Was Kann Ein Unternehmen Von Der Steuer Absetzen?

Was Kann Ein Unternehmen Von Der Steuer Absetzen
Arbeitsmittel – Als Selbstständiger kannst Du alle Arbeitsmittel von der Steuer absetzen. Darunter fallen beispielsweise:

  • Büromöbel (Schreibtische, Aktenschränke)
  • Arbeitsgeräte (Computer, Werkzeuge)
  • Bürobedarf (Papier, Kugelschreiber)
  • Arbeitskleidung (Schutzkleidung, Warnwesten)

Wichtig ist hierbei, dass die Arbeitsmittel zu mindestens 90 % gewerblich genutzt werden müssen, damit du sie voll absetzen kannst. Nutzt du die Arbeitsmittel zu weniger als 90, aber mindestens 50 % in deiner Funktion als Selbstständiger, müssen sie zu 50 % als  Privatentnahme  berechnet werden.

Welche Kosten mindern den Gewinn?

Betriebskosten oder Betriebsausgaben sind, wie der Name schon sagt, die Ausgaben eines Unternehmens. Es gibt sie daher nur für Selbstständige, Gewerbetreibende und Land- und Forstwirte. Die Betriebsausgaben mindern den Gewinn, damit verringern sie auch die zu zahlende Steuer. Dabei gibt es nur wenige Vorgaben, welche Ausgaben erlaubt sind. Nur so viel: Die Betriebsausgaben müssen durch die geschäftliche Tätigkeit veranlasst sein.

  • Und Sie als Gewerbetreibende/r oder Selbstständige/r bestimmen, wie viel Sie ausgeben wollen und wofür;
  • Wenn der Dienstwagen das neueste Modell der Elektro-Luxusklasse sein soll und nicht der sparsame Kleinwagen mit Verbrennungsmotor, dann ist das grundsätzlich allein Ihre Entscheidung;

Sie dürfen die Ausgaben in jedem Fall geltend machen.

Was gehört alles zu den Betriebsausgaben?

Merke – Hier klicken zum Ausklappen Betriebsausgaben sind alle Aufwendungen in Geld oder Geldeswert, die betrieblich bedingt sind. In der einfachen Buchführung (EÜR) sind folgende 3 Hauptgruppen der  Betriebsausgaben zu unterscheiden:

sofort und unbeschränkt abzugsfähige Betriebsausgaben
  • Raumkosten
  • Kraftfahrzeugkosten
  • Personalkosten
  • Verwaltungskosten
  • und weitere
sofort und beschränkt abzugsfähige Betriebsausgaben
  • Reisekosten
  • Werbekosten, darunter insbesondere Geschenke an Geschäftspartner und Bewirtungskosten
nicht sofort abzugsfähige Betriebsausgaben
  • Anschaffung von Anlagengegenständen, die sich erst im Rahmen der Abschreibung als Betriebsausgabe auswirkt

Die Vorsteuer aus allen Eingangsbelegen (sofern ausgewiesen und tatsächlich bezahlt) und die an das Finanzamt entrichtete USt-Zahllast gehören ebenfalls zu den Betriebsausgaben. Für alle Ausgabenarten im Rahmen der EÜR gelten zwei wichtige Kriterien:

  • die Ausgabe muss eine betriebliche Verursachung haben (Gegenteil: Privatentnahmen) und
  • Die Ausgabe muss bereits abgeflossen sein (Abflussprinzip) (Gegenteil: Verbindlichkeit)

Was sind Sonderausgaben bei Selbständigen?

So gehst Du vor –

  • Die meisten von uns kommen leicht über den Sonderausgabenpauschbetrag von 36 Euro für Singles und 72 Euro für Verheiratete und sollten deshalb einer Steu­er­er­klä­rung abgeben. Mit unserer Checkliste verschaffst Du Dir einen Überblick über alle möglichen Sonderausgaben.
  • Die Steu­er­er­klä­rung machst Du am besten mit einem Steuerprogramm.
  • In unserem umfangreichen Test haben uns einige Alleskönner überzeugt. Diese Versionen für 2022 können wir Dir empfehlen: Wiso Steuersparbuch 2022 , Tax 2022 Professional und Steuersparerklärung Plus 2022.
  • Eine einfache Nutzerführung bieten die ebenfalls empfehlenswerte Browser-Lösung Smartsteuer sowie die Apps  Steuerbot  und  Taxfix. Für die Steuer-Apps sollte Dein Fall aber nicht zu kompliziert sein.

Sonderausgaben sind Kosten der Lebensführung, die der Gesetzgeber steuerlich begünstigt. Obwohl es sich um private Ausgaben handelt, darfst Du diese vom Einkommen abziehen und zahlst dann weniger Steuern.

Wie kann ich als Unternehmer Steuern sparen?

Wie große Unternehmen Steuern sparen?

Steuertricks Wie Konzerne (ganz legal) Steuern sparen – Die Paradise Papers zeigen einmal mehr, dass Unternehmen und Privatpersonen alles tun, um Steuern zu sparen und auch nicht vor illegalen Machenschaften zurückschrecken. Aber es gibt auch mehr oder weniger legale Tricks.

  • Am besten ist es für Steuersparer, wenn sie in einem Land mit offenen Armen empfangen werden und ihnen mitgeteilt wird, wie sie vorgehen sollen;
  • Zu den beliebtesten „Willkommenspaketen” zählen die sogenannten Patent- oder Lizenzboxen;

Ein Unternehmen verstaut darin seine Patente und muss für die Patentgebühren, die es dafür aus aller Welt bekommt, nur einen minimalen Steuersatz bezahlen. Irland zum Beispiel möchte Firmen mit einem Steuersatz von 6,25 Prozent anlocken. Mehr als ein Dutzend Länder tut dies inzwischen in Europa.

Das gleiche funktioniert auch mit Lizenzen. Ein Unternehmen wie Ikea oder Starbucks kassiert von Töchtern oder Franchisenehmern eine Gebühr für die Nutzung des Namens oder Konzepts, das Geld fließt dann gerne in solche Länder, die eine supergünstige Lizenzbox anbieten.

Eine ähnliche Masche läuft über Darlehen innerhalb von Konzernen. Eine Tochtergesellschaft in einem Niedrigsteuerland A gewährt ihrer Schwestergesellschaft oder dem Mutterkonzern in einem Hochsteuerland B einen Kredit. In Land B senkt diese Betriebsausgabe den zu versteuernden Gewinn, der mittels des Darlehens in Land A umgeleitet und dort mit einem niedrigen Satz belastet wird.

Sind Gehälter Betriebsausgaben?

Was kann man von der Steuer absetzen?

Die Zahlung von Lohn- und Gehalt für die Mitarbeiter eines Betriebes gelten in vollem Umfang als abzugsfähige Betriebsausgaben.

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Was wird alles vom Gewinn abgezogen?

Vom Umsatz zum Gewinn – Kein Unternehmen ohne Ausgaben. Darum ist die Berechnung des Gewinns unerlässlich. Einfach gesagt lautet die Formel so: Umsatz minus Ausgaben ist gleich Gewinn. Der Betriebsgewinn ist also das, was nach Abzug aller Betriebskosten übrig bleibt.

  • Bruttogewinn Der Bruttogewinn ergibt sich aus dem Umsatz abzüglich der direkten Kosten eines Produktes, zum Beispiel den Einkauf von Waren und Rohmaterialien.
  • Nettogewinn / Reingewinn Zur Berechnung des Netto- oder Reingewinns werden vom Bruttogewinn alle übrigen Kosten wie Personalaufwand, Abschreibungen oder Steuern abgezogen. Dieser ist auch als Jahresüberschuss geläufig.
  • EBIT – Gewinn vor Zinsen und Steuern Das operative Ergebnis, besser bekannt als EBIT (aus dem Englischen für earnings before interest and taxes ), ist Umsatz minus Auslagen – aber ohne Steuern und Zinsen zu berücksichtigen. Damit ist der EBIT höher als der Reingewinn, und macht die Performance unabhängig von länderspezifischen gesetzlichen Regelungen deutlich.

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Welche Betriebsausgaben sind nicht abziehbar?

Begriff im Einkommensteuerrecht: Bestimmte Ausgaben werden, obwohl sie betrieblich veranlasst sind, nicht zum Abzug von der Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer zugelassen, weil der Gesetzgeber der Auffassung ist, solche Ausgaben sollten aus versteuertem Nettoeinkommen beglichen werden.

Im Einzelnen: (1) Aufwendungen für Geschenke an Personen, die nicht Arbeitnehmer des Unternehmers sind, dürfen nur abgezogen werden, wenn ihre Anschaffungs- oder Herstellungskosten 35 Euro nicht übersteigen.

(2) Bewirtungsaufwendungen für Bewirtungen aus geschäftlichem Anlass dürfen nur in Höhe von 70 Prozent der angemessenen Aufwendungen abgezogen werden. (3) Aufwendungen für Gästehäuser des Steuerpflichtigen sind nicht abzugsfähige Betriebsausgaben, wenn der Steuerpflichtige nicht gerade einen solchen Betrieb unterhält.

  1. (4) Jagd und Fischerei, Segeljachten, Motorjachten u;
  2. (5) Verpflegungsmehraufwendungen, soweit sie die gesetzlichen Pauschalen (§ 4 V Nr;
  3. 5 EStG) überschreiten;
  4. (6) Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, soweit sie die gesetzlichen Pauschalen überschreiten (7) Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer;

(8) Andere Aufwendungen, die die Lebensführung berühren und nach allgemeiner Verkehrsauffassung als unangemessen anzusehen sind. (9) Von einem Gericht oder einer Behörde festgesetzte Geldbußen, Ordnungsgelder und Verwarnungsgelder. (10) Zinsen auf hinterzogene Steuern.

Was sind Werbungskosten für Selbständige?

Was sind die Voraussetzungen für den Abzug von Werbekosten? – Um sich klarzumachen, welche Voraussetzungen für die steuerliche Absetzbarkeit von Werbekosten gelten, muss man sich zunächst noch einmal vergegenwärtigen, dass Werbekosten und Werbungskosten keineswegs das Gleiche sind.

Bei Werbungskosten handelt es sich um Ausgaben, die Arbeitnehmer in ihrer Steuererklärung geltend machen können. Bei Selbstständigen spricht man in der Regel im Allgemeinen von den Betriebsausgaben. Der Posten „Werbekosten” (nicht zu verwechseln mit Werbungskosten) ist nur ein Teil dieser Betriebsausgaben.

Werbekosten betreffen in diesem Fall also, wie es der Name schon erahnen lässt, alle Ausgaben, die im Zusammenhang mit Werbung für das eigene Unternehmen stehen. In diesem Satz sind auch schon die Voraussetzungen versteckt. Um Werbekosten als abzugsfähigen Posten geltend machen zu können, sind im Grunde zwei Voraussetzungen zu beachten.

Einerseits müssen die Werbemaßnahmen natürlich in Verbindung zum Unternehmen stehen. Andererseits ist der Abzug nur dann möglich, wenn alle Rechnungen und Belege akribisch aufgehoben und vorgelegt werden können.

Das jedoch betrifft sämtliche abzugsfähigen Ausgaben und sollte somit als allgemeingültige Regel obligatorisch sein. Arbeitnehmer (auch Minijobber) müssen bei der Steuererklärung diese Angaben übrigens in der Anlage N (Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit) angeben. Was Kann Ein Unternehmen Von Der Steuer Absetzen Anlage N für Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit.

Welche Versicherungen kann ich als selbstständiger absetzen?

Absetzbar oder nicht-absetzbar, das ist hier die Frage! – Im Allgemeinen gilt, dass Versicherungen, die betriebliche Risiken absichern steuerlich voll absetzbar sind. Versicherungen die überwiegend die eigenen privaten Risiken absichern, können nur teilweise (als Werbungskosten oder Sonderausgaben) steuerlich abgesetzt werden. Somit sind als Betriebskosten folgende Versicherungen im Normalfall voll absetzbar :

  • Betriebshaftpflicht-, Berufshaftpflicht- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung
  • Betriebsunterbrechungs- bzw. Betriebsausfallversicherung
  • Betriebliche Forderungsausfallversicherung
  • Rein betriebliche Rechtsschutzversicherung
  • Betriebliche Feuer-, Diebstahl- und Hagelversicherung
  • Gesetzliche Unfallversicherung
  • Kasko-, Haftpflicht- und Unfallversicherung für betrieblich genutzte PKW
  • Betriebliche Unfallversicherung
  • Hausratversicherung, anteilig so weit ein extra Arbeitszimmer vorhanden ist

Alle anderen Versicherungen sind somit nur als Sonderausgaben oder als Vorsorgeaufwand absetzbar und können somit nicht in voller Höhe abgesetzt werden. Dazu gehören folgende Versicherungen:

  • Privathaftpflichtversicherung
  • Krankenversicherung
  • Krankentagegeldversicherung
  • Lebensversicherung
  • Rentenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Unfallversicherung
  • Risikolebensversicherung

In der Steuererklärung müssen all diese unter der Anlage “Vorsorgeaufwand” eingetragen werden. Zur Erinnerung: Alle, die keine Zuschüsse zu ihrer Krankenversicherung bekommen – also in der Regel auch Du als Selbständiger – können jährlich bis zu 2. 800 Euro als sonstige Vorsorgeaufwände geltend machen. Bei Arbeitnehmern bzw. Personen, die Zuschüsse zu Ihrer Krankenkasse bekommen, gilt hier übrigens ein niedrigerer Betrag.

See also:  Welche Medikamente Kann Man Von Der Steuer Absetzen?

Welche Werbungskosten können Selbständige absetzen?

Betriebsausgaben sind die Werbungskosten des Freiberuflers – Möglichkeit auch für Freiberufler: Welche Betriebs- bzw. Werbungskosten sind steuerlich absetzbar? Auch Unternehmer und Freiberufler können im übertragenen Sinne Werbungskosten von der Steuer absetzen, in Form der Betriebsausgaben , die in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung ( Anlage EÜR der Umsatzsteuererklärung) aufgeführt sind.

  1. Betriebsausgaben sind dabei all jene Ausgaben, die den Gewinn des Freiberuflers oder Unternehmers in irgendeiner Form schmälern und betrieblich veranlasst sind;
  2. Das bedeutet: Sämtliche Ausgaben, die mit dem Betrieb oder beruflichen Tätigkeit in Zusammenhang stehen, können als Betriebskosten von der Steuer abgesetzt werden;

Selbstständigen und Unternehmern ist anders als Angestellten dabei auch grundsätzlich keine Höchstgrenze vorgegeben. Während Arbeitnehmer maximal 1. 250  Euro an Werbungskosten von der Steuer absetzen können, können Freiberufler & Co. sämtliche tatsächlich angefallenen Betriebsausgaben geltend machen, auch über 1.

  • 250 Euro hinaus;
  • Allerdings benötigen sie Belege , um gegenüber dem Finanzamt im Zweifel die tatsächlichen Ausgaben plausibel machen zu können;
  • Jedoch können nicht alle Positionen in einem Steuerjahr komplett abgesetzt werden (dies betrifft insbesondere nicht geringwertige Wirtschaftsgüter);

Wollen Sie zum Beispiel ein überwiegend zu beruflichen Zwecken genutztes Kfz von der Steuer absetzen , so können Sie dies in der Regel über mehrere Jahre hinweg abschreiben. Von Bedeutung ist hier die sogenannte AFA-Tabelle. Im Übrigen: Freiberufler, die nebenberuflich wissenschaftlich, künstlerisch oder schriftstellerisch tätig sind, können in der Steuererklärung eine Betriebsausgabenpauschale (ähnlich der Werbungskostenpauschale) von der Steuer absetzen – ohne Angabe genauer Positionen. ( 46 Bewertungen, Durchschnitt: 4,72 von 5) Loading.

Wie kann ich den Gewinn schmälern?

Steuertipp Nr. 13 – 10 Tage Regel beachten – Wie du bereits weißt, können Selbstständige, die ihren Gewinn mit einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermitteln, ihre Kosten immer in dem Jahr berücksichtigen, in dem sie tatsächlich gezahlt wurden. Davon gibt es aber eine kleine Ausnahme: Die sogenannte 10-Tage-Regel! Wenn du bis zum 10. Januar 2023 Zahlungen leistest, die

  1. regelmäßig anfallen (Bsp: Miete, Leasing-Raten, Telefon, Versicherungsbeiträge) und die
  2. wirtschaftlich in dieses Jahr gehören,

dann solltest du diese Beträge noch in diesem Jahr berücksichtigen. Hinweis : Das gilt übrigens auch in die andere Richtung. Wenn du die Miete für Januar schon am 28. Dezember überweist, gehört sie erst in die Buchhaltung des nächsten Jahres. Wer sich aufraffen kann, um unsere 13 Tipps umzusetzen, der wird auch gelassener an die Feiertage herantreten und besser ins nächste Jahr rutschen können – auf das es ein erfolgreiches neues Jahr für euch und eure Lieben wird! .

Was senkt die Umsatzsteuer?

Umsatzsteuer-Voranmeldung und Umsatzsteuer-Erklärung – Im Gegensatz zur Einkommensteuer ist die Umsatzsteuer eine Anmeldesteuer. Das bedeutet: Sie als Unternehmer ermitteln die Steuer selbst. Die Höhe der geschuldeten Umsatzsteuer und der damit zu verrechnenden Vorsteuer erfährt das Finanzamt durch Ihre monatlichen oder vierteljährlichen Voranmeldungen, soweit Sie dazu verpflichtet sind, und zusätzlich durch die Jahreserklärung.

  1. Voranmeldungen müssen grundsätzlich bis zum 10;
  2. Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums, also des jeweiligen Monats oder des Vierteljahres (Quartal) abgegeben werden;
  3. Ist der 10;
  4. Tag ein Samstag, Sonntag oder gesetzlicher Feiertag, haben Sie bis zum nächstfolgenden Werktag Zeit;

Sie können beim Finanzamt auch eine Dauerfristverlängerung beantragen. Dann müssen Sie aber im Voraus eine Sondervorauszahlung leisten, die später verrechnet wird. Zahlungen, die auf Voranmeldungen beruhen, sind Vorauszahlungen auf die Jahres-Umsatzsteuerschuld.

In der Jahreserklärung werden alle umsatzsteuerrelevanten Vorgänge innerhalb des Jahres zusammengefasst und es kommt zur Endabrechnung: Auf die sich ergebende Umsatzsteuer werden die von Ihnen aufgrund der Voranmeldungen bezahlten Beträge angerechnet.

Umgekehrt werden natürlich auch Erstattungen berücksichtigt. Die Umsatzsteuer-Jahreserklärung muss bis zum 31. des Folgejahres abgegeben werden (ab 2019, wenn die Erklärung für 2018 abgegeben wird: 31. des Folgejahres). Interessante Beiträge zu diesem Thema:.

Wie viel Gewinn als Einzelunternehmen?

Gewerbesteuer für Einzelunternehmen – Die Gewerbesteuer ist eine Steuer auf den Gewerbeertrag von Unternehmen. Auch Einzelunternehmen müssen die Gewerbesteuer entrichten, wenn Sie ein Gewerbe betreiben und eine bestimmte Gewinnschwelle überschreiten. Freiberufler sowie Land- und Forstwirtschaftliche Betriebe haben es da besser: Sie sind von der Gewerbesteuer befreit.

  1. Sie werden jedoch gewerbesteuerabgabenpflichtig, wenn sie im Handelsregister eingetragen sind;
  2. Die Gewerbeertragssteuer, wie sie in der Langfassung heißt, ist eine Gemeindesteuer und soll die Kosten für Kommunen refinanzieren, die durch die Nutzung ihrer Infrastrukturen wie Straßen, Bildungs- und Kulturangebote entstehen;
See also:  Was Kann Man Bei Der Steuer Geltend Machen?

Natürlich ist die Gewerbesteuer durch Gesetze geregelt wie das Gewerbesteuergesetz, die Gewerbesteuer-Durchführungsverordnung sowie die Gewerbesteuer-Richtlinie. Alle Unternehmen müssen ab einer bestimmten Ertragskraft Gewerbesteuern bezahlen. Für Einzelunternehmen und Personengesellschaften wie GbR, oHG und KG gilt ein Freibetrag auf den Gewinn von bis zu 24.

Wie werden Betriebsausgaben berechnet?

Berechnung des Gewinns anhand der Betriebsausgaben – Die Betriebsausgaben sind bei der Ermittlung des Gewinns eines Unternehmens von hoher Relevanz. Mit der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) wird dieser errechnet. Dabei werden die Betriebsausgaben von den Betriebseinnahmen subtrahiert. Was Kann Ein Unternehmen Von Der Steuer Absetzen Um ein korrektes Ergebnis zu erhalten muss penibel darauf geachtet werden, dass in die EÜR tatsächlich nur die „echten” Betriebsausgaben einfließen. [xyz-ihs snippet=”EUR”].

Was sind Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben?

Betriebseinnahmen – Das Gegenstück zu den Betriebsausgaben bilden die Betriebseinnahmen. Zu den Betriebseinnahmen gehören alle Zugänge in Geld oder geldwerten Vorteilen , die im Rahmen des Unternehmens anfallen. Daher fallen nicht nur Einnahmen aus Ihrer eigentlichen betrieblichen Tätigkeit (die erzielten Umsätze) darunter, sondern auch beispielsweise Einnahmen aus Hilfsgeschäften – wie Anlagenverkäufe – oder aus Versicherungsentschädigungen, aber auch nicht nur geringfügige Zuwendungen von Geschäftsfreundinnen/Geschäftsfreunden bzw. Im Einzelnen gehören zu den Betriebseinnahmen insbesondere:

  • Erlöse aus Warenverkäufen
  • Erlöse aus Dienst- und Werkleistungen
  • Erlöse aus dem Verkauf von Anlagevermögen (zu Grundstücken und Kapitalanteilen siehe unten)
  • Provisionseinnahmen im Rahmen des Betriebes
  • Erlöse aus der Vermietung von Anlagevermögen
  • Empfangene Leistungen von betrieblich abgeschlossenen Sachversicherungen (Schadenersatz)
  • Betrieblich veranlasste Abfindungen (Ablösen), z. Mietrechte betreffend das Geschäftslokal

Betriebseinnahmen sind auch

  • (laufende) Erträge aus betrieblichen Kapitalanlagen (Konten, Sparguthaben, Wertpapiere, Kapitalbeteiligungen)
  • Gewinne aus der Veräußerung (sonstigen Realisierung) von Kapitalanlagen des Betriebsvermögens
  • Gewinne aus der Veräußerung (sonstigen Realisierung) von betrieblichen Grundstücken (Grund und Boden und Gebäuden)
  • Gewinne aus der Entnahme von Gebäuden (die Entnahme von Grund und Boden erfolgt ab 1. April 2012 grundsätzlich zum Buchwert und ist daher steuerfrei)

Hier bestehen jedoch Besonderheiten bei der Besteuerung, die zur Folge haben, dass sie grundsätzlich nicht in die Bemessungsgrundlage der tarifmäßigen Einkommensteuer aufzunehmen sind, sondern aus dem Gewinn ausscheiden. Bei inländischen Kapitaleinkünften (inländische (Depot-)Bank) erfolgt in der Regel ein KESt -Abzug. Die Kapitalertragsteuer (KESt) ist eine besondere Erhebungsform der Einkommensteuer und beträgt:

  • 27,5 Prozent als allgemeiner Satz für Dividenden, Ausschüttungen, Wertpapiererträge, Substanzgewinne aus der Realisierung von Kapitalanlagen wie z. im Betriebsvermögen gehaltenen Aktien
  • 25 Prozent für Zinsen aus Spareinlagen oder für die Verzinsung des Firmenkontos. Bis zum Jahr 2015 galt der Satz von 25 Prozent als allgemeiner besonderer Steuersatz für die meisten Kapitaleinkünfte.

Ausländische Kapitaleinkünfte unterliegen im Rahmen der Veranlagung dem gleichen festen Steuersatz wie die der KESt unterworfenen entsprechenden Inlandseinkünfte. Die KESt bewirkt bei Kapitalerträgen von Einzelunternehmern oder Personengesellschaftern grundsätzlich eine Endbesteuerung , das heißt, diese Erträge müssen nicht in den zu versteuernden Gewinn einbezogen werden. Substanzgewinne (also Veräußerungsgewinne) müssen hingegen – trotz KESt -Abzugs bei Inlandsdepot – in die Steuererklärung (Beilage E1kv) aufgenommen werden.

Kundinnen/Kunden oder Patientinnen/Patienten ( z. Urlaubsreisen, Sach- oder Geldzuwendungen). Die KESt bzw. die festen Steuersätze können allerdings bei niedrigem oder negativem Einkommen ein Nachteil sein, wenn die daraus resultierende Steuer höher wäre als die nach dem allgemeinen Tarif berechnete Einkommensteuer.

Daher kann eine Regelbesteuerung (= Besteuerung zum allgemeinen Tarif) beantragt werden. Diese kann nur für sämtliche (betriebliche und private) Kapitaleinkünfte gemeinsam ausgeübt werden. Damit wird auf die Endbesteuerungswirkung der KESt für Kapitalerträge verzichtet. Auch bei betrieblichen Gewinnen aus dem Verkauf von Betriebsgrundstücken oder der Entnahme von Betriebsgebäuden besteht grundsätzlich ein fester Steuersatz ( ImmoESt ) von

  • 30 Prozent für Veräußerungen ab dem Jahr 2016 und
  • 25 Prozent für Veräußerungen bis zum Jahr 2015.

Ebenso wie Substanzgewinne aus Kapitalanlagen sind auch realisierte Wertsteigerungen von Grundstücken nicht endbesteuert und müssen in den Betriebsgewinn aufgenommen werden. Der feste Steuersatz bleibt aber auch im Rahmen der Veranlagung erhalten, es sei denn, es wird eine Regelbesteuerung für Grundstücksgewinne beantragt. Die entrichtete KESt bzw. ImmoESt wird auf die Einkommensteuerschuld angerechnet.

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