Auffahrunfall Was Tun Versicherung?

Auffahrunfall Was Tun Versicherung
Verkehrs­un­fall – was muss ich tun? – Nach einem Verkehrsunfall ist es wichtig, die Ruhe zu bewahren und zunächst die folgenden Schritte zu beachten:

  1. Absicherung der Unfallstelle
  2. Versorgung der Verletzten und Rettungskräfte informieren
  3. Unfall mit Fotos und Unfallskizze dokumentieren (Unfallort und Fahrzeuge)
  4. Unfallbericht schreiben und Kontaktdaten notieren
  5. Schaden beim Versicherer melden

Was zahlt die Versicherung bei einem Auffahrunfall?

Welche Versicherung bezahlt bei einem Auffahrunfall? Grundsätzlich bezahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers den Schaden am Fahrzeug des anderen Beteiligten. Für Schäden am eigenen Auto kommt die Vollkaskoversicherung auf, für Glasschäden am eigenen Auto die Teilkaskoversicherung.

Was mache ich bei einem Auffahrunfall?

Checkliste Auffahrunfall: –

den Warnblinker anstellen, Warnweste überziehen und die Unfallstelle mit dem Warndreieck absichern ( Abstand 100 bis 400 Meter, je nach Geschwindigkeit des Verkehrs; Bergkuppen und Kurven beachten)eventuelle Personenschäden feststellen, gegebenenfalls die Notruf absetzen, Erste Hilfe leisten und die Polizei rufenDaten wie die Adresse und Informationen zur Versicherung austauschen, gegebenenfalls durch Fotos den Unfall sowie die Schäden am Fahrzeug dokumentierenwenn mit dem Auto ein Auffahrunfall im Ausland geschehen ist, den Europäischen Unfallbericht ausfüllen

Ist man bei einem Auffahrunfall immer schuld?

Die Auffahrunfall-Schuld: Bei wem liegt die Beweislast? – Grundsätzlich gilt bei Auffahrunfällen der Anscheinsbeweis – das heißt: Prinzipiell trägt erst einmal der Hintermann die alleinige Schuld. Mithilfe von Zeugenaussagen, Skizzen oder Fotos kann er jedoch dagegen vorgehen und das fehlerhafte Verhalten des Vordermannes nachweisen.

Was tun nach leichtem Unfall?

Was tun bei einem Bagatellschaden? – Im Straßenverkehr kann ein Unfall schnell geschehen, der einen Bagatellschaden nach sich zieht. Haben Sie diesen Schaden verursacht, sollten Sie die Unfallstelle keinesfalls verlassen. Stattdessen sollten die Beteiligten die Unfallstelle sichern, damit beispielsweise Auffahrunfälle vermieden werden können:

  1. Schalten Sie Ihre Warnblinkanlage ein.
  2. Stellen Sie insbesondere bei viel befahrenen sowie schwer einsehbaren Unfallstellen ein Warndreieck auf und legen Sie die Warnweste an.
  3. Fotografieren Sie die Unfallstelle.
  4. Räumen Sie anschließend die Unfallstelle möglichst schnell, um den weiteren Straßenverkehr nicht aufzuhalten.
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Auch sollten unbedingt die Kontaktdaten von Zeugen aufgenommen werden. Zudem ist der Unfallverursacher dazu verpflichtet, seine Daten anzugeben, damit der Schaden reguliert werden kann. Darüber hinaus müssen beide Parteien zusammen das Geschehene festhalten – das erstellte Unfallprotokoll sollte anschließend von beiden Seiten unterschrieben werden.

Was tun bei Schleudertrauma nach Unfall?

Wie wird ein Schleudertrauma behandelt? – Ein Schleudertrauma behandelt man in der Regel symptomatisch, das heißt die Folge der Erkrankung und nicht die Ursache selbst wird kuriert. Dazu verordnet der Arzt schmerzstillende Medikamente wie Paracetamol, Diclofenac oder Ibuprofen,

Meist lassen sich die Schmerzen damit lindern. Wärmekissen oder Wärmepflaster beschreiben Betroffene häufig als angenehm. Um Verspannungen und einem steifen Nacken entgegenzuwirken, sollte der Patient zudem gezielte Lockerungsübungen ausführen und seinen Kopf dabei aktiv bewegen. Eine Halskrause ist aus medizinischer Sicht nicht sinnvoll.

Mögliche Komplikationen eines Schleudertraumas wie Knochen- oder Nervenverletzungen bedürfen einer speziellen – oftmals operativen – Behandlung. Solange nach einem Unfall unklar ist, ob schwerere Verletzungen vorliegen, sollte der Betroffene den Kopf grundsätzlich ruhig halten.

Auch wenn lockere Massagen der Nackenmuskulatur bei der Mobilisation unter Umständen helfen, ist von stärkeren osteopathischen oder chiropraktischen Manipulationen abzuraten. Die Gefahr besteht, dass dabei wichtige Strukturen am Hals verletzt werden. Bei langfristigen Schmerzen durch ein Schleudertrauma wird das Behandlungskonzept erweitert.

Es gibt psychosomatische Praxen und Kliniken, die sich auf chronische Schmerzpatienten und die Therapie von langanhaltenden, komplexen Beschwerden spezialisiert haben. Neben einer zusätzlichen Schmerztherapie durch Antidepressiva helfen möglichweise spezielle Verhaltens- und Physiotherapien, den Schmerz zu lindern.

Wer auffährt ist schuld?

Abgelenkt am Steuer, zu geringer Sicherheitsabstand oder Glatteis im Winter: Auffahrunfälle passieren schnell und meistens ist die Schuldfrage schnell geklärt: Der Auffahrende ist schuld. Doch es gibt Ausnahmen. Bei den meisten Verkehrsunfällen liegt der Volksmund richtig mit dem Satz: „Wer auffährt, hat immer Schuld”.

Autofahrer müssen sich vorausschauend im Straßenverkehr verhalten. Dazu zählen eine angemessene Geschwindigkeit und ein ausreichender Sicherheitsabstand, um auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren zu können. Wer auffährt, hat meistens diese Grundregeln des Straßenverkehrs außer Acht gelassen – und muss entsprechend dafür haften.

In der Regel kommt dann seine Kfz-Haftpflichtversicherung ins Spiel, um Schäden des Unfallgegners zu begleichen.

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Wie melde ich einen Unfall bei der gegnerischen Versicherung?

So gehen Sie nach dem Unfall vor –

  1. Sichern Sie die Unfallstelle ab: Schalten Sie den Warnblinker ein, ziehen Sie Ihre Warnweste an und stellen Sie ein Warndreieck auf. Versuchen Sie, das Fahrzeug aus der Gefahrenzone zu bewegen.
  2. Rufen Sie die 110 oder die 112 an, wenn es Verletzte gibt: Die Polizei sollten Sie ohnehin für die Aufnahme des Unfalls anrufen. Die 110 sowie die 112 können Sie jederzeit kostenlos mit dem Smartphone anrufen, auch ohne Guthaben bei Prepaidgeräten oder ohne SIM-Karten.
  3. Dokumentieren Sie den Unfall: Notieren Sie Anschrift, Versicherung und Kennzeichen der anderen am Unfall Beteiligten, schreiben Sie Namen und Anschrift von möglichen Zeugen auf. Schreiben Sie einen kurzen Unfallbericht und lassen Sie ihn von den Beteiligten möglichst unterschreiben.
  4. Schadensmeldung: Melden Sie den Schaden bei Ihrer Versicherung.

24 Stunden Hotline verfügbar Die meisten Versicherer haben eine Hotline für die Schadensmeldung eingerichtet und sind darüber 24 Stunden täglich erreichbar. Versicherer e.V. als Alternative Über den Zentralruf der Versicherer e.V. können Sie Schäden an Ihrem Auto ebenfalls melden.

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