Was Würde Benzin Ohne Steuer Kosten?

Was Würde Benzin Ohne Steuer Kosten

Kostenexplosion – So VIEL MEHR kostet Benzin, Diesel und Öl bald !

So viel Steuern und Abgaben sind bei Benzin fällig – Die Anteile der Steuern und Abgaben bei Benzin in Deutschland im Detail – je Liter Superbenzin für 2,20 Euro (Stand 15. 03. ):

  • Energiesteuer (ehem. Mineralölsteuer): 65,45 Cent
  • CO2-Steuer: 7,06 Cent
  • Erdölbevorratungsabgabe: 0,27 Cent
  • Mehrwertsteuer – 19 Prozent vom Netto-Verkaufspreis (1,4722 Euro): 27,97 Cent

Ohne Steuern und Abgaben kostet der Liter Superbenzin statt 2,20 Euro nur noch 1,19 Euro. Der Anteil an Steuern und Abgaben auf den Sprit liegen bei Benzin aktuell bei knapp 46 Prozent. .

Wie teuer ist Benzin ohne Steuer?

Dieselpreis ohne Steuern – Auch beim Diesel werden dieselben Abgaben fällig. Allerdings beträgt die Energiesteuer auf einen Liter Diesel nur 0,4704 €. Der beispielhafte Verkaufspreis von 1,756 € pro Liter   (02. 03. 2022) setzt sich wie folgt zusammen:  

  • 19 % Mehrwertsteuer: 0,2804 €
  • Nettoverkaufspreis: 1,4756 €
  • Energiesteuer (früher Mineralölsteuer): 0,4704 €
  • CO2-Bepreisung ( 2 ) : 0,095 €
  • Erdölbevorratungsabgabe ( 3 ) : 0,00356 €
  • Warenwert des Diesels: 0,90664 €

Daraus ergibt sich eine Summe von 0,8494 € an gesetzlichen Abgaben, was etwa 48,37 % des Gesamtpreises entspricht. Würde man die Steuern weglassen, käme man auf einen Preis von 1,0052 € je Liter Diesel. Lesen Sie auch:

  • Wann ist die beste Zeit zum Tanken?
  • Warum ist der Sprit jetzt noch teurer?

Wie viel Steuern zahlt man bei 1 Liter Benzin?

Der Energiesteuersatz für Benzin beträgt 65,45 Cent/ Liter, für Diesel liegt der Steuersatz bei 47,04 Cent/ Liter.

Was kostet 1 Liter Benzin ohne Steuern Österreich?

Datenschutz Zur Anzeige von Werbung benötigen wir Ihre Zustimmung. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung und den Cookie-Einstellungen. Die Mineralölsteuer (MöSt) ist eine Verbrauchssteuer, die je Liter Diesel oder Benzin anfällt. MöSt © iStock.

Wie viel kostet die Herstellung von Benzin?

Der Benzin- und Dieselpreis schwankt – von Tankstelle zu Tankstelle, von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde. Der ADAC erklärt, woran das liegt, wie die Spritpreise entstehen und wie Autofahrer sparen können.

  • Einen Großteil der Spritpreise machen die Steuern aus
  • Dollarkurs und Konjunkturerwartung haben großen Einfluss auf die Kosten fürs Rohöl
  • Im Tagesverlauf schwanken die Benzin- und Dieselpreise an den Tankstellen stark

Mineralölkonzerne, Tankstellenbetreiber, der Staat: Viele wollen an Diesel und Benzin verdienen – oder den Verbrauch in eine bestimmte Richtung lenken. Letzteres ist der Grund für die von Kraftstoffart zu Kraftstoffart unterschiedliche Energiesteuer (früher Mineralölsteuer): Steuern haben einen beträchtlichen Anteil am Spritpreis. Bei Benzin beispielsweise liegt der Energiesteuersatz bei 65,45 Cent je Liter.

Energieträger Energie- oder Stromsteuer
Erdgas (CNG, LNG) ca. 18 Cent/kg
Flüssiggas (Autogas) ca. 27 Cent/kg (ca. 15 Cent/Liter)
Diesel 47,04 Cent/Liter
Benzin 65,45 Cent/Liter
Strom 2,05 Cent/kWh

Außerdem wird auf alle Energieträger die Mehrwertsteuer fällig. Sie wird auf den Warenpreis sowie die Energiesteuer erhoben. Insgesamt landen damit beim Benzin ca. 48 Prozent der Tankrechnung als Steuern beim Staat, bei Diesel sind es rund 39 Prozent. Mit dem Rest werden die eigentlichen Kosten für das Produkt von der Rohölquelle über den Transport nach Deutschland und die Weiterverarbeitung bis zur Zapfsäule sowie die CO2-Abgabe bezahlt.

Was kostet ein Liter Diesel ohne Steuern?

Merkmal Preis in Euro je 1. 000 Liter ohne Steuern Preis in Euro je 1. 000 Liter mit Steuern
27. 06. 2022 1. 302,98 2. 036,11
20. 06. 2022 1. 298,43 2. 031,3
13. 06. 2022 1. 260,05 1. 985,37
06. 06. 2022 1. 195,6 1. 908,85

.

Wie setzt sich der Benzinpreis 2022 zusammen?

Der Benzinpreis steht wie kaum ein anderer Produktpreis permanent im Fokus der Verbraucher. Aktuell – Stand 22. 08. 2022 – entfällt bei einem Preis von rund 1,81 Euro pro Liter Super E10 circa 36 Prozent auf Steuern und Abgaben. Absolut summieren sich Mehrwertsteuer, Energie- oder Mineralöl- (Ökosteuer) und der Beitrag an den Erdölbevorratungsverband (EBV) auf insgesamt rund 65,1 Cent je Liter Ottokraftstoff.

Wer verdient am hohen Benzinpreis?

An den hohen Spritpreisen verdienen Staat und Mineralölkonzerne. Stimmen aus Politik und Wirtschaft bezeichnen die Konzerne sogar als Kriegsgewinnler. Der ADAC geht unterdessen davon aus, dass die Preise wieder sinken werden.

Wie viel kostet ein Liter Benzin in Polen?

Spritpreise: Tanken in Polen, Österreich, Tschechien & Co. –

Land Benzinpreis (Super E5) in Euro pro Liter Dieselpreis in Euro pro Liter
Belgien 1,74 1,88
Dänemark 2,12 1,97
Deutschland 1,71 1,93
Frankreich 1,78 1,79
Griechenland 2,04 1,81
Italien 1,77 1,76
Kroatien 1,55 1,76
Luxemburg 1,64 1,72
Niederlande 2,06 1,94
Österreich 1,76 1,77
Polen 1,46 1,52
Portugal 1,79 1,73
Schweden 1,87 2,26
Schweiz 2,21 2,41
Slowakei 1,73 1,77
Slowenien 1,57 1,72
Spanien 1,80 1,81
Tschechien 1,67 1,74
Ungarn 1,29 1,55

Stand: 15. 08. 2022; Deutschland: 16. 08. 2022; Schweiz: 04. 08. 2022; Italien: Inkl. Tankrabatt; Spanien: Exkl. Tankrabatt; Ungarn: Inkl. Tankrabatt für Fahrzeuge mit ungarischer Zulassung Tags:

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Warum ist Benzin in Deutschland so teuer?

Im Ausland kann man fast immer günstiger tanken – Wer im Osterurlaub ins Ausland fährt, kann in der Regel deutlich günstiger tanken: Wegen der hohen Steuern hat Deutschland mit die höchsten Spritpreise in Europa. EU-weit wird der hiesige Dieselpreis nur von Finnland und Schweden übertroffen, wie am Montag vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Zahlen zeigen.

Demnach war der Liter Diesel am 4. April in Polen 45 Cent billiger als in Deutschland, in Luxemburg 30 Cent, in Österreich 22 Cent, in Frankreich 17 Cent, in Dänemark und Tschechien 13 Cent, in Belgien 4 Cent und in den Niederlanden 2 Cent.

Den billigsten Diesel in der EU gibt es laut Bundesamt auf Malta mit 1,21 Euro pro Liter und in Ungarn mit 1,42 Euro.

Wie hoch ist in Polen die kraftstoffsteuer?

Spritpreis sinkt auf rund 1,22 Euro – Im Vergleich zu Deutschland war der Sprit an polnischen Tankstellen bis zu 30 Euro-Cent günstiger. Nun dürfte er nochmals um rund 6 bis 8 Cent pro Liter sinken. Schon vor den Absenkung kostete der Liter Benzin in Polen umgerechnet rund 1,30 Euro, Diesel liegt auf ähnlichem Niveau.

Für Deutsche in Grenznähe lohnt sich also die Fahrt zum östlichen Nachbarn. Aktuell ist Polen jedoch als Corona-Hochrisikogebiet eingestuft – wer nicht geimpft ist, muss nach der Rückkehr für fünf Tage in Quarantäne.

Der kleine Grenzverkehr ist davon jedoch ausgenommen, wenn Besucher nicht länger als 24 Stunden in Polen waren. Wer zum Tanken nach Polen fährt sollte beachten, dass neben dem gefüllten Tank maximal 20 Liter Kraftstoff in Reservekanistern nach Deutschland eingeführt werden dürfen.

Wo ist der Sprit in Europa am günstigsten?

Wo tankt man in Europa am günstigsten? – Niederlande, Dänemark, Schweiz – Laut ADAC ist Superbenzin derzeit in den Niederlanden (1,98 Euro/Liter) und in Dänemark (1,90 Euro/Liter) am teuersten. Dieselfahrer müssen in der Schweiz (1,73 Euro/Liter) und Dänemark (1,72 Euro/Liter) am tiefsten in die Tasche greifen.

Warum kostet Benzin 2 Euro?

Die Zwei-Euro-Marke ist weit überschritten, die Rufe nach einer Spritpreisbremse werden lauter. Doch Verkehrsexperten sagen: So dramatisch ist die Lage an der Zapfsäule noch gar nicht. Für Robin Hase sind die Benzinpreise aktuell vor allem eins: “Extrem scheiße.

” 2,30 Euro für einen Liter Super Benzin zeigt die Preistafel am Donnerstagvormittag an einer Tankstelle im Münchner Süden, als der Mechatroniker-Azubi seinen Wagen mit neuem Treibstoff versorgt, für Diesel sind sogar 2,39 Euro fällig.

“Mittlerweile arbeitet man nur, um sich das Fahren leisten zu können”, sagt Hase. Vielleicht lag Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans also gar nicht so falsch, als er vor gut einer Woche ein Selfie-Video auf seinem Twitter-Kanal veröffentlichte , ebenfalls aufgenommen vor einer Tankstelle.

  • “Das ist wirklich irre”, sagt er darin und dreht sich um zu der Preistafel;
  • “Zwei Euro zwölf! Ich finde, da ist jetzt wirklich ein Punkt erreicht, wo man sagen muss, da muss man handeln;
  • ” Und dann folgen sehr harte Worte für einen Politiker: Das Problem sei doch, sagt Hans, dass sich der Staat “bereichert” an den gestiegenen Energiekosten;

“Und deshalb muss eine Spritpreisbremse her”, fordert er. Es gelte nun, laut zu werden gegenüber der Bundesregierung. Doch welche Spielräume hat der Staat überhaupt, und ist das Tanken wirklich so teuer wie nie, wenn man es in Relation zu den Einkommen setzt? Tatsächlich sind ein großer Teil des Spritpreises in Deutschland Steuern und Abgaben: Die Energie- beziehungsweise Mineralölsteuer macht bei Superbenzin 65,45 Cent pro Liter aus, bei Diesel sind es 47,07 Cent.

  • Diese Beträge sind fix;
  • Dazu kommen 19 Prozent Mehrwertsteuer – bei einem Preis von 2,20 Euro pro Liter sind das 35,1 Cent – und die CO₂-Abgabe, die je nach Biospritanteil mit weiteren etwa acht Cent pro Liter zu Buche schlägt;

Insgesamt gehen dann also bei Diesel rund 84 Cent pro Liter an den Staat, bei Super E10 rund ein Euro. Der restliche Preis – also bei Diesel etwa 137 Cent und bei Benzin rund 120 Cent pro Liter – entfallen unter anderem auf den Preis für die Rohstoffe, Kosten für Raffinerie, Transport und Vertrieb sowie die Gewinne der beteiligten Unternehmen.

Was kostet 1 Liter Diesel Herstellung?

Inklusive Mehrwertsteuer sind es für Superbenzin CO2-Kosten von 6,9 Cent je Liter sowie für Diesel und Heizöl von jeweils 7,884 Cent pro Liter ‘, rechnet der Bundesverbands mittelständischer Mineralölunternehmen vor.

Was ist billiger herzustellen Diesel oder Benzin?

Kriterien für den Vergleich von Benzin und Diesel – Insgesamt müssen beim Vergleich von Benzin und Diesel folgende Kriterien berücksichtigt werden:

  • Kosten für den Kraftstoff
  • Verbrauch
  • Kosten für die Anschaffung
  • Wirtschaftlichkeit
  • Kosten für die Kfz-Versicherung
  • Kosten für die Kfz-Steuer
  • Die jährliche Laufleistung & das Fahrverhalten: Kurz- oder Langstrecke

Wussten Sie schon, dass die Beliebtheit des Dieselmotors ein europäisches Phänomen ist? In den USA fahren weniger als drei Prozent mit Diesel. Kraftstoffpreis: Vorteil Diesel In der Vergangenheit war Diesel stets günstiger als Benzin. Großzügige Steuervorteile haben dazu beigetragen. In der EU ist das der Fall, weltweit allerdings nicht und dort fristet der Dieselmotor eher ein Schattendasein. In Deutschland betrug die Differenz seit 2010 mindestens sieben Cent und höchstens 22 Cent, die Tendenz ist eher eine weitere Annäherung.

Vorerst bleibt der Vorteil damit beim Diesel – solange der Steuervorteil erhalten bleibt. Verbrauch: Vorteil Diesel Vor nicht viel mehr als fünf Jahren lag der Verbrauchsvorteil des Dieselmotors noch bei rund 30 Prozent, aktuell sind es nur noch 20 bis 25 Prozent.

Der bestehende Vorteil wird voraussichtlich bis 2020 auf weniger als 20 Prozent sinken: Die Technik der Benzinmotoren wird weiter deutlich verbessert, wohingegen der weitere Fortschritt der ausgereizten Dieselmotoren nur noch in Grenzen möglich ist. Die Abgasreinigung ist ein weiteres Problem für den Dieselmotor, denn darunter leidet der Verbrauch: Partikelfilter und weitere Maßnahmen zur Abgasreinigung erhöhen diesen.

Amortisiert sich der Diesel noch? Die 15. 000-Kilometer-Grenze war gültig, teilweise sollte sich der Diesel bereits ab 10. 000 Kilometern pro Jahr lohnen. Wer mehr als 20. 000 Kilometer pro Jahr fährt, wird vermutlich auch 2020 noch günstiger mit einem Diesel fahren.

Wussten Sie schon, dass für die Erfüllung der Euro Norm 6 Harnstoff in die Abgase gespritzt wird, um den Stickoxid-Ausstoß zu verringern (genannt Bluetec oder AdBlue)? Anschaffungskosten: Vorteil Benzin Fast immer ist ein Diesel in der Anschaffung teurer als ein Benziner.

Ein Dieselmotor muss viel höheren Druckzuständen in den Zylindern standhalten als ein Benzinmotor. Die aufwendigen Motoren sind in der Herstellung doppelt so teuer, was an den Endkunden weitergegeben werden muss.

Mit der Norm Euro 6 werden neue Kosten hinzukommen. Zusatzsysteme sind dann nötig, die den Stickoxid-Ausstoß weiter verringern. Diese Systeme werden erneut Auswirkungen auf den Kraftstoffverbrauch haben. Wirtschaftlichkeit: unentschieden Verbrauch und die Kosten pro Liter sind geringer, sodass gerechnet werden kann, ab wann ein Diesel die Kosten eines Benziners erreicht.

  • Der besagten Faustregel nach lohnt sich der Diesel ab 15;
  • 000 Kilometern pro Jahr;
  • In der Vergangenheit verkauften sich gebrauchte Diesel-Fahrzeuge besser als die Benziner;
  • Aufgrund des kleiner werdenden Preisvorteils an der Tankstelle gilt das Argument inzwischen nicht mehr ohne Weiteres;

Die Haltbarkeit des Dieselmotors war früher ein überzeugendes Verkaufsargument. Die Motoren waren eher schwach auf der Brust, relativ einfach gebaut und hielten daher sehr lange. Die heutigen komplexen Selbstzünder laufen in der Regel, wie Benziner, rund 200.

000 Kilometer – Gleichstand. Kfz-Versicherung: Vorteil Benzin Die  Kfz-Versicherung  ist für Benziner günstiger. Die Kfz-Haftpflicht ist in Deutschland für jeden Fahrzeughalter vorgeschrieben. Da Fahrzeuge mit Dieselmotor statistisch mehr Kilometer pro Jahr zurücklegen, ist die Gefahr eines Unfalls statistisch gesehen auch höher.

Kfz-Steuer: Vorteil Benzin Für die Erhebung der Kraftfahrzeugsteuer (KraftSt) ist seit dem 1. Juli 2014 die Bundesfinanzverwaltung (Zollverwaltung) zuständig. Bei der Anschaffung eines Neuwagens sind die Emissionswerte von Bedeutung: Seit dem 1. Januar 2012 gilt die CO2-Abgabe.

Für alle neu zugelassenen Fahrzeuge gilt ab 2014 ein CO2-Grenzwert von 95 g/km. Für Fahrzeuge, die mehr CO2 ausstoßen, wird dann eine Strafsteuer erhoben. Jedes Gramm zu viel kostet dann zwei Euro pro Jahr.

Zusätzlich wird ein Sockelbetrag erhoben, der auf den Hubraum des Fahrzeugs bezogen ist. Pro angefangenen 100 ccm² sind das bei Benzinern zwei Euro, bei Diesel-Fahrzeugen 9,50 Euro. Das neue System mit dem CO2-Wert als Berechnungsgrundlage gilt bis auf Weiteres nur für Neuzulassungen ab 1.

  1. Juli 2009;
  2. Anders ist die Berechnung der Steuersätze mit Erstzulassung vor dem 1;
  3. Juli 2009: Diese setzt sich zusammen aus der „Schadstoff-Schlüsselnummer” und dem Motor-Hubraum;
  4. Für Fahrzeuge mit Erstzulassung zwischen dem 05;

11. 2008 und 30. 06. 2009 gilt die „Günstigerregelung”, meist ist das die neue Kfz-Steuer. Die Schadstoff-Schlüsselnummer steht im alten Fahrzeugschein (vor 2006) unter „Schlüsselnummer – zu 1″, in der neuen Zulassungsbescheinigung in Feld 14. In beiden Fällen ergeben die beiden letzten Ziffern die Schadstoff-Schlüsselnummer, mithilfe dieser Tabelle ermitteln Sie den Steuersatz für Ihren Diesel oder Benziner.

In der Regel ist die Kfz-Steuer für einen gebrauchten Pkw mit Diesel höher als beim identischen Modell mit Benziner. Jährliche Laufleistung & das Fahrverhalten (Kurz- oder Langstrecke): individuelle Unterschiede Die jährliche Laufleistung ist weiterhin die Berechnungsgrundlage bei der Frage nach Dieselmotor oder Benziner.

Die Unterschiede im Spritverbrauch werden kleiner, die alte Faustformel wackelt. Neben der reinen Kilometerzahl spielt auch das Fahrverhalten eine Rolle. Wer täglich mehrfach Kurzstrecken fährt, bei denen der Motor nicht richtig warm wird, verbraucht mit einem Diesel nicht unbedingt weniger.

Warum ist Benzin teurer als Diesel?

Benzinpreise: ein dunkler Wald? – Dass sich Super E10 anders als Diesel in Deutschland sogar etwas verbilligt hat (1,89 Euro am Dienstag gegenüber 2,15 Euro am 31. Mai), könnte dagegen auch auf den Tankrabatt zurückzuführen sein, so Carsten Fritsch. Bei Diesel wird die Energiesteuer nur um 17 Cent gesenkt – bei Benzin hingegen um 35 Cent.

Laut einer ifo-Studie wurde der Tankrabatt beim Diesel zu 100 Prozent weitergegeben , also 17 Cent Steuersenkung pro Liter. Beim Benzin sind von der geplanten Steuersenkung von 35 Cent aktuell nur 26 Cent sichtbar, was wohl nicht zuletzt auf die gestiegenen Benzinpreise zurückzuführen ist.

Man könnte auch sagen: Ohne Tankrabatt ist ein Liter Diesel etwa um 20 Cent und ein Liter Benzin um neun Cent teurer geworden. Und gerade diese Schere lässt sich mit der vorhandenen Datenlage schwer erklären. In einer Analyse für die Commerzbank, die der Berliner Zeitung vorliegt, schreibt Fritsch zwar, dass die Preisdifferenz zwischen Benzin und Rohöl in den USA schon ein Rekordhoch erreicht habe, weshalb die dortigen Raffinerien seitens der US-Regierung in der Kritik stehen.

  1. Deutschland ist also eher vom Diesel-Preisschock betroffen;
  2. Berlin und Brandenburg werden zwar noch zu 95 Prozent mit Benzin und Diesel aus der PCK-Raffinerie in Schwedt versorgt, die vor allem russisches Öl aus der Druschba-Pipeline verbraucht;

Aber in der Verbindung Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen seien die Gasölvorräte aktuell so niedrig wie zu dieser Jahreszeit zuletzt 2008, heißt es weiter in der Commerzbank-Analyse. „Es ist unwahrscheinlich, dass kurzfristig eine Entspannung eintritt”, sagt der Autor der Analyse dazu.

Auch der Ökonom und Finanzanalyst Maurice Höfgen wies zuletzt in einem Gespräch mit der Berliner Zeitung darauf hin, dass sowohl der Rohölpreis als auch der Benzinpreis auf der Rotterdamer Börse inzwischen kräftig gestiegen seien.

Das rechtfertige erst einmal höhere Preise an der Zapfsäule unabhängig vom Tankrabatt, so Höfgen. Mineralölkonzerne würden einen kleinen Teil wohl schon einstreichen, aber ohne Rabatt wäre Benzin heute noch teurer.

Wie teuer wird Benzin 2030?

Annahme: Ein Liter Benzin kostet ab 2030 zwei Euro je Liter – Das heißt für Autofahrer, ausgehend von einem aktuellen Benzinpreis (Juli 2019) von 1,50 Euro und einem Dieselpreis von 1,30 Euro:

  • Benzin  kostet ab 2020 pro Liter 1,60 Euro (plus 10 Cent), ab 2025 dann schon 1,80 Euro (plus 30 Cent) und ab 2030 zwei Euro (plus 50 Cent).
  • Diesel  kostet ab 2020 pro Liter rund 1,41 Euro (plus 11 Cent), ab 2025 1,64 Euro (plus 34 Cent) und ab 2030 1,87 Euro (plus 57 Cent).

Ein Rechen-Beispiel: Ein Berufspendler, der sich die Miete in der Großstadt nicht mehr leisten kann, fährt jeden Tag 50 Kilometer zur Arbeit und zurück, also insgesamt 100 Kilometer. Er besitzt einen älteren Benzin-PKW, der im Schnitt acht Liter auf 100 Kilometer verbraucht. Pro Arbeitstag fallen also rund 12 Euro Benzinkosten an, übers Jahr gerechnet macht das bei 230 Arbeitstagen 2760 Euro. Schon das deckt die Pendlerpauschale längst nicht mehr ab. Für die kommenden Jahre rechnen wir mit 230 Arbeitstagen und der oben dargestellten Benzinpreis-Erhöhung:

  • Ab 2020 steigen die Kosten auf 2944 Euro jährlich (plus 184 Euro im Vergleich zu 2019)
  • Ab 2025 sind es 3312 Euro (plus 552 Euro)
  • Ab 2030 sind es 3680 Euro (plus 920 Euro)

Wie setzt sich der Spritpreis 2021 zusammen?

Diese Faktoren bestimmen den Spritpreis – Der Preis für Benzin und Diesel setzt sich aus der Energiesteuer, der Mehrwertsteuer und seit dem 1. Januar 2021 auch aus einer CO₂-Steuer zusammen. Die Einführung der CO₂-Steuer hatte zur Folge, dass „Benzin um etwa 7 und Diesel um 8 Cent je Liter teurer geworden sind”, erklärt ADAC-Sprecherin Katja Legner gegenüber dem Redaktions­Netzwerk Deutschland (RND).

Hinzu kommen die Einkaufspreise für Benzin und Diesel. Sie sind von „Faktoren wie Rohölpreis, Dollar-Kurs und der Angebots- und Nachfragesituation auf dem Weltmarkt abhängig”, sagt Peter Kretzschmar von der Tankstellenkette Aral (BP Europa) dem RND.

Außerdem müssen Mineralöl­unternehmen einen Beitrag an den deutschen Erdöl­bevorratungs­verband (EBV) zahlen – „für die Einlagerung von Mengen für mögliche Krisenzeiten”, erklärt Kretzschmar. Der letzte Bestandteil des Benzinpreises ist der sogenannte Deckungsbeitrag.

  1. Er enthält Kosten für Transport, Lagerhaltung, Verwaltung, Vertrieb und Weiterverarbeitung bis zur Zapfsäule sowie die CO₂-Abgabe und den Gewinn der Mineralöl­konzerne;
  2. Aral strebt zum Beispiel einen Gewinn von ein bis zwei Cent pro Liter an, so der BP-Sprecher gegenüber dem RND;

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Wie teuer ist der Benzin in Polen?

Spritpreise: Tanken in Polen, Österreich, Tschechien & Co. –

Land Benzinpreis (Super E5) in Euro pro Liter Dieselpreis in Euro pro Liter
Belgien 1,74 1,88
Dänemark 2,12 1,97
Deutschland 1,71 1,93
Frankreich 1,78 1,79
Griechenland 2,04 1,81
Italien 1,77 1,76
Kroatien 1,55 1,76
Luxemburg 1,64 1,72
Niederlande 2,06 1,94
Österreich 1,76 1,77
Polen 1,46 1,52
Portugal 1,79 1,73
Schweden 1,87 2,26
Schweiz 2,21 2,41
Slowakei 1,73 1,77
Slowenien 1,57 1,72
Spanien 1,80 1,81
Tschechien 1,67 1,74
Ungarn 1,29 1,55

Stand: 15. 08. 2022; Deutschland: 16. 08. 2022; Schweiz: 04. 08. 2022; Italien: Inkl. Tankrabatt; Spanien: Exkl. Tankrabatt; Ungarn: Inkl. Tankrabatt für Fahrzeuge mit ungarischer Zulassung Tags:

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