Kryptowährung Steuer Wie Hoch?

Kryptowährung Steuer Wie Hoch
Wie viel Prozent Steuern auf Kryptowährung? – Verkaufst du deine Anteile einer Kryptowährung, werden diese mit deinem individuellen Einkommensteuersatz versteuert. Je nach dem wie hoch dein Einkommen ist, hast du einen bestimmten Steuersatz (zwischen 14 und 42%).

  1. Diesen musst du auf deine Gewinne anwenden;
  2. Es gibt also keinen festgelegten Prozentsatz, der für alle gilt;
  3. Denn Kryptowährungen fallen nicht unter Kapitalvermögen, wie etwa Gewinne aus Aktien, Wertpapieren oder Bausparverträgen;

Bei Einkünften aus Kapitalvermögen gilt ein festgesetzter Steuersatz von 25% (plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer). Stattdessen werden Gewinne oder Verluste durch Kryptowährungen als private Veräußerungsgeschäfte bewertet. Diese werden als sonstige Einkünfte in der Anlage SO in deiner Einkommensteuererklärung angeben.

Merke dir auch, sobald du Zinsen auf den Betrag erhältst, sind diese immer zu versteuern. Dabei ist egal, ob du deine Kryptowährung schon innerhalb eines Jahres oder auch später verkaufst. Auf deine Zinsgewinne wird immer die Abgeltungssteuer fällig.

Noch eine gute Nachricht, besonders für Selbstständige, e s fällt keine Umsatzsteuer auf den Tausch von Kryptowährungen an.

Wie hoch sind die Steuern auf Kryptowährung?

Wann sind Bitcoin steuerfrei? – Wichtig bei der Besteuerung sind zwei Werte:

    1. Der Ertrag bzw. der Gewinn, den du mit dem Verkauf deiner Bitcoins und Co. erzielt hast.
    1. Die Zeitspanne, in der du die Kryptowährungen besessen hast.

  Dabei gilt: Hast du die Bitcoins über ein Jahr lang selbst besessen, ist der Verkauf steuerfrei. Die Höhe des Gewinns spielt dabei keine Rolle und du musst ihn auch nicht in deiner Steuererklärung angeben. Eine Ausnahme von dieser Regel besteht, wenn du die Kryptowährung als Einnahmequelle (bspw. durch Mining) genutzt hast. In diesem Fall verlängert sich die Frist auf 10 Jahre.

Hast du die Bitcoins innerhalb von zwölf Monaten nach dem Kauf wieder verkauft, sind Gewinne bis zu einer Freigrenze von 600 Euro steuerfrei. Ab 600 Euro muss der Gewinn in voller Höhe versteuert werden.

Ist dein Gewinn auch nur um einen Euro höher, bist du zur Besteuerung des kompletten Gewinns verpflichtet. Achtung: Die 600-Euro-Grenze gilt nicht allein für Bitcoins, sondern auch für andere Kryptowährungen sowie alle weiteren privaten Veräußerungsgeschäfte innerhalb eines Jahres.

  • Verkaufst du zum Beispiel ein Gemälde innerhalb eines Jahres mit 700 Euro Gewinn, hast du die komplette Freigrenze bereits überschritten und die Höhe des Gewinns aus deinen Bitcoin-Verkäufen ist unerheblich;

Solltest du häufiger Bitcoins kaufen und auch wieder verkaufen, kann es schwierig sein, die exakte Haltedauer zu ermitteln, um die Bitcoin zu versteuern. Normalerweise muss eine individuelle Zuordnung erfolgen und ggf. die fortgeführten Einkaufspreise berechnet werden.

Falls die Preise nicht ermittelt werden können, kann man den durchschnittlichen Wert nutzen. Das ist allerdings mit einem enormen Aufwand verbunden. Schließlich ist es fast unmöglich, jedem einzelnen Teil der Kryptowährungen das Kauf- bzw.

Verkaufsdatum zuzuweisen. Um das Versteuern der Bitcoin dennoch zu ermöglichen und die Erträge aus deinen Verkäufen in deine Steuererklärung aufzunehmen, kannst du deshalb die FIFO-Methode (First-in-First-out) nutzen. Viele Finanzämter akzeptieren diese Methode zur Vereinfachung.

  1. Sie bedeutet, dass du diejenigen Kryptowährungen zuerst verkaufst, die du zuerst angeschafft hast;
  2. Berechnung: Beispiel mit fiktiven Werten: Dein Kauf 1: 5;
  3. April 2019 – 2 Bitcoins – pro Stück 233,90 Euro Dein Kauf 2: 17;

Dezember 2019 – 2 Bitcoin – pro Stück 421,87 Euro Prüfe nun, wann du Bitcoins verkauft hast. Verkauf: 16. Juni 2020 – 3 Bitcoins – pro Stück 660 Euro Mach deine Steuererklärung mit Taxfix. Die App, in der du auch Kryptowährungen angeben kannst. Einfach und schnell.

Wie werden Gewinne aus Kryptowährung versteuert?

Wie berechne ich den Gewinn aus dem Krypto-Handel? – Anleger kaufen Kryptowährungen oft zu unterschiedlichen Kursen. Einerseits, weil die Kurse von Bitcoin oder Ether stark schwanken. Andererseits, weil Coins auf den Kryptobörsen wie Coinbase, Kraken, Binance und Co.

zu unterschiedlichen Preisen gehandelt werden. Prinzipiell muss für die Gewinnberechnung der Anschaffungspreis vom Veräußerungspreis abgezogen werden. Anleger haben zwei Möglichkeiten, wie sie ihre Gewinne errechnen können – und so eventuelle Rückfragen des Finanzamtes stichhaltig beantworten können.

Welche der beiden Methoden nun steuerlich am sinnvollsten ist, kommt auf den jeweiligen Einzelfall und die Marktsituation an und kann daher nicht pauschal beantwortet werden. Eine klare gesetzliche Regelung, welche Methode anzuwenden ist, gibt es bislang nicht.

  1. Allerdings dürften Finanzämter eher zur FIFO-Methode tendieren, die auch bei anderen Geldanlagen genutzt wird;
  2. Bei der LIFO-Methode ist eher mit Widerstand zu rechnen;
  3. Möglichkeit 1: Kryptogewinne mit der FIFO-Methode berechnen Bei der FIFO-Methode („First in – First out”) gehen Sie davon aus, dass die Coins, die Sie zuerst gekauft haben, auch als erstes wieder verkaufen;

Dies kann sich besonders während eines Bullenmarktes – wenn die Kurse von Kryptowährungen anhaltend steigen – lohnen. Möglichkeit 2: Kryptogewinne mit der LIFO-Methode berechnen Das Gegenstück zur FIFO-Methode ist die LIFO-Methode („Last in – First out”).

  • Dabei werden die zuletzt erworbenen Coins als erstes wieder veräußert;
  • Und auch hier gilt es bei der Versteuerung von Bitcoin und Co;
  • einen weiteren wichtigen Punkt zu beachten: Haben Sie sich für eine der beiden Berechnungsmethoden entschieden, sind Sie gezwungen auch zukünftig bei dieser zu bleiben;
See also:  Welche Versicherung Für Bauherren?

Es kann also nicht je Steuerjahr die für die persönliche Situation günstigere Option gewählt werden.

Wie erfährt das Finanzamt von Krypto gewinnen?

Kryptowährungen und Steuern in 2 Minuten einfach erklärt | Bitcoin Ripple Ethereum versteuern 2018

Kryptowährung Steuer Wie Hoch

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Hi, ich bin Dominik – Gründer dieses Blogs! Gemeinsam mit einem kleinen (aber feinen) Team aus Finanzjournalisten, Vermögensverwaltern und Börsenexperten stelle ich Dir die besten Inhalte rund um die Themen Finanzen und Geldanlage bereit. Letzte Artikel von Depotstudent Dominik ( Alle anzeigen ) Wenn Du Gewinne mit dem Handel von Kryptowährungen erzielst, kannst Du dazu verpflichtet sein, diese Erträge in der Steuererklärung anzugeben und Steuern abzuführen. Viele Bitcoin- und Krypto-Anleger fragen sich daher: Wie erfährt das Finanzamt von Investitionen in Kryptowährungen? Erfährt das Finanzamt auch von Kryptowährungen, wenn ich die Gewinne verschweige? Das sind wichtige Fragen, denn immerhin kann Steuerhinterziehung mit Geldstrafen und sogar Freiheitsstrafen geahndet werden. Kurz gesagt, erfährt das Finanzamt von Bitcoin auf folgenden Wegen:

  • Finanzamt stellt Anfragen bei Kryptobörsen und Kryptobrokern.
  • Bank leitet Finanzamt ungewöhnliche Aktivitäten des Girokontos und Kontenbewegungen weiter.
  • Direkte Nachfrage des Finanzamts bei Dir als Steuerpflichtiger.

Wie genau das funktioniert und warum Bitcoin-Verschweigen keine gute Idee ist, erfährst Du in diesem Artikel! >>> Krypto-Transaktionen für das Finanzamt tracken: Bitte mit Cointracking! Über diesen Link* Cointracking nutzen und automatisch 10 % Depotstudent-Rabatt sichern. Hinweis: Ich bin kein Steuerberater und das ist keine steuerliche Beratung. Ich sammle hier lediglich die Erfahrungen und das Wissen der Leserschaft dieses Blogs und anderer Quellen. Kryptowährung Steuer Wie Hoch.

Was passiert wenn man Kryptowährung nicht versteuert?

Eine Verurteilung wegen Steuerhinterziehung kann erhebliche Folgen nach sich ziehen. Es droht dabei eine Geld- bzw. eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren. Neben der Rückzahlung der hinterzogenen Steuern sind darüber hinaus auch noch Zinsen und Verspätungszuschläge zu zahlen.

Wie Bitcoin in Steuererklärung angeben?

Kryptowährungen wurden von der BaFin als ‘Rechnungseinheit’ eingestuft und unterliegen damit steuerlichen Auflagen. Es gibt keine ‘ Bitcoin – Steuer ‘ oder gar eine ‘ Bitcoin – Steuererklärung ‘.

Wo Kryptowährung in Steuererklärung angeben?

Der Gewinn oder Verlust beim Handel mit Kryptowährungen wird in der Steuererklärung in der Anlage SO „Sonstige Einkünfte’ eingetragen. In Zeile 42 unter „Andere Wirtschaftsgüter’ können die relevanten Informationen für die Gewinne oder Verluste mit Kryptowährungen eingetragen werden.

Ist Krypto nach 1 Jahr steuerfrei?

Das Wichtigste in Kürze

  • Kryptowährungen zählen in Deutschland als sonstige Wirtschaftsgüter. Der Verkauf zählt als privates Veräußerungsgeschäft , Gewinne müssen zum persönlichen Einkommensteuersatz versteuert werden.
  • Bis zur Freigrenze von 600 € oder beim Verkauf nach der Spekulationsfrist von einem Jahr bleiben Gewinne steuerfrei.

Kryptowährungen entwickeln sich immer mehr vom Nischenphänomen zum Spekulationsobjekt für abenteuerlustige Anleger. Steuerlich gibt es jedoch einiges zu beachten: Anders als bei klassischen Anlageprodukten wie Aktien oder Fondsanteilen müssen Sie sich selbst um die Versteuerung kümmern. Kryptowährung Steuer Wie Hoch.

Wie lange muss man Crypto halten?

Bitcoin verkaufen nach einem Jahr und Bitcoin Steuern umgehen – Wie bei Kunstwerken ist die Haltedauer entscheidend für die steuerliche Bewertung der Gewinne aus dem Kryptohandel. Halten Sie Bitcoin oder eine andere Kryptowährung länger als ein Jahr, müssen Sie beim Verkauf von Bitcoin keine Steuern auf den Gewinn zahlen – egal, wie hoch dieser ausfällt.

Kann das Finanzamt Bitcoin nachverfolgen?

DENN: Die Blockchain vergisst nie – Das Konzept einer Blockchain ist es, dass die komplette Transaktionshistorie dezentral gespeichert wird und von jedem Nutzer eingesehen werden kann. Somit können alle Trades ganz genau zurückverfolgt werden und es ist immer klar wer wie viele Assets hält.

Wie die Finanzverwaltung diese Möglichkeiten in Zukunft nutzen kann beschreibt Cryptotax CEO Klaus Himmer im Gespräch mit Deutschlandfunk : Da alles auf der Blockchain gespeichert ist, wird auch die Finanzverwaltung immer mehr technische Mittel erforschen und dann auch betreiben, die eben auch retrospektiv die Blockchain auslesen und dementsprechend Steuersünder im Nachhinein identifizieren können.

Da die meisten Dienste bei der Einzahlung mit FIAT Geld eine Verifizierung der Identität verlangen, ist diese Einzahlung einem bestimmten Individuum zuzuordnen. Auf dieser Basis kann dann dessen komplette Transaktionshistorie aufgedeckt und damit auch eine mögliche Steuerschuld nachgewiesen werden.

  • Zwar unterliegen die gespeicherten personenbezogenen Informationen in Deutschland dem Datenschutzgesetz, sind deshalb aber lange noch nicht vor den Behörden sicher;
  • Die Plattform Bitcoin;
  • de beschreibt die gängige Praxis in ihrem FAQ wie folgt: „Bei Anfragen von Ermittlungsbehörden zu konkreten Straftaten sind wir gesetzlich berechtigt Daten an diese auch ohne richterlichen Beschluss herauszugeben;

Wenn uns von Behörden glaubhaft gemacht wird, dass ein konkreter Verdacht auf eine Straftat vorliegt, geben wir Daten an die anfragenden Behörden auch ohne richterlichen Beschluss heraus. ” Diese Weitergabe von Daten an offizielle Instanzen wurde von Bitcoin.

See also:  Was Bekommt Man Von Der Steuer Zurück?

de auch in die Tat umgesetzt wie Motherboard in ihrem Artikel vom 1. August 2017 aufgedeckt haben. Aber auch wer sein Geld anonym in den Markt gebracht hat, wird in Zukunft Probleme bekommen sich bedeckt zu halten.

Mittlerweile gibt es selbst auf vielen Börsen die keine FIAT Schnittstelle haben die Pflicht seine Identität nachzuweisen. Die beliebte Börse Bittrex schreibt in ihrem FAQ zum Thema Verfikation (in Englisch) , dass alle Accounts im Rahmen ihres „Anti-Geldwäsche- Richtlinien” und ihres „KYC-(Know Your Costumer) Programmes” verifiziert werden müssen.

  • Sie geben außerdem an, dass diese Maßnahmen von den US- Aufsichtsbehörden angeordnet bzw;
  • auferlegt wurden;
  • Die Schlinge um Steuersünder zieht sich also immer weiter zu;
  • In absehbarer Zeit wird es als normaler Nutzer nahezu unmöglich sein komplett anonym zu traden und Transaktionen durchzuführen;

Aber diese Entwicklung trifft nicht nur Investoren die mit Vorsatz Steuerhinterziehung begehen. Auch privaten Anleger, die aus Unwissenheit unvollständige oder falsche Angaben in ihrer Steuererklärung machen, werden dadurch steuerrechtlich belangbar. Laut einer aktuellen Veröffentlichung des Frankfurt School Blockchain Centers könnten diese Thematik ca.

400. 000 Investoren alleine in Deutschland betreffen. Deshalb ist die eingangs angesprochene Diskussion über die Besteuerung von Kryptowährungen in Deutschland auch gut und wichtig. Jedem Investor sollte klarwerden, dass der Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen steuerlich relevant und von den Finanzbehörden nachverfolgbar ist.

Nur so kann gewährleistet werden, dass niemand unwissentlich Steuerhinterziehung begeht. Einige unbelehrbare Einzelpersonen werden sich jedoch auch von diesen Aussichten nicht einschüchtern lassen, sich jedoch dann auch früher oder später für ihre Handlungen verantworten müssen.

  • Die enthaltenen Informationen in diesen Artikel dienen allgemeinen Informationszwecken und beziehen sich nicht auf die spezielle Situation einer Einzelperson oder einer juristischen Person;
  • Sie stellen keine betriebswirtschaftliche, rechtliche oder steuerliche Beratung dar;

Im konkreten Einzelfall kann der vorliegende Inhalt keine individuelle Beratung durch fachkundige Personen ersetzen. Bildquelle: www. shutterstock. com/g/alfexe.

Wann muss ich Krypto in der Steuererklärung angeben?

Wann sind Bitcoin steuerfrei? – Wichtig bei der Besteuerung sind zwei Werte:

    1. Der Ertrag bzw. der Gewinn, den du mit dem Verkauf deiner Bitcoins und Co. erzielt hast.
    1. Die Zeitspanne, in der du die Kryptowährungen besessen hast.

  Dabei gilt: Hast du die Bitcoins über ein Jahr lang selbst besessen, ist der Verkauf steuerfrei. Die Höhe des Gewinns spielt dabei keine Rolle und du musst ihn auch nicht in deiner Steuererklärung angeben. Eine Ausnahme von dieser Regel besteht, wenn du die Kryptowährung als Einnahmequelle (bspw. durch Mining) genutzt hast. In diesem Fall verlängert sich die Frist auf 10 Jahre.

Hast du die Bitcoins innerhalb von zwölf Monaten nach dem Kauf wieder verkauft, sind Gewinne bis zu einer Freigrenze von 600 Euro steuerfrei. Ab 600 Euro muss der Gewinn in voller Höhe versteuert werden.

Ist dein Gewinn auch nur um einen Euro höher, bist du zur Besteuerung des kompletten Gewinns verpflichtet. Achtung: Die 600-Euro-Grenze gilt nicht allein für Bitcoins, sondern auch für andere Kryptowährungen sowie alle weiteren privaten Veräußerungsgeschäfte innerhalb eines Jahres.

Verkaufst du zum Beispiel ein Gemälde innerhalb eines Jahres mit 700 Euro Gewinn, hast du die komplette Freigrenze bereits überschritten und die Höhe des Gewinns aus deinen Bitcoin-Verkäufen ist unerheblich.

Solltest du häufiger Bitcoins kaufen und auch wieder verkaufen, kann es schwierig sein, die exakte Haltedauer zu ermitteln, um die Bitcoin zu versteuern. Normalerweise muss eine individuelle Zuordnung erfolgen und ggf. die fortgeführten Einkaufspreise berechnet werden.

Falls die Preise nicht ermittelt werden können, kann man den durchschnittlichen Wert nutzen. Das ist allerdings mit einem enormen Aufwand verbunden. Schließlich ist es fast unmöglich, jedem einzelnen Teil der Kryptowährungen das Kauf- bzw.

Verkaufsdatum zuzuweisen. Um das Versteuern der Bitcoin dennoch zu ermöglichen und die Erträge aus deinen Verkäufen in deine Steuererklärung aufzunehmen, kannst du deshalb die FIFO-Methode (First-in-First-out) nutzen. Viele Finanzämter akzeptieren diese Methode zur Vereinfachung.

Sie bedeutet, dass du diejenigen Kryptowährungen zuerst verkaufst, die du zuerst angeschafft hast. Berechnung: Beispiel mit fiktiven Werten: Dein Kauf 1: 5. April 2019 – 2 Bitcoins – pro Stück 233,90 Euro Dein Kauf 2: 17.

Dezember 2019 – 2 Bitcoin – pro Stück 421,87 Euro Prüfe nun, wann du Bitcoins verkauft hast. Verkauf: 16. Juni 2020 – 3 Bitcoins – pro Stück 660 Euro Mach deine Steuererklärung mit Taxfix. Die App, in der du auch Kryptowährungen angeben kannst. Einfach und schnell.

Hat das Finanzamt Zugriff auf Binance?

Meldet Binance an das Finanzamt? – Binance ist eine der weltweit größten Börsen, auf denen Bitcoin und andere Kryptowährungen gehandelt werden können. Ob Binance also einem deutschen Finanzamt personenbezogene Daten, insbesondere Trading-Daten, meldet? Soweit wir dies überblicken können, hat Binance eine gewisse Historie von Firmensitzverlegungen.

  1. Es herrschte lange Unklarheit darüber, wo Binance tatsächlich angesiedelt ist;
  2. Nicht umsonst hat auch die britische Finanzaufsicht mitunter vor Binance gewarnt;
  3. Unserer Ansicht nach ist Binance hinsichtlich der Compliance zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit Coinbase, Kraken, bitcoin;
See also:  Einbruch Welche Versicherung Zahlt?

de, Nuri (ehemals Bitwala), Bitstamp oder Bitpanda vergleichbar Wie realistisch ist es also, dass Binance Ihre Trading-Daten an das für Sie zuständige Finanzamt meldet? Wir gehen davon aus, dass seitens Binance keinerlei proaktives Übermitteln von Trading-Daten stattfindet.

Das bedeutet aber nicht, dass Ihre Daten nicht trotzdem bei Ihrem Finanzamt ankommen werden. Ein Finanzamt kann sich als Behörde bei Binance durchaus mit einer Datenanfrage melden. Es bleibt dann Binance überlassen, ob Daten übermittelt werden.

Vermutlich wird eine generelle Datenabfrage vom Finanzamt bei Binance auf Ablehnung stoßen. Eine spezielle, also auf eine einzelne Person gerichtete Datenabfrage, womöglich sogar mit einem Verdacht auf Steuerhinterziehung oder einem Ersuchen der Staatsanwaltschaft, könnte seitens Binance jedoch durchaus entsprochen werden.

Wie muss ich meine Gewinne als Trader versteuern?

Steuern beim Trading: die Freibeträge – Das Gute an der Veranschlagung von Trading Steuern ist, dass es auch hier Freibeträge gibt, die Trader nutzen können. So steht einem für Kapitaleinkünfte ein jährlicher Freibetrag von 801 Euro zur Verfügung. Bei Ehepartnern verdoppelt sich dieser Betrag auf 1.

602 Euro. Wenn man bei einem deutschen Broker handelt, ist es daher empfehlenswert, diesem einen Freistellungsauftrag zu erteilen. Dies funktioniert in der Regel unkompliziert online. Sobald der Freistellungsauftrag erteilt ist, berücksichtigt der Broker dies zukünftig bei der Abführung der Abgeltungssteuer.

Die Abgeltungssteuer wird auf alle Kapitaleinkünfte fällig und beträgt pauschal 25 % (zuzüglich Solidaritätszuschlag + ggf. Kirchensteuer). Deutsche Broker führen die Abgeltungssteuer automatisch für den Trader ab. Handelt man hingegen bei einem ausländischen Anbieter, so muss man seine Gewinne im Rahmen der jährlichen Steuererklärung selbst angeben und versteuern.

Eine Steuererklärung ist auch dann sinnvoll, falls man vergessen hat, dem Broker einen Freistellungsauftrag zu erteilen. Denn dann kann man sich die zu viel gezahlten Steuern mit Hilfe der Steuererklärung zurückholen.

Das Gleiche gilt auch dann, wenn der persönliche Steuersatz des Traders niedriger als die Abgeltungssteuer ist. Kryptowährung Steuer Wie Hoch Kryptowährung Steuer Wie Hoch.

Wie lange muss ich Kryptowährung halten?

Bitcoin verkaufen nach einem Jahr und Bitcoin Steuern umgehen – Wie bei Kunstwerken ist die Haltedauer entscheidend für die steuerliche Bewertung der Gewinne aus dem Kryptohandel. Halten Sie Bitcoin oder eine andere Kryptowährung länger als ein Jahr, müssen Sie beim Verkauf von Bitcoin keine Steuern auf den Gewinn zahlen – egal, wie hoch dieser ausfällt.

Wie berechnet man den Gewinn bei Bitcoin?

Was bedeutet FIFO, LIFO oder Durchschnittsmethode? – Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Gewinn aus der Veräußerung von Kryptowährung zu berechnen. Folgende drei Methoden sind dabei zulässig: Diese Methode heißt “First-in-First-out” und geht davon aus, dass die Bestände, die zuerst eingekauft wurden, auch zuerst wieder verkauft werden. Kryptowährung Steuer Wie Hoch Beispiel: Es wurden 2017 insgesamt zwei Bitcoin gekauft, weitere zwei Bitcoins wurden 2018 gekauft. In 2020 wurden drei Bitcoins verkauft. Für die Gewinnermittlung kann man dann den Verkaufspreis von 2020 für drei Bitcoins minus dem Kaufpreis für zwei Bitcoins aus 2017 und einem Bitcoin aus 2018 heranziehen. In diesem Fall wäre der Gewinn dann außerdem steuerfrei, da mehr als ein Jahr zwischen Kauf und Verkauf liegen.

Diese Methode heißt “Last-in-First-out” und bedeutet, dass man die Bestände, die zuletzt gekauft wurden, zuerst wieder verkauft. Beispiel: Es wurden im Januar 2019 zwei Bitcoins und im Juli 2019 zwei Bitcoins gekauft.

Im Mai 2020 wurden dann zwei Bitcoins verkauft. Der Gewinn wird bei dieser Methode ermittelt, indem man den Verkaufspreis für die zwei Bitcoins in 2020 minus dem Einkaufspreis für zwei Bitcoins aus Juli 2019 rechnet. Da zwischen Kauf und Verkauf weniger als ein Jahr lag, ist der errechnete Gewinn – oder Verlust – steuerlich zu berücksichtigen.

  • Kann ich die Berechnungsmethode frei wählen?

Grundsätzlich ist es so, dass die Methode zwar frei gewählt werden kann, die Wahl und die jeweiligen Kauf- und Verkaufspreise jedoch dokumentiert und ggfs. begründet werden sollten. Besprechen Sie das Vorgehen unbedingt mit einem Steuerberater, damit hier alles korrekt dargelegt wird und die steuerliche Belastung optimiert wird.

Wie hoch sind die Steuern auf Aktiengewinne?

Das Wichtigste in Kürze –

  • Seit 2009 behalten Finanzinstitute 25 Prozent Abgeltungssteuer auf Zinsen, Dividenden und realisierte Kursgewinne ein. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.
  • Beim Verkauf von Aktien gilt, dass die zuerst angeschafften als zuerst veräußert behandelt werden. Aktien, die bis Ende 2008 investiert wurden, können steuerfrei verkauft werden.
  • 2018 hat sich die Besteuerung von Investmentfonds grundlegend geändert. Details liest Du im Artikel zum Investmentsteuerreformgesetz.
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