Sturmschaden Gartenzaun Welche Versicherung?

Sturmschaden Gartenzaun Welche Versicherung
Erstmal Ruhe bewahren nach einem Sturmschaden – Checken Sie zunächst Ihre bestehenden Versicherungsverträge. Meistens sind Sturmschäden durch eine Hausrat- oder Gebäudeversicherung abgesichert. Der Gartenzaun gehört zu Ihrem Hausrat bzw. Gebäude und wenn ein Baum umfällt oder der Sturm den Zaun beschädigt hat, greift in der Regel die Versicherung und zahlt den Schaden.

Welche Versicherung braucht man für Sturmschäden?

Je nach Schaden und Situation greifen bei Sturmschäden die Wohngebäude-, Hausrat- oder Kaskoversicherung. Sturmschäden am Haus: Werden Haus, Nebengebäude, Garage oder Carport durch Sturm oder Hagel beschädigt, kommt die Wohngebäudeversicherung für den Schaden auf.

Wer zahlt Schäden im Garten?

Der Sturm wütet im Garten: Welche Versicherung greift? – Sowohl in der Gebäudeversicherung als auch in der Hausratversicherung findet der Garten Berücksichtigung. Er gehört zum dort bezeichneten Versicherungsort. Als Faustregel kann gelten, dass mit dem Grundstück und dem Haus fest verbundene Sachen zur Wohngebäudeversicherung gehören.

  1. Bewegliche Gegenstände, die sich zur üblichen Nutzung dauerhaft im Garten befinden, sind Teil des Hausrates.
  2. Damit die Versicherung den Sturmschaden anerkennt, muss dem Schaden ein starker Wind in einer festgelegten Windstärke vorausgegangen sein.
  3. Welche Grenze hier für Sie verbindlich ist, steht in Ihren Versicherungsbedingungen.

Marktüblich ist die Windstärke 8 der Beaufortskala, Diese entspricht einer Windgeschwindigkeit von 62 bis 74 km/h. Je nach Anbieter schwanken die Voraussetzungen zwischen den Windstärken 7 und 9. Die Zahlen sind wichtig, denn im Falle eines Schadens liegt die Nachweispflicht für die Stärke des Sturmes bei Ihnen.

  1. Notieren Sie deshalb immer genau Zeitpunkt und Ort des Sturmereignisses.
  2. Der Versicherer fordert lokale Wetterdaten bei einem Wetterdienst an, um diese Angabe zu prüfen.
  3. Gewitter, die kurzfristig schwere Stürme mit sich bringen und auch zu Hagelschäden führen, werden heute genauestens von Wetterdiensten erfasst.
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Informieren Sie sich genau, welche Bedingungen Ihre Versicherung für das Vorliegen eines Sturmschadens stellt. Hat ein Sturm Ihren Garten samt Inventar verwüstet, liegt es nun bei Ihnen, den Schaden bei der Versicherung zu melden. Aber was ist eigentlich versichert und was nicht?

Wann zahlt die Versicherung bei Sturmschaden?

Sturmstärke nachweisen – Damit die Versicherung zahlt, muss der Versicherte allerdings nachweisen, dass mindestens Windstärke 8 vorlag, als der Schaden entstand. „Auch wenn es noch so sehr weht und sich die Äste biegen: Für die Versicherer ist ein Sturm erst ab Windstärke 8 wirklich ein Sturm und damit ein Versicherungsfall.

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