen Anspruch auf einen Mietwagen, den Sie dann auch zum Fahren nutzen sollten.

Andernfalls besteht nach der deutschen Rechtsprechung in dem Ausfall des Unfallwagens ein wirtschaftlicher Wert, der mit einem täglichen Betrag beziffert werden kann, sogenannte Nutzungsausfallentschädigung. Die Höhe des täglichen Betrages für den Nutzungsausfall bestimmt sich nach dem verunfallten Fahrzeug.

II.5. Abschleppkosten Falls Ihr Fahrzeug unfallbedingt nicht mehr fahrbereit ist, dann sind auch die Kosten für das Abschleppen erstattungsfähig. II.6. An-/Abmeldekosten Sollte aufgrund der Schadensauseinandersetzung eine Abmeldung, Anmeldung bzw. Ummeldung stattfinden und sollten dadurch Kosten entstehen, dann gehören diese ebenfalls zu den erstattungsfähigen Positionen.

II.7. Nebenkostenpauschale Unter der Nebenkostenpauschale oder auch Unkostenpauschale sind die notwendigen Kosten zu verstehen, die zwangsläufig durch einen Verkehrsunfall und die damit verbundene Auseinandersetzung beim Geschädigten anfallen (wie Telefonkosten, Internetkosten, Portkosten und Fahrtkosten).

Diese können pauschal beziffert werden und betragen je nach Gerichtsbezirk in der Regel ca.20,00 € bis 35,00 €. Sollten Ihre Unkosten über der Pauschale liegen, dann müssen diese nachweisbar sein. II.8. Eigene Rechtsanwaltsgebühren Die eigenen Rechtsanwaltsgebühren gehören bei verkehrsrechtlichen Angelegenheiten grundsätzlich zu den erstattungsfähigen Kosten.

  1. Unabhängig von der Frage des Vorliegens einer Rechtsschutzversicherung sollten Sie den Weg zum Rechtsanwalt nicht scheuen.
  2. Weitergehende Informationen können Sie hier nachlesen.
  3. Weitere Informationen für die Erstellung einer Schadensbezifferung bezüglich des Fahrzeugschadens finden Sie in dem Beitrag ” Verkehrsunfall – Wegweiser zur Schadensbezifferung nach einem Verkehrsunfall “.

III. Im Einzelnen zu den Ansprüchen bei Verletzungen Grundsätzlich müssen körperliche Schäden ebenfalls gegenüber der Gegenseite dargelegt und im Zweifel bewiesen werden. Daher kommt es auf eine möglichst genaue Dokumentation, insbesondere der ärztlichen Behandlung und Befunde, an.

Denn Ihre Verletzungen und deren Folgen müssen auf den Unfall zurückführbar sein. III.1. Angemessenes Schmerzensgeld Ein angemessenes Schmerzensgeld ist einzelfallabhängig und kann daher nur einzelfallbezogen beziffert werden. Zwar werden bei der Rechtsanwendung sogenannte Schmerzensgeldtabellen herangezogen, aber diese dienen lediglich einer Orientierung, deshalb kann anhand dieser lediglich eine grobe Tendenz ermittelt werden.

Insofern erfordert die Berechnung eines angemessenen Schmerzensgeldes die Berücksichtigung beispielsweise Ihrer erlittenen Verletzungen und der damit verbundenen Schmerzen, des Heilungsprozesses, des Behandlungsverlaufes, von Langzeitfolgen, von Beeinträchtigungen und Veränderungen Ihres bisherigen Lebensstils.

  • III.2. Erstattung von Arzt- und Heilbehandlungskosten Zu erstatten sind ebenso die Arzt- und Heilbehandlungskosten, die Sie aufgrund Ihrer unfallbedingten Verletzungen leisten. III.3.
  • Erstattung eines Verdienstausfalles Sollten Sie aufgrund des Verkehrsunfalles einen Verdienstausfall erleiden, dann gehört dieser ebenfalls zu den erstattungsfähigen Positionen.
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Hierbei ist zu beachten, dass der Verdienstausfall gegenüber der Gegenseite ebenfalls ausreichend dargelegt werden muss. Grob gesagt müssen Sie darlegen, welchen Verdienst Sie voraussichtlich ohne den Verkehrsunfall erzielt hätten und welchen Verdienst Sie nach dem Verkehrsunfall tatsächlich erzielten.

  • III.4. Haushaltsführungsschaden Unter dem Haushaltsführungsschaden kann man sich den Schaden vorstellen, den Sie in der Führung Ihres Haushaltes unfallbedingt erleiden.
  • Grundlegend wird zur Bezifferung eine möglichst genaue Dokumentation des zeitlichen Aufwandes der Führung Ihres Haushaltes vor und nach dem Unfall benötigt.

Ergibt sich aus dieser Dokumentation, dass Sie einen zeitlichen Mehraufwand haben oder auf die Hilfe anderer angewiesen sind, um die bisherigen Aufgaben in Ihrem Haushalten zu erledigen, dann kann dies wirtschaftlich betrachtet werden und dadurch in Geldbeträgen beziffert werden.

Zum Haushaltsführungsschaden gehören auch die Kosten, die für die Beauftragung bzw. Beschäftigung Dritter für die Erledigung der Haushaltsaufgaben anfallen. IV. Zusammenfassend Abschließend lässt sich festhalten, dass Sie als Unfallgeschädigter nach einem Verkehrsunfall bei der Schadensauseinandersetzung mit einer Vielzahl von in Betracht kommenden Ansprüchen und Rechtsproblemen konfrontiert werden.

Verzweifeln Sie daher nicht und holen bereits frühzeitig rechtsanwaltlichen Rat ein. Der Rechtsanwalt wird Ihnen bei der Geltendmachung Ihrer Ansprüche helfen.

Wer zahlt Anwalt bei unverschuldetem Unfall?

Die Versicherung – (k)ein Freund und Helfer?! – Die gegnerische Versicherung meldet sich möglicherweise schon bald nach dem Unfall bei Ihnen mit einem freundlichen Schreiben. Vielleicht haben Sie sogar bei der zentralen Hotline der Autoversicherer angerufen und man hat Ihnen dort angeboten, die Schadensabwicklung bzw.

  1. Das Schadenmanagement zu übernehmen (Nach dem Motto: »Wir regeln das alles für Sie.
  2. Sie brauchen sich um nichts zu kümmern.«) Lassen Sie sich nicht von dieser Freundlichkeit beirren: Versicherungen sind Unternehmen, die auf Gewinn optimiert sind.
  3. Daher möchten Haftpflichtversicherer natürlich möglichst wenig Geld für die Regulierung eines Schadens ausgeben.

Die Versicherung Ihres Unfallgegners und auch Ihre eigene Kasko- und Haftpflichtversicherung möchten den Schaden ›kleinrechnen‹. Das kann und wird nicht in Ihrem Sinne sein! Wenn die Versicherung sagt, sie dürfen sich keinen Anwalt nehmen oder Anwaltskosten würden nicht bezahlt, sollten Sie stutzig werden.

Das stimmt nicht. Wenn Sie keine Mitschuld am Unfallhergang tragen, muss die Haftpflichtversicherung Ihres Unfallgegeners die Kosten für den Anwalt übernehmen. Ein Verkehrsrechtanwalt ist Ihr Freund und Helfer. Die Versicherung nicht. Je mehr eine Versicherung versucht, Ihnen den Anwalt auszureden, desto misstrauischer sollten Sie werden,

Die gute Seite des Verkehrsrechts: Womit Sie rechnen können und dürfen Wenn Sie unschuldig in einen Unfall verwickelt wurden, soll der Schaden an Ihrem Fahrzeug so reguliert werden, als wäre der Unfall nie passiert. Wie oben bereits erwähnt, sieht die Rechtssprechung vor, dass Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen.

  1. Das einzige, was Sie dafür tun müssen: Sie beauftragen einen Fachmann für Verkehrsrecht, denn nur ein Anwalt setzt sich ausschließlich für Ihre Belange ein.
  2. Nur ein Verkehrsrechtsanwalt kann Ihnen helfen, Ihre Schadenersatzansprüche optimal und vollständig auszuschöpfen.
  3. Zeit ist kostbar Es gibt etwas, das lässt sich nicht in Gold aufwiegen: Ihre Lebenszeit.

Wenn Sie einen Verkehrsrechtsanwalt beauftragen, kümmert dieser sich um die gesamte Korrespondenz und Kommunikation mit den Versicherungen, dem Gutachter und der Polizei. Ihr Schaden wird für Sie optimal reguliert, ohne dass eine Versicherung versuchen wird, Sie einzuschüchtern. Was Zahlt Die Gegnerische Versicherung Bei Unfall Sie haben Anrecht auf einen kostenlosen Fachanwalt für Verkehrsrecht

Wer zahlt bei unverschuldetem Unfall?

Kostenvoranschlag oder Sachverständigengutachten? – Was Zahlt Die Gegnerische Versicherung Bei Unfall Nicht immer genügt ein Kostenvoranschlag zur Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung © Shutterstock/mojo cp Bei Bagatellschäden bis ca.750 Euro (in manchen Gerichtsbezirken bis ca.1000 Euro) gilt in der Regel der Kostenvoranschlag oder die Reparaturrechnung als Schadensnachweis.

Bei höheren Schäden ist es ratsam, einen Sachverständigen einzuschalten, ebenso, wenn ein wirtschaftlicher Totalschaden zu befürchten ist. Bei einem unverschuldeten Unfall trägt die gegnerische Versicherung die Kosten des Sachverständigen. Im Fall eines mitverschuldeten Unfalls werden die Kosten anteilig übernommen.

Bei Inanspruchnahme des Kaskoversicherers entscheidet dieser, welcher Sachverständige den Schaden festsetzt.

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