Sturmschaden Gewächshaus Welche Versicherung?

Sturmschaden Gewächshaus Welche Versicherung
Sturmschaden im Garten: Die Versicherung zahlt nicht immer – In der Regel sind die Versicherungspolicen sehr aussagekräftig in Bezug auf Sturmschäden am und im Haus. Der Garten findet meist keine Berücksichtigung, allerdings ist er mit dem Haus verbunden und gehört daher zum Grundstück des Eigentümers.

Die meisten Versicherungen haben sich auf Windstärke 8 geeinigt, die sie als Übernahme von Leistungen festsetzen. Ob bei Ihnen Windstärke 8 vorlag oder zumindest Böen in dieser Stärke auftraten, erfahren Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Dazu können Sie die Hotline unter 01805 913913 oder auch online im Internet erreichen. Ein Blick in den Garten des Nachbarn zeigt, ob auch er Sturmschäden aufweist. Wenn ja, halten Sie dieses per Foto fest und notieren das Datum. Die meisten Versicherer zahlen in diesem Fall auch Ihren Schaden. In jedem Fall ist es sehr wichtig, dass Sie etwaige Schäden unverzüglich an Ihren Versicherer melden, Im Zweifelsfall kann auch ein Gutachten sinnvoll sein. Die Wohngebäudeversicherung leistet für alle Schäden am Haus. Ist der Garten direkt am Haus, werden auch diese Schäden teilweise mit übernommen. In der Regel handelt es sich um entwurzelte Bäume, die quer im Garten liegen oder aufs Dach gekracht sind. Handelt es sich um den eigenen Baum, zahlt die eigene Versicherung. Ist der Baum des Nachbarn auf Ihr Grundstück gestürzt, zahlt seine Versicherung. Ebenso zahlt Ihre Versicherung, wenn Ihr Baum auf das Grundstück des Nachbarn fällt. Der Versicherungsschutz bezieht sich auch auf den Abtransport und die Entsorgung des Baumes und seiner Wurzel. Sind Gartenhäschen, Klettergerüst, Pavillon oder Gewächshaus durch den Sturm beschädigt, hängt es oftmals von Ihrem Verhandlungsgeschick ab, ober die Versicherung den Schaden übernimmt. Achten Sie beim Abschluss der Hausratversicherung darauf, dass der Versicherungsumfang auch auf Terrassen, Balkone, Loggien und Terrassen erweitert ist. Dann bekommen Sie über diese Versicherung die Schäden auch an diesen Orten bezahlt. Hausratversicherungen, die vor 1999 abgeschlossen wurden, weisen den erweiterten Schutz nicht auf. Lassen Sie den Passus nachträglich aufnehmen, bevor der nächste Sturm aufzieht.

Nicht immer zahlt die Versicherung bei einem Sturmschaden im Garten. imago images / Meike Engels

Ist ein Gewächshaus gegen Sturm versichert?

Welche Versicherung greift? – Für das Gewächshaus selbst ist in der Regel eine Wohngebäudeversicherung zuständig. Sie kommt generell für Schäden am Wohngebäude auf, grundsätzlich auch für solche, die durch Sturm und Hagel entstanden sind. Schäden an der Gewächshauserrichtung selbst – also abgerissene Dachelemente oder Gerüstteile – sind also Sache einer Gebäudeversicherung.

  • Allerdings behalten sich die meisten Versicherungsgesellschaften vor, Glasschäden in separate Klauseln auszulagern.
  • Und weil fest installierte Gewächshäuser oft Wände und Dächer aus Glas haben, sind sie nur dann von der Gebäudeversicherung abgesichert, wenn eine Zusatzversicherung gegen Glasbruch abgeschlossen worden ist.

Für den Verlust von Pflanzen, der für Gärtner ja besonders schmerzhaft ist, kann eine Hausratversicherung aufkommen. Pflanzen gehören nämlich zum privat genutzten, beweglichen Eigentum, das nach den Allgemeinen Hausratversicherungsbestimmungen grundsätzlich auch gegen Stum- und Hagelschäden abgesichert ist.

Kann ich mein Gewächshaus versichern?

Abgrenzung einer Gewächshausversicherung und einer Gartenhausversicherung – Eine Hausratversicherung schützt bei Abschluss das Inventar einer Wohnung oder eines Hauses ab. Eigentümer versichern sich zusätzlich mit einer Wohngebäudeversicherung, um sich vor Schäden am Haus abzusichern.

Bei einem Gartenhaus oder Gewächshaus entscheidet daher der Standort, Die Sachlage für ein herkömmliches Gartenhaus ist unterschiedlich zu beurteilen. Zählt es als angegliedertes Gebäude, welches bereits bei Vertragsabschluss stand, ist es mitversichert. Wurde das Gartenhaus nachträglich errichtet, muss es nachträglich versichert werden.

Der Inhalt des Gartenhauses muss dagegen ebenfalls separat erfasst werden. Bei einem Gewächshaus scheiden sich die Geister. Meist besteht es aus Glas und daher bieten eine Vielzahl von Versicherungen eine spezielle Glasversicherung an. Diese beinhaltet, dass Verglasungen von Gewächshäusern im privaten Bereich – im Gegensatz zu kommerziellen Gärtnereien – versichert werden können.

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Voraussetzung dabei ist, dass sich das Gewächshaus, welches versichert werden soll, auf dem gleichen Gelände wie das Wohnhaus befindet. Eigenheimbesitzer können mit einer Glasversicherung ihr Gewächshaus absichern. In den meisten Fällen greift die Police bei einem Bruch, aber nicht bei oberflächlichen Beschädigungen.

Die herkömmliche Hausratversicherung zahlt in den meisten Fällen einen witterungsbedingten Schaden nicht.

Welche Versicherung braucht man bei Sturmschäden?

Je nach Schaden und Situation greifen bei Sturmschäden die Wohngebäude-, Hausrat- oder Kaskoversicherung. Sturmschäden am Haus: Werden Haus, Nebengebäude, Garage oder Carport durch Sturm oder Hagel beschädigt, kommt die Wohngebäudeversicherung für den Schaden auf.

Sind Pflanzen im Garten versichert?

Gartenpflanzen (vor allem Bäume, Hecken und Sträucher) können in der Eigenheimversicherung ausdrücklich mitversichert werden. Dabei geht es um die Versicherung der Pflanzen selbst, wenn diese infolge eines Schadenereignisses (z.B. Unwetter, Schneedruck) ersetzt werden müssen sowie um allfällige Entsorgungskosten.

  • Letztere können vor allem bei größeren Bäumen teuer werden.
  • Schäden am Gebäude, die nur indirekt durch Gartenpflanzen verursacht werden (z.B.
  • Umstürzen eines Baumes bei Sturm) sind allerdings in jedem Fall versichert, solange das auslösende Schadenereignis unter die Versicherung fällt (in diesem Fall Sturm).

Im Gebäudeversicherung-Vergleich auf durchblicker können Sie auswählen, ob Sie Gartenpflanzen ausdrücklich mitversichert haben möchten. Das ist besonders empfehlenswert, wenn sich auf Ihrem Grundstück große Bäume befinden.

Wie bekomme ich mein Gewächshaus Sturmsicher?

Schwachstelle Nummer 3: die Außenwände – Der Bodenrahmen und die damit verbundenen Außenwände sind bei einigen Gewächshäusern in sich geschlossen, sodass sie lediglich auf das Fundament aufgeschraubt werden müssen. Hierbei entsteht natürlich für besonders starke Witterungsverhältnisse eine erneute Schwachstelle, da starke Winde diese Außenwände und Bodenplatten aus der Verschraubung herausheben können.

Aus diesem Grund sollten die Wände des Gewächshauses zusätzlich mit sogenannten Erddornen oder alternativ dazu mit sehr stabilen Metallseilen bodenseitig verankern. Dies sorgt für zusätzliche Standsicherheit und verhindert, dass ein Sturm das Gewächshaus verschieben oder gar anheben kann. Selbstverständlich wird bei einem Sturm die Spannungsfähigkeit von Metallseilen belastet, weshalb der Gewächshausbesitzer diese Spannung in regelmäßigen Abständen auch kontrollieren und gegebenenfalls auch nachjustieren muss.

Im Hinblick auf die Schrauben sowie Muttern, die standardmäßig bei einem Gewächshaus mitgeliefert werden, muss ein kritischer Blick auf die Materialqualität sowie die Güte der Schrauben und Muttern gelegt werden. Es handelt sich in der Regel um sehr günstige Schrauben und Muttern, die nach einem einmaligen Gebrauch “verschleißen”.

  1. Dies bedeutet, dass die Schraubenköpfe “vernudeln” und dementsprechend aus der Verschraubung nicht mehr gelöst werden können.
  2. Eine weitere Gefahr, die bei sehr günstigen Schrauben und Muttern besteht, liegt m “Reißen”.
  3. Die Schrauben und Muttern von tragenden Elementen des Gewächshauses sollten auf jeden Fall eine gewisse Mindestqualität aufweisen und daher idealerweise vor dem Aufbau des Gewächshauses durch Qualitätsprodukte ersetzt werden.
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Formstabile Schrauben und Muttern aus hochwertigem Qualitätsstahl ist auf jeden Fall empfehlenswert, da diese Produkte einen enorm hohen Widerstand gegen Witterungseinflüsse aufweisen und dementsprechend auch über eine hohe Langlebigkeit verfügen. Sichern Sie Ihr Gewächshaus vor Wind und Wetter ab – Symbolfoto: Von Aleksey Kurguzov /Shutterstock.com Es gibt auch sehr einfache und natürliche Möglichkeiten, ein Gewächshaus vor heftigen Sturmböen oder Witterungseinflüssen zu schützen. Sollte der Garten oder die Fläche, auf welchem sich das Gewächshaus befindet, es zulassen kann bereits eine Hecke einen natürlichen Schutz vor zu starkem Wind bieten.

  1. Der Wind wird zwar durch eine Hecke durchkommen, allerdings mildert die Hecke den Windeffekt deutlich ab.
  2. Der Wind wird sozusagen “abgefangen” und überdies wirkt die Hecke auch optisch verschönernd.
  3. Im Gegensatz zu der landläufig weit verbreiteten Meinung, dass auch ein Lattenzaun eine Schutzfunktion gegen zu starken Wind für ein Gewächshaus ausübt, ist dies jedoch nicht der Fall.

Eher das Gegenteil tritt ein – durch einen derartigen Zaun wird die sogenannte Sogwirkung, welche der Sturm ausübt, noch zusätzlich verstärkt. Ein Gewächshaus sollte daher sowieso nicht in unmittelbarer Nähe eines solchen Zaunes stehen, da auch der Zaun den Witterungsverhältnissen ausgesetzt ist und dadurch auch ein Potenzial für Schäden am Gewächshaus darstellt.

Möchten Sie ein Gewächshaus aufstellen oder ein bestehendes für den nächsten Sturm rüsten? Dann wenden Sie sich an unser kompetentes Montageteam. Ganz egal wo Sie Ihr Gewächshaus gekauft haben, wir bauen alle Modelle von allen Herstellern kostengünstig und fachgerecht auf. NAtürlich helfen wir Ihnen auch ein bereits stehendes Gewächshaus oder Gartenhaus sturmsicher zu machen.

Nehmen Sie noch heute Kontakt zu uns auf, wir beraten Sie zu den Möglichkeiten.

Ist ein Pavillon in der Hausratversicherung?

Was kann bei einem Sturmschaden am Pavillon ersetzt werden? – Entsprechend des oben erläuterten Geltungsbereichs von Hausratversicherungen können durch einen Sturm entstandene Schäden an einem auf der Terrasse stehenden Pavillon grundsätzlich ersetzt werden.

  1. Ob Regulierungssanspruch besteht, hängt allerdings von einigen Einschränkungen ab.
  2. Zunächst einmal ist zu klären, ob es sich um einen Sturmschaden am Pavillon selbst handelt.
  3. Dafür ist wiederum zu definieren, ob der Pavillon eine bauliche Errichtung und damit gegebenenfalls ein Fall für die Gebäudeversicherung oder ein Besitztum im Sinne eines Einrichtungsgegenstandes ist.

Ein Zelt-Pavillon mit einer kleineren Grundfläche als 75m2 zählt grundsätzlich zu den baugenehmigungsfreien „Fliegenden Bauten” und dürfte entsprechend auch aus Hausratversicherungssicht als bewegliches Nutzeigentum gelten. Insofern bestünde auch Erstattungsanspruch, wenn ein Sturm ihn zerlegt hat.

  • Ein fest installierter Pavillon mit Metall- oder Holzkonstruktion und gedecktem Dach hingegen ist eine bauliche Errichtung.
  • Schäden an einem solchen Pavillon selbst können also nicht von der Hausratversicherung erstattet werden.
  • Ist er direkt mit dem Wohnhaus verbunden, kann bei Sturmbeschädigung aber Regulierungsanspruch auf sekundäre Schäden an Besitztümern bestehen, die sich zum Zeitpunkt des Sturms innerhalb des Gebäudes befanden.

Also etwa durch heruntergerissene Dachschindeln beschädigte Möbel. Caroline Strauss Artikelbild: CatherineLProd/Shutterstock

Was zahlt sturmversicherung?

Wann zahlt die Wohngebäude-Versicherung? – Bei Schäden an Haus oder Dach durch Sturm, Hagel, Brand, Blitzschlag oder Leitungswasser tritt die Wohngebäude-Versicherung ein. Allerdings erkennen die meisten Versicherern nur Schäden an, die durch einen Sturm mit mindestens Windstärke 8 (Geschwindigkeit ab 62 km/h) entstanden sind.

  1. Deckt der Wind das Dach teilweise ab und Regenwasser beschädigt Wände und Decken, ist auch das versichert.
  2. Je nach Police sind selbst Schäden an Gartenhäuschen und Carports eingeschlossen.
  3. Schlägt der Blitz ein und löst einen Brand aus, muss die Versicherung ebenfalls zahlen.
  4. Auch Kosten für die Beseitigung umgestürzter Bäume sollte die Police einschließen.
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Fließt Wasser allerdings aus einem Fluss ins Haus oder strömt Oberflächenwasser etwa von der Straße ein, ist das nicht durch die Wohngebäude-Versicherung abgedeckt.

Sind Pflanzen bei Sturm versichert?

Vorsicht: Nicht alles im Garten ist versichert. – In der Gebäudeversicherung sind das Haus selbst und die mit ihm fest verbundenen Bestandteile versichert (vgl.: Gebäudeversicherung Leistungen ). Das sind z.B. der Zaun, das Gartenhaus oder das Gewächshaus.

Briefkästen, Antennenanlagen und Markisen sind feste Bestandteile des Hauses, für die ebenso im Fall eines Sturmes Versicherungsschutz besteht. Die Hausratversicherung hingegen ist für die beweglichen Teile auf dem Grundstück zuständig. In diesem Zusammenhang sind Gartenmöbel bei Sturm versichert. Hierzu gehören Gartentische und -stühle, Sonnenschirme und faltbare Pavillons.

Außerdem zählen fest eingebaute Spielgeräte, Pflanzkübel und Grillgeräte zu den Hausratgegenständen. Ein besonders starker Sturm hat die Kraft, Bäume zu beschädigen. Bepflanzungen wie Bäume, Sträucher oder Kletterpflanzen sind in der Gebäudeversicherung versichert. Wer zahlt, wenn bei einem Unwetter (z.B. Orkan) der Wind Bäume auf dem Grundstück ausreißt, Zäune und Gartenhaus beschädigt werden etc.? (© Peter Atkins / stock.adobe.com) Schäden durch umgestürzte Bäume haben oft ein großes Ausmaß. Hierbei können Teile eines Daches beschädigt werden, mitunter sogar Hauswände.

Fällt der Baum durch einen Sturm, sind die daraus resultierenden Schäden als Folgeschaden mitversichert. Die meisten versicherten Gartenmöbel und Gegenstände sind zum Wiederbeschaffungswert versichert. Bei Bepflanzungen wird für die Entsorgung und die Neubepflanzung geleistet. Aber Achtung: Diese Kosten sind oft in der Höhe begrenzt.

Nicht zur Gartenausstattung gehören gewerblich genutzte Gegenstände. Auch künstlerische Installationen und Plastiken sind nicht als Grundstücksbestandteile versichert. Sie sind Wertgegenstände, ihr Schutz wird von den Versicherungen gesondert gewährleistet.

  1. Doch was ist, wenn der Schaden über das eigene Grundstück reicht, wer haftet für Sturmschäden im Garten des Nachbarn ? Dies kann ein umgestürzter Baum sein.
  2. Aber auch ein herumfliegender Faltpavillon kann in Nachbars Garten erheblichen Schaden anrichten.
  3. Für den Betroffenen selbst ist es wichtig zu wissen, dass es sich hierbei ebenfalls um Sturmschäden handelt.

Das bedeutet: Hier zahlt entweder die Hausrat oder Gebäudeversicherung des Nachbarn. Da es aber Ihr Pavillon oder Ihren Baum ist, hat jener Versicherer nun das Recht, bei Ihnen Schadenersatz zu fordern. In diesem Fall kommt Ihre Haftpflichtversicherung ins Spiel.

Wie schütze ich mein Gewächshaus vor Hagel?

Kleingewächshaus im August Gewächshaus vor Hagel schützen – Bei plötzlich auftretenden Sommergewittern prasselt der Regen oftmals als Hagel auf die Erde nieder. Wird rechtzeitig davor gewarnt, sollten Sie das Gewächshaus mit einem “Schattiernetz” (von Beckmann) abdecken.

Welches Glas brauche ich für ein Gewächshaus?

Das meist verwendete Glas für den Bau eines Gewächshauses ist Sicherheitsglas. Dies ist bruchsicher und sehr stabil. Ein offensichtlicher Vorteil von Gewächshäusern aus Sicherheitsglas ist die enorme Stabilität, welche eine sehr lange Haltbarkeit mit sich bringt.

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