Steuer Auf Hohe Vermögen Ab Wann?

Steuer Auf Hohe Vermögen Ab Wann
Die aktuelle politische Debatte in Deutschland im Jahr 2021: – Nunmehr ist die politische Diskussion vor der Bundestagswahl in vollem Gange. Während die SPD, die Grünen und die Linke die Einführung der Vermögensteuer ideologisch vertreten, sind die CDU/CSU und die FDP gegen die Einführung einer Vermögensteuer.

Die SPD möchte nach der Bundestagswahl ab einem Vermögen von 2 Millionen EURO pro Person eine Vermögensteuer von 1 Prozent auf das Nettovermögen pro Jahr erheben. Beispielsweise das private Einfamilienhaus und die private Altersvorsorge sollen in die Berechnung einbezogen werden.

Die Grünen erwähnen, dass sie das Betriebsvermögen nach der Bundestagswahl geringer besteuern möchten. Die Linke will nach der Bundestagswahl Vermögen (abzüglich Verbindlichkeiten) oberhalb von 1 Million EURO mit 1 Prozent besteuern. Bis zu einem Nettovermögen von 50 Millionen EURO steigt die Steuer auf 5 Prozent an.

Wie hoch wird Vermögen versteuert?

Eine Vermögenssteuer wird erst ab einem steuerbaren Vermögen von CHF 97’000 (ab Steuerjahr 2011) erhoben. Bei den Kantons- und Gemeindesteuern wird keine Vermögenssteuer erhoben, wenn das steuerbare Vermögen kleiner ist als CHF 97’000. Übersteigt das steuerbare Vermögen diese Grenze, so wird die Vermögenssteuer auf dem gesamten Vermögen berechnet.

Die Bestimmung findet auch Anwendung bei Personen, die im Kanton Bern nur teilweise steuerpflichtig sind (Grundeigentum, Geschäftsbetrieb usw. In diesen Fällen muss das satzbestimmende Vermögen und nicht das im Kanton Bern tatsächlich gelegene Vermögen kleiner sein als CHF 97’000 (ab Steuerjahr 2011), damit auf die Vermögenssteuer verzichtet wird.

Zurück zur Übersicht Nach oben.

Wie hoch ist der Freibetrag bei der Vermögenssteuer?

Steuersatz, Freigrenze, Aufkommen [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Die deutsche Vermögensteuer stand den Bundesländern zu. Der Steuersatz betrug ab 1995 (oberhalb eines Freibetrags von 120. 000 DM pro Familienmitglied) jährlich:

  • 1 % für natürliche Personen, jedoch 0,5 %, soweit es sich um land- und forstwirtschaftliches Vermögen oder Betriebsvermögen handelte,
  • 0,6 % für Körperschaften.

Ausländische Vermögensteuern konnten angerechnet werden ( § 11 VStG). Bemessungsgrundlage der Vermögenssteuer ist nach § 4 des Vermögensteuergesetzes das Gesamtvermögen gemäß § 114 bis § 120 des Bewertungsgesetzes. Diese Paragraphen des Bewertungsgesetzes wurden 1996 und 1997 aufgehoben. Vom Vermögen waren Schulden abzuziehen.

Im Jahr 1996, dem letzten Jahr ihrer Erhebung, nahmen die Bundesländer durch die Vermögensteuer gut 9 Milliarden DM (umgerechnet 4,62 Milliarden Euro) ein. Auf Grund von Berechnungen für eine mögliche Vermögensabgabe kam Stefan Bach 2013 zu dem Schluss, dass bei einem persönlichen Freibetrag von einer Million Euro (bei Ehepaaren entsprechend zwei Millionen Euro) und einem Freibetrag für Betriebsvermögen von fünf Millionen Euro etwa 300.

000 Personen oder 0,6 Prozent der Bevölkerung steuerpflichtig wären. Ein Steuersatz von 1 % würde dann in einem Steueraufkommen von 14 Milliarden Euro resultieren. Basierend auf dem Vorschlag mehrerer rot-grün regierter Bundesländer aus dem Jahr 2012 führte im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung 2016 das DIW eine Studie durch.

Diese Untersuchung analysierte acht Szenarien der Vermögensbesteuerung mit jeweils verschiedenen Bemessungsgrundlagen. Variiert wurde dabei die Höhe der persönlichen Freibeträge, ob ein Freibetrag für betriebsnotwendiges Vermögen berücksichtigt wurde und die Art des Steuertarifs.

Je nach Szenario wurden 150. 000 bis 435. 000 steuerpflichtige Personen errechnet. Es ergab sich je nach Szenario ein Steueraufkommen von 11 bis 25 Milliarden Euro jährlich. Durch Anpassungsreaktionen könnte sich das Aufkommen vermindern. In einer Studie von 2013, bei der sich die Wiedereinführung der Vermögensteuer an einem Konzept der rot-grünen Bundesländer orientierte, wurden die daraus resultierenden zusätzlichen Steuereinnahmen nach Bundesländern aufgeschlüsselt.

Demnach würden sich die Steuereinnahmen aller Bundesländer erhöhen und durch den Länderfinanzausgleich auch ärmere Bundesländer von den Mehreinnahmen profitieren. Die höchsten zusätzlichen Steuereinnahmen je Einwohner hätten (nach dem Länderfinanzausgleich) Hamburg, Bremen und Berlin.

.

Was sind hohe Vermögen?

Ab wann fängt Reichtum an? Gegner der Vermögensteuer versuchen, Stimmung mit der Behauptung zu machen, die Vermögensteuer müsse bis weit in die breite Mittelschicht hinein bezahlt werden. Richtig ist: Schon ab einem Vermögen von 210. 000 Euro gehört man zu den reichsten zehn Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland.

  1. Viele fühlen sich mit einem solchen Vermögen der Mittelschicht zugehörig, aber nicht „den Reichen”;
  2. Die oberen zehn Prozent besitzen zusammen 67 Prozent des Gesamtvermögens;
  3. Das reichste Prozent der Bevölkerung besitzt alleine sogar 36 Prozent des Vermögens;

Dazu gehört, wer als Einzelperson 770. 000 Euro oder mehr sein Eigen nennt. Die unteren 50 Prozent der Bevölkerung gehen hingegen mit 1,4 Prozent fast leer aus. Die ver. di-Vorschläge zur Vermögensteuer und Vermögensabgabe sehen einen Freibetrag von einer Million Euro pro Person vor.

  1. Das heißt: Weniger als ein Prozent der Bevölkerung wäre betroffen;
  2. Ein ungewöhnliches Verständnis von Mittelschicht hat, wer das als Teile der Mittelschicht bezeichnet;
  3. Haben Sie weitere Fragen zu diesem Thema? Dann schreiben Sie an [email protected];

de.

See also:  Woher Bekommt Man Seine Steuer Id?

Was zählt zu Vermögen bei Vermögenssteuer?

Vermögensteuer in Deutschland [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – In Deutschland ist die eigentliche Vermögensteuer gemäß dem geltenden Vermögensteuergesetz eine stichtagsbezogene Substanzsteuer , die vom Wert des Nettovermögens (Bruttovermögen abzüglich Schulden) des Steuerpflichtigen berechnet wird.

  • Zur Bemessungsgrundlage gehören Betriebe, Immobilien, Sparguthaben, Wertpapiere und Lebensversicherungen sowie Luxus- und Kunstgegenstände;
  • Steuerpflichtig sind sowohl natürliche als auch juristische Personen;

Natürliche Personen erhalten gemäß § 6 Abs. 1 VStG einen Freibetrag von 120. 000 DM oder umgerechnet rund 61. 355 Euro. Die Vermögensteuer wurde zuletzt 1996 erhoben ; in jenem Jahr betrug ihr Aufkommen rund 9 Milliarden  DM. Die Vermögensteuer stand als Ländersteuer den Bundesländern zu ( Art.

106 Abs. 2 Nr. 1 GG ). 1995 entschied das Bundesverfassungsgericht , dass eine unterschiedliche steuerliche Belastung von Grundbesitz und sonstigem Vermögen mit Vermögensteuer nicht mit dem Gleichheitsgrundsatz ( Art.

3 Abs. 1 GG) vereinbar sei. In den Beratungen zum Jahressteuergesetz 1997 stellte die damalige Bundesregierung zwar fest, dass es keinen verfassungsrechtlichen Zwang zur Abschaffung der Vermögensteuer gebe, trotzdem wird seither die Vermögensteuer mit Wirkung ab 1997 nicht mehr erhoben, obwohl das Vermögensteuergesetz weiterhin in Kraft ist.

In den 1920er-Jahren lag die vermögensbezogene Besteuerung bei ca. 2,5 % des BIP. Bis zu den 1970ern verlor sie an Bedeutung. Ein Artikel in der SZ bewertete die heutige vermögensbezogene Besteuerung in Deutschland als relativ niedrig.

Das liege auch daran, dass in anderen Ländern oft eine höhere Grundsteuer erhoben werde. Wegen der niedrigen vermögensbezogenen Besteuerung wurde Deutschland 2013 als „Reichenparadies” bezeichnet. Für die Vermögensteuer in der DDR siehe Vermögensteuer (DDR).

Wird gespartes Geld versteuert?

Eins nach dem anderen – Grundsätzlich müssen Sparer auf ihre Kapitalerträge Steuern zahlen. Nicht irgendeine, sondern 25 Prozent Abgeltungsteuer. Hinzu kommen gegebenenfalls Kirchensteuer sowie der Solidaritätszuschlag. Doch was genau sind eigentlich alles Kapitalerträge? Zu den häufigsten Kapitalerträgen gehören:

  • Zinsen, Tagesgeldzinsen etc.
  • Dividenden
  • Erträge aus Rohstoffen, Zertifikaten, Währungen und Co.
  • Wertzuwächse bei Aktien-Veräußerungen

Seit 2009 wird auf solche Erträge Abgeltungsteuer gezahlt. Diese beträgt derzeit 25 Prozent. .

Was gilt als Reinvermögen?

Fazit – Die Höhe der Vermögenssteuersätze ist kantonal sehr unterschiedlich. Je nach Wohnort unterscheiden sich die Steuersätze bis zum Achtfachen. Daneben sind auch die Höhe der kantonal geltenden Sozialabzüge oder anwendbaren Steuerfreigrenzen zu beachten, wobei diese bei hohen Vermögen die Vermögenssteuerbelastung nur minimal reduzieren.

  • Zusätzlich sind besondere Mechanismen einzelner Kantone bei der Berechnung der Vermögenssteuer zu berücksichtigen;
  • In gewissen Konstellationen, wie bei hohen Vermögen ohne wesentliche Vermögenserträge, z;

bei gesperrten Unternehmensanteilen, welche sich nicht realisieren lassen, ist ein Kantonswechsel manchmal die einzig gangbare Lösung. Dabei ist aber zu beachten, dass in Liegenschaften angelegtes Vermögen stets am Ort der Liegenschaft besteuert wird. Falls Sie einen Wohnsitzwechsel in Betracht ziehen, beraten wir Sie gerne bei der steuerlichen Analyse.

  1. In den meisten Fällen ist ein Wohnsitzwechsel aber nicht notwendig, um die Vermögenssteuer zu reduzieren;
  2. Welche Massnahmen es sonst noch gibt, werden wir im zweiten Teil unseres Beitrages aufzeigen;
  3. Co-Authorin: Annika Lundin Fussnote: (1) Vgl;

hierzu und zu Folgendem: Stephan Metz, Steuerliche Aspekte im Umgang mit Kunstgegenständen, in: Steuer Revue 72/2017 S. 661 Kategorie: Steuern .

Wie kann ich die Vermögenssteuer umgehen?

Unternehmer und Selbständige sehen steigende Steuern und Abgaben als größte Bedrohung für ihr Vermögen. Das zeigt eine Umfrage unter Gesellschaftern großer und mittelgroßer Familienunternehmen, die vom Magazin für Unternehmerfamilien „Wir” durchgeführt wurde.

Aber ab welcher Vermögensgröße fängt die Bedrohung mit Steuern und Abgaben für den eigenen Besitz an? Rechnet man sein Bankguthaben, das Wertpapierdepot, die private Lebensversicherung, die vermietete Immobilie, den Wert des eigenen Hauses und das Firmenvermögen zusammen, so kommt man auf Beträge, auf die der Fiskus bereits in verschiedener Form Geld einfordert.

Die rekordhafte Staatsverschuldung nun führt in der Politik zu weiteren Begehrlichkeiten. So sind unter anderem die Wiedereinführung der Vermögenssteuer und eine stärkere Besteuerung von Erbschaften in ernsthafter Diskussion. Bei mobilem Vermögen kann man jedoch die Falle Vermögenssteuer vermeiden und Erbschaftssteuer legal umgehen.

  • Dazu sind deutsche, vor allem aber liechtensteinische Lebens- und Rentenversicherungen gegen einen einmaligen Betrag geeignet;
  • Lebens- und Rentenversicherungen? Oh nein;
  • Sind die nicht renditearm und mit hohen Kosten verbunden? Also Geld-Vernichter? Nein, solche Versicherungen meine ich nicht! Ich meine Versicherungen die smart sind;

Entscheidend sind nämlich zuerst immer die Möglichkeiten der Kapitalanlage. In smarten Versicherungen erfolgt die Kapitalanlage in Investmentfonds und ETFs. Frei wählbar. Kostenarm. Dabei in der Auswahl der Investmentfonds auf die globale Wirtschaft zu setzen ist empfehlenswert.

Denn Renditen werden in der globalen Wirtschaft gemacht. Im Versicherungsmantel sind diese Renditen außerdem von Steuern verschont. Liechtensteinischen Versicherung haben – im Vergleich zu deutschen – den Clou, dass die Police nicht nur in Euro, sondern auch in Schweizer Franken, britischen Pfund oder US-Dollar geführt werden kann.

See also:  Welche Organe Muss Eine Gmbh In Jedem Falle Besitzen?

Wie aber vermeidet man nun mit einer solchen smarten Lebensversicherung die Falle Vermögenssteuer und umgeht legal Erbschaftssteuer? Der Inhaber der Police nimmt neben sich noch eine weitere Person mit in den Versicherungsvertrag als Versicherungsnehmer auf.

Und zwar zu 99%. Für den Fiskus stellt das eine Schenkung an diese Person dar. Damit bliebe für den Schenker 99% des Anlagebetrages von einer möglichen Vermögensteuer verschont. Plus die erwirtschafteten Renditen.

Gleichzeitig vermeidet man mit dieser Schenkung legal Erbschaftssteuer. Denn heute steht ein erheblicher Freibetrag bei der Erbschafts- und Schenkungs-steuer zur Verfügung. Und diesen Freibetrag gibt es alle zehn Jahre neu. Trotzdem aber hat der Schenker durch seinen 1% Anteil am Vertrag weiterhin seine Hand auf dem Vermögen.

  • So lange er lebt;
  • Entnahmen, Kündigungen oder Änderungen der Police – unter anderem im Depot – können nur vom Schenker und Beschenkten gemeinsam vorgenommen werden;
  • Und zusätzlich: Für den Beschenkten bleiben im Todesfall des Schenkers die über Jahre angesammelten Renditen komplett einkommensteuerfrei;

Lediglich auf 1% der Auszahlungssumme muss der Beschenkte dann gegeben falls noch Erbschaftssteuer zahlen.

Wie berechnet man das steuerbare Vermögen?

In diesen Tagen und Wochen müssen Tausende steuerpflichtiger Personen in der Schweiz ihre Steuererklärung ausfüllen. Es ist eine ungeliebte Pflichtübung, bei welcher sich viele Bürger trotz Anleitung und Software- oder neu gar Internetunterstützung schnell überfordert fühlen.

Deshalb fasst cash zur Interpretationshilfe wichtige Begriffe und Zusammenhänge kurz zusammen. Wichtige Begriffe rund um die Steuern : Steuerbares Einkommen: Das ist die Grundlage, anhand derer die effektiv zu bezahlende Steuer vom Steueramt berechnet wird.

Um zum steuerbaren Einkommen zu gelangen, werden vom Bruttolohn die Sozialversicherungsbeiträge und die gemäss Anleitung im Steuererklärungsformular weiteren Abzüge gemacht (z. für Berufsauslagen, Schuldzinsen, Unterhaltsbeiträge, Säule 3a, Steuerfreibeträge für Ehegatte und Kinder etc.

  • Steuerbares Vermögen: Dieses ist die Basis zur Bestimmung der Vermögenssteuer;
  • Zur Berechnung werden vom Vermögen (Bargeld, Wertschriften, Fahrzeuge, Liegenschaften etc;
  • ) die Schulden in Abzug gebracht (z;

ausstehende Hypotheken). Geschuldete Staatssteuer: Das ist der Betrag, den das Steueramt aufgrund der ausgefüllten Steuererklärung tatsächlich in Rechnung stellt. Sie setzt sich zusammen aus der Summe der Staatsteuer , der Gemeindesteuer , der Kirchensteuer und der Personalsteuer.

Die einzelnen Beträge werden mittels eines Prozentsatzes – des Steuertarifs – errechnet. Der angewendete Steuertarif ist abhängig von der Höhe des deklarierten, steuerbaren Einkommens und variiert von Kanton zu Kanton und von Gemeinde zu Gemeinde.

Im Anhang zur Wegleitung zur Steuererklärung findet sich eine Tabelle zum Steuertarif. Direkte Bundessteuer: Zusätzlich zur geschuldeten Steuer, die der Kanton und die Gemeinde erheben, stellt auch der Bund separat eine Steuer in Rechnung. Sie errechnet sich ebenfalls ausgehend vom steuerbaren Einkommen (Kolonne Bundessteuer auf dem Steuerdeklarationsformular).

Der Bund wendet einen eigenen Steuertarif an (Tariftabelle in Wegleitung), der Schweiz weit gleich ist. Durchschnittlicher Steuersatz: Dieser gibt an, wie viel Prozent des steuerbaren Einkommens an Steuern zu zahlen ist.

Er wird berechnet, indem man den geschuldeten Steuerbetrag für Bund, Kanton und Gemeinde durch das zu versteuernde Einkommen teilt. Er liegt bei normalen Einkommen üblicherweise in einer Bandbreite zwischen 15 und 20 Prozent. Grenzsteuersatz: Der Grenzsteuersatz  sagt aus, wie viel Rappen zusätzliche Steuern man für einen zusätzlich verdienten Franken an den Fiskus abliefern muss.

Bei den in der Schweiz geltenden, progressiven Einkommensteuertarifen ist der Grenzsteuersatz von der Höhe des insgesamt zu versteuernden Einkommens abhängig. Je höher der Grenzsteuersatz ist (Progression), desto grösser ist der positive Effekt, den man mit Steuereinsparungen erzielt.

Je nach Kanton kann der Grenzsteuersatz bei hohen Einkommen bis zu 50% erreichen. Online-Steuerrechner zur Interpretationshilfe Steuern sparen wollen alle steuerpflichtigen Personen. Je höher jedoch ihr steuerbares Einkommen ist (höhere Progression), desto lohnender ist eine konsequente Steuerplanung.

cash bietet zur besseren Interpretation und Einordnung der eigenen Steuerzahlen deshalb eine Online-Unterstützung an. Der cash Steuerrechner liefert einen Anhaltspunkt, wie effektiv Steuereinsparungen für Sie sind.

Neben der Berechnung der geschuldeten Steuern lässt sich mit dem Steuerrechner auch der Grenzsteuersatz schätzen. Und so gehen Sie vor: Geben Sie im cash Steuerrechner die verlangten Daten zu Ort, steuerbarem Einkommen und Vermögen auf Basis der letzten Steuerrechnung ein und merken Sie sich den errechneten Totalsteuerbetrag (1).

Rechnen Sie alles nochmals durch mit dem kleinen Unterschied, dass Sie das steuerbare Einkommen um 1000. – CHF erhöhen. Bilden Sie die Differenz zwischen dem nun erhaltenen Totalsteuerbetrag (2) und (1). Die Differenz dividiert durch 1000 ergibt ihren ungefähren Grenzsteuersatz.

Beispiel: Die Differenz zwischen (2) und (1) ergibt 320 CHF / 1000 = 0. 32, das bedeutet, Sie sparen für jeden Franken, den Sie das steuerbare Einkommen reduzieren können, 32 Rappen an Steuern. Wer einen solchen Wert oder einen noch höheren Grenzsteuersatz hat, tut gut daran zu überlegen, wie man beispielsweise mittels der 3.

Säule oder Einzahlungen in die Pensionskasse das steuerbare Einkommen senken kann. Bei Zweitverdienern in Teilzeit frisst die Steuer bei einem hohen Grenzsteuersatz einen Grossteil des zusätzlich verdienten Einkommens wieder weg, was es dem zweitverdienenden Partner aus rein finanziellen Überlegungen manchmal unattraktiv macht, überhaupt zu arbeiten.

Bei höheren Grenzsteuersätzen kann sich eventuell gar ein Wohnortwechsel als Option aufdrängen. Hierzu eignet sich neben dem cash Steuerrechner , bei dem man einen beliebigen Wohnort eingeben kann, auch der Steuerranking-Rechner. Dieser vergleicht die steuergünstigsten Orte im Wohnkanton und in der Schweiz zum aktuellen Wohnort, was das theoretische Einsparungspotential aufzeigt.

See also:  Was Ist Steuer Absetzen?

Was passiert bei 1 Vermögenssteuer?

Was ist eine Vermögensteuer? – Die Grundidee ist so einfach wie einleuchtend: Es geht darum, Vermögende entsprechend ihrer besonders guten wirtschaftlichen Lage und Leistungsfähigkeit stärker an der Finanzierung der Staatsaufgaben zu beteiligen. Wer sehr reich ist, soll also eine zusätzliche Steuer zahlen.

Die Vermögensteuer bezieht sich nicht auf das laufende Einkommen, sondern auf den Vermögensbesitz abzüglich von Schulden (d. auf das Nettovermögen). Steuerpflichtig sind nicht nur Geldvermögen (einschließlich Aktien, Staatsanleihen und andere Wertpapiere), sondern ebenso Immobilien- und Betriebsvermögen.

Es gibt einen Freibetrag, z. eine Million Euro pro Person. Besteuert wird der Teil des Vermögens, der den Freibetrag übersteigt. Für selbstgenutzte Immobilien oder Betriebsvermögen kann es zusätzliche erhöhte Freibeträge geben Ein Beispiel: Jemand besitzt vermietete Wohnungen im Gesamtwert von drei Millionen Euro.

  1. Darauf liegen noch nicht abbezahlte Hypotheken von einer Million Euro;
  2. Das Nettovermögen beträgt zwei Millionen Euro;
  3. Bei einem Freibetrag von einer Million Euro und einem Steuersatz von einem Prozent wird eine jährliche Steuer von 10;

000 Euro fällig, die aus den Nettomieterträgen problemlos finanziert werden kann. nach oben.

Wie kann ich die Vermögenssteuer umgehen?

Vermögenssteuer einfach erklärt | SPD Konzept, Steuern für Reiche – Ab welchem Vermögen greift sie?

Unternehmer und Selbständige sehen steigende Steuern und Abgaben als größte Bedrohung für ihr Vermögen. Das zeigt eine Umfrage unter Gesellschaftern großer und mittelgroßer Familienunternehmen, die vom Magazin für Unternehmerfamilien „Wir” durchgeführt wurde.

  1. Aber ab welcher Vermögensgröße fängt die Bedrohung mit Steuern und Abgaben für den eigenen Besitz an? Rechnet man sein Bankguthaben, das Wertpapierdepot, die private Lebensversicherung, die vermietete Immobilie, den Wert des eigenen Hauses und das Firmenvermögen zusammen, so kommt man auf Beträge, auf die der Fiskus bereits in verschiedener Form Geld einfordert;

Die rekordhafte Staatsverschuldung nun führt in der Politik zu weiteren Begehrlichkeiten. So sind unter anderem die Wiedereinführung der Vermögenssteuer und eine stärkere Besteuerung von Erbschaften in ernsthafter Diskussion. Bei mobilem Vermögen kann man jedoch die Falle Vermögenssteuer vermeiden und Erbschaftssteuer legal umgehen.

  1. Dazu sind deutsche, vor allem aber liechtensteinische Lebens- und Rentenversicherungen gegen einen einmaligen Betrag geeignet;
  2. Lebens- und Rentenversicherungen? Oh nein;
  3. Sind die nicht renditearm und mit hohen Kosten verbunden? Also Geld-Vernichter? Nein, solche Versicherungen meine ich nicht! Ich meine Versicherungen die smart sind;

Entscheidend sind nämlich zuerst immer die Möglichkeiten der Kapitalanlage. In smarten Versicherungen erfolgt die Kapitalanlage in Investmentfonds und ETFs. Frei wählbar. Kostenarm. Dabei in der Auswahl der Investmentfonds auf die globale Wirtschaft zu setzen ist empfehlenswert.

Denn Renditen werden in der globalen Wirtschaft gemacht. Im Versicherungsmantel sind diese Renditen außerdem von Steuern verschont. Liechtensteinischen Versicherung haben – im Vergleich zu deutschen – den Clou, dass die Police nicht nur in Euro, sondern auch in Schweizer Franken, britischen Pfund oder US-Dollar geführt werden kann.

Wie aber vermeidet man nun mit einer solchen smarten Lebensversicherung die Falle Vermögenssteuer und umgeht legal Erbschaftssteuer? Der Inhaber der Police nimmt neben sich noch eine weitere Person mit in den Versicherungsvertrag als Versicherungsnehmer auf.

  • Und zwar zu 99%;
  • Für den Fiskus stellt das eine Schenkung an diese Person dar;
  • Damit bliebe für den Schenker 99% des Anlagebetrages von einer möglichen Vermögensteuer verschont;
  • Plus die erwirtschafteten Renditen;

Gleichzeitig vermeidet man mit dieser Schenkung legal Erbschaftssteuer. Denn heute steht ein erheblicher Freibetrag bei der Erbschafts- und Schenkungs-steuer zur Verfügung. Und diesen Freibetrag gibt es alle zehn Jahre neu. Trotzdem aber hat der Schenker durch seinen 1% Anteil am Vertrag weiterhin seine Hand auf dem Vermögen.

  • So lange er lebt;
  • Entnahmen, Kündigungen oder Änderungen der Police – unter anderem im Depot – können nur vom Schenker und Beschenkten gemeinsam vorgenommen werden;
  • Und zusätzlich: Für den Beschenkten bleiben im Todesfall des Schenkers die über Jahre angesammelten Renditen komplett einkommensteuerfrei;

Lediglich auf 1% der Auszahlungssumme muss der Beschenkte dann gegeben falls noch Erbschaftssteuer zahlen.

Adblock
detector