Was Macht Der Staat Für Familien?

Was Macht Der Staat Für Familien
Die Ausgangslage – und die Ziele der Bundesregierung – Familien halten unsere Gesellschaft zusammen. Sie stehen im Mittelpunkt der Politik der Bundesregierung. Es gilt, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Familien ein Leben nach ihren Vorstellungen ermöglichen. Deshalb hat die Bundesregierung sich in dieser Legislaturperiode folgende Schwerpunkte in der Familienpolitik gesetzt:

Familien finanziell entlastendie Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichternFamilien mit kleinem Einkommen stärker unterstützen und Kinderarmut bekämpfenLeistungen für Bildung und Teilhabe für Kinder von bedürftigen Familien verbesserndie Länder bei der Schaffung von Kita-Plätzen weiter unterstützendie Qualität in den Kitas verbessernden Erzieherberuf aufwertenpflegende Angehörige entlasteneinen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in Grundschulen schaffen

Diese Ziele knüpfen an bestehende familienpolitische Maßnahmen an: So gibt es beispielsweise zur Unterstützung aller Familien Kindergeld, Elternzeit und Elterngeld, Um Familien mit kleinen Einkommen, die ohne die Leistung auf die Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) angewiesen wären, besser zu unterstützen, gibt es – zusätzlich zum Kindergeld – den Kinderzuschlag,

  • Alleinerziehende, die vom anderen Elternteil keinen oder nicht regelmäßig Unterhalt für ihr Kind erhalten, können Unterhaltsvorschuss beantragen.
  • Durch bedarfsgerechte Kinderbetreuung können Eltern Beruf und Familie besser vereinbaren – häufig die Grundvoraussetzung dafür, dass Mütter und Väter arbeiten können.

Deshalb unterstützt der Bund die Länder seit Jahren mit massiven Finanzhilfen bei der Schaffung von Kita-Plätzen, Für eine gute frühkindliche Bildung und Betreuung braucht es aber auch qualifizierte und motivierte Fachkräfte. Der Bund unterstützt deshalb verschiedene Länderinitiativen und Modellprojekte zur Qualifizierung von Wieder- und Quereinsteigerinnen und -einsteigern.

Wie leben Familien heute?

Wie leben Familien heute? 10.12.2020 Presse­mitteilung Daten.Fakten.Trends Familienreport 2020 veröffentlicht Wie leben Familien heute? Wie ging es Familien im Corona-Lockdown? Wie haben sich Einkommen, Erwerbstätigkeit und Partnerschaftlichkeit in Familien entwickelt und wie steht es um die Familienfreundlichkeit der Unternehmen? Sind Familien in der Krise? Antworten auf diese und andere Fragen bietet die 7.

  • Ausgabe des Familienreports „Familie heute.
  • Daten.Fakten.Trends” des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).
  • Bundesfamilienministerin Franziska Giffey zu den zentralen Befunden: „Die Familie ist für die meisten Menschen der wichtigste Lebensbereich.
  • Sie kann Liebe geben, Halt und Sicherheit.
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In der Pandemie sehen wir gerade, Familien haben ganz besondere Herausforderungen zu meistern – das Berufs- und Familienleben muss unter den veränderten Bedingungen anders organisiert werden. Der Familienreport 2020 zeigt, dass viele Familien in Deutschland die Verantwortung, aber auch die wirtschaftlichen Risiken schon längst auf mehrere Schultern verteilen.

Das stärkt die Familien und damit unsere Gesellschaft. Bei fast zwei Dritteln der Paarfamilien waren im Jahr 2018 beide Eltern erwerbstätig, immer mehr Mütter konnten mit ihrer Erwerbstätigkeit ihre eigene Existenzgrundlage sichern und immer mehr Väter beteiligten sich an der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder.

Diese Entwicklung unterstützen wir mit einer Familienpolitik, die auf Partnerschaftlichkeit und eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf setzt.” „Familie heute. Daten.Fakten.Trends – Familienreport 2020″ informiert in Analysen und übersichtlichen Grafiken über die aktuellen Entwicklungen von Familien in unserem Land.

Der Familienreport ist ein Nachschlagewerk und Zahlen-Fundus. Er stellt auch Vorhaben, Maßnahmen und Programme der Familienpolitik der Bundesregierung dar. Daneben können ihm neueste Zahlen und Daten zu den Familienformen, Kinderwünschen, Geburten, Eheschließungen und Ehescheidungen sowie zur wirtschaftlichen Situation von Familien entnommen werden, die ein Licht auf die vielfältigen Aspekte von Familienleben in unserem Land werfen.

Der Familienreport enthält eine umfassende Darstellung von Leistungen, Wirkungen und Trends rund um Familie und Familienpolitik. Neu im Vergleich zu früheren Ausgaben sind die umfangreichen Vergleiche mit anderen Ländern. Kinder in Deutschland wachsen beispielsweise häufiger bei verheirateten Eltern auf als im europäischen Durchschnitt, 74 Prozent gegenüber 68 Prozent.

  1. Bei Hochzeiten liegt Deutschland im europäischen Vergleich über dem EU-Durchschnitt.
  2. Dabei sind Deutsche bei der Eheschließung etwas älter als in anderen europäischen Ländern.
  3. Die Zahl der Scheidungen nimmt dagegen weiter ab.
  4. Hier liegt Deutschland im europäischen Mittelfeld.
  5. Repräsentative Eltern-Corona-Befragung Aufschluss darüber, wie es Familien im Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 erging, gibt die repräsentative Eltern-Corona-Befragung, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesfamilienministeriums im April und Mai 2020 unter Eltern durchgeführt hat.
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Sie zeigt: Die Corona-Pandemie mit ihren Risiken, Ängsten und Beschränkungen hat insbesondere auch Familien vor große Herausforderungen gestellt und das Familienleben beeinflusst und verändert. Die Phase der Einschränkungen des öffentlichen Lebens hat Familien unterschiedlich betroffen.

Während ein Teil diese Zeit eher positiv erlebt hat, standen insbesondere Familien mit jüngeren Kindern vor zahlreichen Herausforderungen. Für mehr als jede zweite Familie war vor allem die Neuorganisation der Kinderbetreuung schwierig. Die Krise hat aber laut der Erhebung nicht zu der befürchteten Re-Traditionalisierung der Elternrollen geführt.

Wir sehen: Insbesondere Väter haben sich verstärkt an den zusätzlichen Aufgaben bei der Kinderbetreuung beteiligt. Damit haben Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Aspekte der adäquaten Förderung von Kindern in vielen Familien einen neuen Stellenwert erhalten.

  1. In der Krise haben sich Unternehmen ganz überwiegend als unterstützende Verantwortungspartner der Eltern bewiesen.
  2. Dabei wurden familienbewusste Personalmaßnahmen neu eingeführt oder das Angebot ausgeweitet.
  3. Verbreitet waren Sorgen um die Förderung der Kinder sowie möglicher langfristiger Nachteile.
  4. Es zeigte sich die Notwendigkeit, den Ausbau der Betreuungsinfrastruktur weiter voranzutreiben und verlässlich zu gestalten.

Finanzielle Unterstützungsleistungen wurden in der Krise von der Politik schnell speziell auch für Familien umgesetzt. Die Eltern-Corona-Befragung können Sie hier herunterladen: Die aktuelle Ausgabe von „Familie heute. Daten.Fakten.Trends – Familienreport 2020″ finden Sie unter: : Wie leben Familien heute?

Wie Familien in Deutschland leben?

Wie Familien in Deutschland leben Ein Ehepaar mit einem oder zwei Kindern – das ist die deutsche Durchschnittsfamilie. Aber die Familienmodelle werden vielfältiger: Laut dem aktuellsten Familienreport gab es 2015 in Deutschland rund acht Millionen Familien mit minderjährigen Kindern.

Der überwiegende Teil der Eltern sind zwar miteinander verheiratet (5,5 Millionen), doch auch die uneheliche Lebensgemeinschaft (843.000) ist keine Seltenheit mehr. Neben der Durchschnittsfamilie gibt es auch viele alleinerziehende Eltern (1,6 Millionen). Der überwiegende Teil davon ist weiblich (1,5 Millionen), denn nur etwa 11 Prozent der Kinder Alleinerziehender leben bei ihrem Vater.

Die Zahl der Regenbogenfamilien mit gleichgeschlechtlichen Paaren ist in Deutschland zwar noch vergleichsweise gering, hat sich aber seit 1996 von 3.000 auf 7.000 mehr als verdoppelt. Großfamilien mit mehreren Generationen unter einem Dach sind dagegen seit 1995 von 351.000 auf 209.000 zurückgegangen.

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