Was Ist Pv Versicherung?

Was Ist Pv Versicherung
Pho­to­vol­ta­ik­ver­si­che­rung in der Ge­bäu­de­ver­si­che­rung – Eine Pho­to­vol­ta­ik­ver­si­che­rung funktioniert wie eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung. Wird Deine PV-Anlage durch Hagel und Sturm, Leitungswasser oder ein Feuer beschädigt oder vernichtet, zahlt Dir die Ver­si­che­rung eine vereinbarte Summe.

Um diesen Schutz zu erhalten, kannst Du Deine Anlage direkt im Rahmen Deiner Ge­bäu­de­ver­si­che­rung absichern. Du musst eine PV-Anlage grundsätzlich beim Wohngebäudeversicherer mit angeben, denn die Anlage erhöht den Wert Deines Hauses und dieser bestimmt die Ver­si­che­rungs­sum­me. Gib also bei der Suche nach einer neuen Ver­si­che­rung oder bei Deiner bestehenden Ge­bäu­de­ver­si­che­rung Deine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge mit ihrem Neubauwert und der Leistung in Kilowatt an.

Der Vorteil einer Photovoltaik-Versicherung innerhalb der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung : Du hast nur mit einer Ver­si­che­rung zu tun. So musst Du im Schadensfall, der die Anlage und das Gebäude betrifft, nur mit einer Ver­si­che­rung kommunizieren,

Auch Zuständigkeiten müssen nicht geklärt werden. Zum Beispiel bei einem Hausbrand, bei dem geprüft werden muss, ob der Brand vom Haus auf die Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge überging oder umgekehrt. Zudem kostet Dich die Absicherung unter Umständen nichts. Bei manchen Anbietern musst Du für Deine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge bis 30 Kilowatt keine höheren Beiträge zahlen.

Der Nachteil beim Schutz aus einer Hand: Du musst einen Tarif finden, der Dich sowohl im Bereich Ge­bäu­de­ver­si­che­rung als auch bei der PV-Anlage überzeugt. Einige Versicherer schließen den Schutz von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen auch vollständig aus oder bieten nur einen geringen Schutz,

Für wen lohnt sich PV?

Wann lohnt sich eine Photovoltaikanlage? – Von vielen Seiten hört man, dass Solaranlagen sich doch gar nicht mehr lohnen würden. Doch weit gefehlt – nichts lohnt sich aktuell mehr als die Anschaffung einer Photovoltaikanlage. Faktoren wie die Ausrichtung des Daches oder Ihr Wohnort spielen mittlerweile kaum noch eine Rolle.

  1. Solarenergie lohnt sich – auf jedem Dach und in jeder Region Deutschlands.
  2. Die Installation einer PV-Anlage rechnet sich insbesondere dann, wenn Sie einen hohen Eigenbedarf haben und den erzeugten Strom selbst verbrauchen.
  3. Die Zeiten, in denen Sie eine hohe Rendite durch Volleinspeisung erreichen können, sind schon lange vorbei.

Mittlerweile rechnet sich Ihre PV-Anlage durch die Höhe Ihres Eigenverbrauchs. Je höher Ihr Eigenverbrauch ist, desto höher fällt die Rendite aus. Bei den aktuell überschaubaren Preisen für Solarmodule bietet es sich also an, das Dach möglichst voll damit zu belegen.

  • Denn klar ist: Je mehr Strom Sie mit Ihrer Anlage erzeugen können, desto unabhängiger sind Sie vom Stromnetz und desto mehr sauberen Strom erzeugen Sie.
  • Und wenn Sie mehr Strom erzeugen können, als Sie tagsüber verbrauchen? Überschüssig erzeugten Strom können Sie ganz einfach mithilfe eines Stromspeichers zu einem späteren Zeitpunkt verbrauchen.

Diese werden häufig staatlich gefördert und ermöglichen Ihnen einen noch höheren Eigenverbrauch. Für den Strom, der dann noch übrig ist, erhalten Sie die Einspeisevergütung. Da diese stetig sinkt, lohnt sich jedoch die Installation eines Stromspeichers. zolar E-Mobilität: Mit Solarstrom aus der eigenen Steckdose

Was kostet mich eine PV?

Photovoltaik: Das kostet eine Anlage – Eine Photovoltaikanlage ist immer eine langfristige Investition. In der Regel amortisieren sich die Kosten erst nach etlichen Jahren. Sie liegen derzeit ungefähr zwischen 1.200 und 1.800 Euro (plus Mehrwertsteuer) pro Kilowatt Leistung (kWp).

Wie viel PV lohnt sich?

Eigenverbrauch wird 2021 noch lukrativer – Während die Einspeisevergütung konstant gesunken ist, ist der Haushaltsstrompreis beständig gestiegen. Demgegenüber sind die Gestehungskosten weiter gesunken. Die Gestehungskosten geben an, wie teuer es ist, eine Kilowattstunde Solarstrom zu erzeugen.

Mit einer Kilowattstunde selbst genutztem Solarstrom spart man die Differenz zwischen Stromgestehungskosten und Haushaltsstrompreis. Hier beträgt die Differenz bei Gestehungskosten von 11 Cent/kWh also 31,37 – 11 = 20,37 Cent/kWh. Für eine eingespeiste Kilowattstunde erhält man 8,56 Cent/kWh. Photovoltaik lohnt sich vor allem dann, wenn der Eigenverbrauch möglichst hoch ausfällt.

Dazu gab es mit dem neuen EEG 2021 eine positive Entwicklung für Besitzer einer Photovoltaikanlage: ab 2021 muss die EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch erst ab einer Anlagenleistung von 30 kWp bezahlen. Das macht den Eigenverbrauch von Solarstrom noch lukrativer.

Wie viel Strom eine Photovoltaikanlage liefert, hängt von vielen Faktoren ab. Neben der Globalstrahlung, die von Nord- nach Süddeutschland zunimmt, ist auch der Jahresverlauf zu beachten. Die Hochschule Trier hat diesen im Detail untersucht Die Wissenschaftler konnten dazu die Ertrags-Daten von mehr als 23.000 Photovoltaik-Anlagen (bis 30 kWp) analysieren und auswerten.

Das Ergebnis:

im Winterhalbjahr gewinnt Photovoltaik rund 25 Prozent des Jahresertrags im Sommerhalbjahr gewinnt Photovoltaik rund 75 Prozent des Jahresertrags

Interessant ist auch ein Vergleich der Tageswerte, die zwischen 0,5 Kilowattstunden pro Kilowattpeak im Winter und bis zu 6,5 Kilowattstunden pro Kilowattpeak im Sommer schwanken. Die folgende Tabelle zeigt die Durchschnittswerte der Studie im Überblick:

Monat Täglicher Stromertrag
Januar 1 kWh/kWp
Februar 2 kWh/kWp
März 3 kWh/kWp
April 4 kWh/kWp
Mai 5 kWh/kWp
Juni 6 kWh/kWp
Juli 5 kWh/kWp
August 5 kWh/kWp
September 3 kWh/kWp
Oktober 3 kWh/kWp
November 1 kWh/kWp
Dezember 0,5 kWh/kWp

Die Werte stammen aus dem Jahr 2017 und können abhängig von der Witterung abweichen. Die Tendenz bleibt jedoch gleich. Sie zeigt, dass der Löwenanteil des Ertrags auf die langen Sommertage fällt. An kurzen und oft trüben Wintertagen leistet die Photovoltaikanlage deutlich weniger.

Wann lohnt sich PV nicht?

Wann lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage und wann nicht? – Wenn man all diese Faktoren berücksichtigt, kann man sich relativ einfach ausrechnen, wann sich eine Photovoltaik-Anlage lohnt. Finanztip und die Stiftung Warentest haben das einmal durchgerechnet und kamen zu folgendem Ergebnis: Eine kleine Photovoltaik-Anlage lohnt sich wirtschaftlich nicht, wenn ihr den gesamten produzierten Solarstrom ins öffentliche Netz einspeisen wollt.

Das liegt daran, dass die Einspeisevergütung die Kosten für die Produktion des Solarstroms nicht mehr deckt. Eine Photovoltaik-Anlage kann laut Stiftung Warentest aber durchaus eine Rendite von drei bis vier Prozent abwerfen. Diese ist je höher, desto größer die Anlage ist und je mehr Strom man selbst verbraucht.

Wer ein geeignetes Dach hat (und genug Geld für die höhere Anfangsinvestition), für den lohnt sich daher eine größere Anlage. Mehr Infos zur richtigen Größe einer PV-Anlage hier. Den Anteil des selbst verbrauchten Stroms mit einem Batteriespeicher zu erhöhen, lohnt sich indes nur selten.

  • Das funktioniert nur, wenn ihr weniger als 800 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität bezahlt und der Speicher 20 Jahre lang funktioniert.
  • Halten die Speicher wie garantiert nur zehn Jahre, rechnen sie sich nicht.
  • Ein Batteriespeicher kann sich aber lohnen, wenn ihr dafür Zuschüsse bekommt.
  • Einige Kommunen und Bundes­länder wie Bayern bieten solche Zuschüsse an.

Bis eine PV-Anlage ihre Kosten wieder eingespielt hat, dauert es nach den Berechnungen von Finanztip zwischen zwölf und 18 Jahre. Man geht von einer Lebensdauer von mindestens 20 Jahren aus. Viele Anlagen werden aber länger halten und noch länger Überschüsse erwirtschaften.

  • Wichtig ist, dass ihr auf den Preis pro Kilowatt Anlagen­leistung achtet.
  • Ist dieser zu hoch, kann sich die Photovoltaik-Anlage nicht lohnen.
  • Das ist meist der Fall, wenn ihr mehr als 1.800 Euro pro kWp zahlt.
  • Gut zu wissen: In manchen Bundesländern gibt es bereits eine Solarpflicht für Neubauten, auch bundesweit könnte sie in absehbarer Zeit kommen.

Wenn ich euch eine Photovoltaik -Anlage anschaffen wollt, solltet ihr euch unbedingt im Vorfeld über mögliche Kredite informieren.

Warum kostet selbst erzeugter Strom Geld?

Jährlicher Ertrag einer Photovoltaikanlage – Herr Maier installiert eine Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 7,5 Kilowatt. Pro Kilowatt Nennleistung kann er an seinem Standort jährlich mit einem Ertrag von 950 Kilowatt rechnen. Pro Jahr erzeugt er also rund 7.100 Kilowattstunden Strom (7,5 x 950 Kilowatt).

  1. Für die 6.000 Kilowattstunden, die er einspeist, erhält er eine Einspeisevergütung in Höhe von rund 720 Euro (rund 12 Cent pro Kilowattstunde) 1.200 Kilowattstunden verbraucht er selbst; diesen Strom muss er nicht für 30 Cent vom Versorger kaufen.
  2. Bei eigenen Stromgestehungskosten von zehn Cent spart er 20 Cent, insgesamt pro Jahr 240 Euro.
See also:  Wiso Steuer Sparbuch Wie Oft Installieren?

Für welche Option sich Eigenheimbesitzer entscheiden sollten, muss individuell abgewogen werden. Neben wirtschaftlichen Erwägungen gilt es folgendes zu bedenken: Wer sich für die Variante mit Vorsteuerabzugsberechtigung entscheidet, muss über den gesamten Betriebszeitraum seiner Photovoltaikanlage regelmäßig Umsatzsteuer-Voranmeldungen ans Finanzamt schicken.

Wie lange hält eine PV-Anlage?

Die Lebensdauer von Photovoltaikanlagen – Die Lebensdauer einer Photovoltaikanlage hängt mit den einzelnen Komponenten zusammen. Die wichtigsten Komponenten sind die Module der Wechselrichter und der Batteriespeicher. Aber dazu etwas später mehr.Meist liegt die Nutzungsdauer der Solaranlage zwischen 20 und 25 Jahren.

SolarmoduleMontagegestellWechselrichterFachgerechte PlanungRegelmäßige Wartung und Pflege

Wie viel KW sind steuerfrei?

Ab wann musst Du für die PV-Anlage ein Gewerbe anmelden? – Wenn Du eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge in Betrieb nimmst und den Strom verkaufen willst, stellt sich zunächst die Frage nach einer Gewerbeanmeldung. Betreiber kleiner Anlagen an oder auf Gebäuden bis 10 Kilowatt Leistung sind dabei seit 2020 von der Gewerbesteuer befreit ( § 3 Punkt 32 GewStG ).

  1. Sie müssen damit auch kein Gewerbe anmelden,
  2. Dies gilt nicht nur, wenn Du seit 2020 eine PV-Anlage errichtet hast oder errichten wolltest, sondern auch rückwirkend, wenn Du 2019 investiert hast.
  3. Mit der Befreiung von der Gewerbesteuer entfällt auch die Mitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Deiner Region.

Hat die Anlage mehr als 10 Kilowatt Leistung, musst Du Deiner Stadt oder Gemeinde in der Regel mitteilen, dass Du Solarstrom ins Netz speist – am besten innerhalb von vier Wochen ( § 138 AO ). Fülle das erforderliche Formular zur Gewerbeanmeldung aus.

  1. Zumeist kannst Du das Dokument auf der Internetseite der Kommune herunterladen oder auch die Meldung direkt elektronisch übermitteln.
  2. Innerhalb von drei Tagen solltest Du eine Bestätigung der Anmeldung erhalten – in der Regel kommt diese vom Finanzamt, dem die Kommune die Daten weitergegeben hat.
  3. Dass Du Solarstrom erzeugen und verkaufen willst, dürfen die Behörden nicht ablehnen – es handelt sich nicht um eine Tätigkeit, für die Du eine besondere Genehmigung brauchst.

Aufgrund der Anmeldung eines Gewerbes schreibt Dich vermutlich die IHK Deiner Region an und begrüßt Dich als Mitglied, Wenn Du Solarstrom vom eigenen Dach verkaufst, ist dafür in der Regel kein Handelsgewerbe anzumelden. Das ist erst bei größeren Anlagen wie Solarparks erforderlich, die in kaufmännischer Weise geführt werden.

Werden PV Anlagen 2022 gefördert?

Antragsstopp in Braunschweig – Braunschweig bezuschusst Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen und Batteriespeicher in der Stadt, wenn Dir das Haus oder Grundstück gehört oder Du es gemietet oder gepachtet hast. Bis Sommer 2022 sind so viele Anträge eingegangen, dass keine weiteren in diesem Jahr noch angenommen werden.

Für PV-Anlagen zwischen 1 bis 10 Kilowatt Leistung pauschal 700 Euro.Für PV-Anlagen ab 10 bis 15 Kilowatt Leistung pauschal 1.100 Euro.Für PV-Anlagen ab 15 Kilowatt Leistung pauschal 1.500 Euro.Mieterstromanlagen fördert Braunschweig pauschal mit 2.000 Euro sowie mit zusätzlich 200 Euro pro installiertem Kilowatt Leistung.Für Fassadenanlagen und für PVT-Module (kombinierte Photovoltaik- und solarthermische Module) gibt es zusätzlich einen Bonus in Höhe von 500 Euro pro Kilowatt Leistung.

Rüstest Du einen Batteriespeicher zu einer bestehenden Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge nach, kannst Du 500 Euro erhalten. Folgende Bedingungen gelten dabei:

Der Speicher hat eine Zeitwertersatzgarantie von mindestens zehn Jahren undverfügt über mindestens 3 Kilowattstunden Speicherkapazität.

Den Förderantrag konntest Du 2022 stellen, nachdem Du einen Auftrag erteilt hattest oder dies plantest. Abgeschlossen sein muss die Errichtung der Anlage aber bis 31. Dezember 2022. Die Formulare sind an den Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz zu senden.

Was kostet die Wartung einer PV Anlage?

Wartungsvertrag für PV-Anlagen senkt die Kosten der Wartungsarbeiten – Die Kosten für die Wartung einer Photovoltaikanlage liegen je nach Größe und Aufwand bei etwa 50 bis 250 Euro. Beauftragen Sie auch eine professionelle Reinigung, kommen noch einmal zwei bis drei Euro pro Quadratmeter Modulfläche hinzu.

Warum lohnt sich ein Stromspeicher nicht?

So beeinflusst ein Batteriespeicher die Wirtschaftlichkeit: – Solarstrom vom Dach ist deutlich günstiger als der Strombezug aus dem Netz. Während die Kilowattstunde eigener Solarstrom rund 10 Cent kostet, ist es beim Netzstrom aktuell rund das Dreifache.

Je mehr Solarstrom tagsüber aus der Photovoltaikanlage direkt verbraucht wird, umso besser ist das für die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage. Nach der gleichen Logik argumentieren Anbieter von Batteriespeichern mit dem gespeicherten Solarstrom, der über Nacht verbraucht wird. Doch dabei werden oft die Kosten für den Speicher nicht angesetzt und einige optimistische Annahmen getroffen: Die Lebensdauer des Batteriespeichers wird oft mit der Photovoltaikanlage gleichgesetzt, anstatt eine realistischere, kürzere Lebensdauer (10–15 Jahre) anzusetzen.

Beim Strompreis werden unrealistisch hohe Steigerungen von drei bis sieben Prozent pro Jahr angenommen. Von 2013 bis 2020 ist der Haushaltsstrompreis im Durchschnitt jedoch nur um ein Prozent pro Jahr gestiegen. Und aktuell will die Politik zur Förderung der Energiewende den Strompreis noch weiter stabilisieren und hat zum 1.

  • Juli 2022 die EEG-Umlage abgeschafft.
  • Die Frage der Wirtschaftlichkeit eines Batteriesystems ist stark abhängig davon, welche Erwartungen für die Entwicklung des Strompreises in den kommenden Jahren angesetzt wird.
  • Eine Prognose ist dazu derzeit sehr schwierig.
  • Vergessen wird in der Kalkulation meist auch der Stromverbrauch des Batteriespeichers selbst.

In einem typischen Haushalt mit durchschnittlich großer Photovoltaikanlage fließen in den Speicher beispielsweise 1.500 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr. Im Haushalt genutzt werden können davon etwa 1.200 Kilowattstunden. Die restlichen 20 Prozent und damit rund 300 Kilowattstunden bleiben bei der Speicherung als Verluste, Stand-by-Verbrauch und zum Schutz vor Tiefentladung im Winterhalbjahr auf der Strecke.

Wie lange hält eine PV Batterie?

Stromspeicher – Ein Stromspeicher, der im Einfamilienhaus eingesetzt wird, hat jährlich etwa 200 bis 250 Ladezyklen. Die meisten Speicher können 4.000 – 5.000 Ladezyklen erreichen. Somit liegt die durchschnittliche Lebensdauer eines Stromspeicher bei 15-20 Jahren.

Wann rentiert sich Photovoltaik?

Wenig einspeisen, viel selber nutzen – Die gute Nachricht: Sonnenenergie vom eigenen Hausdach kann sich durchaus lohnen – wenn man den Großteil des produzierten Stroms selbst verbraucht. Studien zeigen: Je nach Größe und persönlichem Stromverbrauch hat sich eine Photovoltaik-Anlage nach zehn bis 14 Jahren amortisiert.

  1. Neben den signifikant gesunkenen Anschaffungskosten für die Anlagen liegt dies auch am deutlich höheren Strompreis”, sagt Florian Munder, Regionalmanager Energie bei der Verbraucherzentrale Berlin.
  2. Denn der Strompreis ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen – von 23 Cent je Kilowattstunde auf knapp 41 Cent pro Kilowattstunde im September 2022.

Bei einer PV-Anlage ist der selbst erzeugte Strom dagegen kostenlos, sobald die Installation abbezahlt ist. Fließt die selbst produzierte Kilowattstunde nicht in die eigene Steckdose, sondern ins öffentliche Netz, erhalten PV-Anlagenbesitzer allerdings nur die Einspeisevergütung von derzeit rund 7,8 Cent pro Kilowattstunde.

Wann rentiert Photovoltaik?

Wo besteht eine Pflicht zum Bau von PV-Anlagen? – In mehreren Bundesländern und Kommunen besteht bereits die Pflicht, auf neu errichteten oder stärker modernisierten Gebäuden, Solarstrom- oder auch Solarwärmeanlagen zu errichten. Hamburg hat als erstes Bundesland eine PV-Anlagenpflicht beschlossen.

  1. Wer ab 2023 ein neues Haus baut, muss eine Solarstromanlage auf dem Dach errichten und betreiben ( § 16 Abs.2 HmbKliSchG ).
  2. Die Photovoltaik-Pflicht gilt auch für Altbauten, wenn die äußerste Schicht des Daches (beispielsweise die Ziegel) ab 2025 komplett erneuert wird.
  3. Ausgenommen sind Eigentümer lediglich, wenn sie statt einer Solarstromanlage eine solarthermische Anlage errichten oder wenn es technisch nicht möglich oder wirtschaftlich nicht vertretbar ist, eine PV-Anlage zu montieren.
See also:  Was Ist Die Steuer Id?

In Baden-Württemberg sind Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen auf Nicht-Wohngebäuden wie Büro- oder Geschäftshäuser zu errichten, wenn der Bauantrag für das Gebäude ab 2022 gestellt wird. Das legt das Klimaschutzgesetz fest ( § 8a KSG BW ). Alternativ können Bauherren eine solarthermische Anlage auf dem Gebäude errichten.

  • Die Pflicht greift nicht, wenn die Gebäudefläche zu mehr als 5 Prozent Wohnzwecken dient.
  • Berlin hat im Juni 2021 eine Solarpflicht beschlossen.
  • Ab 2023 soll jedes neue Gebäude mit mehr als 50 Quadratmeter Nutzfläche eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge installiert bekommen – sowohl Wohnhäuser, als auch Gewerbebauten oder öffentliche Gebäude.

Die Solaranlage muss dabei mindestens 30 Prozent der Dachfläche einnehmen. Bei einem stärkeren Umbau des Dachs greift die neue Pflicht auch bei bestehenden Gebäuden. Ausgenommen können denkmalgeschützte Häuser bleiben. Schleswig-Holstein hat im November 2021 das Energiewende- und Klimaschutzgesetz novelliert.

  • Es besagt, dass auf Büro- oder Geschäftshäusern eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge zu errichten ist, wenn der Bauantrag der Häuser ab 2023 gestellt wird, oder wenn das Dach um mehr als 10 Prozent modernisiert wird.
  • Ab 2023 gibt es eine Solarpflicht in Rheinland-Pfalz und zwar für Gewerbebauten und Parkplatzflächen ab 50 Stellplätzen, für die der Bauantrag nach Neujahr 2023 eingeht.

Das hat der Landtag in Mainz im September 2021 beschlossen. In Niedersachsen gilt für neu errichtete Gebäude, für die der Bauantrag ab 2023 gestellt wird, eine PV-Pflicht – sowohl für Wohnhäuser als auch Gewerbebauten. Bei gewerblicher Nutzung greift die Pflicht aber nur, wenn das Dach mindestens 75 Quadratmeter groß ist.

Dann ist mindestens die Hälfte der Fläche mit Solarmodulen zu belegen. Von der Pflicht ausgenommen sind Bauherren lediglich, wenn ihnen die Installation der Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge technisch oder wirtschaftlich nicht zuzumuten ist oder wenn es auf dem Dach eine solarthermische Anlage gibt. Beschlossen hat der Landtag in Hannover diese Regeln in der Niedersächsischen Bauordnung am 9.

November 2021. Die bayerische Landesregierung hat im Juni 2022 einen Entwurf für ein neues Klimaschutzgesetz beschlossen. Der Landtag beschäftigt sich im Herbst mit dem Gesetzesvorschlag. Vorgesehen ist, die bayerische Bauordnung zu ändern. Demnach sollen auf geeigneten kommunalen Dächern Solarstromanlagen installiert werden.

  1. Auf neuen Gebäuden für die gewerbliche oder industrielle Nutzung, deren Bauantrag ab Januar 2023 gestellt wird, ist verpflichtend eine PV-Anlage zu installieren.
  2. Für alle weiteren Nicht-Wohngebäude soll die Pflicht ab Juli 2023 greifen und für neu gebaute Wohnhäuser ab dem Jahr 2025.
  3. Gleichfalls ab 2025 ist eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge auf bestehenden Gebäuden zu errichten, deren Dachhaut erneuert wird.

Die Bremer Bürgerschaft hat 2020 beschlossen, eine PV-Pflicht einzuführen. Bis 2030 sollen alle neuen Gebäude in der Hansestadt eine PV-Anlage haben und Bestandsgebäude nach einer Dachsanierung. Weitere Details fehlen bislang noch. Die neue Regierung in Nordrhein-Westfalen verpflichtet sich in ihrem 2022 geschlossenen Koalitionsvertrag, eine Solarpflicht einzuführen.

Vorgesehen ist, dass ab 2023 auf neuen kommunalen Gebäuden PV-Anlagen errichtet werden und ab Juli 2024 auch auf bestehenden Häusern in kommunalem Eigentum. Gewerbliche Neubauten sollen der Pflicht ab 2024 unterliegen und private Neubauten ab 2025. Für gewerbliche und private Bestandsgebäude soll die Pflicht ab 2026 greifen.

Hessen plant eine Photovoltaikpflicht für landeseigene Gebäude und neue errichtete Parkplätze, die für die Photovoltaiknutzung geeignet sind. Über den Entwurf zur Änderung des hessischen Energiegesetzes will der Landtag im Herbst 2022 weiter beraten. Die Bundesregierung möchte, dass alle geeigneten Dachflächen künftig für Solaranlagen genutzt werden.

Hat Photovoltaik noch Zukunft?

Zukunftsaussichten von Solarstrom Zukunfts­aus­sichten von Solar­strom erschienen in 06/2005 S.386-388 Das novel­lierte Erneuer­bare-Energien-Gesetz (EEG) in Deutsch­land schreibt eine Vergütung von mehr als dem Zehnfachen der marktüblichen Elektrizitätspreise für Solarstrom vor. Was Ist Pv Versicherung Die besten Chancen für eine konkurrenzfähige Stromerzeugungbestehen für die Solartechnik im Sonnengürtel der Erde. Über Know-how-Entwicklung und Anlagenproduktionsstätten im Lande sowie Solarstromimport kann auch Deutschland daran partizipieren. Bilder: V.

  1. Quaschning Die enormen Potenziale der Solarenergie sind allgemein verlockend.
  2. Nicht einmal 1% der Fläche der Sahara, belegt mit solarthermischen Kraftwerken oder Photovoltaikkraftwerken würde ausreichen, um theoretisch den gesamten Elektrizitätsbedarf der Erde zu decken.
  3. Lediglich gut 2,6 GW betrug die weltweite installierte Leistung von PV-Anlagen Ende des Jahres 2003, die im selben Jahr 2,1 Mrd.

kWh an elektrischer Energie generierten. Gerade einmal 0,01% des weltweiten Strombedarfs wird durch die Photovoltaik gedeckt. Auch in Vorreiterstaaten wie Deutschland waren es im Jahr 2003 nur 0,05%. Solange sich der PV-Anteil im Zehntel-Promille-Bereich bewegt, kann nicht ernsthaft von einem wichtigen Beitrag zur Stromerzeugung oder zum Klimaschutz gesprochen werden. Bild 1: Entwicklung der weltweit kumulierten PV-Leistung sowie jährliches Wachstum (Quelle: IEA-PVPS sowie eigene Berechnungen) Wird das Wachstum in der gleichen Größenordnung weitergeführt, lassen sich bis zum Jahr 2025 bei einem jährlichen Produktionswachstum von 20 % weltweit 220 GW, bei einem Wachstum von 30 % weltweit 950 GW und bei 40 % sogar 3 900 GW installieren.

Bei einer globalen mittleren spezifischen Erzeugung von 1 400 kWh/kW wird damit die Elektrizitätserzeugung je nach Wachstumsrate zwischen 300 und 5 500 TWh/a liegen. Geht man davon aus, dass der weltweite Elektrizitätsbedarf bis zum Jahr 2025 auf 27 000 TWh/a ansteigt, kann der Anteil der PV dann zwischen 1 und 20 % betragen.

Wirklich signifikante Anteile lassen sich demnach nur erreichen, wenn die jährlichen Wachstumsraten auch in den nächsten 20 Jahren weiterhin bei mindestens 30 % liegen werden. Das Beispiel der Windkraft in Deutschland oder Dänemark zeigt jedoch, dass es in relativ kurzen Zeiträumen möglich ist, auch energiewirtschaftliche relevante Installationszahlen zu erreichen.

  • Etwas geringer, aber dennoch beachtlich sind die Potenziale für solarthermische Kraftwerke, die sich jedoch nur für den Einsatz im Sonnengürtel der Erde eignen.
  • Durch die einfache Integration thermischer Speicher können diese im Gegensatz zur Photovoltaik Leistung garantieren, was die Qualität und damit den Wert der Elektrizitätserzeugung erheblich steigert.

Kostenreduktionspotenziale Das heutige Kostenniveau der Photovoltaik liegt im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken und auch anderen regenerativen Anlagen noch extrem hoch. Die Kosten von Solarstrom sind in den letzten Jahren bereits extrem gefallen.

Während Mitte der 1980er Jahre in Deutschland für eine Photovoltaikanlage noch Investitionskosten von über 15 000 €/kW veranschlagt werden mussten, konnten Großanlagen im Jahr 2002 bereits für weniger als 4 500 €/kW errichtet werden. Dabei besteht eine enge Korrelation von Kostenreduktion und steigenden Installationszahlen.

Der so genannte Lernfaktor der Photovoltaik lag in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zwischen 0,8 und 0,82, Das bedeutet, eine Verdopplung der weltweit installierten Photovoltaikleistung führte zu Kostensenkungen zwischen 18 und 20 %. Diese Entwicklung wird sich auch künftig über einen längeren Zeitraum fortschreiben lassen.

  1. Erst bei sehr großen Installationszahlen wird dieser Lernfaktor in eine Sättigung übergehen und sich konventionellen Kraftwerkstechnologien annähern.
  2. Dabei ist entscheidend, ob eine kontinuierliche technologische Weiterentwicklung der Photovoltaik hin zu Solarzellen der dritten Generation erfolgt oder ob weitgehend an bestehenden Technologien festgehalten wird.

Bei einer installierten Leistung von 1 000 GW sind damit je nach technologischer Entwicklung Installationskosten von 600 bis 1 400 €/kW zu erwarten. Das entspricht einer Kostensenkung um weitere 69 bis 88 % (Bild 2). Bild 2: Mögliche Entwicklung der Investitionskosten für Photovoltaiksysteme in Abhängigkeit der kumulierten PV-Leistung Für solarthermische Kraftwerke wird mit 0,88 von einem etwas geringerem Lernfaktor ausgegangen, der sich jedoch auch über einen langen Zeitraum fortschreiben lassen wird.

  1. Damit sind extreme Kostensenkungen erzielbar.
  2. Basierend auf Variationen des jährlichen Marktwachstums und Annahmen für den Verlauf von Lernfaktoren wurden erreichbare Stromgestehungskosten der Photovoltaik für Deutschland, Südeuropa und Nordafrika berechnet.
  3. Diese sollen zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit mit Kosten von solarthermischen und konventionellen Kraftwerken verglichen werden.
See also:  Schlüsseldienst Welche Versicherung Zahlt?

Im Gegensatz zum Erdöl sind die Reserven an Erdgas und Kohle signifikant größer, sodass bis zum Jahr 2025 nur geringfügige Steigerungen der Erzeugungskosten fossiler Kraftwerke zu erwarten sind. Für das Erreichen der vollständigen Konkurrenzfähigkeit im Kraftwerksmarkt sind heute Stromgestehungskosten im Bereich von 3 bis 5 ct/kWh nötig.

  1. Bei leicht steigenden Brennstoffkosten und zunehmendem Aufwand für Klimaschutzmaßnahmen wird die Wirtschaftlichkeitsgrenze vermutlich auf Werte zwischen 4 und 7 ct/kWh ansteigen.
  2. Für den Endkundensektor, wo durch Einsatz der Photovoltaik der Strombezug reduziert werden kann, sind bereits Stromgestehungskosten von 15 ct/kWh auch ohne sonstige Förderung wirtschaftlich attraktiv.

Entwicklungsprognosen Geht man heute von Stromgestehungskosten von 46 bis 57 ct/kWh für PV-Anlagen in Deutschland aus, betragen diese in Nordafrika bereits weniger als die Hälfte (Bild 3). Zum Erreichen der Wirtschaftlichkeitsgrenze für den Kraftwerksbereich in Deutschland müssen die Stromgestehungskosten der Photovoltaik künftig um etwa 85 bis 95 % sinken. Bild 3: Stromgestehungskosten der Photovoltaik, solarthermischer und fossiler Kraftwerke bei heutigem Stand der Technik Völlig anders ist die Situation in Südeuropa und Nordspanien. Hier kann die Photovoltaik bis zum Jahr 2025 auch bei mittleren Wachstumsraten die volle Konkurrenzfähigkeit im Kraftwerksbereich erreichen (Bild 4).

  • Werden die hohen Wachstumsraten der letzten drei Jahre fortgeschrieben, ist ein wirtschaftlicher Betrieb im Kraftwerksbereich deutlich früher zu erwarten.
  • Die Wirtschaftlichkeitsgrenze bei netzgekoppelten Systemen für den Endkundenbereich könnte in optimalen Gebieten bereits in weniger als 10 Jahren erreicht werden.

Bei Inselnetzsystemen ist die Wirtschaftlichkeit für kleine Systeme bereits heute gegeben. Bild 4: Stromgestehungskosten der Photovoltaik, solarthermischer und fossiler Kraftwerke im Jahr 2025 bei einem Marktwachstum von 30 % pro Jahr und kontinuierlicher technischer Weiterentwicklung Während heute die Entwicklung der Photovoltaik im Wesentlichen durch die Förderprogramme in Japan und Deutschland getragen wird, ist zu erwarten, dass bereits in wenigen Jahren eine sich selbst tragende Entwicklung im Sonnengürtel der Erde einsetzen wird.

  1. Dieser Effekt wird dann durch die etwas später eintretende Wirtschaftlichkeit im Endkundenbereich auch in sonnenärmeren Gebieten verstärkt.
  2. Da eine volle Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik- und solarthermischen Kraftwerken im Kraftwerksbereich in sonnenreichen Regionen bereits in weniger als 20 Jahren denkbar ist, könnte ein deutlich schnellerer Ausbau der Solartechnik eintreten als heute in vielen Untersuchungen prognostiziert wird.

Beste Chancen im Sonnengürtel der Erde Für langfristige Kostensenkungen der Solarstromerzeugung kommt speziell der Forschung im Bereich der Solarenergie eine große Bedeutung zu. Durch kontinuierliche technologische Weiterentwicklung muss sie neue Technologien zur Marktreife bringen, die einen kontinuierlichen deutlichen Rückgang der Kosten und damit eine Fortschreibung der Lernkurve der letzten Jahrzehnte garantieren.

Nur bei jährlichen Wachstumsraten von über 30 % kann die Photovoltaik bis zum Jahr 2025 Anteile im zweistelligen Prozentbereich bei der weltweiten Stromerzeugung erreichen und damit einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz leisten. In den nächsten zehn Jahren ist die netzgekoppelte Photovoltaik in vielen Gebieten weiterhin auf erhöhte Vergütungen angewiesen.

Dann kann eine sich selbst tragende Marktdynamik einsetzen, die weiterhin hohe Wachstumsraten garantiert. Durch das hohe Marktwachstum und die zu erwartende völlige Konkurrenzfähigkeit im Sonnengürtel der Erde wird sich die Solartechnik mit Sicherheit zu einem wichtigen und umsatzstarken Industriezweig mit hunderttausenden von neuen Arbeitsplätzen entwickeln.

  1. Diskussionen über die mangelnde Marktfähigkeit der PV werden mit steigender installierter Leistung in Deutschland mit Sicherheit aufkommen und eine erhöhte Vergütung in den nächsten Jahren gefährden.
  2. Die jetzige Förderung der Photovoltaik durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Deutschland sollte jedoch weniger als Maßnahme zur schnellen Erreichung der Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik in Deutschland bewertet werden.

Vielmehr werden durch die Förderung der Photovoltaik Produktionskapazitäten geschaffen und Know-How entwickelt, um an einem der größten Wachstumsmärkte dieses Jahrhundert an vorderster Stelle partizipieren zu können und somit einen entscheidenden Beitrag zur Sicherung des Standorts Deutschland liefern zu können.

  1. Photovoltaikanlagen im Endkundenbereich und importierter Solarstrom, der einschließlich Import nur rund die Hälfte der Stromgestehungskosten wie deutscher Solarstrom benötigt, kann auch in Deutschland zu einer konkurrenzfähigen klimaverträglichen Elektrizitätsversorgung beitragen.
  2. Wenn dann die entsprechenden PV-Anlagen noch hier zu Lande produziert werden, sollte aus hiesiger Sicht an solch einer Entwicklung nichts auszusetzen sein.

Volker Quaschning Literatur Quaschning, V.: Regenerative Energiesysteme. Hanser Verlag, München 2003. International Energy Agency IEA: Experience Curves for Energy Technology Policy. OECD/IEA, Paris 2000. Woditsch, P.: Kostenreduktionspotenziale bei der Herstellung von PV-Modulen.

  1. Tagungsband FVS Themen 2000, ForschungsVerbund Sonnenenergie, Berlin 2000, S.72-86.
  2. Enermodal Engineering Ltd.: Final Report Prepared for the World Bank: Cost Reduction Study for Solar Thermal Power Plants.
  3. World Bank, Washington DC 1999.
  4. Quaschning, V.: Think Big! Sonne Wind & Wärme 05/2004, S.22-25.
  5. IEA-PVPS: Trends in Photovoltaic Applications – Survey report of selected IEA countries between 1992 and 2003.

IEA, Paris 2004. : Zukunftsaussichten von Solarstrom

Was lohnt sich mehr Solar oder Photovoltaik?

Welche Vor- und Nachteile haben Photovoltaikanlagen – Photovoltaikanlagen sind deutlich anspruchsvoller als eine Solarthermieanlage, weil die auf dem Dach gewonnene Sonnenenergie in Gleichstrom eingespeichert wird. Bevor der Solarstrom für die jeweiligen Endgeräte genutzt werden kann, wird er in Wechselstrom umgewandelt.

Dies ist nicht nur aufwendig, sondern beansprucht auch etwas mehr Energie. Platzbedarf: Solarmodule für Photovoltaik nehmen auf dem Dach wesentlich mehr Platz ein als für eine Solarthermieanlage. Im Durchschnitt braucht eine Anlage um die 10 m2 Platz, um etwa 1 kWp (= Kilowatt Peak) zu erzeugen. Für eine vierköpfige Familie sind etwa 4 kWp notwendig.

Kosten und Nutzen: Ein klarer Vorteil ist, dass bei der Energiegewinnung einer Photovoltaikanlage kein Strom verloren geht, da der überschüssige Strom entweder in das Stromnetz geleitet oder gespeichert wird. Außerdem halten Photovoltaikanlagen 25 Jahre und länger, weshalb die Anschaffung sich wirklich lohnt und auch langfristig rentabel ist.

Die Kosten für eine Photovoltaikanlage hängen in erster Linie von der Freifläche auf dem Dach ab. Durchschnittlich kostet die Photovoltaikanlage inklusive Installation circa 1.350 Euro pro kWp. Außerdem fallen weitere Kosten, unter anderem für die verwendeten Solarmodule, den Wechselrichter, den Netzanschluss und einen eventuellen Stromspeicher, an.

Wirkungsgrad: Während Solarthermieanlagen einen Wirkungsgrad von maximal 50 Prozent erreichen, weisen Photovoltaikanlagen einen niedrigeren Wirkungsgrad auf. Er beträgt hier nur noch maximal 22 Prozent, weil durch die Umwandlung von Sonnenenergie in Strom wesentlich mehr Energie verloren geht.

  1. Dennoch lässt sich der Stromverbrauch eines Einfamilienhauses an sonnigen Tagen abdecken, wobei sich die Sonnenenergie auch einspeisen lässt.
  2. Heizung und Warmwasseraufbereitung sind allerdings ausgeschlossen.
  3. Nachhaltigkeit: Um die überschüssige Sonnenenergie auch langfristig nutzen zu können und somit unabhängig vom öffentlichen Stromnetz zu sein, lohnen sich Photovoltaikanlagen vor allem in Kombination mit einem Batteriespeicher.

Da du für die Gewinnung von Solarstrom die Sonnenenergie nutzt und nicht auf fossile Brennstoffe zurückgreifst, tragen Photovoltaikanlagen auch zur Verbesserung der CO2-Bilanz und zum Schutz der Umwelt bei. Übrigens: Photovoltaikanlagen bieten sich vor allem für Haushalte an, die in Zukunft elektrisch betriebene Fahrzeuge nutzen und diese bequem zu Hause betanken wollen.

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